Burgdorf Unterricht

Es wurden insgesamt 7 Einträge zu 'Burgdorf Unterricht' gefunden (Stand: 01.11.2011).

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Hoffmann, J. C. V. (Hrsg.). Zeitschrift für mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht. Ein Organ für Methodik, Bildungsgehalt und Organisation der exakten Unterrichtsfächer an Gymnasien, Realschulen, Lehrerseminarien und gehobenen Bürgerschulen. Hier: 27. Jahrgang. Mit Figuren im Text. Leipzig, Teubner. 1896.
- Mit vielen Fachbeiträgen unter Mitwirkung von Dr. Bauer / Karlsruhe, Dr. Frischauf / Graz, Dr. Günther / München, Prof. Dr. Haas / Wien, Dr. Hauck / Berlin, Dr. Holzmüller / Hagen, Dr. Lieber / Stettin, von Lühmann / Königsberg i/N., Dr. Schotten / Cassel und Prof. Wertheim / Frankfurt/M. // Aus dem Inhalt: Holzmüller / Hagen: Über die Beziehungen des mathematischen Unterrichts zum Ingenieur-Wesen und zur Ingenieur-Erziehung (Vortrag / Elberfeld 26. Mai 1896). Joh. Kleiber / München: Aphorismen zum Aufgaben-Repertorium: 1. Besonderes und Allgemeines über Standardlösungen (mit Fig.). 2. Die Gausssche Ebene / Ein Transversalensatz. Zur Anregung: Aufgaben. Bützberger / Burgdorf, Schweiz: Zum 100. Geburtstage Jacob Steiners (18. März 1896). Weber / Wolfenbüttel: Logik und Sprachrichtigkeit im mathem. Unterricht. Jos. Mayer / Freising: Über die 4 Grundrechnungsartem mit periodischen Dezimalbrüchen. F. Versluys / msterdam: Neue Beweise für die Hauptsätze der Normal-Axonometrie. Schülke / Osterode: Zur Dezimalteilung des Winkels. Emmerich / Mülheim, Ruhr: Stereometrische Gruppenaufgaben: Kegeloberflächenteilung (4 Fig.). Heymann / Chemnitz: Drei algebraische Aufgaben im geometr. Gewande und im Anschluss hieran: Das Problem der Winkelhalbierenden. Leonhart / Dessau: Über den Begriff des "Kreises". Herausgeber: Über den geometrischen Begriff "Figur" und die davon abhängigen bedenklichen weil schwankenden Definitionen, besonders die Definintion von "Kreis". Böklen / Reutlingen: Graphische Darstellung des Ohmschen Gesetzes (mit Fig.) ... u. v. a.

1. Auflage. 8°. [14,5 : 21,5 cm]. XXVII/640 Seiten. Pappband der Zeit mit 2 handschriftl. Rückenschildchen. (Einband beschabt, Kanten/Kapitale berieben/bestossen. Gestempelt). - Ansonsten ein gut erhaltenes Exemplar in fester Bindung, innen erfreulich sauber und ohne Eintragungen.

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Pestalozzi, Heinrich: Wie Gertrud ihre Kinder lehrt, ein Versuch den Müttern Anleitung zu geben, ihre Kinder selbst zu unterrichten, in Briefen, Bern und Zürich, Heinrich Gessner, 1801.
Erste Ausgabe von Pestalozzis Brieffolge, bei der es sich weniger um eine tatsächliche Erziehungsanleitung für Mütter handelt - Gertrud, aus "Lienhard und Gertrud" (1781-87) bekannt, erscheint überhaupt nicht -, als vielmehr um eine Darlegung seiner bis anhin gewonnenen Ansichten über Erziehung und Unterricht. In 14 Briefen an den Verleger Heinrich Gessner, Sohn des Idyllendichter Salomon Gessner, erzählt Pestalozzi von seinen seit 1798 in Stans und seit 1799 in Burgdorf gemachten Erfahrungen als Pädagoge und bespricht die drei Elementarkräfte Schall, Form und Zahl, die er im Unterricht im Dienste der Ton-, Namen- und Sprachlehre (Schall), der Mess- und Zeichenlehre (Form) und der Mathematik (Zahl) einsetzen will. Die beiden letzten Briefe behandeln die religiöse und die sittliche Bildung. "Die Vorstellung vom natürlichen Menschen, den die Erziehung gemäss seiner individuellen Anlagen auszubilden hätte, ohne ihn von vornherein den gesellschaftlichen Normen und Zwecken zu unterwerfen, übernimmt Pestalozzi [von Rousseau], aber im Gegensatz zu Rousseau versteht er den Menschen in seiner Vollkommenheit nicht als Naturgeschöpf, sondern als Sozialwesen und glaubt an den Zusammenhang der Vervollkommnung des einzelnen mit der Höherbildung der Gesellschaft" (Carter/Muir). Wie meist ohne das nachgelieferte, von Lips und Diogg gestochene Porträt. - Israel 24; Wilpert/Gühring 13; Goedeke XII, 62, 12; Brieger 1879; Borst 905; Neufforge 414; PMM 258. - Tadelloses Exemplar.

