Daphnis

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Daphnis-Presse. Arkadien. Eine Zeitschrift für Bücher-Liebhaber. (Hrsg. von Alfred Hoennicke). Band 1, Heft 1 u. 2 [alles!]. 2 Bände. (Bln. u. Haarlem: [Daphnis-Presse] 1919 - 1920). 64 S., 4 ganzs. ORadierungen von Hubert Wilm, Michl Fingesten, Fritz Janowski und Hans Volkert; 40 S., 1 ganzs. ORadierung von Georg Broel. Farb., verschiedene OBuntpapier-Pp. m. VDeckelschild, (Band 1 signiert: Daphnis-Binderei O[tto] Herfurth, [Berlin]).
Backe-Köppen 29 u. 42; Rodenberg I, 321; Laakmann/Tgahrt 26; Dietzel/Hügel I, 153. In 60 num. Expl. (Gesamtaufl. 125 Expl.) bei Enschede en Zonen, Haarlem, mit verschiedenen Schriften auf van Gelder-Pannekoek-Bütten auf der Handpresse gedruckt. Bibliophile Hauszeitschrift für die Freunde des Verlages A. Hoennicke. Mit Schäfer-Signet der Daphnis-Presse. - Beiträge von Emanuel Geibel, Johann Wolfgang von Goethe, Felix Grafe (Nachdichtungen bzw. Übersetzungen von Swinburne und Verlaine), Hanns Rudolf Klimas ("Graf Eduard von Keyserling oder ein Beitrag zum Dandysme") sowie Berichte über Bücher vom Hrsg. Enthält zudem die erste deutsche Bibliographie der von A. Beardsley illustrierten Bücher nach der Sammlung von A. Hoennicke. - Die Zeitschrift enthält je Expl. teils unterschiedliche ORadierungen in Künstlerabzügen auf J. W. Zanders-Bütten, Atlas etc.: H. Wilm ("Im Kahn. Ein romant[isches] Blatt zu Jean Paul"); M. Fingesten ("Die Pensionairinnen. Zu Verlaine"; nicht bei Nechwatal); F. Janowski ("Sans Souci. Zum Gedichte Geibels") und G. Broel ("Aus Arkardien"). - Kapitale kaum merklich berieben, Rücken geringfügig aufgehellt, im Bundsteg gelockert, da die Bogen im Falz nicht geleimt wurden, wenige Blatt mit einzelnem, unbedeutenden Fleckchen; beide Bände mit identischer Nummer. Gutes, sauberes, teils unaufgeschnittenes Expl.
[(SW: Daphnis-Presse, Hoennicke, Alfred, OGraphik, Pressendruck, Zeitschrift)]

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Longos: Daphnis und Chloe. Ein Hirtenroman von Longos. Mit Illustrationen von Salomon Gessner. (=Artemis-Bibliothek Nr.1) Artemis & Winkler Verlag Keinen Angabe Ohne Jahresangabe (1983) Düsseldorf ISBN: 3760806066
141S. Klein 8°

