Arendt Hannah

Es wurden insgesamt 2009 Einträge zu 'Arendt Hannah' gefunden (Stand: 12.01.2012).

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Knott, Marie-Luise/Scholem, Gershom/Arendt, Hannah: H.Arendt-G.Scholem,Briefwech. 1939-1964. Briefe z. Tl. in englischer Sprache, JÜDISCHER VERLAG, 100 ISBN: 3633542345
"Juden sterben in Europa und man verscharrt sie wie Hunde." So schließt der Brief, in dem Hannah Arendt im Oktober 1940 Gershom Scholem mitteilt, daß sich Walter Benjamin auf der Flucht vor den Nazis das Leben genommen hat. In Zeiten größter Bedrohung beginnt eine Korrespondenz, die getragen ist vom Engagement für das Werk des gemeinsamen Freundes und in der von New York und Jerusalem aus immer die Welt des europäischen Judentums im Blick bleiben wird. Im Auftrag der Jewish Cultural Reconstruction, deren Ziel die Rettung der von den Nazis geraubten jüdischen Kulturgüter ist, reisen Hannah Arendt wie auch Gershom Scholem in den frühen Nachkriegsjahren erstmals wieder nach Deutschland. Dieses weitgehend unbekannte Kapitel in beider Geschichte wird über die Briefe hinaus durch bislang unveröffentlichte Berichte Hannah Arendts von ihrer Deutschlandreise 1949/50 dokumentiert. 1963 erscheint Hannah Arendts Buch Eichmann in Jerusalem. Ihre darin geäußerte Kritik an jüdischen Repräsentanten während der Zeit der Shoah wird von Gershom Scholem in einer auch öffentlich ausgetragenen Kontroverse radikal verworfen: Der über mehr als zwei Jahrzehnte aufrechterhaltene Dialog in Briefen endet im Schweigen.Der erstmals publizierte Briefwechsel von Hannah Arendt und Gershom Scholem ist ein einzigartiges zeithistorisches Dokument: eine Auseinandersetzung über entscheidende Fragen jüdischer Geschichte und jüdisches Selbstverständnis nach der Shoah, geführt von zwei der bedeutendsten Denker deutsch-jüdischer Herkunft im 20. Jahrhundert.

NEUBUCH! 2010. 693 S.,. 16 Bildtaf. 20,5 cm 206 mm x 131 mm x 43 mm 20 Schwarz-Weiß- Abbildungen

[SW: Scholem, Gershom, Philosophen (Briefe); Arendt, Hannah, Arendt, Hannah, Briefe]

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Gorris, Natalie: Hannah Arendt: Kein Herz für die Emanzipation? GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, September 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638794385
Seminararbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften), Veranstaltung: Kulturwissenschaftliches Seminar: Zum Begriff der Natalität bei Hannah Arendt, 7 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hannah Arendt, Philosophin des 20. Jahrhunderts, bezeichnete sich selbst als ,politische Theoretikerin'. Ihr Denken war geprägt durch Authentizität und Non-Konformität. Dies brachte ihr neben Anerkennung und Berühmtheit zum Teil heftige Kritik ein, wie im Fall ihres Buches zum Eichmann-Prozess Eichmann in Jerusalem. Auch von Seiten der Feministinnen wurde sie angefeindet, da sie angeblich den verschiedenen Formen der Ausgrenzung der Frauen in Kultur und Politik mit Ignoranz begegnet sei. Hatte Hannah Arendt die Frauenfrage vollständig ausgeblendet oder nicht als wichtig erachtetDie Enttäuschung der Feministinnen muss umso größer gewesen sein, da gerade Arendt als Frau ein hohes Maß an Anerkennung in Bereichen erlangt hatte, die als männlich konnotiert gelten: in Wissenschaft und Politik. Hätte Hannah Arendt also nicht eine von ihnen sein sollen Wie kam es, dass ausgerechnet eine solche Frau sich so gegen sie zu stellen schien In Anbetracht der Tatsache, dass in ihren Texten immer das Streben nach Freiheit und Pluralität mitschwingt, habe ich mich auf die Suche begeben: nach Anhaltspunkten wie Statements zu Frauen, der Frauenbewegung, Emanzipation und Geschlechterverhältnissen. Ziel dieser Arbeit ist es somit, diese Äußerungen zu analysieren und der Frage nachzugehen, worin genau die Kritik an Hannah Arendt seitens der Feministinnen bestand und ob sie in gewisser Weise berechtigt war, aber auch welchen Einstellungen und welchem Denken Hannah Arendts Äußerungen entstammt sein mögen.

NEUBUCH! 2007. 28 S. 210 mm 211 mm x 144 mm x 22 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V73589

