Albert Vigoleis Thelen
Es wurden insgesamt 313 Einträge zu 'Albert Vigoleis Thelen' gefunden (Stand: 21.05.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Albert Vigoleis Thelen' an.
Faure, Ulrich/Pütz, Jürgen/Thelen, Albert V. Albert Vigoleis Thelen. Meine Heimat bin ich selbst Briefe 1929-1953, DUMONT BUCHVERLAG, 100 ISBN: 3832195599
Albert Vigoleis Thelen ist einer der großen Autoren des 20. Jahrhunderts. Mit seiner 1953 erschienenen Insel des zweiten Gesichts hinterließ er einen Klassiker der Nachkriegsliteratur. Doch Thelens Hauptwerk bilden möglicherweise seine ca. 15.000 noch unveröffentlichten Briefe, die den bereits erschienenen Werken in puncto Originalität nicht nachstehen. Dieser Band umfasst eine Auswahl seiner besten Briefe an mehr als fünfzig Adressaten. Wie in der Insel zündet der Wortschatzmeister Thelen in seinen Briefen ein sprachliches Feuerwerk, das in der deutschsprachigen Literatur seinesgleichen sucht. Und er tut, was er in seinem Leben immer getan hat: Geschichten erzählen. Sie gewähren Einblick in eine ungewöhnliche Dichterwerkstatt oder entzünden sich am aktuellen Zeitgeschehen. Die Erzählbriefe sind eine Einladung zu einem außergewöhnlichen Lesegenuss. Viel wurde über sie geschrieben und noch mehr spekuliert: Nun lassen sich die Briefe erstmals lesen. "Seit Langem glaube ich: Das größte Buch dieses Jahrhunderts ist Die Insel des zweiten Gesichts von Albert Vigoleis Thelen."Maarten 't HartAlbert Vigoleis Thelen, geboren 1903 in Süchteln am Niederrhein, war Autor, Kritiker und Übersetzer. Sein Roman Die Insel des zweiten Gesichts gilt als eines der großen literarischen Werke des 20. Jahrhunderts. Es folgten u. a. der Roman Der schwarze Herr Bahßetup. Ein Spiegel und die Erzählung Glis-Glis. Eine zoo-gnostische Parabel . Der "große Unbekannte der deutschen Literatur" (Jürgen Pütz) verstarb 1989 in Dülken am Niederrhein.
NEUBUCH! 2010. 504 S. m. 50 Abb. 24,5 cm 244 mm x 176 mm x 46 mm 50 Schwarz-Weiß- Abbildungen
[SW: Thelen, Albert V.,Schriftsteller (Briefe); Thelen, Albert V.]
Einblattdruck v. Albert Vigoleis Thelen signiert,
Albert Vigoleis Thelens Gedicht Welchen der Wege du gehts wurde aus Anlaß der Ausstellung Hommage a Albert Vigoleis Thelen zum 85. Geburtstag des Dichters am 28. September 1988 nin der Stätischen Galerie im Park zu Viersen auf Marmorpapier, das Brigitte Fiethen zog, von Arno Piechorowsi auf der Aldus - Presse Reicheneck als Einblatt in 85 Exemplaren handgedruckt. Von Albert Vigoleis Thelen handsigniert.
