Baumann

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Hrsg. von Katashio, Jiro: Baumann und Baumann. Spiel Räume. Hatje Cantz Verlag 2002 Ostfildern ISBN: 3775709428
Quite independently of any fashionable zeitgeist trends in visual communication, Baumann & Baumann may look back on twenty years of inventing and developing their own visual language. Theirs is an idiom which results from a certain notion, an attitude, geared towards an idea, both helping to determine and to initiate its subject matter. This book, designed by B & B, features insights, overviews, outlooks on every page, both onto "big" and "small" projects, forging bonds and links between contents and form, between subject matter and form, between subject matter and expression, offering up experimental programmes and programmed experiments. & read as "et," comes from the Latin and means "and," & has become the symbol of Baumann & Baumann. & connects Baumann to Baumann, allowing other links with partners, employees. and with open questions. Die Textbeiträge sind zweisprachig: englisch/deutsch, im Schuber.

Pappe 383 S. 25,5 x 27,5 cm; 1. Aufl.

[SW: Design]

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Baumann, Herbert,
Herbert Baumann (1927-1990), Bildhauer. E. Brief mit U. ("H. Baumann"). Stuttgart, 15. Juli 1977. ½ S. 4°. Mit 1 Beilage (s. u.). - An Heinz Birker: "[...] Ich freue mich über Ihr Interesse an meinen Arbeiten. Beiliegend einige Kataloge, die über mein bisheriges Werk informieren [...]". - Herbert Baumann absolvierte eine Steinmetzlehre und studierte anschließend an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Otto Baum und an der Hochschule für bildende Künste Berlin bei Karl Hartung; 1965 erhielt er eine Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Baumann "stand mit seinem Frühwerk (50er Jahre), das von elementar-archaisch wirkenden Skulpturen geprägt ist, eher ideell als formal unter dem Einfluß von Brancusi und Giacometti" und "fand in den 60er Jahren [...] mit der konsequenten Entscheidung für das Material Stein zur eigenen Ausdrucksform" (AKL). Bei seinem Tod hinterließ er nebst einem skulpturalen Werk von etwa 220 Arbeiten auch rund 600 Zeichnungen. - Beiliegend drei lose Bll. mit e. Widmung und U. aus einem Ausstellungskatalog des Wilhelm Lehmbruck-Museums Duisburg zu einer Ausstellung von Skulpturen und Zeichnungen Baumanns.

Herbert Baumann (1927-1990), Bildhauer. E. Brief mit U. ("H. Baumann"). Stuttgart, 15. Juli 1977. ½ S. 4°. Mit 1 Beilage (s. u.). - An Heinz Birker: "[...] Ich freue mich über Ihr Interesse an meinen Arbeiten. Beiliegend einige Kataloge, die über mein bisheriges Werk informieren [...]". - Herbert Baumann absolvierte eine Steinmetzlehre und studierte anschließend an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Otto Baum und an der Hochschule für bildende Künste Berlin bei Karl Hartung; 1965 erhielt er eine Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Baumann "stand mit seinem Frühwerk (50er Jahre), das von elementar-archaisch wirkenden Skulpturen geprägt ist, eher ideell als formal unter dem Einfluß von Brancusi und Giacometti" und "fand in den 60er Jahren [...] mit der konsequenten Entscheidung für das Material Stein zur eigenen Ausdrucksform" (AKL). Bei seinem Tod hinterließ er nebst einem skulpturalen Werk von etwa 220 Arbeiten auch rund 600 Zeichnungen. - Beiliegend drei lose Bll. mit e. Widmung und U. aus einem Ausstellungskatalog des Wilhelm Lehmbruck-Museums Duisburg zu einer Ausstellung von Skulpturen und Zeichnungen Baumanns.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Baumann, Hans: Die Höhlen der grossen Jäger. Lascaux-Aufnahmen von Prof.Dr.Erich Pietsch alle anderen Farbtafeln von L. und H. Burges. Zeichnungen und Karten von Hans Peter Renner. Bertelsmann Lesering (Lizenz des Sigbert Mohn Verlags) Lizenzausgabe 1961 Gütersloh
165S. 8°

