Christa Wolf
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Wolf, Christa: Konvolut "Christa Wolf". 41 Titel. 1.) Der geteilte Himmel, Verlag Kultur und Fortschritt Berlin 1964, Leinen-Einband ohne OS, 318 Seiten, lichtrandig aber gut erhalten. 2.) Störfall, Nachrichten eines Tages, Aufbau-Verlag Berlin, 2. Auflage/1989, 117 Seiten, farbig illustrierter Papp-Deckel, gut erhalten, mit beiliegendem Artikel/Kopie "Was führte zur Tschernoby-Katastrophe?" (Neues Deutschland vom 8. Mai 2006). 3.) Angela Drescher: Ein Tag bei Christa Wolf, Artikel/Kopie in "Die Weltbühne" vom 14. März 1989. 4.) Christa Wolf: Für Walter Janka, Artikel/Kopie in "Die Weltbühne" vom 14. November 1989. 5.) Christa Wolf: Fortgesetzter Versuch, Aufsätze, Gespräche, Essays, Reclam, 1. Auflage/1979, 343 Seiten, Papier leicht gebräunt, mit Anstreichungen, Rücken vergilbt. 6.) Kindheitsmuster, 1. Auflage/1976, 534 Seiten, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag, Papier bedingte leichte Bräunung der Seiten, gut erhalten. 7.) Joachim Walther: "In Christa Wolfs Werkstatt" (Artikel/Kopie aus "Die Weltbühne" vom 9. Januar 1973). 8.) Peter Gugisch: Tiefe der Selbsterfahrung (zu Christa Wolf "Störfall"), Artikel/Kopie in "Die Weltbühne" vom 25. August 1987. 9.) "Es tut gut, eine Frau zu sein und kein Sieger" (Neues Deutschland/Kopie vom 13. April 2004). 10.) "Nähe und Fremde. Christa Wolf und Anna Seghers in Briefen, Gesprächen und Essays" (Neues Deutschland/Kopie vom 29. Dezember 2003). 11.) "Zaubern. Christa Wolf über Anna Seghers" - Kopie aus Liebes- und andere Erklärungen, Schriftsteller über Schriftsteller, hrsg. von Annie Voigtländer, Mit Zeichnungen von Harald Kretzschmar, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 2. Auflage/1974. 12.) "Fragment eines Frauenporträts. Günter de Bruyn über Christa Wolf", Kopie aus Liebes- und andere Erklärungen, Schriftsteller über Schriftsteller, hrsg. von Annie Voigtländer, Mit Zeichnungen von Harald Kretzschmar, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 2. Auflage/1974. 13.) "Der Glaubwürdige. Heute wird Gerhard Wolf 75 Jahre alt" und "Bin von Natur aus skeptisch. Gerhard Wolf in der RBB-Sendung Zur Person' von Günter Gaus", Artikel/Kopien über Gerhard Wolf (Ehepartner von Christa Wolf) vom 16. und 17. Oktober 2003 (Neues Deutschland). 14.) "Das starke Gefühl, gebraucht zu werden", zweiseitiges Interview mit Christ Wolf in "Wochenpost" Nr. 6/1984, am Rand vergilbt, sonst gut erhalten. 15.) Christa Wolf über Hans Stubbe, in: Die erste Stunde, Porträts, hrsg. von Fritz Selbmann, Verlag Neues Leben Berlin, 1969, 455 Seiten, dort S. 388-402, Leinen-Einband mit leicht lädiertem O.Schutzumschlag. 16.) "Tod und Erinnerung. Neues Buch 'Überlebnis' vorgestellt", mit der 79-jährigen Christa Wolf (Neues Deutschland vom 25. April 2008). 17.) Artikel/Kopie "Kassandra heute", aus: "Die Weltbühne" vom 6. November 1984. 18.) Artikel/Kopie "Doppelspiel der Dokumente. Christa Wolf und Heiner Müller in der Ost-West-Kritik" (Neues Deutschland vom 22. Mai 2008). 19.) Artikel/Kopie "Überdehnte Ränder. Christa Wolf las in der Akademie der Künste aus ihren Roman 'Kein Ort. Nirgends'" (Neues Deutschland vom 24./25. Januar 2009). 20.) Artikel/Kopie aus "Die Weltbühne" vom 2. Februar 1993 mit Hans Krieger: "Der Störfall und seine Chance". 21.) Christa Wolf: Nachdenken über Christa T. Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale), 3. Auflage/1974, 218 Seiten, Broschurausgabe, gut erhalten. 22.) Karoline von Günderrode, Der Schatten eines Traumes, Gedichte, Prosa, Briefe, Zeugnisse von Zeitgenossen, herausgegeben und mit einem Essay von Christa Wolf, Buchverlag Der Morgen, 1. Auflage/1979, 346 Seiten, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag, gut erhalten. 