Bürgel

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Bürgel, Bruno H. Büchersammlung Bruno H. Bürgel. 4 Titel. 1.) Die kleinen Freuden, Ein besinnliches Buch vom Glück im Alltag, Robert Möglich Verlag Hamburg Berlin, 1948, 255 Seiten, Halb-Leinen-Einband mit (leicht lädiertem O.Schutzumschlag. 2.) Der Mensch und die Sterne, Aufbau-Verlag GmbH Berlin, 1946, 195 Seiten, Halb-Leinen-Einband mit (leicht lädiertem O.Schutzumschlag). 3.) Die Fackelträger, Ein der jungen Generation gewidmetes Buch vom Aufstieg und Fortschritt der Menschheit, Der Neue Geist Verlag Berlin, 1947, 175 Seiten, O.Papp-Band, gut erhalten. 4.) Mensch im All, Eine Bruno-H.-Bürgel-Anthologie, Verlag der Nation, 1. Auflage/1952, Karton-Deckel mit goldbedrucktem Leinen-Rücken und (leicht beriebenem) O.Schutzumschlag, 267 Seiten, sehr gut erhalten, Format 20,5 x 13,5 cm, verschiedene Verlage

Format 22 x 14,5 cm u. a.; Bruno H. (Hans) Bürgel wurde am 14.11.1875 in Berlin als uneheliches Kind geboren. Seine Mutter stammte aus Waren in Mecklenburg, früh verwaist, verdiente sie sich als Näherin ihren Lebensunterhalt, seinen Vater, einen Archäologen, hat Bürgel nie gesehen. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, blieb Bürgel höhere Schulbildung verwehrt. Neben seiner Tätigkeit als Arbeiter in der Schuhfabrikation und Druckerei beschäftigte er sich mit astronomischen Studien und erhielt durch die Vermittlung des Astronomen Wilhelm Meyer 1895 eine Stelle als Hilfskraft an der Urania-Sternwarte in Berlin. Seit 1898 erschienen seine populärwissenschaftlichen Schriften zur Astronomie. Dem sozialdemokratischen Volksbildungsgedanken verbunden, unternahm er zahlreiche Vortragsreisen, in denen er populäres Wissen über Astronomie, allgemeine Themen der Naturwissenschaft, kulturphilosophische und ethische Fragen behandelte. Neben seiner Autobiographie "Vom Arbeiter zum Astronomen" (1919) gilt die populäre Himmelskunde "Aus fernen Welten" (1910) als sein Hauptwerk. Als Astronom und Schriftsteller starb er am 8.7.1948 in Potsdam-Babelsberg. Beiliegend ein ND-Artikel vom 8. Juli 1978 zum 30. Todestages Bürgels "Der Astronom aus dem Scheunenviertel"; teils leichte Gebrauchsspuren am O.Schutzumschlag

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Buergel, Heinrich K. H. Konungsannall "Annales Islandorum Regii". Beschreibung der Handschrift, Laut- und Formenlehre, als Einleitung zu einem Diplomatischen Abdruck des Cod. Reg. 2087, 4to, Gamle Samling der Kgl. Bibliothek zu Kopenhagen. Inaugural-Dissertation (Universität Leipzig). München, Oldenbourg 1904.
Mit siebenzeiliger eigenhändiger Widmung des Autors an Wolf von Unwerth, unterzeichnet mit Henry Buergel Goodwin, Uppsala 16.10.08. - Aus der Bibliothek von Wolf von Unwerth. - Henry Buergel Goodwin (1878 - 1931) geboren in München als Karl Heinrich Hugo Bürgel studierte bei Nicola Perscheid in Leipzig nordische Sprachen. Seit 1904 war er Lehrer für Deutsch an der Universität Uppsala (Schweden). - Eine Seite mit hinterlegtem Papierausschnitt.

X, 96 Seiten. Orig.-Halbleinenband

[SW: Sprach- und Literaturwissenschaft, Language and Literary Studies, Linguistik, Widmungsexemplare, presentation copy, Dissertation, Hochschulschriften, Island, Mittelalter / Middle Ages, Skandinavien, Scandinavia, Skandinavistik, Skandinavische Literatur, Scandinavian Literature]

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WÖRNER, Luise u.a. (Hrsg). Bruno H. Bürgel zum Gedenken. Im Auftrage des Bruno-H.-Bürgel-Arbeitskreises im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands hrsg. Mit Abbn. Potsdam 1957. [Bestell-Nr 41159]
Erste Ausgabe. Mit Bürgel-Bibliographie. Enthält einen Text von Ehm Welk "Erinnerungen an Bruno H.Bürgel".
[Philosophie]

89 S. Orig Ln.

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Wörner, Luise u.a. im Auftrag des Bruno-H.-Bürgel-Arbeitskreises (Hrsg.): Bruno H. Bürgel zum Gedenken. 3. Auflage Leipzig: Johann Ambrosius Barth Verlag 1961.
Vorsätze papierbedingt gebräunt, Schutzumschlag mit kleinen Randeinsrissen. - Gutes Exemplar der gegenüber den früheren beiden Auflagen bibliographisch erweiterten und etwas größerformatigen Ausgabe. - Das Bändchen enthält neben einer Auswahl schöner Stellen aus dem Werk Bürgels eine kleine Bibliographie und Erinnerungen an Bürgel (unter anderem von Ehm Welk). - Was an Bürgel noch heute anzurühren vermag, ist weniger die Proklamation des gesellschaftlichen Fortschritts durch Popularisierung der sog. exakten Wissenschaften, die uns ja heute mehr als obskur geworden ist (und die zu DDR-Zeiten zur Heroisierung der dazulande ja immer führenden Herren Sowjet-Menschen diente), sondern jene authentisch-kindliche Ergriffenheit, die aus seinen Schilderungen der "Nächte am Fernrohr" spricht und ihn vom Arbeiter zum Astronomen mutieren ließ, ein Weg, der rückwärtig partout nicht mehr zu beschreiten ist. Und so sehen wir ihn in einer bereits zu seiner Zeit gesellschaftlich obsolet gewordenen, aber sehr liebenswürdigen Naturromantik befangen, die wir mehr als gut verstehen und nur auf das freundlichste begrüßen können.

8°. 88 Seiten. Mit einigen Phototafeln und einem Portraitfrontispiz. Leinenband mit illustriertem Schutzumschlag.

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