Conrad

Es wurden insgesamt 33972 Einträge zu 'Conrad' gefunden (Stand: 20.05.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Conrad' an.

Meister (Meisters), Leonard: Berühmte Züricher. Erster und Zweiter Theil (in einem Band), Ganzleder-Ausgabe, 1782. Basel, Johann Schweighauser, 1782.
Buchrücken etwas beschabt, Kapital etwas berieben. Sonst der Ganzleder-Band in schönem Zustand, Deckel ganz sauber. Auch innen gutes Exemplar; Seiten sauber und fleckenfrei. Schönes, würdiges Exemplar des sehr seltenen Bandes. Weitere Fotos auf der Homepage des Antiquariats (Rubrik: Historisch-biographische Werke).

334, 294 S. Vollständiges Werk in zwei Theilen (in einem Band. Brauner Original-Ganzlederband mit goldgeprägtem Rückentitel auf schwarzem Lederrückenschild. Rötlich marmorierter Buchschnitt. Beide Teile mit Titelvignette. Aufschlußreiches Nachschlagewerk des Zürcher Theologen, Schriftstellers und Historikers (1741 - 1811) zur Zürcher und Schweizerischen Geschichte mit jeweils mehrseitigen biographischen Beiträgen. Meister betätigte sich mehrfach als Chronist seiner helvetischen Heimat und der aus ihr hervorgegangenen Staatsmänner, Philosophen und Künstler, so unter anderem in seinen "Hauptscenen der helvetischen Geschichte" (2 Teile, 1787) sowie seinem ebenfalls biographischen Werk "Helvetiens berühmte Männer" (3 Bde., 1782 - 1793). Als sein vielseitigstes lexikalisches Werk kann wohl sein 1796 in zwei Bänden erschienenes "Historisch-geographisch-statistisches Lexikon von der Schweiz" gelten. Erster Theil: Rudolf Brun; Felix Hämmerlin; Rudolf Stüssi; Johann Waldmann; Conrad Pellican; Leo Juda; Ulrich Zwingli; Jacob Ceporin; Rudolf Collin; Ludwig Hetzer; Conrad Grebel; Peter Martyr; Heinrich Bullinger; Theodor Bibliander; Conrad Geßner; Josias Simler, Rudolf Hospinian; Johann Rhellican; Joh. Philipp von Hohen Sax; Rudolf Schmid; Rudolf Stadler; Melchior Goldast. Zweiter Theil: Raphael Egli, Jacob Breitinger der Ältere; Karl Spon, Heinrich Hottinger, Joh. Heinrich Heidegger; Joh. Jacob Hottinger; Joh. Bath. Keller; Jacob Spon; Joh. Jacob Scheuchzer; Johannes Simler; Joh. Jacob Bodmer; Joh. Jacob Breitinger der Jüngere; Joh. Jacob Zimmermann; Joh. Caspar Hagenbruch; Johann Geßner; Joh. Conrad Füßlin; Joh. Conrad Heidegger; Melchior Kambli; Heinrich Ott; Joh. Georg Sulzer; Caspar Hirzel; Jacob Gujer, genannt Kleinjogg; salomon Geßner; Joh. Caspar Lavater; Jacob Heß.

[SW: Zürich Geschichte Personen Rudolf Brun; Felix Hämmerlin; Rudolf Stüssi; Johann Waldmann; Conrad Pellican; Leo Juda; Ulrich Zwingli; Jacob Ceporin; Rudolf Collin; Ludwig Hetzer; Conrad Grebel; Peter Martyr; Heinrich Bullinger; Theodor Bibliander; Conrad Geßner; Josias Simler, Rudolf Hospinian; Johann Rhellican; Joh. Philipp von Hohen Sax; Rudolf Schmid; Rudolf Stadler; Melchior Goldast Raphael Egli, Jacob Breitinger der Ältere; Karl Spon, Heinrich Hottinger, Joh. Heinrich Heidegger; Joh. Jacob Hottinger; Joh. Bath. Keller; Jacob Spon; Joh. Jacob Scheuchzer; Johannes Simler; Joh. Jacob Bodmer; Joh. Jacob Breitinger der Jüngere; Joh. Jacob Zimmermann; Joh. Caspar Hagenbruch; Johann Geßner; Joh. Conrad Füßlin; Joh. Conrad Heidegger; Melchior Kambli; Heinrich Ott; Joh. Georg Sulzer; Caspar Hirzel; Jacob Gujer, genannt Kleinjogg; salomon Geßner; Joh. Caspar Lavater; Jacob Heß.]