23.) Artikel/Kopie "In Sachen Christa Wolf" von Alfried Nehring ("Die Weltbühne" vom 10. Juli 1990). 24.) Artikel/Kopie "Zitatsachen" (Neues Deutschland vom 14. Juli 2008). 25.) Artikel/Kopien "IM-Akte Christa W. Reflektion" (Neues Deutschland vom 12./13. Juni 2010) und "Aufarbeitung" (Märkischer Sonntag vom 13. Juni 2010). 26.) Artikel/Kopie "Kassandra heute" in "Die Weltbühne" vom 6. November 1984. 27.) Artikel/Kopie "Ertrunken im Meer der Traurigkeit. Wiedergelesen: Christa Wolfs Christa T.'" (Neues Deutschland vom 16./17. Oktober 2010). 28.) Christa Wolf: Stadt der Engel, Buchempfehlung. 29.) Artikel/Kopie "Skeptizismus und Nihilismus? Honeckers 'Kahlschlag-Plenum' im Dezember 1965" (Neues Deutschland vom 11./12. Dezember 2010). 30.) Artikel/Kopie Christa Wolf: Göttersturz (Neues Deutschland vom 18. Januar 2011). 31.) Artikel/Kopie "Christa Wolf - Archiv an Akademie der Künste (Neues Deutschland vom 5./6. Februar 2011). 32.) Christa Wolf: Gesammelte Erzählungen, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 1. Auflage/1989, 256 Seiten, dunkelblauer Leinen-Einband mit silberner Beschriftung, mit O.Schutzumschlag, ISBN 3-351-01373-6, sehr gut erhalten (Foto). 33.) Christa Wolf: Auf dem Wege nach Tabou, Texte 1990-1994, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 1994, 344 Seiten, dunkelbrauner Leinen-Einband mit O.Schutzumschlg, sehr gut erhalten, Umschlagtext: Christa Wolfs neues Buch Auf dem Wege nach Tabou' - eine Sammlung von Reden und Aufsätzen, Prosatexten und Tagebuchaufzeichnungen aus den letzten vier Jahren - ist Zeugnis für die Offenheit, mit der sich die Autorin den Konflikten und Veränderungen in ihrer eigenen Geschichte und der Geschichte dieses Landes nach 1989 stellt. An den Schnittstellen von Erfahrungen und historischem Prozeß, Biographie und Gesellschaft, Körper und Sprache bewegt sich Christa Wolf schreibend auf ihre Wahrheit zu. Sie begibt sich auf eine Reise, deren Richtung erkennbar, deren Ende offengehalten wird. Mit Neugier und befreiendem Blick verfolgt sie ihren Weg zwischen Trauer und Hoffnung. 34.) Jürgen Serke: "Was bleibt, ist die Scham", Rainer Kirsch, neuer Vorsitzender des Schriftstellerverbandes der DDR, hat sich gegen eine Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit ausgesprochen. Dennoch wurde eine Kommission zur Erhellung der Stasigeschichte des Verbandes eingesetzt. Vom Verlangen nach Fortsetzung des Geldstromes, den die SED ihren Autoren zukommen ließ, ist viel die Rede, von den Verstrickungen der Privilegierten wenig. Im Gegenteil: Selbst Christa Wolf will nun zu den Verfolgten gehört haben - Vorspann, ganzseitiger Artikel (Die WELT vom 23. Juni 1990). 35.) "Christa Wolf gestorben. Die große deutsche Schriftstellerin wurde 82 Jahre alt" und "Helden kann ich nicht lieben" (Neues Deutschland vom 2. Dezember 2011). 36.) "Christa Wolf 1929-2011" (Berliner Zeitung vom 2. Dezenber 2011) sowie Traueranzeigen, Erinnerungen, Leserbriefe, Reaktionen. 37.) Günter Grass: Was bleibt, Trauerrede auf Christa Wolf, Artikel/Kopie (Berliner Zeitung vom 14. Dezember 2011). 38.) Artikel/Kopie "Ort für Christa W. Eine Ausstellung im sächsischen Landtag" (Neues Deutschland vom 26. Januar 2012). 39.) Christa Wolf: Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud, suhrcamp taschenbuch 4275, Suhrcamp Verlag Berlin, 2010, 414 Seiten, ISBN 978-3-518-46275-1, neuwertig. 40.) "Christa Wolf - Noch viele Schätze" (Neues Deutschland vom 12. März 2012). 41.) Christa Wolf: Aufsätze und Betrachtungen, Lesen und Schreiben, Edition Neue Texte, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 2., erweiterte Auflage/1973, 244 Seiten, weißer, etwas angestaubter Karton-Deckel ohne O.Schutzumschlag, Bibliotheksexemplar, Textblock gut erhalten, Verlag Kultur und Fortschritt Berlin u. a.
