Das Ist Segeln
Es wurden insgesamt 395 Einträge zu 'Das Ist Segeln' gefunden (Stand: 25.04.2008).
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Einstein, Albert,
Albert Einstein (1879-1955), Physiker, Nobelpreisträger; Schöpfer der Relativitätstheorie. E. Brief m. U., o. O., 13. Juni 1919, 1 2/3 Seiten gr.-4°. Faltspuren. An seinen Sohn Hans Albert (1904-1973): "[ ] Gestern erhielt ich Deinen lieben und ausführlichen Brief. Ich schreibe Dir gleich wieder, weil es sonst nicht mehr Zeit ist, denn am 1. Juli gedenke ich schon in Zürich zu sein. Ich komme diesmal allein und wohne wieder in Pension Sternwarte. Hoffentlich vergesse ich nicht, die photographischen Platten mitzubringen, auf denen Deine Kindheit verewigt ist! Ich freue mich sehr auf unser Wiedersehen. Eine eigentliche Tour erlaubt mir der Arzt nicht, weil er meint, dass ich dabei nicht das richtige Futter bekäme. Wir können aber uns irgendwo in der Höhe einlogieren, wo man schöne Spaziergänge machen kann (oder irgendwo, wo wir segeln können)? Anfang August käme in Frage, weil da meine Collegien gerade fertig sind. Leider liegt meine Mutter todkrank in Luzern. Sie wird innerhalb eines Jahres sterben und leidet schrecklich. Dort werde ich also natürlich öfter sein müssen. Deine Frage über das Segel ist nicht so einfach, wie Du Dir denkst. Ich erzähle Dir darüber und über vieles andere, wenn wir beisammen sind. Deine Bemerkung über Hellers Kompositionen finde ich sehr lustig. Sage Mama, sie soll einteilen, weil ich das Geld Juli nicht so pünktlich werde senden können. Die Valuta macht jetzt grässliche Schwierigkeiten. Es ist gut, dass ich für meine Vorträge in Zürich etwas kriege, allerdings wenig. Mir geht es gesundheitlich gut, weil sehr gut für mich gesorgt wird. Ich muss aber immer streng diät leben und darf mir körperlich nicht gerade viel zumuten. Ich freue mich über Deine ausführlichen Angaben über Eure Schule. Für Geschichte habe ich auch wenig übrig gehabt; ich glaube aber es liegt mehr an der Art des Unterrichtes als am Fach selbst. Es ist doch gewiss an sich sehr interessant, was die Menschen in früheren Zeiten getrieben haben. Vielleicht könnten wir auch Tete mitnehmen, da ich doch nicht viel marschieren darf. Aber nach Rheinfelden wollen wir nicht, weil das für mich so gar keine Erholung wäre, und ich sonst nirgends hin gehe zur Erholung dieses Jahr [ ]" - Es folgt eine Nachricht an seinen Sohn Eduard mit Geburtstagsglückwünschen: "[ ] Dein Brief hat mir viel Freude gemacht. Es steht wirklich alles darin, was wirklich wichtig ist. Ich freue mich sehr, dass wir uns bald in Zürich sehen [ ]" - Einsteins Mutter Pauline starb im Februar 1920. Sie verbrachte die letzten Monate bei ihrem Sohn in Berlin.
