Berlin Alexanderplatz

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Detken, Anke: Döblins "Berlin Alexanderplatz" übersetzt. Ein multilingualer kontrastiver Vergleich. Palaestra Bd. 299. Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 1997. ISBN: 3525205732
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Döblins "Berlin Alexanderplatz" ist bald nach der deutschen Erstausgabe ins Englische, Spanische und Französische übersetzt worden, ins Spanische später noch ein zweites Mal. Wie sind die erzählte Welt und die sprachliche Gestalt eines Werkes von so ausgeprägter Eigenart in die fremden Sprachen gebracht worden? Anke Detken analysiert die Übersetzungen an ausgewählten Problemfeldern. Wie werden, zum Beispiel, das reale Berlin, Berliner Lokalitäten, das Berlinische in den Übersetzungen wiedergegeben? Der Vergleich der Übersetzungen lenkt den Blick auf die Verschiedenheit kultureller Gegebenheiten. Neben unterschiedlichen Übersetzungsstrategien werden verschiedene Arten des Übersetzens in den einzelnen Ländern deutlich, zugleich Unterschiede der Offenheit für Fremdes. // Die literarische Übersetzung - Der Untersuchungsgegenstand: vier Übersetzungen von "Berlin Alexanderplatz" - Zur Theorie der literarischen Übersetzung - Konzeption der Arbeit - Kontrastiver Vergleich von Original und Übersetzungen - Die Antagonisten: Das Kollektiv Großstadt - das Individuum - Franz Biberkopf - Die erzählte Stadt - Die Geschichte des Franz Biberkopf - Die erzählende Stadt - Das Berlin der zwanziger Jahre in "Berlin Alexanderplatz" - Die Sprache Berlins - Politisches in "Berlin Alexanderplatz" - Das Stadtbild Berlins - Intertextualität in "Berlin Alexanderplatz" - Wissenschaftliche Texte - Antike Mythologie - Klassisches deutsches Bildungsgut - Mystische Assoziationen - Biblische Zitate - Desintegrales in der Sprache - Redensarten und Sprachspiele - Sprengung der Syntax und expressionistische Ausdrucksmittel - Das Nebeneinander unterschiedlicher Sprachebenen im Original - Beibehaltung oder Reduktion in den Übersetzungen (u.a.m.) ISBN 3525205732 - , ISBN-13: 9783525205730

285 S., kart.

[SW: Alfred Döblin, "Berlin Alexanderplatz"]

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Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf. In Verbindung mit den Söhnen herausgegeben und mit einem Nachwort von Walter Muschg. Deutsche Buch-Gemeinschaft (Lizenz des Walter-Verlags, Olten) Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe (um 1962) Berlin, Darmstadt, Wien
527S. 8°

Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleineneinband mit Lesebändchen. Der Einband leicht berieben, Schnitte leicht nachgedunkelt, Kopfschnitt dezent staubfleckig, ansonsten guter Zustand. Berlin Alexanderplatz ist ein expressionistischer Großstadtroman des Schriftstellers Alfred Döblin aus dem Jahr 1929. Das Buch ist einer der bekanntesten deutschen Romane des 20. Jahrhunderts. Berlin Alexanderplatz ist in vielfacher Hinsicht ein moderner Roman: nicht nur die Abkehr von traditionellen Helden und der chronologisch erzählten Handlung machen ihn dazu, sondern auch die Verwendung neuartiger Mittel des Erzählens und die häufig eingesetzte Montagetechnik. Der Autor widmet sich der akkuraten Beschreibung einer Metropole der 1920er Jahre und vermittelt das Lebensgefühl des zeitgenössischen Arbeitermilieus. Das Schicksal der Hauptperson Franz Biberkopf scheint mit der Großstadt verbunden zu sein, dessen Begegnung zu einem Duell stilisiert wird: "entweder Berlin oder Franz Biberkopf". Mit der Konzentration auf die Hauptfigur verwendet Döblin eine personale Erzählsituation, die sich der literarischen Techniken des Bewusstseinsstroms, inneren Monologs und der erlebten Rede bedient. Döblin bricht die geschlossene Struktur der Handlung auf und ergänzt sie durch zahlreiche Zitate aus der Bibel, Liedtexte, Zeitungsmeldungen, Wetterberichte und Straßenplakate, die überganglos in den Roman eingefügt sind. Außerdem findet ein stetiger Wechsel der Sprachstile statt. Der Erzähler tritt hierbei zurück und kommentiert nur gelegentlich das Geschehen. Die Wirklichkeit wird als scheinbar objektive Dokumentation wahrgenommen. Handlungszeitraum ist ein gutes Jahr, zwischen Herbst 1927 und dem ungefähren Jahresende 1928. Romanheld ist der etwas über 30-jährige Prolet Franz Biberkopf, ein Möbelpacker und Zementarbeiter, der auch schon Zuhälter war. Zu Beginn wird er aus der Strafanstalt Tegel entlassen. Er verbüßte dort eine vierjährige Gefängnisstrafe wegen Totschlags, weil er nach einem Eifersuchtsanfall im Affekt seine Freundin Ida erschlagen hatte. Döblin schildert im Folgenden Biberkopfs Weg durch Berlin, dessen Ziel es ist, Arbeit und Wohnung zu finden und "ein guter Mensch" zu werden. Allerdings verlangt er mehr vom Leben "als nur das Butterbrot". Biberkopf gerät bereits auf der Straßenbahnfahrt von Tegel ins Stadtinnere in einen merkwürdigen Zustand. Nach der Monotonie und starren Ordnung des Gefängnislebens ist er von seiner wiedergewonnenen Freiheit in der Großstadt Berlin wie erschlagen. Das Gewimmel der Menschen, Veränderungen, Lärm, Verkehr und verschiedenste, verwirrende Eindrücke überrollen ihn förmlich. Er meint, Dächer müssten auf ihn herabstürzen. Zunächst weiß er nichts mit sich anzufangen. Biberkopf irrt in der Gegend des Rosenthaler Platzes umher, fängt im Hinterhof zu singen an. Ein Passant, Ostjude, bemerkt, dass Biberkopf Probleme hat, redet ihm zu und nimmt ihn in die Wohnung seiner Familie mit. Durch Geschichtenerzählen versucht er, Biberkopf moralisch aufzurichten. Besser gelaunt und gestärkt verabschiedet sich schließlich der Strafentlassene mit Handschlag von den Juden. Im Kino auf den Geschmack gebracht, verlaufen seine ersten sexuellen Aktivitäten mit Prostituierten nach jahrelanger erzwungener Abstinenz unbefriedigend. Bald darauf zieht es ihn zur Stätte seiner Tat zurück. Er läuft in das Haus, trifft dort Idas verheiratete Schwester Minna und vergewaltigt sie mehr oder weniger. Durch kleine Geschenke versucht er, mit ihr in Kontakt zu bleiben. Obwohl Biberkopf aus Berlin ausgewiesen wurde, setzt sich die Gefangenenfürsorge für ihn ein. Wochenlang bleibt er anständig und verdient sich seinen Lebensunterhalt als ambulanter Gewerbetreibender für Textilwaren und Zeitungen. Abends geht er regelmäßig in die Kneipen um den Alexanderplatz und im Scheunenviertel, wo er seine spätere polnische Freundin Lina und Otto Lüders kennenlernt. Im stark politisierten Klima des Jahres 1928 birgt Kneipengerede ein starkes Konfliktpontential; der