Biographisches zu Christa Wolf (* 18. März 1929 in Landsberg an der Warthe als Christa Ihlenfeld; 1. Dezember 2011 in Berlin), deutsche Schriftstellerin, aus dem Internet (Bearbeitungsstand: 11.02.2012); wie ausgewiesen; Weitere Fotos finden Sie unter Agrotinas, vormals antiquariat-puls.
Wolf, Christa: Voraussetzungen einer Erzählung: Kassandra. Frankfurter Poetik-Vorlesungen. Mit Literaturnachweisen. - (=Sammlung Luchterhand, SL 456). Darmstadt, Neuwied: Luchterhand Verlag, 1983. ISBN: 3472614560
Guter Zustand. - - Christa Wolfs Vorlesungsreihe im Rahmen der Poetik-Dozentur an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität in Frankfurt / Main im Sommer 1982 wurde zu einem spektakulären Ereignis, die folgende Buchveröffentlichung zu einem internationalen Bestseller. Das Kassandra-Projekt, vor allem jedoch die Erzählung selber, traf den Nerv der Zeit. Im Zentrum der Erzählung steht der Grundkonflikt der Figur, der trojanischen Seherin Kassandra, ihr Ringen um Autonomie. Wolf hat diese mythologische Figur mit den Mitteln einer psychologisierenden Um- und Neudeutung auf faszinierende Weise zu einer Zeitgenossin werden lassen. Was die Voraussetzungen einer Erzählung in Reisebericht, Arbeitstagebuch und Brief essayistisch entfalten, realisiert die Erzählung poetisch. Weibliche Subjektwerdung und der Entwurf einer von der herrschenden verschiedenen Ästhetik unter dem Stichwort weibliches Schreiben sind die einander umkreisenden und ergänzenden Themen der Texte dieses Bandes. Die überwältigende internationale Resonanz des Kassandra-Projekts belegt eindrucksvoll das Gewicht der Stimme dieser Autorin. - - Christa Wolf (* 18. März 1929 in Landsberg an der Warthe als Christa Ihlenfeld) ist eine deutsche Schriftstellerin. ... Rezeption: Die Werke Christa Wolfs wurden in der Literaturkritik kontrovers diskutiert, besonders nach der Deutschen Wiedervereinigung. Als der Text Was bleibt veröffentlicht wurde, haben westdeutsche Kritiker wie Frank Schirrmacher argumentiert, dass Christa Wolf es versäumt habe, den Autoritarismus der ostdeutschen kommunistischen Regierung zu kritisieren. Andere Kritiker haben Wolfs Werke als "moralistisch" bezeichnet. Verteidiger der Schriftstellerin haben dagegen die Bedeutung Christa Wolfs als wichtige Repräsentantin der ostdeutschen literarischen Produktion anerkannt.[8] Fausto Cercignanis Studie von Christa Wolfs Frühromanen und darauf folgende Aufsätze über ihre späteren Werke haben dazu beigetragen, ein Bewusstsein der Essenz des Erzählwerks der ostdeutschen Schriftstellerin zu fördern, und zwar unabhängig von ihren politischen und persönlichen Wechselfällen. Die Hervorhebung Cercignanis auf Christa Wolfs Heldentum hat den Weg freigemacht für folgende Beiträge in dieser Richtung.[9] ... Aus: wikipedia-Christa_Wolf , ISBN-13: 9783472614562
4. Auflage. 160 Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: Kalle Giese. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Wolf, Christa, Kassandra, Griechenland, Geschichte, Mantik, Deutsche Literatur der 80er Jahre, DDR Literatur, Seher, Troja, Antike, Antike Literatur, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Deutsche Demokratische Republik , Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Feministische Literatur, Weibliches Schreiben, Frau / In der Literatur, Poetik, Ästhetische Theorie]
Wolf, Christa: Der geteilte Himmel. Erzählung. - (=dtv, Band 915). München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1985. ISBN: 3423009152
Guter Zustand. Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen. Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern - Tage und Nächte hindurch! "Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist." Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glauben, daß Rita ihm folgen wird. Sie muß eine Entscheidung treffen, die sie in eine tiefe Krise stürzt. - Christa Wolf, 1929 in Landsberg an der Warthe geboren, lebt mit ihrem Mann Gerhard Wolf in Berlin. Sie zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart; ihr umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR (1963), dem Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen (1977), dem Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt (1980), dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur (1985), dem Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München (1987), dem Nationalpreis 1. Klasse