Bandura Aggression

Es wurden insgesamt 7 Einträge zu 'Bandura Aggression' gefunden (Stand: 09.01.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Bandura Aggression' an.

Hollenstein, Marc: Aggression und Gewalt - Eine Untersuchung auf vier Erklärungsebenen, GRIN VERLAG, August 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638647161
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, einseitig bedruckt, Note: sehr gut, Universität Wien (Sozialpsychologisches Institut), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Arbeit im Querformat. , Abstract: Heutzutage sind wir nahezu immer und überall mit Gewalt und Aggression konfrontiert. Es fängt im Fernsehen an, zieht sich in der Schule oder am Arbeitsplatz fort und endet in der Familie. Ein besonders erschütterndes Beispiel für Gewaltausübung war der Terror der Nazis in Konzentrationslagern. Aus psychologischer Sicht haben dazu eine Reihe von Faktoren beigetragen. Unter anderem fehlten beispielsweise die üblichen externen negativen Sanktionen für Gewaltausübung; Brutalität wurde sogar vom System noch besonders anerkannt. Auch fehlten die internen moralischen Standards Selbstbewertungsprozesse sind durch kognitive Umstrukturierungen neutralisiert worden (Bandura, 1983, 1991). Eine weitere wesentliche Rolle in diesem Zusammenhang spielten euphemistische Begriffe, mit denen das Ausmaß an Gewalt vernebelt wurde (Bsp.: Kristallnacht , Ethnische Säuberung ). Auch wurde das Gefühl der eigenen Verantwortlichkeit für sein Handeln vermindert, indem die Verantwortung auf Autoritäten verschoben wurde. Doch abgesehen von diesem schrecklichen geschichtlichen Ereignis finden wir Gewalt und Aggression wie schon vorhin erwähnt auch alltäglich in unserem gesellschaftlichen Umfeld. So wird zum Beispiel die Gewalt in Familien (insbesondere die Gewalt gegen Frauen und Kinder) häufig unterschätzt. Ein Grund dafür liegt im privaten Charakter solcher aggressiven Handlungen, der den Einsatz von exteren Sanktionen schwierig macht. Auch die traditionellen Rollenbilder fügen ihren Teil dazu, indem sie dem Manne ( dem Hausherr ) nahezu unbegrenzte Machtausübung ermöglichen. Aus diesen beiden Beispielen kann man schon die unterschiedlichen Ausdrucksformen von Gewalt und Aggression erahnen. Willem Doise (1986) spricht deshalb von vier Erklärungsebenen, die bei der Erklärung menschlichen Verhaltens auseinandergehalten werden sollten: 1)Intraindividuelle Erklärungen 2)Interpersonale Erklärungen 3)Intergruppale Ebene 4)Ideologische Ebene Die folgenden Theorien und Modelle lassen sich den vier Erklärungsebenen zuordnen. Aggression und Gewalt sind jedoch in der Regel nicht auf einen einzelnen Erklärungsfaktor zurückzuführen, fast immer kommt es zum Zusammenwirken von Ursachen, die auf unterschiedlichen Erklärungsebenen anzusiedeln sind.

NEUBUCH! 2007. 92 S. 210 mm 209 mm x 165 mm x 8 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. v21596

Details

Psychologie Heute: 11/1975, Die psychischen Folgen der Arbeitslosigkeit,

Titelthema 22 D. D. Braginsky und B. M. Braginsky: Arbeitslose Menschen ohne Vertrauen in sich und das System. Arbeitslosigkeit beeinträchtigt kurzfristig das Selbstwertgefühl und macht den Menschen langfristig zum Zyniker 29 Berkeley Rice: Die psychischen Kosten der Arbeitslosigkeit. Arbeitslose kosten die Gesellschaft mehr als nur Arbeitslosenunterstützung Gesundheit 12 Autorenteam der Free Clinic Heidelberg: Selbsthilfe durch Selbstorganisation. Vom I Drogen-Krisenzentrum hat sich die Free Clinic in Heidelberg zu einem Gegenmodell für die medizinische und psychotherapeutische Versorgung entwickelt Aggression 18 Otto Kelmer und Arnd Stein: Im Schußfeld des Bildschirms. Ein realitätsnahes Experiment zeigt, wann Menschen durch das Betrachten aggressiver Filme aggressiv werden. Die klassischen Experimente von Albert Bandura und Leonhard Berkowitz werden einer strengen Methodenkritik unterzogen Opfer 32 Hans-Joachim Schneider: Wer wird Opfer eines Verbrechens? Ein neuer Zweig der Kriminologie, die Viktimologie, zeigt, daß man einem Verbrechen nicht aus Zufall zum Opfer fällt Intelligenz 40 Klaus A. Schneewind: Intelligenzforschung: aufwärmen oder anheizen? rahrnehmung42Helge Bernd Paulus: Kippfiguren ein Lieblingsspielzeug der Psychologenensch und44 Hartmut Weber: Arbeitszufriedenheit als Indikator für seelisch-körperlich bedingbeit Fehlhaltungen 58 Heinz Peter: Paradoxes Führungsverhalten, erklärt nach der double-bind-Theorie Ausland 45 Wolfgang Wehrstedt: Psychologie in Polen Kommunikation 51 Adolf Vukovich: Redefiguren. Zweiter Teil des Beitrags über Kommunikations- und Argumentationstechniken Entwicklungs- 61 Jerome S. Bruner: Spiel ist mehr als Spielerei. Was und wie gespielt wird, beeinflußt die psychologie Persönlichkeit des Menschen entscheidend Neue Formen 66 Thomas G. Stamphl: Implosionstherapie: Wie man den Teufel durch Beelzebub der Psychotherapie austreibt. Ängste können dadurch beseitigt werden, daß man sich ihnen solange aussetzt, bis man ihre Grundlosigkeit erkennt Universität 73 Dürfen Neurotiker studieren? Die Frage, ob die geplanten Hochschuleingangstests nicht doch Persönlichkeitsmerkmale erfassen werden, ist noch nicht endgültig entschieden gepflegtes Exemplar, Reste eines Adressaufklebers,

