Charles Bukowski

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Bukowski, Charles: Ein Ablehnungsbescheid und die Folgen. Aus dem Amerikanischen von Carl Weissner. Mit Bildern von Thomas M. Müller und einer Beilage. (= "Die Tollen Hefte" Nr.28). Büchergilde Gutenberg Erste Aufl. 2007 Frankfurt am Main, Wien, Zürich ISBN: 9783763260287
Ohne Seitenzählung (32)S. 8° (205 x135 mm)

Broschur Fadengeheftete Broschur mit illustriertem Schutzumschlag. Exlibris-Stempel verso Titelblatt, ansonsten guter bis sehr guter Zustand. Die Tollen Hefte sind eine bibliophile Buchreihe, die seit 1991 von Armin Abmeier herausgegeben wird und Prosa und Illustration miteinander verknüpft. Inspiriert wurden Die Tollen Hefte von der Buchreihe "Die Tollen Bücher", die in den 1920er-Jahren vom Elena Gottschalk Verlag herausgegeben wurde. Ausgehend von dieser Reihe entschloss sich Armin Abmeier 1991 eine moderne, literarische Illustrationsserie zu schaffen - Die Tollen Hefte. Bis heute wurden insgesamt 36 der aufwändig gestalteten Hefte in kleiner Auflage veröffentlicht. Renommierte Künstler wie Rotraut Susanne Berner, Axel Scheffler, Volker Pfüller, Anke Feuchtenberger und ATAK illustrierten für die Tollen Hefte in den letzten Jahren Texte von T.C. Boyle, Julio Cortazar, Gertrude Stein, Charles Bukowski u.a. Jedes der Exemplare ist fadengeheftet und mit Ausnahme der Hefte 5 und 7 als mehrfarbige Original-Flachdruckgrafik gedruckt. Zusätzlich ist jedem Heft eine Grafik in Form eines kleinen Plakats beigelegt. Die ersten 15 Tollen Hefte erschienen im Maro Verlag, die folgenden wurden ab 2001 von der Edition Büchergilde (Büchergilde Gutenberg) veröffentlicht. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 wurde die Reihe mit zahlreichen Buch- und Grafikpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Stiftung Buchkunst und dem Luchs (Literaturpreis) der Wochenzeitung Die Zeit. Auch Ausstellungen in New York, Berlin, Leipzig und Frankfurt am Main widmeten sich in den letzten Jahren der Illustrationsserie. Am 3. September 2010 wurde schließlich von Armin Abmeier und Rotraut Susanne Berner die Tolle Galerie in München eröffnet, die sich - wie auch die Tollen Hefte - der Verbindung von Text und Bild widmet. Die erste Ausstellung zeigte Illustrationen von Blexbolex, der das 29. Tolle Heft gestaltete. Im September 2011 erscheint zum 20. Geburtstag der Reihe ein Jubiläumsheft, Charakter ist nur Eigensinn, das von 20 Künstlern illustriert wird. Armin Abmeier, geboren 1940 in Göttingen, arbeitete als Buchhändler, in der Verlagswerbung und als freier Verlagsvertreter u.a. für Greno, Hanser, Schirmer/Mosel und Wagenbach. Seit den 1990er-Jahren gibt er Die Tollen Hefte heraus und leitet an diversen Hochschulen Veranstaltungen zum Thema Buch und Illustration. Heute lebt Abmeier in München und ist Kurator der Stiftung Illustration. Bei den Original-Flachdruckgrafiken wird Farbe für Farbe addiert und ergibt so in Summe das ganze Bild. Beim Zeichnen werden die verschiedenen Farben separat auf einzelne Folien gezeichnet. Im Druck wird anschließend Farbton für Farbton separat wieder übereinander gedruckt. Thomas M. Müller (* 15. Oktober 1966 in Gera), eigentlich Thomas Matthaeus Müller, ist ein deutscher Grafiker und Illustrator. Er lehrt als Professor für Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. Thomas M. Müller studierte an der HGB in der Klasse für Typografie bei Gert Wunderlich und an der Kantonalen Schule für Gestaltung in Luzern. Nach seinem Diplom 1993 war er Meisterschüler bei Karl-Georg Hirsch. Im Anschluss an sein Studium arbeitete Thomas M. Müller freiberuflich, unter anderem für den Verlag Antje Kunstmann, die Büchergilde Gutenberg und den Carl Hanser Verlag. Von 2002 bis 2004 war Thomas M. Müller Gastprofessor für Illustration an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design in Halle (Saale) und von 2004 bis 2007 Vertretungsprofessor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Zum Wintersemester 2007/2008 wurde er als Nachfolger von Professor Volker Pfüller an die HGB berufen. Thomas M. Müller ist für seine farbenfrohen, flächigen Grafiken bekannt. Seine Buchillustrationen wurden mehrfach prämiert, darunter 2003 mit einer Bronzemedaille im Wettbewerb Schönste Bücher aus aller Welt (für Lebensmittel. Was Kinder brauchen, Büchergilde Gutenberg) und 2005 mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst (für Mit einem Reh kommt Ilka ins Merkur, Connewitzer Verlagsbuchhandlung). Henry Charles Bukowski jr. (* 16. August 1920 in Andernach als Heinrich Karl Bukowski; 9. März 1994 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller polnisch-deutscher Abstammung. Er veröffentlichte zwischen 1960 und den frühen 1990er-Jahren über vierzig Bücher mit Gedichten und Prosa. Als Heinrich Karl Bukowski, Sohn eines US-amerikanischen Besatzungssoldaten polnischer Herkunft namens Henry Bukowski und der Deutschen Katharina Fett im rheinischen Andernach in Deutschland geboren, zog er mit seinen Eltern 1923 nach Los Angeles, in die Geburtsstadt seines Vaters. Bukowskis Vater wurde nach dem Wehrdienst Milchlieferant, und die Familie lebte zeitweise in ärmlichen Verhältnissen. Regelmäßig betrog der Vater die Mutter mit anderen Frauen, betrank sich und misshandelte seinen Sohn körperlich. In die Pubertät gekommen, litt Bukowski zudem an starker Akne und hatte am ganzen Körper Pusteln, weshalb er ein ganzes Jahr nicht die Schule besuchen konnte (dargestellt in Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend). Nach der Schule studierte Bukowski zunächst Journalismus am Los Angeles City College und versuchte sich bereits in jungen Jahren - zunächst ohne großen Erfolg - als Schriftsteller. Viele Jahre lang lebte er wenig sesshaft, hatte zahlreiche Jobs, saß für kurze Zeit wegen Trunkenheit im Gefängnis und in der Psychiatrie. Stationen dieser Wanderjahre waren unter anderem New Orleans, Miami Beach, New York, Atlanta, Chicago und Philadelphia. 1943 wurde er gemustert und als physisch und mental untauglich für den Militärdienst eingestuft. 1947 kehrte Bukowski nach Los Angeles zurück und lernte Jane Cooney Baker kennen, mit der er bis Anfang der 1950er Jahre zusammenlebte. 