Caroline Alexander

Es wurden insgesamt 175 Einträge zu 'Caroline Alexander' gefunden (Stand: 26.08.2011).

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Wieland, Christoph Martin,
Christoph Martin Wieland (1733-1813), Dichter. E. Brief mit U. ("Ihr guter Vater Wieland"). Weimar, 16. und 17. November 1805. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-schmal-8°. - Unveröffentlichter Brief an seinen Schwiegersohn Gottlieb Friedrich Erler, der im Oktober 1805 von Graf Anton Alexander von Magnis auf dessen Gut Eckersdorf in Niederschlesien versetzt worden war: "Ich kann es mir nur zu gut vorstellen, wie Ihnen und den Ihrigen bey der plötzlichen Versetzung in ein so weit entferntes Land und unter wildfremde Menschen, die in fast allen Stücken von den Sachsen u. Thüringern (die auf dem Walde etwan ausgenommen) verschieden sind, in den ersten Wochen zu Muthe seyn muß. Wir haben uns freylich die Sache gar zu sanguinisch und poetisch vorgestellt; aber auch izt zeigt ihnen der Mißmuth über die Entbehrung so vieler theils wirklich unentbehrlicher, theils durch gewohnheit unentbehrlich gewordener Dinge, manches noch in einem allzudüstern Licht. Ich zweifle daher keineswegs, daß Sie, wenn nur erst der Winter überstanden ist - der Ihnen freylich noch einen harten Stand machen wird - aus einem fröhlichern Tone singen werden [...] Daß die Gräfin [d. i. Louise Gräfin von Magnis, geb. von Götzen, aus der evangelischen Linie derer von Götzen) und Ihr die einzigen Ketzer zu Eckersdorf seid, ist allerdings ein unangenehmer Umstand, und ich kann mich nicht genug verwundern, wie es zugehen konnte, daß die Gräfin, die doch eine sehr reiche Erbin war, sich bey ihrer Vermählung nicht eine freyere Ausübung ihrer Religion ausbedungen. Ein einziger Tag im ganzen Jahr ist doch auch gar zu wenig, zumahl in einem Lande, dessen Souverain selbst ein Protestant ist. Amalie meint (in ihrem Brief an Schwester Caroline) ihr werdet, wenn ihr nicht Leben wollt wie die Heiden, wohl in die katholische Kirche gehen müssen [...]". Weiters über Erlers Amt in Eckersdorf, ein Exemplar von Wielands "Gesammelte Werke", Zar Alexander und Napoleon: "[...] In voriger Woche haben wir das Glück genossen, den Kaiser Alexander mehrere Tage in Weimar zu besitzen. Ich halte es kaum für möglich daß irgend ein Sterblicher in einem höhern Grad einnehmend und liebenswürdig seyen könne als dieser größte Monarch des Erdbodens [...] Dank sey dem K[aiser] Napoleon, dem wir das Glück schuldig sind, den Selbstherrscher aller Reussen in dem kleinen Weimar gesehen zu haben! Doch geht meine Dankbarkeit gegen Napoleon nicht weiter, als zu wünschen, daß er seine Lorbern [!] je bälder je lieber mit Friedenspalmen vertauschen möge. Verhüte der Himmel, daß die Kriegsflamme auch die Preuß[ischen] Staaten ergreife! [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und gering fleckig; mit einigen kleinen Einrissen im Mittelfalz und einem größeren in einer Querfalte; Bl. 1 mit kleinem Ausriß in der rechten unteren Ecke.