Leinen Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit Farbkopfschnitt, illustrierten Vorsätzen und illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag nachgedunkelt, angerändert, knickig und mit Randeinrissen, Schnitte nachgedunkelt, der Vorderdeckel leicht fleckig, im Inneren guter Zustand. Hans Baumann (* 22. April 1914 in Amberg; 7. November 1988 in Murnau) war während der Zeit des Nationalsozialismus ein deutscher Lyriker und Komponist von Fahrtenliedern und HJ-Liedern. Nach 1945 war er ein erfolgreicher Kinder- und Jugendbuchautor und Übersetzer. Baumann war der Sohn eines Berufssoldaten. Seine gymnasiale Bildung erfuhr er in einer Lehrerbildungsanstalt, dem heutigen Max-Reger-Gymnasium in Amberg, und bestand 1933 das Abitur. Er war Mitglied im katholischen Jugendbund Bund Neudeutschland, später in der Hitler-Jugend. Baumanns kompositorisches Talent wurde bereits 1932 entdeckt, als er während einer Exerzitienübung einige eigene Lieder vortrug, darunter auch Es zittern die morschen Knochen, ein Lied, das 1935 zum Lied der Deutschen Arbeitsfront wurde. Der Jesuitenpater, der die Exerzitien geleitet hatte, gab Baumanns Lieder 1933 zum Druck. Im April 1933 trat Baumann der NSDAP bei und wurde mit Wirkung vom 1. Mai 1933 unter der Parteinummer 2.662.179 registriert. Er wurde Jungvolkführer und Referent im Kulturamt der Reichsjugendführung. 1933 wurde Baumann Lehrer in der einklassigen Volksschule in Voithenberghütte bei Furth im Wald, ab Frühjahr 1934 war er Volksschullehrer in Berlin. Dort war er schriftstellerisch und journalistisch in der Reichsjugendführung tätig, 1935 zunächst als Mitarbeiter der Abteilung Laienspiele, später als Referent für auslandsdeutsche Kulturarbeit. 1935 bewarb er sich beim SS-Sturm 11/75 und diente anschließend zwei Jahre bei der Wehrmacht in Potsdam. 1937 wurde er SS-Anwärter. Danach begann Baumann ein Studium, war aber zugleich weiter journalistisch-propagandistisch in der HJ-Führung aktiv. 1939 bis 1945 diente er als Kompanieführer, meist in der Propagandakompanie 501 an der Ostfront. Im Oktober 1941 hielt Baumann beim von Goebbels organisierten Weimarer Dichtertreffen einen Vortrag Von den Bewährungen des Dichters. Im selben Jahr erhielt er den Dietrich-Eckart-Preis für seinen Einsatz im Sinne des Nationalsozialismus. 1945 kehrte Baumann zurück und wurde in Langres Kriegsgefangener. Dort lernte er die moderne amerikanische Literatur kennen, erwarb weitreichende Kenntnisse der russischen Sprache und erlernte verschiedene Berufe (u. a. Holzschnitzer in Oberammergau). Ab 1949 war Baumann erneut schriftstellerisch und übersetzerisch tätig. In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde Baumann zum erfolgreichen Autor von Jugendromanen und -sachbüchern. In den 1970er- und 1980er-Jahren standen die Bearbeitungen klassischer Sagen und Legenden für Kinder sowie eigene Werke für Kinder im Vordergrund. Darüber hinaus schuf Baumann Kompositionen von Kindergedichten und -liedern. Bestimmende Themen seiner frühen Dichtung waren der soldatische Gehorsam, die Frontkameradschaft und der ehrenvolle Tod fürs Vaterland. Die Pflichterfüllung von Bauern und Arbeitern und die Verherrlichung der Mütter als Garanten für die Erhaltung des Volkes waren weitere Leitgedanken aus seinem ideologischen Kanon, der ihn zu einem NS-Dichter machte. Konträr dazu lag der Schwerpunkt seines Schaffens nach dem Kriege auf der parabelhaften Erzählung historischer Ereignisse und der Konfrontation seiner Hauptfiguren mit Versuchung, Verführung und Zerstörung durch Macht und das Charisma realer Personen, wie in Ich zog mit Hannibal. Damit reflektierte er selbstkritisch