1952 heuerte er für etwa drei Jahre bei der amerikanischen Postbehörde als Briefzusteller an. 1954 wurde er wegen einer Magenblutung, die beinahe tödlich verlaufen wäre, ins Krankenhaus eingeliefert. Nach seiner Entlassung begann er Gedichte zu schreiben. Ende 1955 heiratete er Barbara Frye, von der er sich 1958 wieder scheiden ließ. Barbara Frye, die aus einer vermögenden Familie stammte, war selbst Schriftstellerin und zugleich Herausgeberin eines kleinen, alternativen Literaturmagazins namens Harlequin. Anfang 1958 heuerte Bukowski wieder bei der Post an, diesmal im Innendienst. Er arbeitete elf Jahre als Briefsortierer. Seine Erlebnisse als Angestellter des U.S. Postal Service verarbeitete Bukowski in seinem ersten Roman Der Mann mit der Ledertasche (Originaltitel: Post Office). Im Januar 1962 starb Bukowskis frühere Lebensgefährtin Jane Cooney Baker, laut Bukowski infolge ihres übermäßigen Alkoholkonsums. 1962 brachte die Literaturzeitschrift The Outsider eine Sonderausgabe über Bukowski und verlieh ihm den Titel "Outsider des Jahres". Die Verleger der Zeitschrift, Louise und John Webb, brachten 1963 auch Bukowskis ersten großen Gedichtband heraus (It Catches My Heart in Its Hand). In der Zeit als Briefsortierer fing Charles Bukowski zudem an, wöchentliche Kolumnen für die Alternativzeitung Open City in Los Angeles zu schreiben. Ein Teil der Kurzgeschichten erschien später in Buchform (Notes of a Dirty Old Man). 1964 wurde Bukowski Vater einer Tochter, Marina Louise Bukowski. Mit der Mutter des Mädchens, Frances Smith, lebte Bukowski zwar zusammen, sie waren aber nie verheiratet. In einem Interview mit der Zeitung Long Beach Press-Telegram im Jahre 2000 äußerte sich Marina (jetzt Marina Bukowski Stone) sehr positiv über Bukowski und beschrieb ihn als einen liebevollen Vater. 1970 gab Bukowski die Arbeit bei der Post auf und versuchte, ausschließlich von seiner Tätigkeit als Schriftsteller zu leben. Ermöglicht wurde ihm dies unter anderem durch eine regelmäßige Zuwendung seines damaligen amerikanischen Verlegers John Martin von Black Sparrow Press. Anfang der 1970er Jahre hatte Bukowski eine stürmische Affäre mit der Bildhauerin Linda King. Die Beziehung zog sich über mehrere Jahre hin, wobei es zu mehrfachen Trennungen mit anschließender Versöhnung kam. Die zum Teil schmerzhaften Erfahrungen dieser Beziehung verarbeitete Bukowski in mehreren Kapiteln seines Romans Das Liebesleben der Hyäne (Originaltitel: Women). 1977 lernte Bukowski Linda Lee Beighle kennen, die damals Besitzerin eines Bioladens war. Die beiden lebten mit einigen Unterbrechungen von 1978 bis zu Bukowskis Lebensende zusammen. Sie bezogen gemeinsam ein Haus in San Pedro, einem Ortsteil von Los Angeles, und heirateten 1985. Der Dokumentarfilmer Georg Stefan Troller hielt dort 1982 Szenen bukowskischer Alltagsbewältigung in seiner Personenbeschreibung Portrait des Künstlers als alter Hund fest. Charles Bukowski verstarb im März 1994 im Alter von 73 Jahren in seiner Wahlheimat San Pedro, Kalifornien, an Leukämie. Sein Grabstein trägt unter dem Spitznamen "Hank" die Inschrift "DON'T TRY", was laut Linda King sowohl im Sinne von "Versuche erst gar nicht, besser als ich zu sein" wie auch als "Wenn Du schreibst, versuche es nicht, sondern lass es fließen" verstanden werden kann. Im Juni 2006 stiftete seine Witwe Linda Lee Bukowski in einer "bemerkenswert großzügigen Geste" das literarische Archiv Bukowskis der Huntington-Library in San Marino, Kalifornien. Wegen der umfangreichen Registrierungsarbeiten kam es erst Ende 2010 zu einer ersten Ausstellung unter dem Titel "Charles Bukowski: Poet on the Edge". Sie dauerte bis Anfang 2011.

