Conan Doyle

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Doyle, Arthur Conan: Sherlock-Holmes-Geschichten. 8 Kriminalerzählungen. Aus dem Englischen von Margarethe Nedem. - (=Diogenes Taschenbücher, detebe 21211). Zürich : Diogenes Verlag, 1988. ISBN: 3257212119
Sehr guter Zustand. - Rätselhaft verschwundene blaue Riesendiamanten, großangelegter Betrug an Rothaarigen, schurkische Stiefväter, die mittels indischer Giftschlangen ihren Schutzbefohlenen ans Leben wollen - das sind kleine Fische für Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein getreues Alter ego Dr. Watson. Wer aber kennt die intimen Geheimnisse des viktorianischen Spür-Genies und seine gefährliche Schwäche für Irene Adler, Femme fatale, die um ein Haar Böhmens Thron ins Wanken gebracht hätte? Eine Auswahl der schönsten Sherlockiana für Liebhaber."Conan Doyle ist der Erfinder des psychologischen Kriminalromans. "The New York Times Book Review" Sherlock Holmes ist die einzige große populäre Legendenfigur, die in der modernen Welt geschaffen wurde." G. K. Chesterton. - Sir Arthur Ignatius Conan Doyle, M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh; 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex) war britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer des Sherlock Holmes und von dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Professor Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente. Der Name Conan war ursprünglich einer seiner Vornamen, wurde aber später von ihm als Nachname verwendet. Leben: Arthur Conan Doyle wurde am 22. Mai 1859 in Edinburgh geboren. Doyles Vater Charles Altamont Doyle, ein irischstämmiger Beamter aus aristokratischem Hause, ließ ihn Medizin in Edinburgh studieren. Das Gymnasium besuchte er in den Jesuiten-Kollegien in Stonyhurst (Schottland) sowie Stella Matutina in Feldkirch (Österreich).[1] Ab 1880 unternahm Doyle als Schiffsarzt einige Reisen zur Antarktis und nach Afrika. Von 1882 bis 1890 führte er eine Arztpraxis in Southsea bei Portsmouth, verfasste in seiner Freizeit aber auch schon erste literarische Werke. 1887, mit 28 Jahren, veröffentlichte er die erste Geschichte des Detektivs Sherlock Holmes und seines Freundes Dr. Watson: A Study in Scarlet (dt. Eine Studie in Scharlachrot). Die deduktive und kriminalanalytische Methode ist bezeichnend für die Figuren Doyles. Er, selber Arzt, dachte sich die Rolle des Dr. Watson zu. Sherlock Holmes stattete er mit Eigenschaften seines Lehrers an der Edinburgher Universität, Joseph Bell, aus. Die von Doyle in seinen Romanen beschriebenen Methoden der Kriminalistik, beispielsweise die Daktyloskopie, waren den Polizeimethoden ihrer Zeit voraus. Dies gilt insbesondere für die grundsätzlich wissenschaftlich orientierte Methodik bei der Verbrechensuntersuchung. 1890 ging Doyle nach London. Ab 1891 konnte er seinen Lebensunterhalt durch die Schriftstellerei bestreiten, nachdem im gleichen Jahr die erste Detektiverzählung A Scandal in Bohemia (dt.: Ein Skandal in Böhmen) im The Strand-Magazin erschienen war. 1893 entschied Conan Doyle, das Leben seines Protagonisten Holmes zu beenden, da das regelmäßige Verfassen neuer Holmes-Geschichten zu viel seiner Zeit in Anspruch nahm und er seine schriftstellerische Arbeit auf andere Werke konzentrieren wollte. Die Mutter des Schriftstellers, eine begeisterte Leserin der Geschichten, versuchte vergeblich, ihren Sohn von dem Vorhaben abzubringen. In der Erzählung The Final Problem (dt.: Das letzte Problem) stürzt Sherlock im Kampf mit seinem Widersacher Professor Moriarty die Reichenbachfälle bei Meiringen in der Schweiz hinab und wird von Watson für tot erklärt. Im selben Jahr wurde Doyle Meister in der Freimaurerloge "Phoenix No. 257" in Portsmouth. ... Aus: wikipedia-Arthur_Conan_Doyle , ISBN-13: 9783257212112