Begegnungen, spione; Schmuggler, Abenteuer, Hitler;Franco. biographisches,Die Insel des zweiten Gesichts;Thelen, Albert Vigoleis, Widerstand, Verfolgung, Verbannung, Flucht, Erpressung, drittes Reich Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts,aus den angewandten Erinnerungen des Vigoleis von Thelen, Albert Vigoleis, Düsseldorf ; Köln : Diederichs ((1957))
6. Aufl. 8 Seiten gebräunt OU mit Läsuren - Aus d. angewandten Erinnerungen d. Vigoleis.Als Albert Vigoleis Thelen im Alter von fünfzig Jahren den ersten Band seiner angewandten Erinnerungen veröffentlichte, war die Überraschung groß. Ein bis dahin völlig Unbekannter legte ein Werk vor, das mit seiner barocken Wortfülle, seiner Ursprünglichkeit, Fabulierfreude und mit seinem Humor in der neueren Literatur seinesgleichen sucht. Hier war noch einmal der Geist des Don Quijote und des Eulenspiegel für unsere Epoche lebendig geworden. Thelen hatte schon vor dem Machtantritt Hitlers Deutschland verlassen und blieb dann mit seiner Gefährtin Beatric fünf Jahre auf der Insel Mallorca. Dem Paar, an dessen Freuden und Leiden uns der Verfasser rückhaltlos teilnehmen läßt, bleibt nichts erspart. Es wird in immer neue Abenteuer mit der eingeborenen Bevölkerung, mit Fischern und Handwerkern, mit Huren und Schmugglern verstrickt und ständig mißtrauisch von Agenten des Dritten Reiches beobachtet. Da kommt es zu merkwürdig-komischen Begegnungen mit prominenten Zeitgenossen, die auf Mallorca gelandet oder auch gestrandet sind; da gibt es die versehentliche Einquartierung in einem Haus sehr eindeutigen Charakters, oder Vigoleis erzählt, wie er sich als erfindungsreicher Fremdenführer betätigte. Bei allem aber, was ihm widerfährt, hält ihn allein sein unerschöpfer Humor über Wasser.Der Autor:Am 28. 9. 1903 habe ich in Süchteln/Niederrhein das Licht der Welt erblickt, und, kaum aus der Taufe gehoben, erblickte ich, im Taufschmaussaufzug von Wirtstheke zu Wirtstheke getragen, soviel Bier und Fusel, daß ich zeitlebens gefeit bin gegen Bier und Fusel. Die Volksschule habe ich mühelos absolviert; dann höherer Schüler, bis ich, als nationaler Dummkopf gebrandmarkt, das Viersener Gymnasium verließ, immerhin noch ausgestattet mit dem schon entkaiserten Einjährigen-Zeugnis, das an die Paukersture Bedingung geknüpft war: nie mehr auf die Bank einer höheren Schule niederzustreichen. Bei diesem schimpflichen Abgang mußte ich einen Eid schwören und als eiderpresserisches Notgeld Mark 1...
Begegnungen, spione; Schmuggler, Abenteuer, Hitler;Franco. biographisches,Die Insel des zweiten Gesichts;Thelen, Albert Vigoleis, Widerstand, Verfolgung, Verbannung, Flucht, Erpressung, drittes Reich Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts,aus den angewandten Erinnerungen des Vigoleis von Thelen, Albert Vigoleis, Bertelsmann Güterloh Linzensvergabe
8 Seiten gebräunt OU mit Läsuren - Aus d. angewandten Erinnerungen d. Vigoleis.Als Albert Vigoleis Thelen im Alter von fünfzig Jahren den ersten Band seiner angewandten Erinnerungen veröffentlichte, war die Überraschung groß. Ein bis dahin völlig Unbekannter legte ein Werk vor, das mit seiner barocken Wortfülle, seiner Ursprünglichkeit, Fabulierfreude und mit seinem Humor in der neueren Literatur seinesgleichen sucht. Hier war noch einmal der Geist des Don Quijote und des Eulenspiegel für unsere Epoche lebendig geworden. Thelen hatte schon vor dem Machtantritt Hitlers Deutschland verlassen und blieb dann mit seiner Gefährtin Beatric fünf Jahre auf der Insel Mallorca. Dem Paar, an dessen Freuden und Leiden uns der Verfasser rückhaltlos teilnehmen läßt, bleibt nichts erspart. Es wird in immer neue Abenteuer mit der eingeborenen Bevölkerung, mit Fischern und Handwerkern, mit Huren und Schmugglern verstrickt und ständig mißtrauisch von Agenten des Dritten Reiches beobachtet. Da kommt es zu merkwürdig-komischen Begegnungen mit prominenten Zeitgenossen, die auf Mallorca gelandet oder auch gestrandet sind; da gibt es die versehentliche Einquartierung in einem Haus sehr eindeutigen Charakters, oder Vigoleis erzählt, wie er sich als erfindungsreicher Fremdenführer betätigte. Bei allem aber, was ihm widerfährt, hält ihn allein sein unerschöpfer Humor über Wasser.Der Autor:Am 28. 9. 1903 habe ich in Süchteln/Niederrhein das Licht der Welt erblickt, und, kaum aus der Taufe gehoben, erblickte ich, im Taufschmaussaufzug von Wirtstheke zu Wirtstheke getragen, soviel Bier und Fusel, daß ich zeitlebens gefeit bin gegen Bier und Fusel. Die Volksschule habe ich mühelos absolviert; dann höherer Schüler, bis ich, als nationaler Dummkopf gebrandmarkt, das Viersener Gymnasium verließ, immerhin noch ausgestattet mit dem schon entkaiserten Einjährigen-Zeugnis, das an die Paukersture Bedingung geknüpft war: nie mehr auf die Bank einer höheren Schule niederzustreichen. Bei diesem schimpflichen Abgang mußte ich einen Eid schwören und als eiderpresserisches Notgeld Mark 1...



