Bernhard Schlink
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Pieroth, Bodo und Bernhard Schlink: Grundrechte, Staatsrecht II [von Bodo Pieroth und Bernhard Schlink]; in: Schwerpunkte, Bd. 14; Heidelberg, C. F. Müller, Juristischer Verlag 1992. ISBN: 3811451928
**** Einband und Kanten etwas beknickt und berieben. Sonst guter Zustand. ISBN: 3811451928 - , ISBN-13: 9783811451926
Pieroth, Bodo und Bernhard Schlink: Grundrechte, Staatsrecht II [von Bodo Pieroth und Bernhard Schlink]; in: Schwerpunkte, Bd. 14.
8., überarbeitete Auflage, XVIII/326 Seiten, Gr. 8°, Orig.-Pappeinband.
Schlink, Bernhard: Liebesfluchten. Geschichten. Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Diogenes Verlags, Zürich) Lizenzausgabe 2000 Frankfurt am Main und Wien ISBN: 3763250549
307S. 8°
Leinen Aus der Amazon.de-Redaktion Bernhard Schlink hat eigentlich alles erreicht. Er ist Professor der Jurisprudenz in Berlin und entsprechend hoch angesehen. Der 1944 geborene Jurist -- und nur als solcher wird er im Klappentext vorgestellt -- feierte mit seinem Roman Der Vorleser einen Welterfolg. Nun liegt das zweite Werk des Autors vor: Liebesfluchten. Sieben Geschichten sind es und sie haben eines gemeinsam: es geht um Menschen, die plötzlich von der Vergangenheit eingeholt werden. War es im Vorleser noch die Zeit des Nationalsozialismus, ist es jetzt unter anderem auch die Stasi. Von Verrat ist da die Rede, von bitteren Anschuldigungen. Und von Tratschtanten, die nichts für sich behalten können. In einer anderen Geschichte "Das Mädchen mit der Eidechse" sind es doch wieder jene zwölf dunklen Jahre, welche ein blutiges Kapitel Weltgeschichte geschrieben haben. "Was hat dein Vater im Krieg gemacht?" -- "Jetzt geht das los!" Bernhard Schlink erzählt mit einfachen Sätzen, ohne banal zu werden. Seine Geschichten leben durch seine klare Sprache, aber auch durch den Mut, mit dem er etwa das schwierige Verhältnis von Deutschen und Juden angeht. Es wird nur unbedeutend durch den Ort der Handlung -- New York -- entkrampft wie etwa in der Geschichte "Die Beschneidung". Da ist die deutsche Vergangenheit wieder da: "Ich kann es nicht mehr hören: Der Nazi in mir der Deutsche in mir...". Die junge Generation, die Hitler nur aus Büchern kennt, gerät wieder unter Rechtfertigungsdruck. Schlink erhebt keine Anklage gegen irgendwen, moralisiert nicht, sondern erzählt einfach. Und gerade das macht auch sein neues Buch lesenswert. --Corinna S. Heyn Pressestimmen "Schlink schreibt eine klare, präzise, schöne Prosa, die in der deutschen Gegenwartsliteratur ihresgleichen sucht." (Christopher Ecker / Berliner Zeitung) Geprägter Ganzleinenband mit illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag leicht angerändert und am Rücken nachgedunkelt, Ex-Libris auf Innendeckel, ansonsten sehr guter Zustand dieses schönen Erzählbandes.
[SW: Büchergilde Gutenberg | Deutsche Literatur | Erzählungen | Liebe]
Pieroth, Bodo und Bernhard Schlink: Staatsrecht 2. Grundrechte [von Bodo Pieroth und Bernhard Schlink], Heidelberg, C. F. Müller 2001. ISBN: 3811423347
Aus der Bibliothek Prof. Dr. Eibe Riedel. / Sehr guter Zustand. ISBN: 3811423347 - , ISBN-13: 9783811423343
Staatsrecht 2. Grundrechte [von Bodo Pieroth und Bernhard Schlink], Jura, Recht,
17. Auflage, XVII, 316 Seiten, Gr. 8° (23,5 x 16,5 cm), Orig.-Pappeinband.
Moschytz-Ledgley, Miriam: Trauma, Scham und Selbstmitleid Vererbtes Trauma in Bernhard Schlinks Roman "Der Vorleser" TECTUM-VERLAG, Juli 2009 ISBN: 3828899595
Nationale Traumata entfalten ihre Wirkung noch Generationen später. Das gilt für die jüdischen Opfer im Holocaust aber es gilt auch für die deutsche Täter-Generation und ihre Kinder und Enkel. Bernhard Schlink kreierte 1995 in der Roman-Figur des Vorlesers, der sich in den 1960ern unwissentlich in eine SS-Aufseherin verliebt, ein Beispiel eines vererbten Traumas. Anhand des Romans Der Vorleser rekonstruiert Miriam Moschytz-Ledgley konkret, wie ein Geschichtstrauma sich an folgende Generationen vererben kann. In welchen Formen kommunizieren Angehörige der ersten und zweiten Generation, wenn beschämende Inhalte gleichzeitig auf- und zugedeckt werden Wie und wo ziehen sie die unsichtbare Grenze zwischen Diskutierbarem und nicht Diskutierbarem Durch beständiges Verschweigen und Verbergen von Teilaspekten ihres Lebens bilden geliebte Elternfiguren eine biographische Lücke. Diese Leerstelle findet ihren Widerhall sowohl in den Dialogen der Protagonisten des Romans, als auch im Roman selbst, in welchem der Autor der zweiten Generation im Text unauffällige Sprachcodes verwendet, welche die Erfahrungen von Schuld und Scham beim Erzählen in Selbstmitleid und Unschuld umdeuten.
NEUBUCH! 2009. 85 S. 214 mm x 151 mm x 10 mm
[SW: Trauma (Psychologie/Motiv in der Literatur),Schlink, Bernhard, Nachkriegsgeneration, Holocaustopfer (2. Generation),Der Vorleser (Schlink)]