Christoph Martin Wieland (1733-1813), Dichter. E. Brief mit U. ("Ihr guter Vater Wieland"). Weimar, 16. und 17. November 1805. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-schmal-8°. - Unveröffentlichter Brief an seinen Schwiegersohn Gottlieb Friedrich Erler, der im Oktober 1805 von Graf Anton Alexander von Magnis auf dessen Gut Eckersdorf in Niederschlesien versetzt worden war: "Ich kann es mir nur zu gut vorstellen, wie Ihnen und den Ihrigen bey der plötzlichen Versetzung in ein so weit entferntes Land und unter wildfremde Menschen, die in fast allen Stücken von den Sachsen u. Thüringern (die auf dem Walde etwan ausgenommen) verschieden sind, in den ersten Wochen zu Muthe seyn muß. Wir haben uns freylich die Sache gar zu sanguinisch und poetisch vorgestellt; aber auch izt zeigt ihnen der Mißmuth über die Entbehrung so vieler theils wirklich unentbehrlicher, theils durch gewohnheit unentbehrlich gewordener Dinge, manches noch in einem allzudüstern Licht. Ich zweifle daher keineswegs, daß Sie, wenn nur erst der Winter überstanden ist - der Ihnen freylich noch einen harten Stand machen wird - aus einem fröhlichern Tone singen werden [...] Daß die Gräfin [d. i. Louise Gräfin von Magnis, geb. von Götzen, aus der evangelischen Linie derer von Götzen) und Ihr die einzigen Ketzer zu Eckersdorf seid, ist allerdings ein unangenehmer Umstand, und ich kann mich nicht genug verwundern, wie es zugehen konnte, daß die Gräfin, die doch eine sehr reiche Erbin war, sich bey ihrer Vermählung nicht eine freyere Ausübung ihrer Religion ausbedungen. Ein einziger Tag im ganzen Jahr ist doch auch gar zu wenig, zumahl in einem Lande, dessen Souverain selbst ein Protestant ist. Amalie meint (in ihrem Brief an Schwester Caroline) ihr werdet, wenn ihr nicht Leben wollt wie die Heiden, wohl in die katholische Kirche gehen müssen [...]". Weiters über Erlers Amt in Eckersdorf, ein Exemplar von Wielands "Gesammelte Werke", Zar Alexander und Napoleon: "[...] In voriger Woche haben wir das Glück genossen, den Kaiser Alexander mehrere Tage in Weimar zu besitzen. Ich halte es kaum für möglich daß irgend ein Sterblicher in einem höhern Grad einnehmend und liebenswürdig seyen könne als dieser größte Monarch des Erdbodens [...] Dank sey dem K[aiser] Napoleon, dem wir das Glück schuldig sind, den Selbstherrscher aller Reussen in dem kleinen Weimar gesehen zu haben! Doch geht meine Dankbarkeit gegen Napoleon nicht weiter, als zu wünschen, daß er seine Lorbern [!] je bälder je lieber mit Friedenspalmen vertauschen möge. Verhüte der Himmel, daß die Kriegsflamme auch die Preuß[ischen] Staaten ergreife! [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und gering fleckig; mit einigen kleinen Einrissen im Mittelfalz und einem größeren in einer Querfalte; Bl. 1 mit kleinem Ausriß in der rechten unteren Ecke.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Alexander, Caroline: Der Krieg des Achill Die Ilias und ihre Geschichte, BERLIN VERLAG, 109 ISBN: 382700750X
Schon ihre Bücher über Shackletons Südpolexpedition mit der Endurance und über die Meuterei auf der Bounty behandelten wahrhaft epische Stoffe, doch nun wendet sich Caroline Alexander dem Epos schlechthin zu: der Ilias des Homer, einem der einflussreichsten Kunstwerke, die je geschaffen wurden. Mit einem stupenden Wissen, das auf jahrelangen Recherchen basiert, und ihrer schriftstellerischen Brillanz macht sie den vor bald 3000 Jahren entstandenen Text in einer Weise zugänglich, die ihresgleichen sucht. Nicht nur öffnet sie uns Lesern die Augen für die Fülle an faszinierenden Geschichten, Facetten und Details. Sie liefert auch eine meisterhafte, ja geradezu bewegende Deutung des Geschehens und der Protagonisten, allen voran des zornigen und zutiefst tragischen Helden Achilles und des trojanischen Prinzen Hektor, dessen ebenso mutiger wie chancenloser Zweikampf mit Achill einen der dramatischen Höhepunkte der Ilias darstellt. Für Alexander ist die Ilias in ihrem Kern eine Erzählung über den Krieg mit all seinen verheerenden Begleiterscheinungen und über die existenziellen Fragen des Menschen: über seine Beziehung zu den Göttern und zu seiner Gemeinschaft, zu Ehre, Liebe, Sterblichkeit und Tod. Aus dieser Perspektive entpuppt sich das Epos gerade nicht als Heldengeschichte, als die sie immer wieder gelesen wird, sondern vielmehr als eine ebenso beispiel- wie zeitlose Abrechnung mit der Sinnlosigkeit jeden Krieges. Souverän und mitreißend geschrieben, ist Der Krieg des Achill eine Hommage an einen der bedeutendsten Texte der Weltliteratur, einen Text, der sich mehr denn je als ein Schlüsselwerk menschlicher Erfahrung erweist.