Leinen Goldgeprägter Ganzleinenband mit illustriertem Deckelschild. Die Schnitte leicht nachgedunkelt,ansonsten sehr guter Zustand. Diese Ausgabe folgt der Übertragung von Friedrich Jacobs (1764-1847), die 1832 in Stuttgart erschien. Einbandmotiv und Illustrationen stammen von Salomon Gessner (1730-1788), Dichter, Künstler und Verleger in Zürich. Gestaltung Peter Rüfenacht, Artemis. Daphnis und Chloe ist ein antiker Liebesroman des sophistischen Rhetors Longos (latinisiert: Longus), den er vermutlich im 3. Jahrhundert auf der ägäischen Insel Lesbos schrieb. Longos erzählt die Geschichte von Daphnis und Chloe, die ihre Kindheit elternlos bei Hirten erleben, voneinander getrennt werden, wieder zueinander finden, sich lieben und schließlich bei ihren Eltern glücklich leben. Der Roman wurde 1559 von Jacques Amyot, dem späteren Bischof von Auxerre ins Französische übersetzt, diese Version (insbes. in der Überarbeitung von Paul-Louis Courier) fand weitere Verbreitung als der griechische Originaltext. Dieser wurde erst 39 Jahre später in Florenz von Columbani erstmals gedruckt. Bedeutende weitere Ausgaben sind die von Gottfried Jungermann (1605), Jean-Baptiste Gaspard d'Ansse de Villoison (1778, die erste kommentierte Standardausgabe), Christoph Wilhelm Mitscherlich (1794/1798) Adamantios Koraes (1802), Paul-Louis Courier (1810, mit neu entdeckten Teilen), Ernst E. Seiler (1835), Rudolf Hercher (1858), Nikolaus Pikkolos (1866) Andre J. Pons' Ausgabe (1878) von Couriers Version enthält eine umfangreiche Bibliographie; zahlreiche illustrierte Ausgaben liegen vor, die mit den Zeichnungen von Pierre Paul Prud'hon ist besonders hervorzuheben. Otto Kiefer (1904), William D. Lowe (1908). Longos wandelt in seiner idyllischen Geschichte die Poesie in epische Prosa. Die gesprochene Rede dominiert die Schriftlichkeit, wird gleichsam moderner Hörbuchstoff, weshalb dieses bukolisches Werk auch als frühes Beispiel für einen Schäferroman einzuordnen ist. Johann Wolfgang von Goethe schrieb, man tue wohl, es alle Jahre einmal zu lesen. Und schwärmt: die herrliche Landschaft, immer der blaueste Himmel, die anmutigste Luft und keine Spur von trüben Tagen! Wenn auch viel von Hirten aller Art, Feldarbeitenden, Gärtnern und Winzern erzählt wird, so ist ihr Tun doch nie als harte Arbeit geschildert, sondern als eine Beschäftigung, die sich in die umgebende Natur einfügt. Daphnis und Chloe war Vorlage für viele Werke der europäischen Hirtendichtung des 16./17. Jh., z. B. La Sireine von Honore d'Urfe, die Diana enamorada von Jorge de Montemayor, die Aminta von Torquato Tasso und The Gentle Shepherd des Schotten Allan Ramsay. Noch der immens erfolgreiche Roman Paul et Virginie (1784) von Bernardin de Saint-Pierre ist ein später Nachfahre. In der Musik wurde die Geschichte von Daphnis und Chloe durch das Ballett von Maurice Ravel aus den Jahren 1909-1912 bekannt.

[SW: Klassische griechische Literatur | Schäferdichtung | Illustrierte Bücher | Artemis-Bibliothek]

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Longus (Longos): Des Longus Hirtengeschichten von Daphnis und Chloe. Mit 31 Abbildungen nach Holzschnitten von Renee Sintenis. Deutsch von Friedrich Jacobs (1764-1847) Dr. Ernst Hauswedell & Co. Fünfte Aufl. 1946 Hamburg
116S. Groß 8°

