26 Erzaehlungen Aus
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Moravia, Alberto: La Noia. Roman. Aus dem Italienischen übertragen von Percy Eckstein und Wendla Lipsius. Bertelsmann (Lizenz des Kurt Desch Verlags) Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe Gütersloh Leinen Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) La Noia OT La Noia OA 1960 DE 1961Form Roman Epoche Moderne Lebensüberdruss und Langeweile sind die Grundthemen dieses Romans, für den Alberto Moravia 1961 den angesehenen italienischen Viareggio-Preis erhielt. Zugleich handelt er von der Unfähigkeit des Menschen, sich einem anderen völlig zu öffnen, und reflektiert kritisch die hohle Welt des begüterten Bürgertums. Entstehung: Wie Moravia selbst berichtete, entstand das Werk in einer Krise. Der Dichter blieb zwar der Bewegung der politischen Linken treu, der er sich voller Hoffnung nach dem Krieg angeschlossen hatte, war jedoch ernüchtert. Schwerer wog für ihn als Ursache der Krise der "Zusammenbruch des Mythos vom Volk", dem er in der Nachkriegszeit einige seiner Werke wie Das Mädchen vom Tiber (1954) oder Cesira (1957) gewidmet hatte. Wie für andere Schriftsteller dieser Zeit hatte "das Volk" für Moravia zunächst eine positive, moralisch feste Kraft verkörpert. Die Krise des Schriftstellers wurde noch verschärft, weil in diesen Jahren seine Ehe mit Elsa Morante, mit der er 25 Jahre zusammengelebt hatte, zerbrach. Inhalt: Der 35-jährige Maler Dino braucht als Sohn einer reichen Mutter nicht für seinen Lebensunterhalt aufzukommen. Schließlich gibt er aus einem Gefühl der Sinnlosigkeit auch das Malen auf, behält jedoch sein Atelier bei, um sich von seiner Mutter und deren gesellschaftlichem Leben zu distanzieren. Er lernt die 17-jährige Cecilia kennen, die Geliebte und Modell eines älteren Malers war, bis dieser beim Geschlechtsakt mit ihr starb. Nun wird Cecilia Dinos Geliebte. Dieses in den Tag hineinlebende Geschöpf, das nach den Worten seiner Mutter "an niemandem hängt", erschüttert Dinos Leben. Während er sich von ihr zunächst ebenfalls gelangweilt fühlt, rüttelt ihn ihre Gleichgültigkeit schließlich auf. Er verfällt ihr, vor allem als sie beginnt, ihn mit einem Schauspieler zu betrügen. Vergeblich versucht er sie "zu besitzen". Weder durch Geld noch durch einen Heiratsantrag kann er die Liebe oder zumindest das Interesse des triebhaften Mädchens gewinnen. Während der Rekonvaleszenz nach einem Selbstmordversuch, der ihm als einziger Ausweg erschienen war, legt er sich Rechenschaft ab über seine Situation. Mit dem Verzicht auf das Mädchen scheint ihm ein neues Leben möglich. Auch denkt er darüber nach, die Malerei wieder aufzunehmen. Wirkung: Schon 1952 hatte die Kurie das Gesamtwerk von Moravia wegen des in ihm dargestellten Lebensgefühls und der freimütigen Schilderung der Sexualität auf den Index gesetzt. Auch nach dem Erscheinen von La Noia musste Moravia sich mit dem Vorwurf der "Pornografie" auseinander setzen. Er verteidigte sich mit der Feststellung, das Sexuelle sei Bestandteil des Lebens, den man nicht leugnen könne. Der Roman erlangte gerade durch die Angriffe, die gegen ihn geführt wurden, größte Beachtung und hohe Auflagenzahlen. N. B. Alberto Moravia (* 28. November 1907 in Rom; 26. September 1990 ebenda; eigentlich Alberto Pincherle) war