Albert Einstein (1879-1955), Physiker, Nobelpreisträger; Schöpfer der Relativitätstheorie. E. Brief m. U., o. O., 13. Juni 1919, 1 2/3 Seiten gr.-4°. Faltspuren. An seinen Sohn Hans Albert (1904-1973): "[ ] Gestern erhielt ich Deinen lieben und ausführlichen Brief. Ich schreibe Dir gleich wieder, weil es sonst nicht mehr Zeit ist, denn am 1. Juli gedenke ich schon in Zürich zu sein. Ich komme diesmal allein und wohne wieder in Pension Sternwarte. Hoffentlich vergesse ich nicht, die photographischen Platten mitzubringen, auf denen Deine Kindheit verewigt ist! Ich freue mich sehr auf unser Wiedersehen. Eine eigentliche Tour erlaubt mir der Arzt nicht, weil er meint, dass ich dabei nicht das richtige Futter bekäme. Wir können aber uns irgendwo in der Höhe einlogieren, wo man schöne Spaziergänge machen kann (oder irgendwo, wo wir segeln können)? Anfang August käme in Frage, weil da meine Collegien gerade fertig sind. Leider liegt meine Mutter todkrank in Luzern. Sie wird innerhalb eines Jahres sterben und leidet schrecklich. Dort werde ich also natürlich öfter sein müssen. Deine Frage über das Segel ist nicht so einfach, wie Du Dir denkst. Ich erzähle Dir darüber und über vieles andere, wenn wir beisammen sind. Deine Bemerkung über Hellers Kompositionen finde ich sehr lustig. Sage Mama, sie soll einteilen, weil ich das Geld Juli nicht so pünktlich werde senden können. Die Valuta macht jetzt grässliche Schwierigkeiten. Es ist gut, dass ich für meine Vorträge in Zürich etwas kriege, allerdings wenig. Mir geht es gesundheitlich gut, weil sehr gut für mich gesorgt wird. Ich muss aber immer streng diät leben und darf mir körperlich nicht gerade viel zumuten. Ich freue mich über Deine ausführlichen Angaben über Eure Schule. Für Geschichte habe ich auch wenig übrig gehabt; ich glaube aber es liegt mehr an der Art des Unterrichtes als am Fach selbst. Es ist doch gewiss an sich sehr interessant, was die Menschen in früheren Zeiten getrieben haben. Vielleicht könnten wir auch Tete mitnehmen, da ich doch nicht viel marschieren darf. Aber nach Rheinfelden wollen wir nicht, weil das für mich so gar keine Erholung wäre, und ich sonst nirgends hin gehe zur Erholung dieses Jahr [ ]" - Es folgt eine Nachricht an seinen Sohn Eduard mit Geburtstagsglückwünschen: "[ ] Dein Brief hat mir viel Freude gemacht. Es steht wirklich alles darin, was wirklich wichtig ist. Ich freue mich sehr, dass wir uns bald in Zürich sehen [ ]" - Einsteins Mutter Pauline starb im Februar 1920. Sie verbrachte die letzten Monate bei ihrem Sohn in Berlin.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]
Einstein, Albert,
Albert Einstein (1879-1955), Physiker, Nobelpreisträger; Schöpfer der Relativitätstheorie. E. Brief m. U. "Albert", "Kaputh", 4. Juli 1929, 1 ½ Seiten Folio. Auf der Rückseite seines bedruckten Briefpapiers. Biographisch wichtiger Brief an seine erste Frau Mileva Einstein-Maric (1875-1948), mit der Einstein von 1903-1919 verheiratet war; zunächst über eine Hypothek, die Milevas Haus belastete. Mit Erwähnung seines Sohnes Eduard (1910-1965) "Tetel", sowie seines neuen Hauses in Caputh sowie seiner Segel-Leidenschaft: "[ ] Ich bin ganz Deiner Ansicht. Es ist besser wegen der Steuer, wenn Du auf das Haus schuldig bist. Ich würde mich also erkundigen, ob der Zinsfuss 6% nicht zu hoch ist für schweizerische Verhältnisse. Wenn nein, dann würde ich einwilligen, wenn ja, könnten wir versuchen, die Hypothek in andere Hände übergeben zu lassen. Mir geht es gesundheitlich wieder entschieden besser, sodass ich wieder segeln kann. Ich wohne nun den ganzen Sommer in Kaputh auf dem Lande. Wenn Tetel kommt, wird er es also sehr schön und erholend haben. Das Haus ist noch nicht fertig, sondern wir wohnen in einer Interims-Wohnung direkt am Wasser. Das neue Schiff, das ich von reichen Finanzleuten zum 50. Geb[urts].Tag erhalten habe, ist wunderbar, so schön, dass ich ein bis[s]chen Angst habe wegen der Verantwortung. Ich arbeite viel, aber der böse Geist führt mich im Kreise herum, sodass ich immer noch nicht weiss, ob meine neue Theorie der Elektrizität was taugt oder nicht [ ] Hoffentlich strengt ihn die Natur nicht gar zu sehr an. Ich würde es für sehr gut halten, wenn er bald von zuhause fort käme, um sich im Leben zurechtfinden zu lernen. Ich sage Dir das, weil ich auch denken kann, dass Du [ ] grosse Widerstände dagegen hast. Denk aber an Alberts Schicksal. Es wäre vielleicht nicht so mit ihm gekommen, wenn er frühzeitig die Welt kennen gelernt hätte. Besonders gut wäre es, wenn er eine Zeit lang nach England ginge, dass er die Sprache lernt. Was denkst Du darüber?". - Einstein beantragte die Baupläne für sein Haus in Caputh im Mai 1929; diese wurde ihm am 21. Juni erteilt. Im Anschluss daran begann in Caputh, Waldstraße 7, der Bau von Einsteins Sommerhaus. Während dieser Zeit mieteten sich Einsteins in Caputh eine Wohnung in der Potsdamer Straße. Der Bau des Hauses verlief rasch, so dass Einstein schon im September 1929 einziehen konnte. Einstein lebte dort bis 1932. - Mit dem erwähnten Schiff "Tümmler" segelte Einstein häufig auf dem Templiner See. - Sein 2. Sohn Eduard erkrankte 1930 an Schizophrenie.