eher unbedarfte Biberkopf ist Kriegsveteran, hatte sich aber, wie auch andere seiner gleichaltrigen Kneipenkumpane gegen Kriegsende abgesetzt. Offenbar enttäuscht vom Resultat der Jahre 1918/1919, ist er von einer linken Einstellung abgerückt und kehrt nun eine eher kleinbürgerlich-rechte, hausbackene Mentalität hervor. Hitzköpfige junge Linke versuchen ihn in seinem Stammlokal zu provozieren und verlangen die Herausgabe seiner Hakenkreuz-Armbinde - Biberkopf verkauft auch Zeitungen der Nazis. Er weicht einer handgreiflichen Auseinandersetzung aber aus und setzt sich nur mit Gebrüll zur Wehr. Biberkopf muss die Kneipe wechseln, obwohl er mit dem Wirt gut stand. Lüders bereitet Franz eine schwere Enttäuschung: Als Franz beim Hausieren sehr rasch das Herz einer Witwe gewinnt, prahlt er damit vor seinem Freund. Dieser verschafft sich daraufhin auf dreiste Weise Zutritt bei der Witwe, erpresst Geld und raubt einige Gegenstände aus der Wohnung der mittlerweile Ohnmächtigen, bevor er verschwindet. Franz ist erschüttert von diesem Vertrauensbruch. Nach kurzer Erholung lernt er Reinhold kennen, durch den er über die Einbrecherkolonne des Bandenchefs Pums in das Berliner Verbrechermilieu gerät. Reinhold zieht den etwas schlichten Biberkopf auf eigenartige Weise in seinen Bann. Äußerlich relativ unauffällig, eher abgezehrt und abgerissen bis kränklich wirkend, verbirgt sich hinter Reinhold ein brutaler Berufsverbrecher von enormer Körperkraft. Zudem tritt Reinhold als Alkoholabstinenzler auf, der nur billigen Kaffee und Brause zu sich nimmt. Was zwar den Eindruck eines Leidenden verstärkt ("der wird keine 50"), aber ebenfalls nicht der Wirklichkeit entspricht. Doch vertraut er Franz immerhin seine Seelennöte an und geht mit ihm einmal sogar zur Heilsarmee. Denn Reinhold ist ein Sexbesessener. Mehrmals fordert Reinhold Biberkopf auf, ihm seine Mädchen - derer er überdrüssig geworden ist - abzunehmen. Weil dieser sich weigert, macht ihn Reinhold durch Geschenke gefügig, und schließlich wird Franz ihm so hörig, dass ein regelrechter Kettenhandel mit leichten Mädchen entsteht. Eines Tages bietet Reinhold ihm eine lohnende Gelegenheitsarbeit an, bei der Franz angeblich Obst verladen soll. In Wirklichkeit soll Franz bei einem Raubzug Schmiere stehen. Da Franz unbedingt ehrlich bleiben will, versucht er wieder auszuweichen, doch Reinhold rächt sich an ihm und stößt ihn bei der Rückfahrt brutal aus dem Wagen vor ein nachfolgendes Auto. Biberkopfs alter Freund, der Zuhälter Herbert, sorgt für erste Hilfe durch einen dem Milieu verbundenen Arzt und lässt Franz in eine Klinik nach Magdeburg bringen. Der rechte Arm muss ihm abgenommen werden. Obwohl Biberkopf dadurch zum Krüppel geworden ist, bewahrt er über alle Vorgänge Stillschweigen, tritt als Dulder auf und deckt somit die Täter. Nach seiner Genesung erlebt Franz Biberkopf Berlin zum dritten Mal. Wieder ist er Gast in den Kneipen um den Alexanderplatz. Er kauft sich ein Eisernes Kreuz und täuscht eine Kriegsbeschädigung vor. Franz Biberkopf beschließt, seinen Eid zu brechen und als Zuhälter zu "arbeiten". Bald lernt er durch Eva, die eine Freundin aus der Zeit vor seiner Gefängnisstrafe ist, Mieze kennen, die Tochter eines Straßenbahnschaffners aus Bernau. Sie ist von ihren Eltern wegen ihres Lebenswandels verstoßen worden, da sie sich ihr Geld durch Prostitution verdient. Durch das allzu leichte Leben mit Mieze sinkt Franz wieder tiefer. Er lebt teils von Miezes Geld - die einen gutsituierten Gönner hat, der ihr eine Wohnung im Berliner Westen eingerichtet hat - und ist gleichzeitig Geschäftemacher, Schieber und Hehler. Obgleich ihn Reinhold töten wollte, übt dieser immer noch eine solche Anziehungskraft auf Franz aus, dass er sich ihm wieder nähert. Einmal sucht er Reinhold direkt auf. Der Verbrecher ist an sich völlig perplex - er vermutet einen ausgeklügelten Racheplan Biberkopfs - lässt sich aber nichts anmerken und verhöhnt den Krüppel, der sich alles gefallen zu lassen scheint, un...