ein italienischer Schriftsteller. Alberto Pincherle wurde als zweites von vier Kindern einer jüdisch-katholischen Familie in der via Giovanni Sgambati in Rom geboren. Der jüdische Vater Carlo, ein Architekt und Maler, stammte aus Venedig. Seine katholische Mutter, Teresa Iginia (Gina) De Marsanich, kam aus Ancona. Moravia, das lateinische Wort für Mähren, ist ein Kunstname, den sich der Schriftsteller - in Anlehnung an den Familiennamen der väterlichen Großmutter - später zulegte. Im Alter von neun Jahren erkrankte der kleine Alberto an Knochentuberkulose und verbrachte zwischen 1916 und 1925 seine meiste Zeit in Sanatorien, u.a. zwei Jahre im "Sanatorio Codivilla" in Cortina d'Ampezzo. In dieser Zeit las er viel; die Bücher von Giacomo Leopardi und Carlo Goldoni, J.N. Arthur Rimbaud und Moliere, Giovanni Boccaccio und Alessandro Manzoni, William Shakespeare und Charles Dickens, Nikolai Gogol und besonders Dostojewski wurden zu seinen wichtigsten Begleitern. Nach seiner Entlassung aus dem Sanatorium begann er 1925 mit den Aufzeichnungen seines Debüt-Romans Die Gleichgültigen. Das Buch schildert das ereignisarme Leben der verwitweten Mariagrazia, ihres Liebhabers Leo und ihrer beiden gerade erwachsen gewordenen Kinder. Die beiden großen Themen, die alle nachfolgenden Werke bestimmen - die Macht von Sexus und Geld - sind hier schon angelegt. Die Teilnahmslosigkeit und Lethargie der Hauptpersonen bestimmen den Ton und die Stimmung des Buches. Dieser 1929 publizierte Roman, den Moravia auf eigene Kosten drucken ließ, war einer der ersten existenzialistischen Romane. Schon 1927 hatte Moravia begonnen, seine ersten Erzählungen in der Zeitschrift '900 zu veröffentlichen. In den 1930er Jahren arbeitete er als Auslandskorrespondent für italienische Tageszeitungen. Aufgrund dieser Arbeit bereiste er Polen, die Republik China, Mexiko und die USA. 1936 lernte er die Schriftstellerin Elsa Morante (1912-1985) kennen, die er 1941 heiratete. Seine journalistischen Arbeiten brachten ihn jedoch bereits in den 1930er Jahren in Konflikt mit dem faschistischen Regime unter Benito Mussolini sowie dem Vatikan. Dies führte dazu, dass er Schreibverbot erhielt und seine Arbeit verlor. Er zog sich daraufhin nach Capri zurück, wo er zwischen 1941 und 1943 lebte. Dort begann er seine schriftstellerische Arbeit wieder aufzunehmen und rächte sich an dem Regime mit einer Satire über den Faschismus: La mascherata. Durch die Besetzung Roms durch die Deutschen im Jahr 1943 gerieten viele, darunter auch Moravia, in Lebensgefahr und flüchteten in die Berge der Ciociaria. Versteckt unter einfachen Menschen lebend, schrieb er an seinen nächsten Romanen, bis der Krieg beendet war. Bald nach der Befreiung Italiens durch die Amerikaner erschien mit Agostino Moravias vielleicht schönster Roman. Sprachlich schlicht und einfach, aber mit großer Eindringlichkeit zeichnet er hier das Psychogramm eines dreizehnjährigen Jungen, der mit seiner geliebten Mutter die Ferien am Meer verbringt. Nach dem Krieg nahm er die Arbeit als Journalist wieder auf, war Mitarbeiter des "Corriere della Sera" und schrieb vor allem Filmkritiken. 