Details

Wislicenus, Johannes,
Johannes Wislicenus (1835-1902), Chemiker. E. Brief mit U. Leipzig, 6. März 1887. 8°. 3 Seiten. An einen Kollegen in Graz: "[...] Von den drei jüngeren österreichischen Chemikern, die ich sämtliche nur aus ihren Arbeiten kenne, würde ich nach der Bedeutung u. Durchführung der letzteren unbedingt [Zdenko Hans] Skraup in erste Linie stellen. Von Deutschen, welche Sie nach Graz bekommen könnten, denke ich in erster Linie an Conrad in Aschaffenburg, dessen Arbeiten mehr als die anderer epochemachend gewesen sind u. auch in ihren neuesten Fortsetzungen noch gleichen Werth haben. Ich würde Conrad sehr wünschen, in einen größeren Wirkungskreis zu kommen, in welchem er sich voll entfalten könnte. Was er als Lehrer ist, wissen Sie ja besser als ich, ebenso gut wie ich was für ein trefflicher Mensch u. Kollege er ist. Nach Conrad würde meines Erachtens Wallach u. der viel jüngere Anschütz, beide aus Bonn, in Betracht kommen. Ersterer war drauf und dran, mein Nachfolger in Würzburg zu werden, so lange Emil Fischer für krank gehalten wurde. Von jüngeren Chemikern, die zu haben sind, möchte ich Ihnen L. Knorr, Privatdozent in Würzburg u. meinen ersten Assistenten, den a. o. Professor Dr. Carl Bischoff hauptsächlich nennen. Beide sind hochbegabte u. treffliche Männer, haben sich schnell einen Namen gemacht u. sind vorzügliche Docenten. Bischoff hat in schneidiger Leitung der Laboratoriumsarbeiten wesentlich mehr Erfahrung als Knorr, er kann jedem Laboratorium vorstehen & dasselbe zur Blüthe bringen. Einen Berliner nach Österreich zu bringen, wird wohl nicht leicht sein; die Süddeutschen - Conrad u. Knorr geborene Münchner, Bischoff Würzburger, werden wohl eher Aussicht haben - ganz abgesehen davon, daß sie den Berlinern, wie Tiemann, der eigentlich der Einzige wäre, in keiner Beziehung nachstehen. Wie Ihre Wahl des Nachfolgers des so erschütternd dahingegangenen Kollegen Gebal ausfallen werde, ist wohl noch kaum vorauszusehen [...]" - Wislicenius kam über Halle, Zürich und Würzburg 1885 nach Leipzig. Er trug entscheidend zur Durchsetzung der Stereochemie bei.

Johannes Wislicenus (1835-1902), Chemiker. E. Brief mit U. Leipzig, 6. März 1887. 8°. 3 Seiten. An einen Kollegen in Graz: "[...] Von den drei jüngeren österreichischen Chemikern, die ich sämtliche nur aus ihren Arbeiten kenne, würde ich nach der Bedeutung u. Durchführung der letzteren unbedingt [Zdenko Hans] Skraup in erste Linie stellen. Von Deutschen, welche Sie nach Graz bekommen könnten, denke ich in erster Linie an Conrad in Aschaffenburg, dessen Arbeiten mehr als die anderer epochemachend gewesen sind u. auch in ihren neuesten Fortsetzungen noch gleichen Werth haben. Ich würde Conrad sehr wünschen, in einen größeren Wirkungskreis zu kommen, in welchem er sich voll entfalten könnte. Was er als Lehrer ist, wissen Sie ja besser als ich, ebenso gut wie ich was für ein trefflicher Mensch u. Kollege er ist. Nach Conrad würde meines Erachtens Wallach u. der viel jüngere Anschütz, beide aus Bonn, in Betracht kommen. Ersterer war drauf und dran, mein Nachfolger in Würzburg zu werden, so lange Emil Fischer für krank gehalten wurde. Von jüngeren Chemikern, die zu haben sind, möchte ich Ihnen L. Knorr, Privatdozent in Würzburg u. meinen ersten Assistenten, den a. o. Professor Dr. Carl Bischoff hauptsächlich nennen. Beide sind hochbegabte u. treffliche Männer, haben sich schnell einen Namen gemacht u. sind vorzügliche Docenten. Bischoff hat in schneidiger Leitung der Laboratoriumsarbeiten wesentlich mehr Erfahrung als Knorr, er kann jedem Laboratorium vorstehen & dasselbe zur Blüthe bringen. Einen Berliner nach Österreich zu bringen, wird wohl nicht leicht sein; die Süddeutschen - Conrad u. Knorr geborene Münchner, Bischoff Würzburger, werden wohl eher Aussicht haben - ganz abgesehen davon, daß sie den Berlinern, wie Tiemann, der eigentlich der Einzige wäre, in keiner Beziehung nachstehen. Wie Ihre Wahl des Nachfolgers des so erschütternd dahingegangenen Kollegen Gebal ausfallen werde, ist wohl noch kaum vorauszusehen [...]" - Wislicenius kam über Halle, Zürich und Würzburg 1885 nach Leipzig. Er trug entscheidend zur Durchsetzung der Stereochemie bei.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details