[SW: Deutsche Buch-Gemeinschaft | Deutsche Literatur | Großstadtroman | Expressionismus | Alfred Döblin]

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Bodenschatz, Harald, Hans-Joachim Engstfeld und Carsten Seifert: Berlin auf der Suche nach dem verlorenen Zentrum. Hrsg. von der Architektenkammer Berlin. Vorwort Bruno Flierl. Hamburg: Junius, 1995. ISBN: 3885062550
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Westwanderungen des Zentrums: Zwei Schritte vorwärts, ein Schritt zurück: Die Herausbildung des Zentrums in der Kaiserzeit -- Große Pläne für ein radikal modernisiertes Zentrum in der Zwischenkriegszeit -- Das teilzerstörte, gespaltene und geschrumpfte Zentrum nach dem Zweiten Weltkrieg -- Das Ringen um ein neues Zentrum Gesamt-Berlins -- Akteure des Zentrumsumbaus - Städtebauliches Regelwerk - Städtebaulicher Ideenwettbewerb - Umsetzung privater Projekte - Umsetzung der Hauptstadtprojekte - Verkehrsplanung - Unsicherheiten jenseits der Euphorie -- Ein städtebauliches Dauerproblem. Die (ehemalige) Altstadt Berlin: Berlin-Cölln vor dem Dreißigjährigen Krieg -- Berlin-Cölln im Gefüge der barocken Residenzstadt -- Ein erster Erneuerungsschub bis zum Ersten Weltkrieg -- Ost-West-Passage - Halte-Plätze - Altstadt am Wasser - Im Schatten der Ost-West-Hauptstraßen: Die Museumsinsel -- Gescheiterte Kahlschlagmodernisierung in der Weimarer Republik Erneuerung des Alexanderplatzes - Im Schatten der Ost-West-Hauptstraßen: Der Fischerkietz -- Ein zweiter Erneuerungsschub in der nationalsozialistischen Zeit -- Die Altstadt auf der Schlachtbank: Nachkriegszeit und fünfziger Jahre -- Der Bau des Zentrumsbandes seit den sechziger Jahren Ostorientierung des ehemaligen Schloßbereichs - Der neue Alexanderplatz - Die Anlage des großen Freiraums zwischen Marx-Engels-Platz und Alexanderplatz - Der Kahlschlag auf der südlichen Spreeinsel und dem Friedrichswerder -- Das Zentrumsband nach 1989 Wettbewerb Alexanderplatz - Wettbewerb Spreeinsel - Der Freiraum zwischen Alexanderplatz und Schloßplatz -- Die alte und neue City: Dorotheenstadt und Friedrichstadt: Planmäßige Gründung vor den Toren der Altstadt: Das 17. und 18. Jahrhundert -- Bürgerliche Überformung und Citybildung: Das 19. und frühe 20. Jahrhundert -- Stagnation und Planerträume: Die Zeit der Weimarer Republik -- Zentrum der Gewaltherrschaff. Die Zeit des "Dritten Reiches" -- Trümmer und Pläne: Die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg -- Rekonstruktion, Neugestaltung und Vernachlässigung: Die Zeit der DDR -- Ein Zentrum Gesamt-Berlins: Die Zeit nach 1989 -- Städtebaulicher Strukturplan - Pariser Platz -- Unter den Linden - Friedrichstraße o -- Leipziger Straße - Wilhelmstraße -- Vom Windschatten in den Sturm: Spandauer Vorstadt und Königstadt: Ein hierarchischer, unregelmäßiger Stadtteilgrundriß -- Soziale und kulturelle Mischung -- Erneuerungsprojekte bis zur nationalsozialistischen Zeit -- Die stadträumliche Barriere im Süden der Vorstadt -- Stadtteilerneuerung in der DDR-Zeit -- Aufwertungsdruck nach 1989 -- Versuch um Versuch: Zentrumserweiterung West -- Erste Konturen bis zum Ersten Weltkrieg -- Planerische Offensiven in der Weimarer Republik -- Vorbereitungen für ein neues Zentrum in der Zeit des Nationalsozialismus -- Randlage an der Sektorengrenze -- Nach 1989: Mit neuem Schwung voran? Bereich Potsdamer Platz - Bereich Spreebogen - Bereich Lehrter Bahnhof -- Der Kampf um ein Leitbild für das Zentrum von Berlin: Kritische Rekonstruktion der Stadt? Berlinische Architektur? -- Ein Regelwerk für den Städtebau, eine Streitkultur für die Architektur -- Perspektiven: Berlin - eine europäische Stadt? Das in Baublöcken organisierte Parzellensystem - Die Silhouette - Stadtstraße und Stadtplatz - Europäische Stadt - ein kultureller Kampfbegriff -- Besonderheiten des Berliner Zentrums Der Gegensatz zwischen östlichem und westlichem Teilzentrum - Ein Zentrum ohne zentralen Punkt - Die großen Ost-West-Hauptstraßenzüge - Die Hauptstadt Deutschlands - Das bauliche Erbe -- Ein stadtverträglicher Zentrumsverkehr Aufbau neuer Identitäten Schutz der Cityrandzonen -- Mehr Nüchternheit, mehr Bescheidenheit, mehr Realismus -- Organisation und Verfahren der Zentrumsplanung -- Ein Zentrum mit Profil! -- Der Stadtgrundriß des historischen Zentrums 1748, um 1910, um 1940 und um 1990. ISBN 3885062550 - , ISBN-13: 9783885062554

