Benjamin Zur Kritik der Gewalt

Es wurden insgesamt 16 Einträge zu 'Benjamin Zur Kritik der Gewalt' gefunden (Stand: 10.02.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Benjamin Zur Kritik der Gewalt' an.

Schubert, Axel: Zur Genealogie des Rechts - Drei Paradoxien zum Verhältnis von Recht, Gewalt und Gerechtigkeit, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, September 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640159535
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Kulturwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motto dieser Arbeit kann auf eine einfache Formel gebracht werden: drei Autoren drei Paradoxien. Ausgehend von Kants Definition des Rechtsbegriffs werden drei Autoren behandelt, die gemeinsam eine kanonische Rezeptionsgeschichte schreiben: Jacques Derrida liest Walter Benjamin, Giorgio Agamben liest Jacques Derrida. Genau genommen rekurrieren aber Derrida und Agamben zuforderst auf Benjamin. Dessen Aufsatz Zur Kritik der Gewalt (1921) ist die Grundlage für Überlegungen zu dem Verhältnis von Recht, Gewalt und Gerechtigkeit. Derrida widmet diesem Aufsatz mit Gesetzeskraft. Der mystische Grund der Autorität (1990) zwei ausführliche Vorträge, in denen er ihn einer dekonstruktivistischen Lektüre unterzieht. Für Agambens Homo sacer. Die souveräne Macht und das nackte Leben (1995) hat er katalytische Wirkung. Er droht zwar, in der Fülle der referierten Textquellen unterzugehen. Es ist aber nicht zu übersehen, dass Agamben vor allem diesem, aber auch anderen Texten Benjamins viel verdankt.In dieser Arbeit werden drei Paradoxien formuliert: die Paradoxie der Gewalt (Benjamin), die Paradoxie des Ursprungs (Derrida) und die Paradoxie der Souveränität (Agamben). Während Agamben seine Paradoxie explizit benennt und zum Titel der systematischen Vorüberlegungen seines Buches Homo sacer macht, formulieren Benjamin und Derrida lediglich, was ich jeweils als Paradoxie bezeichne. Die Lektüre der drei Autoren und der drei Kerntexte wird weitgehend unabhängig und in autonomen Blöcken stattfinden. Erst in der Schlussbetrachtung wird es zu übergreifenden Interpretationen kommen. Zunächst wird Benjamins Kritik der Gewalt insbesondere in Bezug auf die Unterscheidungen von rechtsetzender und rechterhaltender Gewalt dargelegt und interpretiert. Daran schließt sich Derridas Gesetzeskraft an. Es wird in groben Zügen in die Terminologie der Dekonstruktion eingeführt, um die Lektüre vor diesem Hintergrund verständlich zu machen. Schließlich wird Agambens Schlüsselfigur des homo sacer im Zusammenhang mit der Carl Schmitt entlehnten Souveränitätstheorie vorgestellt. Es werden vor allem Agambens strukturtheoretische Überlegungen dazu und die Auflösung dieser beiden Konzeptionen in der der Lebens-Form referiert. Am Schluss der Arbeit stehen schließlich einige vergleichende Überlegungen zu dem Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit bei den drei Autoren und zu der Position, in der sie jeweils zu ihrem theoretischen Gegenstand stehen.

NEUBUCH! 2008. 72 S. 210 mm 213 mm x 149 mm x 17 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V114292

Details

Benjamin, Walter: Zur Kritik der Gewalt und andere Aufsätze Nachw. v. Herbert Marcuse, SUHRKAMP, 079 ISBN: 351810103X
Dieser Band vereinigt fünf Texte, die in einem inneren Zusammenhang stehen; sie zeigen die Entwicklung zentraler Motive von Benjamins Denken auf. Eingeleitet wird er durch eine sehr frühe Studie Über das Programm der kommenden Philosophie. Es folgen die Aufsätze Zur Kritik der Gewalt, wo Benjamins Schicksalsbegriff Gestalt gewinnt, und Schicksal und Charakter, eine Arbeit, die er selbst als ein Modell der ihm vorschwebenden philosophischen Theorie bezeichnet hat. In zwei Texten aus dem Nachlaß, den Geschichtsphilosophischen Thesen und dem Theologisch-politischen Fragment, kehren die Gedanken des frühen Benjamin wieder, auf einer anderen Stufe der Reflexion.

