Alfred Doeblin

Es wurden insgesamt 3825 Einträge zu 'Alfred Doeblin' gefunden (Stand: 21.05.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Alfred Doeblin' an.

Döblin, Alfred und Oskar Loerke: Alfred Döblin : im Buch, zu Haus, auf der Straße. Deutsche Schillergesellschaft Marbach. Vorgestellt von Alfred Döblin und Oskar Loerke. Mit einer Nachbemerkung von Jochen Meyer, Marbacher Bibliothek ; 2, Marbach am Neckar : Dt. Schillergesellschaft ;, 1998. ; Schutzumschlag / dust cover ISBN: 3929146908
Der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck von 1928. Frontispiz m. Abb. v. Alfred Döblin u. Faks.-Namenszug. Weitere Abb. im Text. Zeigt Alfred Döblin u. sein Werk unverstellt und in ausserordentlich gelungener Art und Weise. Sehr interessanter und lesenswerter Band der Schillergesellschaft in Verbindung m. bisher unbekannten Unterlagen u. Dokumenten aus dem Besitz der Erben Alfred Döblins. Sehr schön und gefällig aufgemachte Ausgabe m. Schutzumschlag. Insgesamt sehr gut m. ganz dezenten Gebrauchs-, u. Lagerspuren .

211 S. : Ill. ; 18 cm 8°, Hardcover ; m. Schutzumschlag ;

[SW: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft ; Alfred Döblin ; Döblin Alfred ;]

Details

Döblin, Alfred: Die drei Sprünge des Wang-lun. Chinesischer Roman. Erste Nachkriegsausgabe. P. Keppler Verlag 1.-5. Tausend 1946 Baden-Baden
512S. 8°

Halbleinen Fadengehefteter, illustrierter Halbleineneinband mit illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag angerändert unjd mit fachmännisch hinterlegtem Randeinriss, das holzhaltige Papier allg. deutlich nachgedunkelt, einige Seiten mit leichtem Knick der unteren Ecke, ansonsten rundum gute Erhaltung dieser, unter Kontrolle der französischen Militärregierung herausgegebenen und mit einem neuen Vorwort Döblins ausgestatteten Nachkriegsausgabe. Religion und Gewalt sind die zentralen Themen von Döblins erstem großen Roman, der von Terror und politischer Verfolgung im China des 18. Jahrhunderts erzählt. Mit seiner modernen Erzähltechnik und den beeindruckenden Massenszenen begeisterte das Buch unmittelbar nach seinem Erscheinen die zeitgenössische Kritik. "Nimmt man es in der heutigen Zeit des Terrorismus in die Hand", so Günter Grass über seinen "Lehrer" Döblin, "wirkt das Werk ungeheuer aktuell". "Die Drei Sprünge des Wang-lun ... machten Döblin berühmt. Man bewunderte sie als ein Meisterwerk expressionistischer Erzählungskunst, als entscheidenden Durchbruch durch die bürgerliche Tradition des deutschen Romans. Sie enthalten in der Tat schon fast alles, was den neuen Erzählungsstil des zwanzigsten Jahrhunderts kennzeichnet." Walter Muschg (Verlagstexte aktueller Ausgaben) Alfred Bruno Döblin (* 10. August 1878 in Stettin; 26. Juni 1957 in Emmendingen) war ein deutscher Arzt und gesellschaftskritischer Schriftsteller. Alfred Döblin stammte aus einer bürgerlichen jüdischen Familie. Sein Vater war der Schneidermeister und Konfektionsfabrikant Max Döblin, seine Mutter dessen Frau Sophie, geborene Freudenheim. Nachdem der Vater mit einer wesentlich jüngeren Frau nach Amerika ausgewandert war, zog seine Mutter 1888 mit Alfred nach Berlin, wo er 1900 das Abitur bestand. Schon früh begeisterte den jungen Döblin der technische Fortschritt, der sich im Großstadtleben ausdrückte. Nach seinem Studium und der Promotion zum Dr. med. bei Alfred Hoche arbeitete Döblin von 1905 bis 1930 als Nervenarzt in Regensburg, Freiburg im Breisgau und Berlin. 1910 begann seine Mitarbeit an Herwarth Waldens neu gegründeter expressionistischer Zeitschrift Der Sturm. Heinrich von Kleist, Friedrich Hölderlin und Friedrich Nietzsche waren seine literarischen und philosophischen Vorbilder in dieser Schaffensphase. Er gehörte zu den ersten Schriftstellern, die den Rundfunk (Hörfunk) als Medium nutzten. 1912 heiratete Döblin Erna Reiss; aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Im Ersten Weltkrieg diente Döblin als Militärarzt vor allem in einem Seuchenlazarett in Saargemünd. Während des Krieges begann er an seinem Wallenstein-Roman zu schreiben. Im Bezirk Lichtenberg niedergelassen, wurde er Augenzeuge der Berliner Märzkämpfe, die später zum Thema seines umfangreichsten Romans November 1918 wurden. In seiner Berliner Zeit schrieb Döblin zahlreiche Artikel (beispielsweise über Theaterstücke und Filme, aber auch über das Leben in den Straßen der Hauptstadt) unter anderem für das deutschsprachige Prager Tagblatt. In der 1890 gegründeten Zeitschrift Neue Rundschau veröffentlichte Döblin in den Jahren 1919-1921 unter dem Pseudonym Linke Poot zahlreiche Essays. Viele dieser Arbeiten zeichnen ein Bild des Berliner Alltags in den Jahren der Weimarer Republik. Einige der so entstandenen Skizzen gingen in den Roman Berlin Alexanderplatz ein. In seinen politischen Texten dieser Zeit trat er als linker Kritiker der mit Paul von Hindenburg zusammenarbeitenden SPD auf. Seine Romane erschienen im S. Fischer Verlag. Sein politisches Engagement führte dazu, dass er die Gruppe 1925 linksgerichteter Schriftsteller mitbegründete. Trotz der Popularität von "Berlin, Alexanderplatz" wird Döblin wenig rezipiert, er wird gar als vergessener Autor bezeichnet. Obwohl Berlin, Alexanderplatz zum Kanon der Schullektüre gehört, erschien erst 2007 eine Döblin-Biografie. Ein Grund für diesen Umstand liegt vielleicht im "Skandal" seiner Konversion, der zumindest zum Zeitpunkt seines Publikwerdens in der religionskritisch geprägten Literaturszene zu einer gewissen Diskreditierung seiner Person führte. Paradoxerweise wird Döblin allerdings auch von katholischer Seite kaum rezipiert (im Gegensatz zum Beispiel zu Edith Stein oder Dietrich Bonhoeffer), obwohl er mehrere explizit religiöse Werke (u.a. "Die Pilgerin Aetheria", "Der Kampf mit dem Engel") verfasste und vom Zeitpunkt seiner Konversion 1941 bis zu seinem Tod 1957 gläubig blieb. In "Der unsterbliche Mensch" legt er gar auf knapp 300 Seiten sehr konkret dar, wie man in der Moderne zum Glauben finden kann. Bereits zu Lebzeiten musste Döblin sich damit abfinden, dass ihm der große Erfolg verwehrt blieb. So erhielt er zum Beispiel nie den Literaturnobelpreis, obwohl er mehrmals dafür vorgeschlagen wurde. Döblin kommentierte diesen Umstand mit den Worten "So viel wie die langweilige Limonade Hermann Hesse bin ich schon lange." (Hesse hatte 1946 den Nobelpreis für Literatur erhalten).