[SW: Büchergilde Gutenberg | Die Tollen Hefte | Charles Bukowski | Thomas M. Müller | Illustrationskunst, Bibliophilie]

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Bukowski, Charles: Los Angeles - Andernach Briefe an Onkel Heinrich. Hrsg. v. d. Charles Bukowski Gesellschaft, ARIEL-VERLAG, August 2004 ISBN: 3930148307
Die Briefe von Charles Bukowski an seinen Onkel in Andernach am Rhein. Herausgegeben von der Charles-Bukowski-Gesellschaft zum zehnten Todestag 2004.

NEUBUCH! 2004. 85 S. 221 mm x 155 mm x 15 mm

[SW: Schriftsteller (Briefe); Bukowski, Charles, Bukowski, Charles, Briefe/Briefwechsel]

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Crumb, Robert/Weissner, Carl/Bukowski, Charles: Den Göttern kommt das grosse Kotzen, KIEPENHEUER & WITSCH, November 2007 ISBN: 3462039474
"Das Schlimmste: Einige Zeit nach meinem Tod werde ich richtig entdeckt."Erstmals als KiWi-Paperback: Das Tagebuch von Charles Bukowski, gnadenlos offen und schonungslos - nicht nur sich selbst, sondern allen gegenüber, die seinen Weg kreuzen. Ein Buch, das Charles Bukowskis Weltanschauung auf den Punkt bringt - illustriert von Robert Crumb.Abend für Abend sitzt Charles Bukowski vor seinem Computer und schreibt auf, was ihn am zurückliegenden Tag bewegt hat. Leicht bis ziemlich betrunken erzählt er - bar jeder Höflichkeit - von Nachbarn, Freunden, Fans, der Rennbahn, dem Eheleben, dem Schreiben. Er zählt auf, was ihn nervt oder freut, wie sehr ihm das Alter zusetzt und wie es ihn anwidert, wenn Leute versuchen, sich in seiner Berühmtheit zu sonnen. "Einige Zeit nach meinem Tod werde ich richtig entdeckt. Alle, die mich zu Lebzeiten gefürchtet oder gehasst haben, finden mich jetzt ganz toll. Meine Worte sind überall. Clubs und Gesellschaften werden gegründet. Man macht mich viel mutiger und begabter, als ich es gewesen bin. Es wird übertrieben. Sogar den Göttern kommt das große Kotzen. Die menschliche Rasse übertreibt alles. Ihre Helden, ihre Feinde, ihre Bedeutung." "Bukowski sagt selbst am besten, was zu seinem Leben und Werk zu sagen ist." Rolling Stone "Ein Geschenk für alle, die in der Literatur nach Haltung, Trost und Leidenschaft suchen." Die Zeit

NEUBUCH! 2007. 158 S. m. Illustr. 19 cm 191 mm x 125 mm x 15 mm; KiWi Taschenbücher Nr.1012

[SW: Tagebuch, Schriftsteller (Tagebuch); Bukowski, Charles, Bukowski, Charles]

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Crumb, Robert/Weissner, Carl/Bukowski, Charles: Den Göttern kommt das große Kotzen, KIEPENHEUER & WITSCH, Februar 2006 ISBN: 3462036556
Das Schlimmste: Einige Zeit nach meinem Tod werde ich richtig entdeckt.Erstmals in deutscher Sprache: Ein Tagebuch von Charles Bukowski, gnadenlos offen und schonungslos - nicht nur sich selbst, sondern allen gegenüber, die seinen Weg kreuzen. Ein Buch, das Charles Bukowskis Weltanschauung auf den Punkt bringt - illustriert von Robert Crumb.Abend für Abend sitzt Charles Bukowski vor seinem Computer und schreibt auf, was ihn am zurückliegenden Tag bewegt hat. Leicht bis ziemlich betrunken erzählt er - bar jeder Höflichkeit - von Nachbarn, Freunden, Fans, der Rennbahn, dem Eheleben, dem Schreiben. Er zählt auf, was ihn nervt oder freut, wie sehr ihm das Alter zusetzt und wie es ihn anwidert, wenn Leute versuchen, sich in seiner Berühmtheit zu sonnen.Einige Zeit nach meinem Tod werde ich richtig entdeckt. Alle, die mich zu Lebzeiten gefürchtet oder gehasst haben, finden mich jetzt ganz toll. Meine Worte sind überall. Clubs und Gesellschaften werden gegründet. Man macht mich viel mutiger und begabter, als ich es gewesen bin. Es wird übertrieben. Sogar den Göttern kommt das große Kotzen. Die menschliche Rasse übertreibt alles. Ihre Helden, ihre Feinde, ihre Bedeutung.

NEUBUCH! 2006. 158 S. m. Abb. 22 cm 219 mm x 144 mm x 18 mm

[SW: Tagebuch, Schriftsteller (Tagebuch); Bukowski, Charles, Bukowski, Charles]

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