für Kunst und Literatur (1987), der Ehrendoktorwürde der Freien Universität Brüssel (1990), dem Orden Officier des Arts et des Lettres (1990), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1999) und dem Nelly Sachs-Preis (1999). - Christa Wolf (* 18. März 1929 in Landsberg an der Warthe als Christa Ihlenfeld) ist eine deutsche Schriftstellerin. ... Rezeption: Die Werke Christa Wolfs wurden in der Literaturkritik kontrovers diskutiert, besonders nach der Deutschen Wiedervereinigung. Als der Text Was bleibt veröffentlicht wurde, haben westdeutsche Kritiker wie Frank Schirrmacher argumentiert, dass Christa Wolf es versäumt habe, den Autoritarismus der ostdeutschen kommunistischen Regierung zu kritisieren. Andere Kritiker haben Wolfs Werke als "moralistisch" bezeichnet. Verteidiger der Schriftstellerin haben dagegen die Bedeutung Christa Wolfs als wichtige Repräsentantin der ostdeutschen literarischen Produktion anerkannt.[8] Fausto Cercignanis Studie von Christa Wolfs Frühromanen und darauf folgende Aufsätze über ihre späteren Werke haben dazu beigetragen, ein Bewusstsein der Essenz des Erzählwerks der ostdeutschen Schriftstellerin zu fördern, und zwar unabhängig von ihren politischen und persönlichen Wechselfällen. Die Hervorhebung Cercignanis auf Christa Wolfs Heldentum hat den Weg freigemacht für folgende Beiträge in dieser Richtung.[9] ... Aus: wikipedia-Christa_Wolf , ISBN-13: 9783423009157
19. Auflage. 348. - 377. Tausend. 197 (3) Seiten. 18 cm.Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Illustrierte Klappenbroschur.
[SW: Republikflucht, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,]
Wolf, Christa: Der geteilte Himmel. Erzählung. - (=dtv, Band 915). München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1980. ISBN: 3423009152
Befriedigender Zustand. Besitzername auf dem Vorsatz. Mit wenigen Anstreichungen. Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen. Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern - Tage und Nächte hindurch! "Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist." Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glauben, daß Rita ihm folgen wird. Sie muß eine Entscheidung treffen, die sie in eine tiefe Krise stürzt. - Christa Wolf, 1929 in Landsberg an der Warthe geboren, lebt mit ihrem Mann Gerhard Wolf in Berlin. Sie zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart; ihr umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR (1963), dem Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen (1977), dem Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt (1980), dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur (1985), dem Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München (1987), dem Nationalpreis 1. Klasse für Kunst und Literatur (1987), der Ehrendoktorwürde der Freien Universität Brüssel (1990), dem Orden Officier des Arts et des Lettres (1990), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1999) und dem Nelly Sachs-Preis (1999). - Christa Wolf (* 18. März 1929 in Landsberg an der Warthe als Christa Ihlenfeld) ist eine deutsche Schriftstellerin. ... Rezeption: Die Werke Christa Wolfs wurden in der Literaturkritik kontrovers diskutiert, besonders nach der Deutschen Wiedervereinigung. Als der Text Was bleibt veröffentlicht wurde, haben westdeutsche Kritiker wie Frank Schirrmacher argumentiert, dass Christa Wolf es versäumt habe, den Autoritarismus der ostdeutschen kommunistischen Regierung zu kritisieren. Andere Kritiker haben Wolfs Werke als "moralistisch" bezeichnet. Verteidiger der Schriftstellerin haben dagegen die Bedeutung Christa Wolfs als wichtige Repräsentantin der ostdeutschen literarischen Produktion anerkannt.[8] Fausto Cercignanis Studie von Christa Wolfs Frühromanen und darauf folgende Aufsätze über ihre späteren Werke haben dazu beigetragen, ein Bewusstsein der Essenz des Erzählwerks der ostdeutschen Schriftstellerin zu fördern, und zwar unabhängig von ihren politischen und persönlichen Wechselfällen. Die Hervorhebung Cercignanis auf Christa Wolfs Heldentum hat den Weg freigemacht für folgende Beiträge in dieser Richtung.[9] ... Aus: wikipedia-Christa_Wolf , ISBN-13: 9783423009157
12. Auflage. 148. - 177. Tausend. 197 (3) Seiten. 18 cm.Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Illustrierte Klappenbroschur.
[SW: Republikflucht, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,]