[SW: Deutsche Literatur | Roman | Alfred Döblin | Nachkriegsausgaben unter Kontrolle der Militärregierungen]

Details

Widmungsexemplar - Alfred Döblin - Lüth, Paul E. H. (Hrsg.). Alfred Döblin zum 70. Geburtstag. (Einbandtitel: Alfred Döblin Siebzig Jahre) 10.August 1948. Wiesbaden, Limes-Verlag, 1948. ; sig.; 1. Ed.
Einbandrücken beschabt und fleckig, Rücken-Beschriftung kaum noch erkennbar, Ecken minimal bestoßen,Kopfschnitt minimal stockig, ansonsten sauberes und frisches Exemplar, auf dem Vorsatz von Alfred Döblin schwungvoll gewidmet und signiert, einmalige Ausgabe von 1000 Exemplaren, mit Beiträgen von R. Schneider, J.R. Becher, Heinrich Mann, W.v. Molo, H. Kasack, W. Weyrauch, G. Weisenborn, Wiegler, Herchenröder, Ernst Kreuder, Gerhart Pohl, Albert Ehrenstein, W. Lehmann, Walter A. Berendsohn, W.-E. Peuckert, O. Flake, H. Kesten u.a. - Alfred Bruno Döblin (* 10. August 1878 in Stettin; 26. Juni 1957 in Emmendingen) war ein deutscher Arzt und gesellschaftskritischer Schriftsteller. Dramatiker und Essayist, Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.

1. Auflage 175 Seiten mit Frontispiz (Porträtfoto Döblin) und Bibliographie seiner Werke 8°, gebundene Ausgabe, Halbleinen

[SW: < signiert> < signed> < Döblin, Alfred> < signierte Erstausgaben>]

Details

DAS ZEITUNGSBUCH / ALFRED DOEBLIN / Alfred Döblin - Das Zeitungsbuch - Organ der Deutschen Buch-Gemeinschaft [Sonderheft anläßlich der 250.000ten Mitgliedschaft in Halbleder gebunden]. Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft ohne Erscheinungsjahr (ca. 1925). ; 1. Ed.
* Halblederband mit angesetzten Lederecken an den Deckeln sowie Rückentitel in Gold (Original-Einband?). Graphiken von Dettmann, Mesek, Schoff, Seewald, Slevogt, Meid. Textbeiträge von Wilhelm Schäfer (Jan Wellm), Paul Ernst (Beten), Carl Bulcke (Melodie), Bruno Frank (Das Goldbergwerk), Herbert Eulenberg (Das erste Buch), Wilhelm von Scholz (Landschaften und Bilder im Tagebuch), Walter von Molo (Sinn des Todes), Adolf Koelsch (Sonnenblumen), Alfred Döblin (Der Kaiser und die Dsungeren), Alfons Paquet (Glaube und Technik), Fritz von Unruh (Weltausstellung in Wembley), Hans Martin Elster (Die deutsche Novelle der Gegenwart). Einige Beiträge mit Quellenangabe, andere ohne (Original-Beiträge?). Der Text von Alfred Döblin ohne Quellenangabe. Erhaltung: Der Leder-Rücken bzw. auch die angesetzten Ecken sind an den Kanten beschabt (brauchen etwas Lederfett), aber ohne Einrisse. Sonst keine weiteren Mängel.

28 Seiten, Fadenheftung, Format 25,5 x 35,5 cm, Halblederband.

[SW: Dettmann, Mesek, Schoff, Seewald, Max Slevogt, Hans Meid, Wilhelm Schäfer, Paul Ernst, Carl Bulcke, Bruno Frank, Herbert Eulenberg, Wilhelm von Scholz, Walter von Molo, Adolf Koelsch, Alfred Döblin, Alfred Doeblin, Alfons Paquet, Fritz von Unruh, Hans Martin Elster, Die Deutsche Buch-Gemeinschaft]

Details