auch sein Wirken während des Dritten Reiches, das bis heute umstritten ist. Baumann schrieb und komponierte Lieder für die Hitler-Jugend und den Bund Deutscher Mädel, so z. B. das berühmt-berüchtigte Es zittern die morschen Knochen, aber auch zunächst als unverfänglich angesehene Lieder wie Hohe Nacht der klaren Sterne und Es geht eine helle Flöte. Von dieser Rolle distanzierte sich Baumann nach dem Zweiten Weltkrieg. Einige Literaturkritiker stellten seine Absage allerdings in Frage, da Baumann in der literarischen Bewältigung seiner Tätigkeit im Dritten Reich die damaligen Machtträger durch Zuweisung einer mehr oder weniger großen Teilschuld an die Opfer zu entlasten suchte. Als Beispiel hierfür erlangte das im Zusammenhang mit der Verleihung des Gerhart-Hauptmann-Preises 1959 bekannt gewordene Drama Im Zeichen der Fische öffentliche Aufmerksamkeit. Dieses unter einem Pseudonym eingereichte Stück wurde von der Berliner Volksbühne ausgezeichnet, der Preis aber nach Bekanntwerden der Urheberschaft Baumanns 1962 wieder zurückgezogen. " Nach Auskunft von Frau Elisabeth Baumann entstand das Lied ,Es zittern die morschen Knochen' mit den berüchtigten Versen Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt' 1932 während einer Wallfahrt Hans Baumanns nach Neukirchen bei Heiligenblut. Damals war er Mitglied im katholischen Bund Neu Deutschland'. Große Karriere machte dieser Text ab 1934 in den Organisationen der NSDAP. Er gehörte zu den Standardtexten der Hitler-Jugend und der SA und wurde zum Pflichtlied des Reichsarbeitsdienstes. Baumann selbst nutzte es aufgrund seiner einflussreichen, beruflichen Stellung in der Reichsjugendführung sehr effektiv. 1993 setzte das Landgericht Hannover das Lied auf die Liste der verbotenen, nationalsozialistischen Kennzeichen." - Lied-Dichter für die Nationalsozialisten; Amberger Zeitung vom 15. April 2005 Bis heute ist umstritten, ob vor 1945 häufiger "heute, da hört " oder "heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt" gesungen wurde. Siehe dazu auch das Notizbuch eines Philologen von Victor Klemperer. Nach Hubertus Schendel, einem als Kind aus Deutschland ausgewanderten Kanadier, der sich aus Passion mit deutschem Liedgut beschäftigt und ein großes Archiv hat, ist in 68 Prozent der Liederbücher aus der Zeit 1933 bis 1945 in seinem Archiv "Heute da hört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt" zu lesen, worunter sich alle bei ihm vorhandenen Partei-, SA-, und SS Liederbücher befinden. Ohne Zweifel wurde in den Jahren des dritten Reiches von vielen "Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt" gesungen und so steht es auch in den restlichen 32 Prozent seiner Liederbücher, die bis auf eines erst ab 1934 veröffentlicht wurden. In zwei Liederbüchern aus dem Jahre 1936, Pflichtlieder der HJ (SV158a) und Singen im NSKK (SV209), ist sogar eine zusätzliche Strophe zu finden, welche eine Missdeutung eigentlich verhindern sollte: "Sie wollen das Lied nicht begreifen, / sie denken an Knechtschaft und Krieg, / derweil unsre Äcker reifen - / du Fahne der Freiheit, flieg!" Sein Erfolg als Autor von Jugendbüchern, die allesamt nach dem Krieg entstanden und vielfach übersetzt wurden, blieb hiervon unberührt, wie auch die internationale Anerkennung bewies. In der Sowjetischen Besatzungszone und in der Deutschen Demokratischen Republik wurden zahlreiche seiner Schriften auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt. Seine Lieder sind in Gruppen der extremen Rechten verbreitet, der Freibund und der Ring Freiheitlicher Jugend Österreich verwenden sein Lied Nur der Freiheit gehört unser Leben als Vereinshymne.