Broschur Fadengeheftete englische Broschur mit Büttenpapierumschlag. Der Umschlag leicht berieben und -wie das Papier allg.- leicht nachgedunkelt, ansonsten guter Zustand. Daphnis und Chloe ist ein antiker Liebesroman des sophistischen Rhetors Longos (latinisiert: Longus), den er vermutlich im 3. Jahrhundert auf der ägäischen Insel Lesbos schrieb. Longos erzählt die Geschichte von Daphnis und Chloe, die ihre Kindheit elternlos bei Hirten erleben, voneinander getrennt werden, wieder zueinander finden, sich lieben und schließlich bei ihren Eltern glücklich leben. Der Roman wurde 1559 von Jacques Amyot, dem späteren Bischof von Auxerre ins Französische übersetzt, diese Version (insbes. in der Überarbeitung von Paul-Louis Courier) fand weitere Verbreitung als der griechische Originaltext. Dieser wurde erst 39 Jahre später in Florenz von Columbani erstmals gedruckt. Bedeutende weitere Ausgaben sind die von Gottfried Jungermann (1605), Jean-Baptiste Gaspard d'Ansse de Villoison (1778, die erste kommentierte Standardausgabe), Christoph Wilhelm Mitscherlich (1794/1798) Adamantios Koraes (1802), Paul-Louis Courier (1810, mit neu entdeckten Teilen), Ernst E. Seiler (1835), Rudolf Hercher (1858), Nikolaus Pikkolos (1866) Andre J. Pons' Ausgabe (1878) von Couriers Version enthält eine umfangreiche Bibliographie; zahlreiche illustrierte Ausgaben liegen vor, die mit den Zeichnungen von Pierre Paul Prud'hon ist besonders hervorzuheben. Otto Kiefer (1904), William D. Lowe (1908). Longos wandelt in seiner idyllischen Geschichte die Poesie in epische Prosa. Die gesprochene Rede dominiert die Schriftlichkeit, wird gleichsam moderner Hörbuchstoff, weshalb dieses bukolisches Werk auch als frühes Beispiel für einen Schäferroman einzuordnen ist. Johann Wolfgang von Goethe schrieb, man tue wohl, es alle Jahre einmal zu lesen. Und schwärmt: die herrliche Landschaft, immer der blaueste Himmel, die anmutigste Luft und keine Spur von trüben Tagen! Wenn auch viel von Hirten aller Art, Feldarbeitenden, Gärtnern und Winzern erzählt wird, so ist ihr Tun doch nie als harte Arbeit geschildert, sondern als eine Beschäftigung, die sich in die umgebende Natur einfügt. Daphnis und Chloe war Vorlage für viele Werke der europäischen Hirtendichtung des 16./17. Jh., z. B. La Sireine von Honore d'Urfe, die Diana enamorada von Jorge de Montemayor, die Aminta von Torquato Tasso und The Gentle Shepherd des Schotten Allan Ramsay. Noch der immens erfolgreiche Roman Paul et Virginie (1784) von Bernardin de Saint-Pierre ist ein später Nachfahre. In der Musik wurde die Geschichte von Daphnis und Chloe durch das Ballett von Maurice Ravel aus den Jahren 1909-1912 bekannt. Renee Sintenis (* 20. März 1888 in Glatz (Schlesien); 22. April 1965 in Berlin; gebürtige Renate Alice Sintenis) war eine deutsche Bildhauerin und Grafikerin. Sie schuf vor allem kleinformatige Tierplastiken, weibliche Aktfiguren und Sportstatuetten. Ihr Vater war Justizrat, die Familie hugenottischer Herkunft (Sintenis leitet sich aus Saint Denis ab). Renate Alice Sintenis verbrachte ihre Jugend in Neuruppin und Stuttgart. Wegen ihrer Hochwüchsigkeit in der Schulzeit gehänselt, verlegte sie sich bald aufs Zeichnen, besonders gerne von Pferden; an der Oberschule in Stuttgart bekam sie den ersten Zeichenunterricht. Von 1907 bis 1910 studierte sie Dekorative Plastik an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin bei Wilhelm Haverkamp. Das Studium musste sie abbrechen, um beim Vater als Sekretärin zu arbeiten. Dieser ungewollten Tätigkeit entzog sie sich durch den Wegzug aus dem Elternhaus. Sie zog mit einer Freundin zusammen und hatte mit ersten kleinformatigen plastischen Arbeiten ab 1913 Erfolg und war seitdem auch in den Ausstellungen der Berliner Secession vertreten. Da sich die Berliner Secession in unmittelbarer Nachbarschaft zum Romanischen Cafe und zum ebenfalls bekannten Atelier der Gesellschaftsfotografin Frieda Riess befand, fand Renee Sintenis schnell Zugang zu den stadtbekannten Persönlichkeiten. Zu ihrem Freundeskreis gehörten die Schriftsteller Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz. Für Letzteren hat sie die Grabplatte aus Muschelkalk gestaltet, das Grabmal liegt auf dem Berliner Waldfriedhof an der Heerstraße. 1917 heiratete sie den Schriftkünstler und Maler Emil Rudolf Weiß. In den 1920er Jahren hatte sie ihre größten Erfolge. Ihr Kunsthändler Alfred Flechtheim präsentierte ihre Arbeiten unter anderem in Paris und New York. 1931 wurde sie als erste Bildhauerin Mitglied in der Berliner Akademie der Künste. 1934 wurde sie von den Nationalsozialisten wegen rassischer Gründe aus der Akademie der Künste ausgeschlossen. Der Tod ihres Mannes 1942 stürzte sie in eine tiefe Krise. Bei der Zerstörung ihrer Wohnung 1945 verlor sie ihre ganze Habe und große Teile ihres Werkes. Ab 1947 arbeitete sie als Professorin an der Hochschule für Bildende Künste zu Berlin, 1955 wurde sie in die neu gegründete Akademie der Künste Berlin (West) aufgenommen. 1957 wurde Sintenis' Statue des Berliner Bären als lebensgroße Bronzeplastik auf dem Mittelstreifen der heutigen Bundesautobahn 115 zwischen Dreilinden und dem Autobahnkreuz Zehlendorf aufgestellt. Als versilberte bzw. vergoldete Miniatur wird dieses Werk alljährlich an die Preisträger der Internationalen Filmfestspiele (Berlinale) verliehen. 1965 starb Sintenis, ihre Grabstätte befindet sich auf dem Waldfriedhof in Berlin-Dahlem. Die Grabstätte gehört zu den Ehrengräbern des Landes Berlin, sie befindet sich in der Abt. 24B-12.