Titel, 390 SS. 8vo. HLdr. d. Zt. mit Rückenschild und Rückenvergoldung.

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J. F. Herbart: Pestalozzis Idee eines ABC der Anschauung als ein Cyklus von Vorübungen im Auffassen der Gestalten wissenschaftlich ausgeführt. Göttingen, Johann Friedrich Röwer, 1804. Zweyte vermehrte Ausgabe.
Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827) war ein Schweizer Pädagoge, Philanthrop, Schul- und Sozialreformer, Philosoph und Politiker. 1769 heiratete Pestalozzi Anna Schulthess. 1770 kam ihr gemeinsamer Sohn Hans Jakob zur Welt, den er nach Jean-Jacques Rousseau benannte und dessen Ratschläge er Punkt für Punkt bei seiner Erziehung anwendete. Dieser Versuch scheiterte auf tragische Weise. Das Tagebuch, welches Pestalozzis über die Erziehung seines Sohnes hinterlassen hat, gilt als ein erschütterndes Dokument einer schwerwiegenden Fehlinterpretation Rousseaus "hypothetischer Pädagogik". Ab etwa 1773 nahmen Pestalozzi und Anna Schulthess etwa 40 Kinder auf ihrem Landgut auf und begannen mit ihrer außerfamiliären pädagogischen Tätigkeit. Pestalozzi lehrte sie spinnen, weben und den "kleinen Landbau". Er verband die praktische Arbeit mit Schulunterricht und sittlich-religiöser Erziehung und hoffte, die Anstalt durch den Verkauf der Textilprodukte selbst tragend machen zu können. Dies misslang jedoch, weshalb er immer mehr in Schulden geriet und die Anstalt 1779 schließen musste.1792 erklärte ihn die französische Nationalversammlung als einzigen Schweizer zum französischen Ehrenbürger. In den Wirren der helvetischen Revolution (1798) stellte sich Pestalozzi der neuen helvetischen Regierung zur Verfügung, einerseits durch publizistische Tätigkeit (Redaktor am Helvetischen Volksblatt), andererseits durch die Führung eines Waisen- und Armenhauses in Stans (1799), wo er grundlegende pädagogische Erfahrungen machen konnte. Im folgenden Jahr gründete er sein berühmtes Erziehungsinstitut im Schloss Burgdorf , wo er eine eigene Unterrichts- und Erziehungsmethode entwickelte und theoretisch begründete (Wie Gertrud ihre Kinder lehrt).1804 verlegte Pestalozzi sein Institut nach Yverdon-les-Bains , wo er - gemeinsam mit einer Reihe bedeutender Mitarbeiter - seine Methode weiterentwickelte und in zahlreichen Schriften publizierte. Im Wesentlichen forderte seine 'Idee der Elementarbildung' eine naturgemäße Erziehung und Bildung, die die Kräfte und Anlagen des Kopfs (intellektuelle Kräfte), des Herzens (sittlich-religiöse Kräfte) und der Hand (handwerkliche Kräfte) in Harmonie entfaltet. (vgl. Wikipedia) Johann Friedrich Herbart (1776-1841) setzte sich vor allem während seiner Bremer Zeit 1800-1802, also in den Jahren nach seiner Hauslehrertätigkeit in Bern und einem Besuch bei Pestalozzi in Burgdorf, intensiv mit Pestalozzis Pädagogik auseinander. Herbart kommt in dieser Zeit zu einer insgesamt positiven Einschätzung der Pestalozzischen Methode, sieht auch deren sozialpolitischen Aspekte, hält aber den Titel "Wie Gertrud ihre Kinder lehrt" für verfehlt, da sich diese Schrift an die Bildungspolitik statt an die Mütter wenden sollte. Anstelle des Quadrats hätte Pestalozzi nach Herbart allerdings besser das Dreieck als Urform der Anschauung gewählt.1803 wendet sich Herbart mit neun Fragen zur praktischen Umsetzung der Methode an Pestalozzi, die dieser auch einzeln beantwortet. Zunehmend aber entfernt sich Herbart von Pestalozzi, früh schon sichtbar in divergierenden bildungspolitischen Vorstellungen einer allgemeinen Volksbildung versus einer intellektuellen Verstandesbildung und in unterschiedlichen philosophischen Grundpositionen des Entstehens von Erfahrungen und Vorstellungen. Mit Herbarts "Allgemeiner Pädagogik zu dem Zweck der Erziehung abgeleitet" von 1806 werden die Unterschiede manifest: Vorstellungen entstehen nicht aus lebenspraktischer Erfahrung, sondern werden theoretisch gebildet. Kognitives Wissen und nicht Erfahrung bestimmt damit entscheidend die Handlungen und den Charakter des Menschen. Die Differenzen zwischen Pestalozzi und Herbart spiegeln die grundsätzliche Dichotomie des Bildungsanspruchs im frühen 19. Jahrhundert, Volksbildungsidee auf der einen und Identitätsfindung eines sich über Bildung definierenden Bürgertums auf der anderen Seite. (vgl. Oldenburg: Zentrum für pädagogische Berufspraxis 1994. 25 S. (Oldenburger Vor-Drucke, Heft 244: Herbart über Pestalozzis "ABC der Anschauungen" von Renate Hinz) Die Erstausgabe des Werkes erschien 1802 und wurde in der zweiten Ausgabe "durch eine allgemein-pädagogische Abhandlung vermehrt". Der folgende Link zeigt die Bemühungen Johann Heinrich Pestalozzis in seiner zweiten Lebenshälfte Elementarmittel für den Unterricht zu finden: http://www.reference-global.com/doi/abs/10.1515/kant.1957.48.1-4.258