2. Auflage. 253 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. (Gelb-schwarzer Einband).

[SW: Kriminalgeschichte, Krimis, Kriminalliteratur, Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Krimi, Kriminalität, Detektivgeschichten, Kriminologie, Detektivroman Detektivromane, Privatdetektive, Kriminalromane, Amerika, Kriminalistik, Verbrechen, Kriminalfall, Amerikaner, Kriminalroman Kriminalromane, Detektiv, Kriminalfälle, Privat Eye, Verfilmte Literatur, Filmvorlage, Filmbuch, Romanverfilmungen, Filmromane, Filmklassiker, Whodunit, Whodunnit, Klassischer Kriminalroman, Kriminalfilme, Psychologischer Kriminalroman, Kriminalerzählungen, Kriminalbeamter, Forensik, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Great Britain, Kolonialgeschichte, Commonwealth]

Details

Doyle, Sir Athur Conan: Spuren im Moor und andere Sherlock Holmes Stories. Mit Zeichnungen von Stefan Lemke und Marie-Luise Pricken. Herausgegeben von Nini Erne. Aus dem Englischen von Beatrice Schott und Tanja Terek. Gütersloh, Bertelsmann Buchclub, ohne jahresangabe.
Guter Zustand. - Sir Arthur Ignatius Conan Doyle, M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh; 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex) war britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer des Sherlock Holmes und von dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Professor Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente. Der Name Conan war ursprünglich einer seiner Vornamen, wurde aber später von ihm als Nachname verwendet. Leben: Arthur Conan Doyle wurde am 22. Mai 1859 in Edinburgh geboren. Doyles Vater Charles Altamont Doyle, ein irischstämmiger Beamter aus aristokratischem Hause, ließ ihn Medizin in Edinburgh studieren. Das Gymnasium besuchte er in den Jesuiten-Kollegien in Stonyhurst (Schottland) sowie Stella Matutina in Feldkirch (Österreich).[1] Ab 1880 unternahm Doyle als Schiffsarzt einige Reisen zur Antarktis und nach Afrika. Von 1882 bis 1890 führte er eine Arztpraxis in Southsea bei Portsmouth, verfasste in seiner Freizeit aber auch schon erste literarische Werke. 1887, mit 28 Jahren, veröffentlichte er die erste Geschichte des Detektivs Sherlock Holmes und seines Freundes Dr. Watson: A Study in Scarlet (dt. Eine Studie in Scharlachrot). Die deduktive und kriminalanalytische Methode ist bezeichnend für die Figuren Doyles. Er, selber Arzt, dachte sich die Rolle des Dr. Watson zu. Sherlock Holmes stattete er mit Eigenschaften seines Lehrers an der Edinburgher Universität, Joseph Bell, aus. Die von Doyle in seinen Romanen beschriebenen Methoden der Kriminalistik, beispielsweise die Daktyloskopie, waren den Polizeimethoden ihrer Zeit voraus. Dies gilt insbesondere für die grundsätzlich wissenschaftlich orientierte Methodik bei der Verbrechensuntersuchung. 1890 ging Doyle nach London. Ab 1891 konnte er seinen Lebensunterhalt durch die Schriftstellerei bestreiten, nachdem im gleichen Jahr die erste Detektiverzählung A Scandal in Bohemia (dt.: Ein Skandal in Böhmen) im The Strand-Magazin erschienen war. 1893 entschied Conan Doyle, das Leben seines Protagonisten Holmes zu beenden, da das regelmäßige Verfassen neuer Holmes-Geschichten zu viel seiner Zeit in Anspruch nahm und er seine schriftstellerische Arbeit auf andere Werke konzentrieren wollte. Die Mutter des Schriftstellers, eine begeisterte Leserin der Geschichten, versuchte vergeblich, ihren Sohn von dem Vorhaben abzubringen. In der Erzählung The Final Problem (dt.: Das letzte Problem) stürzt Sherlock im Kampf mit seinem Widersacher Professor Moriarty die Reichenbachfälle bei Meiringen in der Schweiz hinab und wird von Watson für tot erklärt. Im selben Jahr wurde Doyle Meister in der Freimaurerloge "Phoenix No. 257" in Portsmouth. ... Aus: wikipedia-Arthur_Conan_Doyle

745 Seiten. Dünndruckausgabe. Illustriertes Leinen mit Kopffarbschnitt und Schutzumschlag.

[SW: Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Kriminalgeschichte, Krimis, Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Kriminalliteratur, Krimi, Kriminalromane, Illustrierte Bücher]

