Botero
Es wurden insgesamt 512 Einträge zu 'Botero' gefunden (Stand: 10.05.2012).
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Botero, Fernando,
Fernando Botero (geb. 1932), Maler und Bildhauer. E. Widmung mit U. in: Werner Spies (Hg.): Fernando Botero. Bilder, Zeichnungen, Skulpturen. (Ausstellung Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München [...], in der Kunsthalle Bremen [...] und in der Schirn Kunsthalle Frankfurt [...]). (München), Prestel, (1986). Mit zahlreichen Abbildungen. 194, (2) SS. Bedr. Opbd. Gr.-4°. - Vortitel mit e. Widmung an die Schauspielerin Inge Langen (1924-2007) "cordially | Botero". - Untadeliges Exemplar.
Fernando Botero (geb. 1932), Maler und Bildhauer. E. Widmung mit U. in: Werner Spies (Hg.): Fernando Botero. Bilder, Zeichnungen, Skulpturen. (Ausstellung Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München [...], in der Kunsthalle Bremen [...] und in der Schirn Kunsthalle Frankfurt [...]). (München), Prestel, (1986). Mit zahlreichen Abbildungen. 194, (2) SS. Bedr. Opbd. Gr.-4°. - Vortitel mit e. Widmung an die Schauspielerin Inge Langen (1924-2007) "cordially | Botero". - Untadeliges Exemplar.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Botero, Fernando: Botero - Dibujos, Museo de Arte Contemporaneo de Caracas Sofia Imber 1999
80 Seiten mit zahlreichen Abbildungen Seiten, Illustrierter OKarton / Softcover Spanischsprachiger Katalog der Ausstellung im Museo de Arte Contemporaneo de caracas Sofia Imber, Mai 1999. Fernando Botero (geboren am 19. April 1932 in Medellin) ist ein kolumbianischer Maler und seit 1976 auch Bildhauer. Fernando Botero ist einer der bekanntesten bildenden Künstler Lateinamerikas. Geboren wurde er 1932 als Sohn einer in bescheidenen Verhältnissen in den Anden lebenden Familie. Der junge Fernando Botero begann im Alter von 12 Jahren zu malen, als er noch die Sekundarschule besuchte. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt schnell als Designer und Illustrator. Mit 16 Jahren nahm er 1948 zum ersten Mal an einer Ausstellung von Malern in Medellin teil. 1951 zog er nach Bogota, weil das Leben dort kulturell reichhaltiger war, und kurz darauf nach Europa. Bereits Ende der 50er Jahre hat er zu seinem eigenen, heute weltberühmten Stil gefunden. Sein Thema ist der Mensch, das menschliche Leben mit all seinen Facetten. Die Darstellung der Figur erlebt eine besondere Ausprägung in seinen Arbeiten, denn er zeigt den menschlichen Körper, wie auch alle anderen Formen, in überzeichneten Proportionen. Die Kunst von Botero verfügt über eine sehr spezielle Charakteristik. Alle seine Figuren sind dick - sehr dick. In seiner Ästhetik sind dicke Menschen schön. Somit bilden seine Bilder dicke Menschen ab: Könige, Soldaten, aber auch Tänzerinnen und Toreros, die man eher mit dünnen Figuren assoziieren würde. 