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Lauber, Johanna: Hannah Arendt und die deutsche Ich selber wirken? Nein, ich will verstehen, GRIN VERLAG, November 2009, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640469011
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Universität Rostock, Sprache: Deutsch, Abstract: In ihrem Gedächtnis hatte Hannah Arendt unzählige Verse in der Muttersprache gespeichert.Zitate aus den Werken von Brecht, Hölderlin, Goethe und Rilke (um nur einige zu nennen) finden sich immer wieder in Hannah Arendts Ausführungen. Oft stellt sie ihren Essays ein Gedicht als Motto voran.Hannah Arendt ist mit vielen Schriftstellern freundschaftlich verbunden.Freundschaft, das heißt in Bezug auf Hannah Arendt und ihre Schriftsteller-Bekannten vor allem auch: produktive Freundschaft. In zahlreichen Briefen tauscht sie sich mit ihnen über aktuelle politische Ereignisse aus, kommentiert oft leidenschaftlich ihr literarisches Schaffen.Während die Freundschaften im Studium möglicherweise mehr oder weniger zufällig zustande kamen, sorgt ihre Arbeit als Lektorin in einem New Yorker Verlag schon von berufswegen für interessante Bekanntschaften.Die vielen freundschaftlichen Kontakte zu Autoren und die Kontakte zu Verlagen scheinen die ideale Ausgangssituation für eine breite Wirkung auf die Literatur zu sein. Das Problem ist freilich, dass diese Ausgangsbasis sich in Amerika befindet, und nicht in Deutschland.Trotzdem ist Hannah Arendt nicht aus Deutschland verschwunden, zumindest nicht aus dem westlichen Teil. Ist es also möglich, dass die politische Theoretikerin aus dem amerikanischen Exil deutschsprachige Schriftsteller beeinflussteDass Anregeungen aus Hannah Arendts Denken sich sehr positiv auf Literatur auswirken können, zeigt Uwe Johnsons hochgelobte Tetralogie Jahrestage.Mit dem Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Uwe Johnson , der 2004 erschien und einigen Aufsätzen von Bernd Neumann ist diese Konstellation am intensivsten beforscht.Informationen zu weiteren Schriftstellern, die mehr oder weniger stark von Hannah Arendt beinflusst sind, sind schwieriger zu finden. Meine Arbeit wird sich vorallem auf die genannten Briefwechsel und auf Biographien über Hannah Arendt und über die Schriftsteller stützen. Ebenso Texte von Hannah Arendt und den Schriftstellern und die dazugehörigen Interpretationen und Erläuterungen. Der erste Teil widmet sich den Voraussetzungen auf Seite Hannah Arendts. Ihrem Interesse an und ihrem Verständnis von Geschichten und ihrem Verhältnis zu den Literaten und dem Literaturbetrieb. Der zweite Teil soll aufzeigen, wie stark Hannah Arendt auf Grund dieser Vorrausetzungen deutschsprachige Schriftsteller geprägt hat.

NEUBUCH! 2. Aufl. 2010. 60 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 4 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V137742

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Arendt, Hannah / Heidegger, Martin: Briefe 1925 bis 1975. Und andere Zeugnisse, Klostermann, Vittorio ISBN: 3465032069
3465032069 Verlagsfrisch New copy

Arendt, Hannah / Heidegger, Martin Briefe 1925 bis 1975. Und andere Zeugnisse (Klostermann, Vittorio) ISBN: 978-3-465-03206-9 Leinen Arendt, Hannah / Heidegger, Martin Briefe 1925 bis 1975. Und andere Zeugnisse Herausgegeben von Ludz, Ursula Verlag : Klostermann, Vittorio ISBN : 978-3-465-03206-9 Einband : Leinen Preisinfo : 44,00 Eur[D] / 45,30 Eur[A] Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Erschienen : 1. Aufl. 2002 Gewicht : 653 g verwandte Themen : Arendt Heidegger Briefe Philosophie 44,00 Eur[D] Seit den frühen achtziger Jahren ist in der Öffentlichkeit bekannt, daß es zwischen Martin Heidegger und Hannah Arendt - über die Lehrer-Schüler- und spätere professionelle Verbindung hinaus - eine Liebes- und Freundschaftsbeziehung gegeben hat. Die Dokumente, die das Verhältnis belegen und in den Nachlässen Arendt und Heidegger im Deutschen Literaturarchiv Marbach lagern, waren bislang nicht zugänglich. In dem hier angezeigten Band werden sie erstmals veröffentlicht. Darüber hinaus sind relevante Materialien aus den "Hannah Arendt Papers" in der Library of Congress in Washington (USA) berücksichtigt. Die Ausgabe ist in der Zusammenarbeit mit den Nachlaßverwaltern, Dr. Lotte Köhler (für den Hannah Arendt-Bluecher Literary Trust) und Dr. Hermann Heidegger, entstanden. Obwohl die Überlieferung lückenhaft ist, kommt dieser Publikation erhebliche Bedeutung zu. Die Heidegger- wie die Arendt-Forscher finden hier einen Fundus an Materialien, aus dem sie viele biographische und werkgeschichtliche Erkenntnisse gewinnen können. Die dritte Auflage dieses Buches wurde erweitert um einen Brief Hannah Arendts an Martin Heidegger vom 6. April 1954, in dem sie Heidegger ihr Urteil über die Qualität der in Arbeit befindlichen Übersetzung von Sein und Zeit ins Englische mitteilt. Die Ausgabe enthält zusätzlich zu den aus den Handschriften übertragenen Texten einen Anmerkungsteil mit Erklärungen, Belegen und kommentierenden Hinweisen, ferner ein Nachwort, in dem die Herausgeberin u.a. einen Überblick über die Geschichte der Beziehung Arendt-Heidegger gibt, sowie Verzeichnisse der erwähnten Werke der beiden Autoren und ein Personenregister. "Wer die Briefe liest, die Martin Heidegger und Hannah Arendt wechselten, gerät in den Bann einer Korrespondenz von außergewöhnlicher Intensität. Die Herausgeberin hat den Band sehr gut ediert, mit hilfreichen Anmerkungen versehen und mit einem lebendig geschriebenen Nachwort abgeschlossen. Jenseits des zeithistorisch Exemplarischen und des philosophiegeschichtlich Bedeutsamen erfährt man, wie ein schwieriges, auch in den langen Unterbrechungen gemeinsam bleibendes Leben zur Sprache kommt: wie zwei für Empfindungen offene Menschen Worte für das finden, was für sie die wichtigste Begegnung ihres Lebens gewesen sein dürfte." (Günter Figal, in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.1998) Buch

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