Details

By Adrian Conan Doyle, Who is Sir Arthur Conan Doyles Son, Inner Flap DJ Original Price of $1.00 Intact,with Preface By General Sir Hubert Gough, B/W Photo Frontispiece of Sir Arthur Conan Doyle, Mystery Writer, Illustrated in B/W: True Conan Doyle, The, Miniature Candid Camera Portrait, Adrian Doyle Traces the Rich Historic Background of His Illustrious Catholic FamilyWritten as Sons Tribute to His Father, Partly as Protest Against Self-Styled Biographers Who Wrote Glibly & Volumi, Coward-McCann, Inc. Coward McCann, 1946 ; fester Einband / hard cover; Schutzumschlag / dust cover; 1. Ed.

HBDJ, 1946, 1st edition, 1st Printing, NF+/VG, AS-IS, White, Black & Green Decorated DJ with Small Thin Scuff Markchip Top Front DJ in Green Margin, DJ tiny Chips wear Extremities, White, Black & Green Decorated Boards Match DJ illustration has light Rub, wear Extremities, Thin Booklet Like, Interior nice tight Clean ,30 pgs . partly as Protest against self-styled biographers who wrote Glibly & voluminously about Arthur Conan Doyle without Ever Having Known Him Personally & without Having Access to the Family Documents. With Additional material tipped in at pp 25a and 25b pgs, First Edition Very Good Hard Cover; First Edition

[SW: SHERLOCK HOLMES ADRIAN CONAN DOYLE FISHING SPORTS MYSTERY DETECTIVE]

Details

Doyle, Sir Arthur Conan: Die vergessene Welt. Ein Professor-Challenger Roman. Neu übersetzt von Leslie Giger, Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Haffmans Verlages) Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe Frankfurt am Main, Wien ISBN: 376324039x
312S. 8°