Conrad, Joseph: Ze Wspomnien. Some pencil marks. Softcover, good. Panstwowy Instytut Wydawniczy,Warszawa 1965.
Joseph Conrad wurde am 3. Dezember 1857 in Berditschew (Ukraine) geboren. Sein vollständiger Name lautet Theodor Joseph Conrad Korzeniowski. Conrads Kindheit und Jugend standen unter dem Eindruck und dem Einfluss der Tatsache, dass sein Vater aus den Reihen der polnischen Freiheitsbewegung jener Zeit heraus verhaftet und nach Sibirien in die Verbannung geschickt wurde. Ohne Zweifel sind in diesem frühen Erlebnis die Anfänge einer Entwicklung zu suchen, die Conrad aus der Heimat fort in seine Wahlheimat England führte, der er nach eigenem Bekenntnis alles Wesentliche seines Lebens verdankte und in deren Sprache er später das Werk seines Lebens erdachte und niederschrieb. - Mit 17 Jahren betrat er im Hafen von Marseille zum ersten Mal Schiffsboden, weil den Sohn des Binnenlandes die See anzog. England lernte er erst drei Jahre später, im Jahre 1897, persönlich kennen. Die folgenden zwölf Jahre verbrachte er zuerst als Seemann, später als Schiffsoffizier im Dienst englischer fernöstlicher Handelsschifffahrtslinien. Die englische Sprache, englisches Denken und Fühlen wurde ihm zur zweiten Natur. Eine entscheidende Wendung in seinem Leben brachte dann die Krankheit, die seiner Laufbahn zur See ein Ende setzte und ihn seinem wahren Beruf als Schriftsteller und Dichter zuführte. Als die bedeutendsten unter den Werken Conrads seien genannt: "Lord Jim", "Nostromo", "Der Nigger vom Narzissus", "Sieg", "Geschichten vom Hörensagen", "Die Schattenlinie" und "Spiegel der See". In Deutschland wurde Conrad vor allem durch die in den zwanziger Jahren im Verlag S. Fischer, Berlin, erschienene Gesamtausgabe der Werke Conrads bekannt. Über seinen Lebensgang hat er selbst in der Autobiographie "Ein persönlicher Bericht" Aufschluss gegeben. Ebenso geschieht das in dem Buch der Erinnerung, das Jessie Conrad, die Gattin Conrads, mit dem Titel "J. Conrad As I Knew Him" veröffentlicht hat. Conrad starb am 3. August 1924 in Bishopsbourne/Kent.

167 S.

Details

Conrad, Joseph Schenkel, Elmar / Trepte, Hans-Christian (Hg.): Zwischen Ost und West. Joseph Conrad im europäischen Gespräch. (Schriftenreihe der Societas Jablonoviana 2). Leipzig: Leipziger Universitätsvlg. 2010.
Polen hat der englischsprachigen Welt einige bedeutende Schriftsteller geschenkt. Der bekannteste unter ihnen ist Joseph Conrad (1857-1924). Gleichwohl ist im Westen kaum bekannt, dass Jozef Teodor Konrad Korzeniowski, so sein eigentlicher Name, polnischer Herkunft war. Conrad sah sich selbst als homo duplex, als einen Menschen aus westlicher und östlicher Hälfte bestehend. War er ein polnischer Autor englischer Zunge, ein europäischer Autor mit englischen, polnischen und gar französischen Anteilen; oder war er ein englischer Autor polnischer Abkunft, geboren in einem Teil Russlands, der einst zum Polnisch-Litauischen Commonwealth gehörte und später die Ukraine war? Diesen komplexen Zuschreibungen, Vereinnahmungen und Ausgrenzungen widmen sich die Autoren in diesem Band, denn Conrad wurde einerseits immer wieder von nationalen bis nationalistischen Traditionen eingebunden, andererseits war er für Ideologien nur schlecht zu gebrauchen. Dennoch war der Schriftsteller in Polen von den Kommunisten wegen seines "Conradismus", der fatalen Treue zu einer verlorenen und falschen Sache (gemeint war die Treue zur Londoner Exilregierung und dem bürgerlich-polnischen Widerstand in Form der Heimatarmee Armia Krajowa im Untergrund) heftig attackiert worden. Andererseits ist man sich im Westen kaum der Bedeutung Polens für Conrad und der Conrads für Polen bewusst. Hier gilt es für westliche Leser, Kritiker und Literaturwissenschaftler, einen anderen Conrad zu entdecken, mit dem zugleich ostmitteleuropäische Geschichte aufgearbeitet werden kann. Der dialogische Charakter dieser Auseinandersetzung mit Conrad oder die dialogische Spannung, in der Conrad stand, schlägt sich auch in der Form der Beiträge nieder, die für diesen Sammelband ausgewählt wurden. Neben einigen Vorträgen, die im November 2007 bei der Tagung "Joseph Conrad: Polen und Europa" am Polnischen Institut Leipzig gehalten wurden und geographische Aspekte sowie Fragen zur Rezeption und zu einzelnen Werken des Autors beleuchten, enthält die Publikation auch ein Zwiegespräch der Herausgeber über Conrad, einen kommentierten Essay, zwei Gedichte sowie ein Rundfunkgespräch zwischen deutschen Autoren.

291 S. Kart. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft; Literaturwissenschaft; Polen]

Details