Ars Amatoria
Es wurden insgesamt 269 Einträge zu 'Ars Amatoria' gefunden (Stand: 12.05.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Ars Amatoria' an.
Ovidius Naso, Publius: Drei Bücher über die Liebeskunst. Originaltitel: Ars amatoria. Herausgegeben, übertragen und mit einem Vorwort von Otto M. Mittler. Mit Anmerkungen. - (=Goldmanns gelbe Taschenbücher ; Band 421). München : Goldmann Verlag, 1958.
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Publius Ovidius Naso, Ovid [?o'vi?t] genannt, (* 20. März 43 v. Chr. in Sulmo; wohl 17 n. Chr.[1] in Tomis) war ein römischer Dichter. Leben: In den Tristia[2] gibt Ovid den Ort und das Datum seiner Geburt an: den 20. März 43 v. Chr. in Sulmo (heute Sulmona, Mittelitalien, etwa 130 km von Rom entfernt). Somit war er etwas jünger als die anderen bekannten Dichter seiner Zeit und gehörte einer Generation an, die nicht mehr in gleicher Weise vom Schrecken und dem großen Leid der Bürgerkriege geprägt war. Sein Vater war ein wohlhabender Angehöriger des Ritterstandes und wollte, dass Ovid und sein Bruder die Ämterlaufbahn einschlugen. Ovid folgte diesem Wunsch auch zunächst, brach diese Laufbahn aber bald ab und wandte sich der Dichtung zu. Weil man aber in dieser Zeit nicht von der Dichtkunst leben konnte, legte Ovid sich Messalla Corvinus als Mäzen zu. Ovid heiratete in jungen Jahren, jedoch wurden seine erste und auch die zweite Ehe jeweils nach kurzer Dauer geschieden. Erst mit seiner dritten Frau, mit der er eine Tochter hatte, die ihrerseits früh zwei Kinder bekam, blieb er bis zu seinem Lebensende verheiratet. Im Herbst des Jahres 8 n. Chr. hielt sich Ovid auf der Insel Elba auf, als ihn der Beschluss des Kaisers Augustus erreichte, dass er nach Tomis (heute Constan?a in Rumänien) am Schwarzen Meer verbannt wurde. Weder ein Gerichtsverfahren noch ein Beschluss des Senats legitimierten diese Verbannung, wie Ovid später schrieb. Die Verbannung, die über Ovid verhängt wurde, war eine mildere Form, eine relegatio (im Gegensatz zur aquae et ignis interdictio, mit der der Betroffene für vogelfrei erklärt und sein Vermögen konfisziert wurde). Ovid jedoch durfte sein Vermögen und sein Bürgerrecht behalten. Ovid gibt selbst an, dass die Ursache für seine Verbannung carmen et error gewesen seien, ein Gedicht und ein Irrtum. Mit dem Gedicht ist sicher die Ars amatoria gemeint, die dem sittenstrengen Augustus, dem viel an der Wiederherstellung der traditionell-römischen Begriffe von Ehe und Familie lag, ein Dorn im Auge war. Wichtiger muss aber der Irrtum gewesen sein, da die Ars amatoria zum Zeitpunkt der Verbannung bereits einige Jahre alt war. Ovid deutet in seinen Tristia einen weiteren Grund an: Er habe etwas gesehen, was er nicht habe sehen dürfen. Was genau das war, konnte bis heute aber niemand ergründen. Es wird in der Forschung zumeist vermutet, dass er Mitwisser in der Ehebruchsaffäre von Augustus' Enkelin Iulia war. Ovid versuchte viele Jahre lang, den Kaiser zu erweichen und seine Rückberufung zu erreichen, indem er seine Exildichtung nach Rom sandte. Doch sein Bestreben blieb zeitlebens ohne Erfolg. Als Augustus starb, berief auch dessen Nachfolger Tiberius Ovid nicht zurück. Über Ovids Tod ist nicht viel bekannt; da man in seinen Dichtungen aber keine Anspielungen auf Ereignisse nach dem Jahr 17 n. Chr. mehr findet, nimmt man an, dass er kurz darauf verstorben ist. In einem Brief an seine Frau erwähnte er seine schwere Erkrankung. Ihr teilte Ovid auch (wie viele meinen, selbstironisch) die Inschrift mit, die auf seinem Grab stehen sollte: Hic ego qui iaceo tenerorum lusor amorum Ingenio perii, Naso poeta, meo. At tibi qui transis, ne sit grave quisquis amasti, Dicere: Nasonis molliter ossa cubent.[3] Zu deutsch: Ich, der ich hier liege, Naso, der Dichter, Spieler zärtlicher Liebesgeschichten, bin an meinem eigenen Talent zugrunde gegangen. Aber dir, der du vorbeigehst, soll es, wenn du je geliebt hast, nicht schwerfallen zu sagen: Mögen Nasos Gebeine weich ruhen! (Da der lateinische Name Ovidius nicht in das Versmaß des elegischen Distichons passt, nannte er sich in seinen Gedichten immer mit dem Beinamen Naso). In Rumänien gibt es noch heute den Vornamen "Ovidiu". ... Aus: wikipedia-Ovid
Erste Auflage dieser Ausgabe. 236 (6) Seiten. Querformat. 11,5 x 18 cm. Taschenbuch mit Leinenrücken. Kartoniert.