Halbledereinband der Zeit mit Resten eines Titelrückenschildes und Kleisterpapierdeckeln. Einband mit Gebrauchsspuren. Schwacher Stempel auf Titelblatt und erster Tabelle. Rosafarbenes Lesebändchen. VI, 281 Seiten mit drei gefalteten Tafeln von Tabellen der Mathematik und Figuren der Geometrie. Nur wenige Seiten gering stockfleckig, 8°.

[SW: Pestalozzi, Schweiz]

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Kinderbücher. Jugendbücher. Schulbuch. Bern. Anonym. Zu Lust und Lehr. Sprachbüchlein für das dritte Schuljahr der bernischen Primarschulen. Aus Konkurrenzarbeiten zusammengestellt von einer Subkommission der Lehrmittelkommission. Bern, Staatlicher Lehrmittelverlag des Kantons Bern 1906.
"Das vorliegende Büchlein ist nach dem von einer Spezialkommission (Präsident Herr Seminarlehrer [Gottlieb] Stucki) entworfenen Plane aus vier Manuskripten, welche als Konkurrenzarbeiten auf eine Ausschreibung der Direktion des Unterrichtswesens eingegangen waren, von den in Bern wohnenden Mitgliedern der Lehrmittelkommission zusammengestellt und durch eine Reihe eingefügter Stücke ergänzt worden. Wir danken den Einsendern der Manuskripte : den Herren Lüthi und Müllener, Lehrer in Bern (gemeinsame Arbeit), der [sic] Fräulein Rosa Grieb, Lehrerin in Burgdorf, dem Herrn Meier, Lehrer in Mühlethal bei Zofingen, und der Fräulein Luise Merz, Lehrerin in der Lorraine, Bern, recht herzlich für ihre reichen Beiträge [..]. Die Originale zu den neuen Illustrationen wurden von folgenden Berner Künstlern gezeichnet: Herrn E. Boss in Münsingen, Fräulein J. Gauchat in Bern, Herrn E. Linck in Bern, Herrn G. v. Steiger in St. Blaise, Herrn Hans Widmer in Brienzwiler." (Bl. 2 recto). - Inhalt : Poetische Lesetexte in Vers und Prosa: Gedichte, Verse, Reime, Kurztexte, Erzählungen, Kurzgeschichten, Anekdoten zur Übung im Lesen. Keine Grammatik oder Sprachlehre. -- Gottlieb Stucki (Hinterkappelen 1834-1908 Bern), Primar- und Sekundarlehrer, u.a. Schulinspektor des bernischen Mittellandes, Verfasser von pädagogischen Lehrbüchern, sowie von Lehrbüchern über Schweizer Geographie und Vaterlandskunde. Stucki galt als ein Förderer des neusprachlichen Unterrichts. (HBLS).

8°. 2 Bll., 205 SS. Zahlr. Textillustrationen. OLn. (etwas stockfleckig, Vorderdeckel etwas gespreizt) mit mehrfarb. (R-) Titel und Deckeldekor. Schnitt und äusserste Lagen etwas stockfleckig (innen wenig). Etwas Alters-, eher weniger Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend sauberes, recht gutes Exemplar.

[SW: Literatur. Schulliteratur. Lesebuch. Lesebücher. Schulbücher. Lehrbücher. Unterrichtsmittel. Lehrmittel. Schweiz. Kanton Bern. Schweizer Berner Volksschule. Bernische Unterstufe. Primarschule. Kinder. Schulkinder. Schüler. Primarschüler. Deutsche Sprache. Deutsch. Sprachunterricht. Sprachlogik. Logik. Grundschule. Grundstufe. Grundkenntnisse. Grundunterricht. Elementarstufe. Elementarschule. Elementarunterricht. Leseunterricht. Lesen. Lesebuch. Leseübung. Fibel. Fibeln. Lesefibel. Drittklässler. Pädagogik. Didaktik. Unterrichtsmethoden. Unterricht. Schulunterricht. Lehre. Bildung. Ausbildung.]

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