NEUBUCH! Neuaufl. 2009. 106 S. 179 mm x 108 mm x 12 mm; Edition Suhrkamp Nr.103

[SW: Gewalt]

Details

Metelmann, Jörg: Zur Kritik der Kino-Gewalt Die Filme von Michael Haneke, Fink, Wilhelm Verlag ISBN: 3770538256
3770538256 Verlagsfrisch / New Copy

Metelmann, Jörg Zur Kritik der Kino-Gewalt Die Filme von Michael Haneke (Fink, Wilhelm) ISBN: 978-3-7705-3825-6 kartoniert 298 S. Metelmann, Jörg Zur Kritik der Kino-Gewalt Die Filme von Michael Haneke Verlag : Fink, Wilhelm ISBN : 978-3-7705-3825-6 Einband : kartoniert Preisinfo : 42,90 Eur[D] / 44,10 Eur[A] / 67,90 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.Seiten/Umfang : 298 S.Produktform : B: Einband - flex.(Paperback) Erscheinungsdatum : 1. Aufl. 06.2003 Gewicht : 514 g verwandte Themen : Haneke, Michael Filmästhetik Gewalt / im Film Gewaltdarstellung Haneke, Michael [DNB] Film [DNB] Der österreichische Autorenfilmer Michael Haneke gilt als der gegenwärtig wichtigste deutschsprachige Kinoregisseur. Namentlich gegen Oliver Stone und Quentin Tarantino fokussiert Haneke die eigens verfaßten Plots seiner Filme auf den Schmerz, die Unfaßbarkeit des Leids, wobei der Tat jegliche Motivation vorenthalten wird und die Gewalt wieder als genuin Fremdes, als das Andere der scheinbar befriedeten Gesellschaft sichtbar wird.Jörg Metelmanns Studie analysiert die ästhetischen Verfahren Hanekes und zeichnet unter Rückgriff auf die Anti-Illusions-Dramaturgie Bertolt Brechts sowie auf Walter Benjamin, Peter Bürger und Gilles Deleuze nach, wie sich Haneke als ,letzter Avantgardist' gegen die postmoderne Bild-Spektakelgesellschaft auflehnt, indem er an der Trennung von Kunst und Leben in der Moderne festhält, um so einen Ort der Kritik an den ubiquitären (Gewalt-)Bildern zu reetablieren. Auf dieser Grundlage regt Metelmann eine Neuausrichtung der medienwissenschaftlichen Methodologie im Sinne einer umfassenden Vertextung medialer Produkte an. Buch

Details

Arnold, Heinz Ludwig (Hrsg.): Ernst Bloch. Text + Kritik, Sonderband. München : Edition Text und Kritik, 1985. ISBN: 3883772011
Ein gutes und sauberes Exemplar. - KLAUS L. BERGHAHN. "L'art pour l'espoir". Literatur als ästhetische Utopie bei Ernst Bloch -- ANNA WOLKOWICZ. Der frühe Bloch und der literarische Symbolismus -- STEFANO ZECCHI. Hiob und Müntzer. Die Utopie als Spur ethischer Bedeutung -- HELMUT REINICKE. Gretes Fall ins Jetzt. Zu einem Text der "Spuren" -- MARTIN ZERLANG. Ernst Bloch als Erzähler. Über Allegorie, Melancholie und Utopie in den "Spuren" -- THOMAS BREMER. Blochs Augenblicke. Anmerkungen zum Zusammenhang von Zeiterfahrung, Geschichtsphilosophie und Ästhetik -- JOCHEN VOGT. Nicht nur Erinnerung: "Hitlers Gewalt". Ernst Blochs Beitrag zur Faschismustheorie -- FLORIAN VASSEN. "Krumme Wege" und "schräger Querschnitte" Ernst Blochs literarisch-philosophische Schreibweise in "Erbschaft dieser Zeit" -- HANS-THIES LEHMANN. "Sie werden lachen: es muß systematisch vorgegangen werden". Brecht und Bloch - ein Hinweis -- ERNST BLOCH. Briefe an Klaus Mann -- KLAUS MANN. Über "Erbschaft dieser Zeit" -- HERMANN SCHWEPPENHÄUSER. Reale Vergesellschaftung und soziale Utopie. Ernst Bloch als Sozialphilosoph -- HANS-ERNST SCHILLER. Jetztzeit und Entwicklung. Geschichte bei Ernst Bloch und Walter Benjamin -- VIRGINIO MARZOCCHI. Utopie als >Novum< und >letzte Wiederholung" bei Ernst Bloch -- ANSGAR HILLACH. Wer ist das Subjekt einer Hoffnung, die nicht enttäuscht werden kann? Das antizipierende Bewußtsein und ein veränderter Bezugsrahmen -- BARBARA BRAND-SMITMANS. Die doppelte Helena. Alltag und Utopie zwischen Krieg und Frieden in Blochs Philosophie -- TRAUTJE FRANZ. Philosophie als revolutionäre Praxis. Zur Apologie und Kritik des Sowjetsozialismus -- KAROL SAUERLAND. Unmittelbarkeit und Antizipation -- ERNST BLOCH. Lebenslauf, Selbstdarstellung -- HANS-ERNST SCHILLER. Auswahlbibliographie. ISBN 3883772011 - , ISBN-13: 9783883772011

305 S. Originalbroschur.

[SW: Philosophie]

Details