[SW: a Schöne Literatur, Geschichte, Griechenland, Kulturgeschichte, Altertum, Griechische Philosophie, Sagen, Geschichtsschreibung, Altphilologie, Politik, Geschichtswissenschaft, Historische Bildung, Althistoriker, Religion, Archäologie, Antike, Römische Literatur, Sittengeschichte, Erotica, Erotische Literatur]
Ovidius Naso, Publius: Ovids Liebeskunst. Ars amatoria. Ins Deutsche übertragen von Alexander von Gleichen-Rußwurm. Zeichnungen von G. Thannhaeuser. Wiesbaden, Berlin: Emil Vollmer Verlag, 1953.
Ungelesen. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Stempel auf dem Vorsatz. Guter Zustand. Dekoratives Exemplar. - Publius Ovidius Naso, Ovid [?o'vi?t] genannt, (* 20. März 43 v. Chr. in Sulmo; wohl 17 n. Chr.[1] in Tomis) war ein römischer Dichter. Leben: In den Tristia[2] gibt Ovid den Ort und das Datum seiner Geburt an: den 20. März 43 v. Chr. in Sulmo (heute Sulmona, Mittelitalien, etwa 130 km von Rom entfernt). Somit war er etwas jünger als die anderen bekannten Dichter seiner Zeit und gehörte einer Generation an, die nicht mehr in gleicher Weise vom Schrecken und dem großen Leid der Bürgerkriege geprägt war. Sein Vater war ein wohlhabender Angehöriger des Ritterstandes und wollte, dass Ovid und sein Bruder die Ämterlaufbahn einschlugen. Ovid folgte diesem Wunsch auch zunächst, brach diese Laufbahn aber bald ab und wandte sich der Dichtung zu. Weil man aber in dieser Zeit nicht von der Dichtkunst leben konnte, legte Ovid sich Messalla Corvinus als Mäzen zu. Ovid heiratete in jungen Jahren, jedoch wurden seine erste und auch die zweite Ehe jeweils nach kurzer Dauer geschieden. Erst mit seiner dritten Frau, mit der er eine Tochter hatte, die ihrerseits früh zwei Kinder bekam, blieb er bis zu seinem Lebensende verheiratet. Im Herbst des Jahres 8 n. Chr. hielt sich Ovid auf der Insel Elba auf, als ihn der Beschluss des Kaisers Augustus erreichte, dass er nach Tomis (heute Constan?a in Rumänien) am Schwarzen Meer verbannt wurde. Weder ein Gerichtsverfahren noch ein Beschluss des Senats legitimierten diese Verbannung, wie Ovid später schrieb. Die Verbannung, die über Ovid verhängt wurde, war eine mildere Form, eine relegatio (im Gegensatz zur aquae et ignis interdictio, mit der der Betroffene für vogelfrei erklärt und sein Vermögen konfisziert wurde). Ovid jedoch durfte sein Vermögen und sein Bürgerrecht behalten. Ovid gibt selbst an, dass die Ursache für seine Verbannung carmen et error gewesen seien, ein Gedicht und ein Irrtum. Mit dem Gedicht ist sicher die Ars amatoria gemeint, die dem sittenstrengen Augustus, dem viel an der Wiederherstellung der traditionell-römischen Begriffe von Ehe und Familie lag, ein Dorn im Auge war. Wichtiger muss aber der Irrtum gewesen sein, da die Ars amatoria zum Zeitpunkt der Verbannung bereits einige Jahre alt war. Ovid deutet in seinen Tristia einen weiteren Grund an: Er habe etwas gesehen, was er nicht habe sehen dürfen. Was genau das war, konnte bis heute aber niemand ergründen. Es wird in der Forschung zumeist vermutet, dass er Mitwisser in der Ehebruchsaffäre von Augustus' Enkelin Iulia war. Ovid versuchte viele Jahre lang, den Kaiser zu erweichen und seine Rückberufung zu erreichen, indem er seine Exildichtung nach Rom sandte. Doch sein Bestreben blieb zeitlebens ohne Erfolg. Als Augustus starb, berief auch dessen Nachfolger Tiberius Ovid nicht zurück. Über Ovids Tod ist nicht viel bekannt; da man in seinen Dichtungen aber keine Anspielungen auf Ereignisse nach dem Jahr 17 n. Chr. mehr findet, nimmt man an, dass er kurz darauf verstorben ist. In einem Brief an seine Frau erwähnte er seine schwere Erkrankung. Ihr teilte Ovid auch (wie viele meinen, selbstironisch) die Inschrift mit, die auf seinem Grab stehen sollte: Hic ego qui iaceo tenerorum lusor amorum Ingenio perii, Naso poeta, meo. At tibi qui transis, ne sit grave quisquis amasti, Dicere: Nasonis molliter ossa cubent.