1947 erschien Die Römerin. Erstmals stand nun das Leben einer einfachen Frau aus der römischen Unterschicht im Mittelpunkt. Adriana wird schon als junges Mädchen von ihrer Mutter als Modell an zweitklassige Maler verkauft. Adriana rebelliert jedoch nicht gegen ihr Schicksal. Die Themen dieses Romans - Sex, Selbstmord, Wertverlust - erregten Anstoß bei der katholischen Kirche. Sie setzte das Werk 1952 wegen Obszönität auf den Index. Noch im selben Jahr hatte Moravia den Premio Strega, einen bedeutenden italienischen Literaturpreis für seine Erzählungen erhalten. 1953 gründete er mit Alberto Carocci die Zeitschrift "Nuovi Argomenti", für die Moravia - zusammen mit seinem Freund Pier Paolo Pasolini - als Redakteur arbeitete. 1954 und 1959 legte Moravia die beiden Bände seiner römischen Erzählungen vor. Darin ist Moravia auf der Höhe seiner Erzählkunst: Pfiffige Gauner und notorische Pechvögel, Taschen- und Tagediebe, Kellner, Taxifahrer, Vorstadtmusiker und Filmstatisten, Hausmädchen, Blumenverkäuferinnen und Gelegenheitsprostituierte berichten von ihren vielfältigen Abenteuern. So ergibt sich ein Mosaik des römischen Lebens, und Moravia führt die niemals schmerzfreie Kunst des Überlebens nicht als Drama, sondern als Komödie vor. Mit Die Langeweile (La noia) gelang Moravia 1960 noch einmal ein Welterfolg. Er variierte darin noch einmal das Thema der Gleichgültigkeit aus seinem ersten Roman. Doch Sexualität gibt es hier nicht mehr als Kommunikation zwischen zwei Menschen, sie wird vielmehr auf eine beziehungslose Triebhaftigkeit reduziert. Nach der Trennung von seiner Frau Elsa 1962 lebte er lange Zeit mit der Schriftstellerin Dacia Maraini (*1936) zusammen. 1986 sorgte seine Heirat mit der um 47 Jahre jüngeren Spanierin Carmen Llera für Aufsehen. Er konnte nun wieder die Welt bereisen, doch sein Wohnsitz und seine stärkste Inspiration wurde Rom. Neben starken Frauenfiguren sollte die italienische Hauptstadt die Atmosphäre seiner Romane prägen. Aber auch im demokratischen Italien eckte Moravia immer wieder an. Vor allem der Vatikan, der seine Bücher auf den Index setzte, lehnte ihn wegen seiner ausführlichen sexuellen Beschreibungen ab. Moravias politisches Interesse, das ihn bis zuletzt begleitete und ihn zu seinen vielen Reisen motivierte, dokumentiert sich auch in seiner Wahl zum Abgeordneten der PCI (Kommunistischen Partei Italiens) im Europaparlament von 1984 bis 1989. Moravia starb am 26. September 1990 in seiner römischen Wohnung am Tiberufer an Herzversagen. Die Romane und Erzählungen von Moravia wurden schon früh von italienischen Regisseuren verfilmt, darunter Luigi Zampa (Die freudlose Straße), Vittorio de Sica (Und dennoch leben sie) und Bernardo Bertolucci (Der große Irrtum). Doris Dörrie kümmerte sich um eine deutsche Neuverfilmung von Ich und er (1987). In Frankreich entstand der zum Klassiker avancierte Spielfilm Die Verachtung mit Michel Piccoli und Brigitte Bardot unter der Regie von Jean-Luc Godard (1963). Einer der Hauptdrehorte dieses
LP 33 1/3. Jugend/ Kinder, Erzählungen. Manuskritbeard: Tilgner Cäcilia/ Regie: Mathias Neumann/ Ton: Clemens Müller. IN 79 TAGEN UM DIE WELT.... - Eine Kinderstunde mit Pater Leppich. Pater Leppich erzählt Kindern von seiner Weltreise. Frankfurt a.M. Quadriga-Ton-Gesellschaft. O.J.,
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Farbig illustr. Hülle. Format: 26 X 26 cm. LP 33 1/3/Min. mit Mikrosaphir abspielen. Wenige Spuren auf Hülle. Sonst sehr schönes Exemplar.