NEUBUCH! 2009. 318 S. 22 cm

[SW: Odyssee / Odysseus, Ilias (Homer),Homer]

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(Caroline, geb. 1940 in Graz) Caroline. Malerei und Objekte / Alexander Widner. Menagiana. Das Jahrhundert verblödet. Klagenfurt, Galerie Carinthia, 1995.
Liter. Beitr. v. Alexander Widner.

64 unn. S. Mit Portr. u. vielen Farbabb. 4°. Orig. illustr. Umschl.

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Zimmermann, Ernst,
Ernst Zimmermann (1852-1901), Maler. E. Postkarte mit U. ("Ernst"). Thale, 3. Mai 1885. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. - An seine Frau Caroline: "In aller Eile sage ich Dir, daß ich gut angekommen und aufgenommen bin. Die Gegend ist schöne. Das Haus liegt mitten in einem hübschen Garten, auf den auch demgemäß die Fenster meines Zimmers gehen. Dr. Preiss [?] macht mir einen sehr guten Eindruck. Morgen wird allmählich mit der Cur angefangen. Ausser Weber + mir sind noch 3 Curgäste da. Wenn ich so viel Erfolg hier habe wie ich schwer fortgegangen bin von Euch, muß ich wieder ein Mordskerl werden [...]". - Ernst Zimmermann, ein Schüler von Alexander Strähuber, Hermann Anschütz und Wilhelm von Diez, "schuf vorwiegend idealistisch ausgerichtete Genrebilder, Gemälde mit religiösen Themen ( Christus im Tempel', Anbetung der Hirten') sowie Landschaften, Stilleben und Portraits" (DBE). - Die Adreßseite mit alten Montagespuren; mittig gefaltet und mit einer kl. Rechnung von fremder Hand in Bleistift.

Ernst Zimmermann (1852-1901), Maler. E. Postkarte mit U. ("Ernst"). Thale, 3. Mai 1885. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. - An seine Frau Caroline: "In aller Eile sage ich Dir, daß ich gut angekommen und aufgenommen bin. Die Gegend ist schöne. Das Haus liegt mitten in einem hübschen Garten, auf den auch demgemäß die Fenster meines Zimmers gehen. Dr. Preiss [?] macht mir einen sehr guten Eindruck. Morgen wird allmählich mit der Cur angefangen. Ausser Weber + mir sind noch 3 Curgäste da. Wenn ich so viel Erfolg hier habe wie ich schwer fortgegangen bin von Euch, muß ich wieder ein Mordskerl werden [...]". - Ernst Zimmermann, ein Schüler von Alexander Strähuber, Hermann Anschütz und Wilhelm von Diez, "schuf vorwiegend idealistisch ausgerichtete Genrebilder, Gemälde mit religiösen Themen ( Christus im Tempel', Anbetung der Hirten') sowie Landschaften, Stilleben und Portraits" (DBE). - Die Adreßseite mit alten Montagespuren; mittig gefaltet und mit einer kl. Rechnung von fremder Hand in Bleistift.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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