[3] Zu deutsch: Ich, der ich hier liege, Naso, der Dichter, Spieler zärtlicher Liebesgeschichten, bin an meinem eigenen Talent zugrunde gegangen. Aber dir, der du vorbeigehst, soll es, wenn du je geliebt hast, nicht schwerfallen zu sagen: Mögen Nasos Gebeine weich ruhen! (Da der lateinische Name Ovidius nicht in das Versmaß des elegischen Distichons passt, nannte er sich in seinen Gedichten immer mit dem Beinamen Naso). In Rumänien gibt es noch heute den Vornamen "Ovidiu". ... Aus: wikipedia-Ovid
Erste Auflage dieser Ausgabe. 94 Seiten. 19 x 12 cm. Rotes Leinen mit Schutzumschlag.
[SW: Geschichte, Griechenland, Kulturgeschichte, Altertum, Griechische Philosophie, Sagen, Geschichtsschreibung, Altphilologie, Politik, Literatur, Geschichtswissenschaft, Historische Bildung, Althistoriker, Religion, Archäologie, Antike, Sittengeschichte, Erotische Bilder, Obsessionen, Erotische Literatur, Erotica, Erotische Kunst, Sexualität,]
Hindermann, Judith: Der elegische Esel. Apuleius' <I>Metamorphosen</I> und Ovids <I>Ars amatoria</I>. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien Peter Lang Vlg. 2009. ISBN: 978-3-631-59230-4
Intertextualität spielt für die Deutung von Apuleius' Metamorphosen eine zentrale Rolle. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass Apuleius bei der Schilderung von Liebesbeziehungen den elegischen Diskurs aufgreift, indem er seinen Protagonisten Lucius und die Sklavin Photis als elegisches Liebespaar darstellt. Bedeutsam ist, dass sich in Lucius' Verhältnis zur Göttin Isis ebenfalls typisch elegische Verhaltensweisen feststellen lassen. Lucius inszeniert die Göttin als puella und domina und unterwirft sich ihrem Willen. Eine Interpretation der Metamorphosen vor dem Hintergrund von Ovids Ars amatoria soll daher nicht nur zeigen, dass die in der römischen Elegie entwickelten Liebeskonzepte über die Gattungsgrenzen hinweg in einem Roman des 2. Jahrhunderts n. Chr. rezipiert wurden, sondern auch Argumente gegen eine eindimensional ernsthaft-religiöse Deutung des Isis-Buches liefern.
229 S. geb. *neuwertig*
[SW: Klassische Philologie]
OVIDIUS NASO, Publius: Liebeskunst. Lateinisch und deutsch. Nach der Übersetzung W. Hertzbergs bearb. von Franz Burger-München. 6.-7. Tsd. (Mit einer Titelvignette.) - Mch.: Ernst Heimeran 1937.
= Tusculum-Bücherei. (4. Band). - 'Ars amatoria', Lehrgedicht von Publius Ovidius Naso (43 v. Chr. - 17/18 n. Chr.), entstanden um das Jahr 1 v. Chr.; die erste Auflage der vorliegenden Edition erschien 1923. - "Das Ganze ist in einem lockeren, gelegentlich spöttisch-pikanten Ton erzählt, dessen tändelnde Ungezwungenheit selbst das einem prüden Geschmack Unaussprechliche mit gewinnender Grazie darbietet. Dabei ist die 'Ars amatoria ein Lehrgedicht." (KNLL XII,839). - Vgl. Heimeran 8.
1 Bl., 98 DoppelSs., 12 Bll. Kl.8°. Ln. mit Kopffarbschnitt.
[SW: Literatur des Altertums Erotica Philosophie]