1. Aufl. 272 S. Broschiert.

[SW: Berlin]

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Feireiss, Kristin: Alexanderplatz. Städtebaulicher Ideenwettbewerb. Urban planning ideas competition. Mit handschriftlicher Signatur der Berliner Architekten Roland Flöting und Peter Kaufmann. Hrsg.: Verein "Entwicklungsgemeinschaft Alexanderplatz". In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Berlin, Referat für Öffentlichkeitsarbeit. [Konzeption:. Übers.: Hans H. Harbort , Michael Robinson. Red.: Marly Riemer , Annette Wiehtüchter] Berlin: Ernst & Sohn, 1994. ISBN: 3433024774
Hardcoverband mit illustriertem Schutzumschlag. Buchblock etwas schief, sonst ein sehr gutes Exemplar. Mit einer signierten handschriftlichen Widmung (28.11.1994) der Berliner Architekten Roland Flöting und Peter Kaufmann (Architekturbüro Flöting & Kaufmann) auf Innentitel, Stempel des Architekturbüros. Texte in deutscher und englischer Sprache. - Der Alexanderplatz - von den Berlinern liebevoll "Alex" genannt - ist zweifelsfrei einer der Orte Berlins, die sich im Bewußtsein der Berliner als unverzichtbarer Identifikationspunkt herausgebildet haben. Diese ihm eigene Position eines zentralen Stadtplatzes für die Berliner gewinnt der Alexanderplatz durch eine Bündelung der Magistralen und Verkehre aus dem Umland, den Vorstädten und den Außenbezirken. Seine derzeitige städtebauliche Ordnung und architektonische Gestaltung hat er aus der städteplanerischen Ideologie der sechziger Jahre erfahren, an der zum heutigen Zeitpunkt das Monotone, das wenig Differenzierte und die übermäßige Weiträumigkeit kritisiert werden. Gerade diese übermäßige Weiträumigkeit beinhaltet jedoch ein umfangreiches Entwicklungs- und Flächenpotential, welches Berlin die Chance einer Neugestaltung des gesamten Quartiers Alexanderplatz eröffnet, die in ihrer Nutzungsmischung die ganze metropolitane Dimension des lebendigen, modernen Berlins verdeutlichen kann. Für diese Aufgabe hat der Senat von Berlin das Instrument des Städtebaulichen Ideenwettbewerbs gewählt, und die privaten Investoren, die sich im Quartier Alexanderplatz engagieren, haben erkannt, daß ihre und die Interessen der Öffentlichen Hand sich gegenseitig bedingen, wenn der Erfolg in möglichst attraktiven Nutzungsinhalten und -formen gesucht wird. Zur Teilnahme an dem zweistufigen Wettbewerb wurden 14 Architekturbüros eingeladen. Die eingereichten Arbeiten erbrachten eine Vielfalt von Ideen, von denen eine fach- und sachkundige Jury die besten fünf für die zweite Stufe herausfilterte. Auf Empfehlung der Jury und in Übereinstimmung mit dem Senat von Berlin und dem Bezirk Mitte wurde nach erneuter Jurysitzung der Beitrag von Professor Kollhoff als erster Preisträger und Grundlage für die weitere Bearbeitung ausgewählt. Ihm ist es am besten gelungen, eine unverwechselbare Form zeitgemäßen Städtebaus zu entwickeln. Seine Architektur hebt den Alexanderplatz heraus aus der üblichen Berliner Stadtlandschaft, markiert ein wesentliches Zentrum der Stadt und erinnert .. (Einleitung) , ISBN-13: 9783433024775

246 Seiten, m. Ill., graph. Darst. u. Karten. 4°, gebundene Ausgabe.-

[SW: Architektur. Architekturgeschichte. Kunstgeschichte. Berliner Architektur. Berlin Alexanderplatz.]

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