1977 schuf er beispielsweise eine Variation von Leonardo da Vincis Mona Lisa mit kugelrundem Gesicht. Auf diese Art und Weise steigert er die sinnliche Präsenz, ein Stilmittel, das fortan zum prägenden Gestaltungsmerkmal von Botero wird. Wie kaum ein anderer Künstler hat Botero sich intensiv mit der Kunstgeschichte und Tradition auseinandergesetzt - von Piero della Francesca über Rubens zu Picasso. Er erforscht, wie diese Maler vor ihm, den Raum und die Präsenz der Form. Boteros Gemälde leben von der Spannung, die sich durch den Gegensatz der Üppigkeit der menschlichen Figur und der gleichzeitigen Reduktion der Details aufbaut. Nach ersten plastischen Arbeiten Anfang der 60er Jahre widmet sich Botero ab 1976 mehr und mehr der Skulptur. Auch hier finden sich die für ihn wichtigen Themen wieder: die sinnlichen Formen, der Umgang mit Volumen und die technische Perfektion. Wie Astor Piazzolla in der Musik oder Gabriel Garcia Marquez in der Literatur repräsentiert er wie kaum ein Anderer das Bild der lateinamerikanischen Kulturen. Botero selbst bezeichnet sich als den kolumbianischsten aller kolumbianischen Maler. Seine grotesk-naiven Figuren mit aufgeblähten Körpern versteht er als Symbole einer degenerierten Kolonialbourgeoisie. Im Jahre 2006 sorgte er mit seinen Gemälden zum Folterskandal im Abu-Ghuraib-Gefängnis für Aufsehen.[1] Derzeit arbeitet der Künstler an seiner Zirkusserie, einer Reihe von beschwingten, farbexplosiven Ölen und Zeichnungen, in denen sich Boteros Lust am Leben und die Freude an den Formen vollends entfalten kann. Im Herbst 2007 waren Werke von Botero in Berlin im Berliner Lustgarten und vor dem Brandenburger Tor zu sehen. Zum Abschluss der 26. Internationalen Filmfestspiele München wurde am 28. Juni 2008 der Dokumentarfilm "Botero - Born in Medellin" in Anwesenheit des Künstlers und des deutschen Regisseurs Peter Schamoni uraufgeführt. Der Film erzählt die Lebensgeschichte und den beruflichen Werdegang Boteros.(aus Wikipedia). 20,5 x 16,9 cm Sehr guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren -
[SW: Südamerikanische / Lateinamerikanische / Kolumbianische Malerei der Gegenwart]
Schamoni, Peter: Botero - Geboren in Medellin, DVD Leben und Werk des bekanntesten Malers und Bildhauers Lateinamerikas. 88 Min. EURO VIDEO; CONCORDE, 069
Zu Fernando Boteros 75. Geburtstag erzählt Peter Schamoni die bewegende Erfolgsgeschichte des in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenen kolumbianischen Künstlers. Anfänglich hatte Botero um Anerkennung zu kämpfen, mittlerweile sind Menschen aller Kontinente begeistert von seinen Bildern und Skulpturen. Botero hat für sich einen Stil gefunden, an dem man ihn sofort erkennt: farbenfroh und üppig. Doch Schamoni zeigt nicht nur diesen Botero, sondern auch, dass sich hinter dem Klischee des Naiven ein Künstler entdecken läßt, der auch auch vor ernsten Themen nicht zurückschreckt. Die Bilder, die die Verbrechen der Amerikaner in Abu Ghraib zeigen, sind einzigartig. Schamoni begleitete den Künstler nicht nur in seine Skulpturen-Werkstatt in der Toskana, und in sein Pariser Maler-Atelier, auch in Kolumbien selbst wurde gedreht. Schamoni nimmt den Zuschauer mit auf die gemeinsame Reise mit dem Maler, läßt ihn teilhaben an der Welt, in der der Künstler lebt und arbeitet, an den Höhen und Tiefen in seinem Leben. Peter Schamoni, der Botero seit vierzig Jahren kennt, hat den Künstler für das Kino neu sichtbar gemacht.
NEU 2009. 194 mm x 137 mm x 18 mm
[SW: Dokumentarfilme (DVD),Botero, Fernando; DVD]
BOTERO, Giovanni (1544-1617). Della ragion di Stato. Libri dieci, con tre Libri delle Cause della Grandezza, e Magnificenza delle Citta. Venezia, Appresso i Gioliti (i.e. Giovanni e Giovanni Paolo Giolito de' Ferrari), 1589.