Langer, Rudolf,
Rudolf Langer (1923-2007), Schriftsteller. 5 ms. Briefe und 1 eh. Bildpostkarte mit eh. U. sowie 2 Gedichttyposkripte mit eh. Initialen. Ingolstadt und Goslar, 1977-1984. Zusammen 5 Seiten auf 5 Bll. (Briefe und Postkarte) bzw. 1½ Seiten Gedichttyposkripte auf 2 Bll. Meist 4°. Mit 5 (2 eh. und 3 ms. adr.) Kuverts. Beiliegend ein Bl. Photokopie einer Zeitungsseite mit einer von Langer geschalteten Anzeige. - An den Feuilletonisten, Essayisten, Biographen und Schriftsteller Rolf Michaelis (geb. 1933) von der "Zeit" betr. der Zusendung von Gedichtmanuskripten, mit Dank für Rezensionen u. a. - "Vor einiger Zeit sandte ich als regelmäßiger Zeit-Leser ein Gedicht "Spaziergang" mit Goethe ein und erhielt es von meinem Kollegen und dem Zeit-Kolumnisten Jürgen Becker mit dem Bemerken zurück, daß es zu schön sei' damit ihm was dazu einfalle (etwa in dem Sinn). Das habe ich akzeptiert, wenngleich zähneknirschend. Ich versuche es heute mit einem anderen Text Autorenlesung in X-stadt' und will dazu nicht mehr sagen. Eine Bitte: Wenn gegen mich aus bloßem Gerücht oder ungenannten Gründen' (aus unberechtigter Observierung odgl. [!]) etwas gegen die Veröffentlichung spricht, lassen Sie es mich wissen. Ich bin sonst ungeschützt wie das Reh vor dem Wilddieb mit Schlingen und Fallen unbekannten Mächten (wie der arme Kafka, der tot) ausgeliefert. Das muß, müßte ich ändern. Wenn nichts Schriftliches vorliegt, dann bringen Sie es einmal, bald auch von mir einmal etwas, was aufhorchen lassen könnte. Wir dürfen uns doch nicht freiwillig, bereitwilligst dem Verfall hingeben, einer Zeitströmung, die als Unsinn entlarvt werden muß, da wir immerhin noch leben und um unser Recht kämpfen können und keine Hosenscheißer sind, wie man den Dichter gern hinstellt, mit zwei oder drei Scheren im Kopf [...]" (Br. v. 17. Februar 1984; ohne das erwähnte Manuskript"). - Das Gedichttyposkript "Bayern" (38 Zeilen) datiert vom 13. Februar 1977, "Du wirst weiter sehen können" (15 Zeilen) vom 26. Oktober 1977. - Erste Gedichte im Feldlazarett verfassend, war Langer nach Ende des Krieges Beamter und später Kaufmann für Musikautomaten und Büromaschinen. 1973 veröffentlichte er sein Erstlingswerk "Ortswechsel", dem weitere Erzählungen, Gedichtbände und ein Roman folgten; 1975 wurde Langer mit dem Ingolstädter Kunstpreis ausgezeichnet, 1977 wurde ihm der Andreas-Gryphius-Preis verliehen. - Rolf Michaelis promovierte über "Die Struktur von Hölderlins Oden" und war hernach Redakteur des Feuilletons der "Stuttgarter Zeitung". Von 1964 leitete er das Literaturblatt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", bis er 1968 als deren Kulturkorrespondent nach Berlin wechselte. 1973 wurde er Leiter des Literaturteils der "ZEIT" und war dort von 1985 bis 1998 als Feuilleton-Redakteur tätig. - Tls. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
Rudolf Langer (1923-2007), Schriftsteller. 5 ms. Briefe und 1 eh. Bildpostkarte mit eh. U. sowie 2 Gedichttyposkripte mit eh. Initialen. Ingolstadt und Goslar, 1977-1984. Zusammen 5 Seiten auf 5 Bll. (Briefe und Postkarte) bzw. 1½ Seiten Gedichttyposkripte auf 2 Bll. Meist 4°. Mit 5 (2 eh. und 3 ms. adr.) Kuverts. Beiliegend ein Bl. Photokopie einer Zeitungsseite mit einer von Langer geschalteten Anzeige. - An den Feuilletonisten, Essayisten, Biographen und Schriftsteller Rolf Michaelis (geb. 1933) von der "Zeit" betr. der Zusendung von Gedichtmanuskripten, mit Dank für Rezensionen u. a. - "Vor einiger Zeit sandte ich als regelmäßiger Zeit-Leser ein Gedicht "Spaziergang" mit Goethe ein und erhielt es von meinem Kollegen und dem Zeit-Kolumnisten Jürgen Becker mit dem Bemerken zurück, daß es zu schön sei' damit ihm was dazu einfalle (etwa in dem Sinn). Das habe ich akzeptiert, wenngleich zähneknirschend. Ich versuche