[SW: Jugendbücher | Archäologie | Ausgrabungen | Höhlen/ Höhlenmalerei]

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An der Schwelle zum eigenen Leben. Lebensentscheide am Lebensanfang bei zu früh geborenen, kranken und behinderten Kindern in der Neonatologie. Medizin-Ethischer Arbeitskreis Neonatologie des Universitätsspitals Zürich, Interdisziplinärer Dialog - Ethik im Gesundheitswesen 3. - Bern , Berlin , Bruxelles , Frankfurt am Main , New York , Oxford , Wien : Lang, 2003. ISBN: 303910120X
Sehr gutes Ex. - Literaturangaben. - Hinfuhrung -- Ruth Baumann-Hölzle -- Ambivalenz des medizin-technischen Fortschritts -- in der neonatalen Intensivmedizin -- Ruth Baumann-Hölzle -- Ayse - 600 Gramm leicht -- Emanuela Erzinger-Manea -- Wie ich Ayse als "aussenstehender" Arzt erlebte -- Kurt von Siebenthal -- Die Klinik für Neonatologie in Zahlen -- Warum ich mich im medizin-ethischen Arbeitskreis -- Neonatologie engagier(t)e: Die Mitglieder -- des ethischen Arbeitskreises stellen sich vor -- Neonatologie und Ethik: Die Biographie -- eines unvermeidlichen Zusammentreffens -- Gabriel Duc -- Das sehr kleine Frühgeborene: Ethische Fragen -- aus der Sicht eines Neonatologen -- Diego Mieth -- Medizin- und pflegeethische Entscheidungsfindung in -- einer pluralistischen Gesellschaft - ein historischer Überblick -- Ruth Baumann-Hölzle -- Simon - nur zwei Tage auf der Welt -- Emanuela Erzinger-Manea Das interdisziplinäre "Zürcher Modell" zur Urteilsbildung -- für medizin- und pflegeethische Fragestellungen -- in der neonatalen Intensivmedizin -- Kurt von Siebenthal, Ruth Baumann-Hölzle -- Der Fall Alban: Das Modell auf dem Prüfstand -- Kurt von Siebenthal -- Modellentwicklung -- Ruth Baumann-Hölzle -- Erfahrungen mit dem Modell -- Hans-Ulrich Bucher -- Meine Erfahrungen mit dem Modell -- Silvia Rauch -- Das Kind im Mittelpunkt -- Kurt von Siebenthal -- Gratwanderung zwischen Wissen und Gewissen -- Kati Hübner -- Probleme der Neonatologie aus rechtlicher Sicht - -- Ein Diskussionsvorschlag -- Max Baumann -- Kritische Fragen an das Entscheidungsmodell: -- Das Zürcher Modell aus der Sicht -- eines aussenstehenden Neonatologen -- Christian Kind -- Das interdisziplinäre nationale Forschungsprojekt "Evaluation of a Framework for Ethical Decision-Making in Neonatal Intensive Care" - eine Kurzbeschreibung Marco Maffezoni -- Ausblick -- Ruth Baumann-Hölzle -- Kurzbiographien. - Auf der neonatalen Intensivstation am Universitätsspital Zürich müssen tagtäglich für Kinderlebensentscheide getroffen werden. Einerseits können heute dank der modernen Intensivmedizin viele Kinder leben, die früher gestorben wären, andererseits kann diese Überlebenshilfe dazu führen, dass die betroffenen Kinder schwerst geschädigt sind. Wie geht das Behandlungsteam mit dieser Entscheidungslast um? Während fünf Jahren hat eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, bestehend aus Ärzten, Pflegenden, einer Spitalseelsorgerin und einer Ethikerin gemeinsam ein Entscheidungsmodell entwickelt, das weit herum Anerkennungfindet und mit einem hoch dotierten Preis der Spitalleitung ausgezeichnet worden ist. Im Rahmen eines Nationalfondsprojekts wurde es erfolgreich evaluiert. Dieses Buch stellt das sogenannte "Zürcher Modell" vor und zeigt eindrücklich das Ringen des Behandlungsteams um einen angemessenen Entscheid für das Kind. Gastautoren hinterfragen das Entscheidungsmodell kritisch. Ausserdem werden rechtliche Fragen dazu erläutert. ISBN 303910120X - , ISBN-13: 9783039101207

2., unveränd. Aufl. 182 S. : Ill. Broschiert.

[SW: Neonatologie, Ethik]

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