Details

Psychologie Heute: 7/1979, Aggression im Alltag, mit wieviel Gewalt müssen wir leben,

14 Kritischer Rationalismus Die Gesellschaft ist kein akademischer Debattierclub Ein Gespräch mit HELMUT F. SPINNER 22 Gewalt im Alltag ALBERT BANDURA 3 0 Wissenschaft und Gewalt KLAUS HORN 40 Psychiatrie-Geschichte Porträts der Seele Die Fotos des Dr. Diamond 46 Sonderteil Es lebe der Unterschied DOROTHEE BIERHOFF ALFERMANN und GEORG RUDINGER 55 Selbstbilder Sind wir ein Eisberg, eine Zwiebel oder eine Insel? Ein Gespräch mit BREWSTER SMITH 62 Medizin Arzt mit Herz ist nicht gefragt ERNEST FEINGOLD und GUNTER CHEMNITZ 66 Schizophrenie Landkarte des Wahnsinns FULLER TORREY 74 Psychologie gestern Ein Seelen-Magazin als Erfahrungsquelle UWE HENRIK PETERS gepflegtes Exemplar,

Details

Gudd, Jonny: Aggressionen und ihre Verminderungsmöglichkeiten, GRIN VERLAG, Oktober 2010, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640723279
Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Frühjahr 2006 absolvierte ich ein Praktikum in einer Kriseneinrichtung für Jugendliche. In diesem Zusammenhang/ In dieser Zeit wurde ich mit einer Reihe von Konfliktsituationen konfrontiert, welche die Jugendlichen teilweise nur durch aggressives Verhalten lösen wollten oder konnten. Dadurch entstand für mich der Wunsch, mich mit der Entstehung von entsprechendem Verhalten auseinander zusetzen und im Besonderen zu untersuchen, welche Mechanismen der Vermeidung/Verminderung von Aggressionen die wissenschaftlichen Theorien anzubieten haben. Der erste Teil der vorliegenden Arbeit widmet sich der Bestimmung des Begriffes Aggression . Anschließend wende ich mich den verschiedenen wissenschaftlichen Aggressionstheorien zu. Beginnend mit einen Vertreter der Triebtheorie, Konrad Lorenz, diskutiere ich einem sich immer wieder aufladenden Aggressionstrieb als Ursache für Aggressionen. Die folgende Frustrationstheorie, repräsentiert durch die Dollard Gruppe, betrachtet/erachtet bestimmte störende äußere Reize als Ursache für Aggressionen. Der kognitiv-neoassozionistische Ansatz von Berkowitz (Modifizierte Frustrationstheorie) verbindet abschließend die Frustrationstheorie mit kognitiven Prozessen. Ein weiter bedeutender Aspekt für die Entstehung von Aggressionen wird in den Lernprozessen angenommen, da Aggressionen nicht nur aufgrund persönlicher Dispositionen oder unangenehmer Umweltumstände auftreten müssen, sondern gleichermaßen als Erfolgsmodelle im Laufe der Zeit erlernt werden können. In diesem Zusammenhang bieten sich die Lerntheorien von Skinner (operante Konditionierung) und Bandura an. Beide Theorien erklären das Erlernen von aggressivem Verhalten. Zum Abschluss dieser Ausarbeitung wird eine kurze Zusammenfassung über die Lösungsstrategien zur Vermeidung/Verminderung von Aggressionen erfolgen und werden Vor-/Nachteile benannter Strategien diskutiert.

NEUBUCH! 2010. 80 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 5 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V158717

Details