Leinen Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag dezent angerändert, Seitenschnitt mit kleinem Fleckchen, obere Einbandecke mit dezentem Knick, Namenszug und Datum auf Vorsatz, ansonsten rundum guter Zustand. Anfang des 20. Jahrhunderts reist der Wissenschaftler Challenger mit seiner Forschergruppe ins tiefste Amazonasgebiet. Auf der Suche nach einer vergessenen geglaubten Welt entdecken sie angeblich seit Millionen von Jahren ausgestorbene Dinosaurier. Die vergessene Welt (im Original: The Lost World) ist ein 1912 erschienener Roman des britischen Schriftstellers Sir Arthur Conan Doyle. Im Zentrum der Erzählung steht die Erkundung eines geheimnisvollen südamerikanischen Plateaus im Dschungel (siehe Tepui), das von Urtieren bewohnt sein soll. Diese erste Folge der Challenger Stories gilt als einer der ersten Science Fiction-Romane englischer Sprache, greift jedoch zugleich auch Elemente des Abenteuerromans auf. Der Roman basiert in Teilen auf sorgfältigen wissenschaftlichen und historischen Recherchen. Er erlangte zwar als Abenteuer-Klassiker einige Berühmtheit, blieb dabei jedoch - vor allem in Deutschland - hinter den weithin allgemein bekannten Sherlock Holmes-Geschichten aus A. Conan Doyles Feder zurück. Verbreitete deutsche Titelalternativen sind Die verlorene Welt oder verwandte Varianten. Der junge, aufstrebende Journalist Edward Dunn Malone sucht eine Gelegenheit, sich selbst als Mann zu behaupten und so seine große Liebe für sich einzunehmen. Sein Chefredakteur schickt ihn zu dem ungezügelten, exzentrischen Biologie-Professor Challenger (dt.: Herausforderer), dessen Thesen zur Evolution in der Fachwelt für Aufsehen sorgen: Ihm zufolge seien einige Tierarten der Vorzeit nicht ausgestorben, sondern existierten, entgegen der allgemeinen Annahme, unter den besonderen Bedingungen eines entlegenen Plateaus in Südamerika weiter. Malone erwirbt das Vertrauen des Professors, der ihm daraufhin seine bisherigen Belege - hauptsächlich Knochenfunde und den Nachlass des amerikanischen Reisenden Maple White - zeigt (Kapitel 1-5). Als der Konflikt um Challengers Thesen auf einer öffentlichen Gelehrtendebatte eskaliert, und der Entschluss gefasst wird, die Angelegenheit mithilfe einer Expedition geeigneter Männer zu überprüfen, ergreift der ehrgeizige Reporter die Gelegenheit und meldet sich, neben dem athletischen Abenteurer Lord John Roxton, als freiwilliger Teilnehmer. Er wird deren Exklusivberichterstatter; als wissenschaftliche Autorität wird Challengers Gegenspieler Summerlee entsandt (Kapitel 6). Die Expedition reist daraufhin über mehrere kleine Zwischenstationen nach Para, wo sie weitere Einheimische - die immer als getrennte, eher untergeordnete Gruppe betrachtet werden - in Dienst nimmt und sich auf ihr Abtauchen ins Unbekannte' vorbereitet. Sie erwartet dort nähere Einzelheiten zu erfahren - zur allgemeinen Überraschung erscheint jedoch Professor Challenger persönlich, und erklärt, die Führung dieses entscheidenden Teils der Unternehmung selbst übernehmen zu wollen (Kapitel 7). Die Gruppe nimmt daraufhin die gefahrenvolle, beschwerliche Reise zum Ort des Plateaus auf sich, wobei Challengers Behauptungen zunehmend Bestätigung finden. Indem die Entdecker die natürlichen Gegebenheiten vor Ort geschickt ausnutzen, finden sie schließlich auch einen Weg, hinaufzugelangen (Kapitel 8 und 9). An ihrem eigentlichen Ziel wird ihnen allerdings, aufgrund eines Verrats, jäh der Rückweg abgeschnitten, sodass sich die Gruppe plötzlich, ohne ihre Bediensteten, nur auf sich gestellt der unbekannten, ungezähmten Natur und ihren urzeitlichen Bewohnern ausgesetzt sieht: die später klassische Situation eines Dschungel-Films ist geschaffen (Kapitel 9). Die Expedition beginnt unbeirrt, ihr Lager aufzuschlagen und das Plateau von dort aus systematisch zu erkunden. Die Wissenschaftler stoßen dabei auf zahlreiche neue Fragen und Entdeckungen, der Tross als Ganzes gerät verschiedentlich in Auseinandersetzungen mit Urtieren - darunter beispielsweise Iguandons oder große Dinosaurier - und andere Gefahren, die gemeinsam bewältigt werden. Im Unterschied zu späteren Verfilmungen legt der Roman den Fokus aber typischerweise nicht auf extreme Spannung und Katastrophen (Kapitel 9-11). Durch eine unvorhergesehene Wendung der Ereignisse geraten sie schließlich an Affenmenschen', die offenbar vor längerer Zeit auf das Plateau zugewandert sind. Sie fassen die Entdecker als Eindringlinge in ihrem Territorium auf, die beseitigt werden müssten. Es gelingt ihnen jedoch, auch mithilfe ihrer Feuerwaffen, der Hinrichtung zu entgehen. Kurz zuvor hat Malone bei einem Alleingang (Kapitel 12) jedoch auch heutige Menschen auf dem Plateau gefunden, auf deren Seite die Expedition nun in die bewaffnete Auseinandersetzung zwischen den