es heute mit einem anderen Text Autorenlesung in X-stadt' und will dazu nicht mehr sagen. Eine Bitte: Wenn gegen mich aus bloßem Gerücht oder ungenannten Gründen' (aus unberechtigter Observierung odgl. [!]) etwas gegen die Veröffentlichung spricht, lassen Sie es mich wissen. Ich bin sonst ungeschützt wie das Reh vor dem Wilddieb mit Schlingen und Fallen unbekannten Mächten (wie der arme Kafka, der tot) ausgeliefert. Das muß, müßte ich ändern. Wenn nichts Schriftliches vorliegt, dann bringen Sie es einmal, bald auch von mir einmal etwas, was aufhorchen lassen könnte. Wir dürfen uns doch nicht freiwillig, bereitwilligst dem Verfall hingeben, einer Zeitströmung, die als Unsinn entlarvt werden muß, da wir immerhin noch leben und um unser Recht kämpfen können und keine Hosenscheißer sind, wie man den Dichter gern hinstellt, mit zwei oder drei Scheren im Kopf [...]" (Br. v. 17. Februar 1984; ohne das erwähnte Manuskript"). - Das Gedichttyposkript "Bayern" (38 Zeilen) datiert vom 13. Februar 1977, "Du wirst weiter sehen können" (15 Zeilen) vom 26. Oktober 1977. - Erste Gedichte im Feldlazarett verfassend, war Langer nach Ende des Krieges Beamter und später Kaufmann für Musikautomaten und Büromaschinen. 1973 veröffentlichte er sein Erstlingswerk "Ortswechsel", dem weitere Erzählungen, Gedichtbände und ein Roman folgten; 1975 wurde Langer mit dem Ingolstädter Kunstpreis ausgezeichnet, 1977 wurde ihm der Andreas-Gryphius-Preis verliehen. - Rolf Michaelis promovierte über "Die Struktur von Hölderlins Oden" und war hernach Redakteur des Feuilletons der "Stuttgarter Zeitung". Von 1964 leitete er das Literaturblatt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", bis er 1968 als deren Kulturkorrespondent nach Berlin wechselte. 1973 wurde er Leiter des Literaturteils der "ZEIT" und war dort von 1985 bis 1998 als Feuilleton-Redakteur tätig. - Tls. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen]
Schaefer, Oda,
Oda Schaefer (1900-1988), Schriftstellerin. Ms. Postkarte mit e. U. [München], 26. VI. 1975. 1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. - An Heinz Birker: "Ich konnte Anfang des Jahres nicht antworten, da ich sehr krank war und wochenlang in der Klinik lag. Das Bändchen mit Erzählungen Die Kastanienknospe' erschien schon 1947 im R. Piper Verlag, München, und ist längst vergriffen. Sie können höchstens versuchen, das Piper-Bändchen durch ein Antiquariat besorgen zu lassen [...]". - Oda Schaefer war als Gebrauchsgraphikerin tätig und begann in den zwanziger Jahren mit dem Schreiben, wodurch sie mit den Autoren des Kolonne-Kreises wie Günter Eich, Peter Huchel und Elisabeth Langgässer in Verbindung kam. Ihr Werk besteht vorwiegend aus naturverbundener Lyrik in der Tradition Wilhelm Lehmanns und Georg von der Vrings sowie aus Feuilletons und Hörspielen. - Mit Absenderstempel.
Oda Schaefer (1900-1988), Schriftstellerin. Ms. Postkarte mit e. U. [München], 26. VI. 1975. 1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. - An Heinz Birker: "Ich konnte Anfang des Jahres nicht antworten, da ich sehr krank war und wochenlang in der Klinik lag. Das Bändchen mit Erzählungen Die Kastanienknospe' erschien schon 1947 im R. Piper Verlag, München, und ist längst vergriffen. Sie können höchstens versuchen, das Piper-Bändchen durch ein Antiquariat besorgen zu lassen [...]". - Oda Schaefer war als Gebrauchsgraphikerin tätig und begann in den zwanziger Jahren mit dem Schreiben, wodurch sie mit den Autoren des Kolonne-Kreises wie Günter Eich, Peter Huchel und Elisabeth Langgässer in Verbindung kam. Ihr Werk besteht vorwiegend aus naturverbundener Lyrik in der Tradition Wilhelm Lehmanns und Georg von der Vrings sowie aus Feuilletons und Hörspielen. - Mit Absenderstempel.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen]