[SW: Klassische griechische Literatur | Schäferdichtung | Illustrierte Bücher]

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Longus und Apulejos: Daphnis und Chloe. Amor und Psyche. Mit einem Nachwort von Bernhard Kytzler. - (=Ullstein-Bücher ; Nr. 2724). Frankfurt/M./Berlin, Ullstein Verlag, 1969.
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Daphnis und Chloe (griechisch ??f??s ?a? ????) ist ein antiker Liebesroman des sophistischen Rhetors Longos (latinisiert: Longus), den er vermutlich im 3. Jahrhundert auf der ägäischen Insel Lesbos schrieb. Longos erzählt die Geschichte von Daphnis und Chloe, die ihre Kindheit elternlos bei Hirten erleben, voneinander getrennt werden, wieder zueinander finden, sich lieben und schließlich bei ihren Eltern glücklich leben. ... wikipedia-Daphnis_und_Chloe. - - Apuleius (auch Apuleius von Madauros oder Apuleius von Madaura; * um 123 in Madauros, der heutigen Ortschaft M'Daourouch im Nordosten Algeriens; wohl nach 170) war ein antiker Schriftsteller, Redner und Philosoph (Mittelplatoniker). Seinen andauernden Ruhm verdankt er seinem Hauptwerk, dem lateinischen Roman Metamorphosen, auch bekannt als Der goldene Esel, der zur Weltliteratur gezählt wird. Die Interpretation des Romans, der wegen seiner Vielschichtigkeit zahlreiche Rätsel aufgibt, gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Klassischen Philologie. Die raffinierte Erzähltechnik und die geschickte Verhüllung der Absichten des Autors hat in der Forschung zu einer Fülle von konkurrierenden Deutungsansätzen geführt. Die in den Roman eingefügte Erzählung von Amor und Psyche hat seit der Renaissance das Lesepublikum fasziniert und eine außerordentliche Breitenwirkung entfaltet. Ihr mythologischer Stoff, die Liebesbeziehung zwischen dem Gott Amor und der Königstochter Psyche, hat Hunderten von Dichtern, Schriftstellern, Malern, Bildhauern, Komponisten und Choreografen Motive geliefert. An der wissenschaftlichen Diskussion über die Erzählung haben sich neben den Altertumswissenschaftlern und Literaturtheoretikern auch eine Reihe von Psychoanalytikern beteiligt. Apuleius schrieb auch Gedichte und veröffentlichte Abhandlungen über unterschiedliche, insbesondere philosophische Themen sowie Reden. Ein Großteil seiner Werke ist nicht erhalten geblieben. ... Aus: wikipedia-Apuleius#Erz.C3.A4hlung_von_Amor_und_Psyche

Erste Auflage dieser Ausgabe. 168 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert.

[SW: Liebesgeschichte, Griechenland; Kulturgeschichte, Liebesroman, Taschenbuchreihen, Liebesdichtung, Griechenland, Antike Literatur, Griechische Antike, Griechische Literatur, Geschichte, Altertum, Griechische Philosophie, Sagen, Geschichtsschreibung, Altphilologie, Politik, Geschichtswissenschaft, Historische Bildung, Althistoriker, Religion, Archäologie, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik]

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