Affenmenschen' und ihren Nachfahren eingreift. Aufgrund der mitgebrachten überlegenen Kriegstechnik entscheiden letztere den Existenzkampf' endgültig für sich (Kapitel 13-14). Zuletzt bieten sich der Gruppe gleich mehrere Möglichkeiten für das schwierige Problem ihres Rückwegs an, sodass sie, begleitet von einer erbetenen Hilfsexpedition, erfolgreich heimkehren kann (Kapitel 15). Durch die gebündelten Aussagen der Expeditionsteilnehmer und eine spektakuläre Demonstration gelingt es schließlich, die Richtigkeit von Challengers Hypothesen in der Welt des Romans eindeutig zu beweisen; das Plateau steht der (zivilisatorischen) Erschließung durch weitere Entdecker offen und große materielle Gewinnmöglichkeiten zeichnen sich ab. Allein Malones persönlicher Sieg bleibt aus, da seine Geliebte - entgegen den stereotypen Erwartungen des Helden wie der Leser - inzwischen einen Buchhalter geheiratet hat. Im Übrigen aber sind alle wesentlichen Ziele erreicht und die Überlegenheit der Eroberer erneut erwiesen Der Roman The Lost World, der als einer der ersten Science Fiction- Romane englischer Sprache gilt, ist Teil einer Trilogie um die Gelehrtenfigur des Professor Challenger. Wie bereits A. Conan Doyles vorausgegangene Erzählungen um Sherlock Holmes erweckte auch er den Anschein eines authentischen (Reise-) Berichts und stieß auf großes öffentliches Interesse. Besondere Bedeutung erlangte er - nicht unbedingt im Sinne des Verfassers - als sogenanntes boy's book, eine spezielle, pädagogisch ausgerichtete Gattung, die Jungen in ihrer Entwicklung entlang der herrschenden Rollenbilder unterstützen sollte. In diesem Zusammenhang steht das ausgesprochen optimistische Wissenschaftsbild des Romans, sein Ideal des männlichen Entdeckers und seine Vorstellung der Zivilisation: Verantwortungsvolle, wagemutige Forscher erschließen sich durch genaue, unvoreingenommene Forschungsarbeit ungeahnte neue Welten und kommen dabei jederzeit ihrem Objektivitätsanspruch nach. Dabei können sie sich selbst behaupten und ihre individuelle Stärke zugunsten einer guten Sache einbringen - die erfolgreiche Eroberung des neuen Landes ist erstrebenswertes Ziel der Expedition. Der Roman bezieht viele tatsächliche wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien seiner Zeit ein. Seine Vorstellung der Evolution, die ja einen der Ausgangspunkte der Handlung bildet, ist jedoch noch stark teleologisch und setzt, wie auch seine Zivilisationsvorstellung, den "modernen Menschen" mit britisch-abendländischer Kultur als Ideal voraus. Eine wahrscheinliche Inspirationsquelle auf dem Gebiet der Literatur ist Luis Senarens' Romanserie um den Helden Frank Reade. Darüber hinaus ist bekannt, das A. Conan Doyle für diesen Roman gezielt recherchierte und authentische Reiseberichte seiner Zeit einbezog. In diesem Zusammenhang bieten sich prähistorische Fußspurenfunde in Sussex sowie die geologische Formation um den Mount Roraima als weiterführende Anknüpfungspunkte zur geschichtlichen Realität an. Ganz abgesehen von solchen, zum Teil problematischen, historischen Bezügen bietet der handlungsreiche Roman nach wie vor die Faszination, in der Phantasie fremde Länder zu entdecken, Urtieren zu begegnen und Erfolge zu erringen. In diesem Sinne wurde er auch Inspirationsquelle zahlreicher Verfilmungen, die sich allerdings vielfach beliebig weit von der Vorlage entfernten und besonders die Auseinandersetzung mit Dinosauriern in den Mittelpunkt rückten. Anders als die übrigen Professor Challenger- Romane erlangte Die verlorene Welt so auch in Deutschland einige Bedeutung. Arthur Conan Doyle wurde 1859 im schottischen Edinburgh geboren. Seine Eltern waren beide strenge Katholiken, daher war es nicht verwunderlich, daß ihr Sohn eine Jesuitenschule besuchen mußte. Später studierte Doyle in Edinburgh Medizin und heiratete 1884 Louise Hawkins. Bis 1891 arbeitete er als Arzt in Hampshire. Danach widmete er sich ausschließlich dem Schreiben. Während des Südafrikanischen Krieges (1899 bis 1902) diente er als Arzt in einem Feldlazarett. Im Jahr 1902 wurde er zum Ritter geschlagen. Nach dem Tod seines Sohnes, der den Folge einer Kriegsverletzung erlag, beschäftigte er sich mit okkultistischen Studien. Arthur Conan Doyle starb am 7. Juli 1930 in seinem Haus in Windlesham, Sussex. 1887 schuf er den wohl berühmtesten Detektiv der Weltliteratur: Sherlock Holmes, den Meister des rationell-analytischen Denkens. Die Figur Holmes überschattete Doyles literarisches Schaffen derart, dass der Autor seinen Protagonisten sterben ließ - und ihn knapp zehn Jahre später wiederauferstehen lassen musste: zu groß war die Popularität von Holmes und seinem Partner Dr. Watson.

[SW: Büchergilde Gutenberg | Englische Literatur | Roman | Science Fiction]

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