Erstausgabe der epochalen Schrift Giovanni Boteros, Urheber des Begriffs der Staatsräson. Als Anhang die bereits im Vorjahr separat erschienene Abhandlung über die "Ursachen der Grösse von Städten", die erste im Druck erschienene Analyse urbanen Wachstums. Der im Piemont geborene und bei den Jesuiten ausgebildete Verfasser widmete sein Werk dem Salzburger Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Ratenau. Botero schuf und verbreitete nicht nur den Begriff der 'Staatsraison', "but he also became the founder of the anti-Machiavellian tradition of the 16th and 17th centuries which is important for understanding the Counter-Reformation, Baroque culture, and early modern politics and diplomacy. While Botero proclaimed himself an opponent of Machiavelli's views, "he reinterpreted terms and ideas of Machiavelli, for example, virtu and the expansion of a state, in order to fit them into a Christian framework" (Robert Bireley). Die enge Beziehung zu Machiavelli zeigt sich auch in Boteros schulemachender Definition der Staatsraison als Kenntnis der Mittel und Massnahmen, die notwendig sind, eine Herrschaft zu begründen, zu erhalten und zu vergrössern. Sie fand vor allem auch starke Verbreitung in den lutherischen Territorien. In der mitgedruckten, im Vorjahr erstmals separat in Rom veröffentlichten, Abhandlung Cause della grandezza e magnificenza della citta, analysiert Botero die relevanten Faktoren, die für die Demographie und das ökonomische Wachstum der Städte von emminenter Bedeutung sind. Für diese kleine Schrift wurde Botero als früher Entdecker der Bevölkerungspolitik gefeiert und als der grosse Vorläufer von Thomas Robert Malthus, der zweihundert Jahre später An essay on the principle of population veröffentlichte. Botero gibt sich - modern gesprochen - als Anhänger der Arbeitswertlehre. Arbeit, nicht Kapital, machte für ihn den Reichtum eines Staates aus. Der katholische Aspekt schlägt sich nieder in der Förderung der Ehe und in der Warnung vor Verbindung ungleichen Alters, welche der Fruchtbarkeit unzuträglich sind; weitschauend erkannte er aber auch, dass die Geburtenrate an sich noch keinen Vorteil für den Staat bringe. Viuelmehr müsse das Hauptaugenmerk des Herrschers auf der Wohlfahrtspolitik liegen, um die Lebensqualität und Lebensdauer der Bürger zu erhöhen. - Schönes, fleckenloses Exemplar dieses bemerkenswert schönen Giolito-Druckes. Negley 1295; Bongi II, 431-433; Gioda, La vita et le opere di G. Botero (1895), 213ff.; Govi, I classici che hanno fatto l'Italia (2010), no. 135; Gamba 1271; Edit 16 (online cat.) CNCE 7272; Adams B-2548; Kress Library 178 ; Bireley, The Counter-Reformation Prince (1990), p. 45ff. First edition of Botero's epoch-making work on political sciences, printed together with the second edition of his The Greatness of Cities, the first work to analyse urban growth being published. The Piedmont-born author and fervent catholic dedicated his book to Wolf Dietrich von Ratenau. Archbishop of Salzburg. He not only created and popularized the expression 'reason of state', but also became the founder of the anti-Machiavellian tradition of the 16th and 17th centuries which is important for understanding the Counter-Reformation, Baroque culture, and early modern politics and diplomacy. While Botero proclaimed himself an opponent of Machiavelli's views, "he reinterpreted terms and ideas of Machiavelli, for example, virtu and the expansion of a state, in order to fit them into a Christian framework. Just as Machiavelli ends the Prince with a summons to the Italian princes, and especially Pope Leo X, to drive the foreigners out of Italy, so Botero ends with a call to princes who feel that they must win glory in war, to turn their energies toward a campaign against the Turks" (Robert Bireley). True reason of state is obedience to the pope; rulers who have refused this obedience have suffered for it. Papal power he regarded as virtually unlimited, even in the political sphere. The appeal to the primacy of power fundamentally transformed political discourse in early modern Europe and paved the way for many forms of so-called political realism, seemingly devoid of moral content. In his Cause della grandezza e magnificenza della citta - previously published separately in 1588 - Botero analyses the factors that underlay the demographic and economic growth of cities, a subject to which he returned in his Relazioni universali of 1596. Botero's most original idea, found particularly in the second title, is his emphasis on the importance of economic factors. Cities grow as the result of the economic activities for which they provide opportunities. The strength of a government depends on prosperity. The basic factor in the production of wealth is labor, and idleness is a curse. In addition to being a leading theorist of political pragmatism and reason of state, Giovanni Botero has the notable but dubious distinction of being the first 'Malthusian', the first bitter complainer about the alleged evils of population growth. He laid out almost the entire thesis of Thomas Robert Malthus's famous An essay on the principle of population two centuries later in 1798. - An excellent, stainless copy of this finely printed work in italics, which Giolito adorned with ornamented initials.
Large 8vo (227 x 158 mm). With Giolito's printer's mark in woodcut on title, and many larger and smaller woodcut initials. [8] leaves, 367, [1] pp. Contemporary limp vellum, with gilt label on spine (ties gone).
[SW: Utopien / Utopia Wirtschaft - Handel / Economics - Trade Feldmesskunst / Surveying]