Albert Einstein (1879-1955), Physiker, Nobelpreisträger; Schöpfer der Relativitätstheorie. E. Brief m. U. "Albert", "Kaputh", 4. Juli 1929, 1 ½ Seiten Folio. Auf der Rückseite seines bedruckten Briefpapiers. Biographisch wichtiger Brief an seine erste Frau Mileva Einstein-Maric (1875-1948), mit der Einstein von 1903-1919 verheiratet war; zunächst über eine Hypothek, die Milevas Haus belastete. Mit Erwähnung seines Sohnes Eduard (1910-1965) "Tetel", sowie seines neuen Hauses in Caputh sowie seiner Segel-Leidenschaft: "[ ] Ich bin ganz Deiner Ansicht. Es ist besser wegen der Steuer, wenn Du auf das Haus schuldig bist. Ich würde mich also erkundigen, ob der Zinsfuss 6% nicht zu hoch ist für schweizerische Verhältnisse. Wenn nein, dann würde ich einwilligen, wenn ja, könnten wir versuchen, die Hypothek in andere Hände übergeben zu lassen. Mir geht es gesundheitlich wieder entschieden besser, sodass ich wieder segeln kann. Ich wohne nun den ganzen Sommer in Kaputh auf dem Lande. Wenn Tetel kommt, wird er es also sehr schön und erholend haben. Das Haus ist noch nicht fertig, sondern wir wohnen in einer Interims-Wohnung direkt am Wasser. Das neue Schiff, das ich von reichen Finanzleuten zum 50. Geb[urts].Tag erhalten habe, ist wunderbar, so schön, dass ich ein bis[s]chen Angst habe wegen der Verantwortung. Ich arbeite viel, aber der böse Geist führt mich im Kreise herum, sodass ich immer noch nicht weiss, ob meine neue Theorie der Elektrizität was taugt oder nicht [ ] Hoffentlich strengt ihn die Natur nicht gar zu sehr an. Ich würde es für sehr gut halten, wenn er bald von zuhause fort käme, um sich im Leben zurechtfinden zu lernen. Ich sage Dir das, weil ich auch denken kann, dass Du [ ] grosse Widerstände dagegen hast. Denk aber an Alberts Schicksal. Es wäre vielleicht nicht so mit ihm gekommen, wenn er frühzeitig die Welt kennen gelernt hätte. Besonders gut wäre es, wenn er eine Zeit lang nach England ginge, dass er die Sprache lernt. Was denkst Du darüber?". - Einstein beantragte die Baupläne für sein Haus in Caputh im Mai 1929; diese wurde ihm am 21. Juni erteilt. Im Anschluss daran begann in Caputh, Waldstraße 7, der Bau von Einsteins Sommerhaus. Während dieser Zeit mieteten sich Einsteins in Caputh eine Wohnung in der Potsdamer Straße. Der Bau des Hauses verlief rasch, so dass Einstein schon im September 1929 einziehen konnte. Einstein lebte dort bis 1932. - Mit dem erwähnten Schiff "Tümmler" segelte Einstein häufig auf dem Templiner See. - Sein 2. Sohn Eduard erkrankte 1930 an Schizophrenie.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]
Einstein, Albert,
Albert Einstein (1879-1955), Physiker, Nobelpreisträger; Schöpfer der Relativitätstheorie. E. Brief m. U. "Papa", o. O., 28. November o. J. [1924], 1 Seite gr.-4°. Einstein schreibt an seine beiden Söhne Hans Albert (1904-1973) und Eduard (1910-1965) "Meine lieben Kinder" über deren Tätigkeiten er sich sehr freut: "[ ] Dir l[lieber]. Tete vor allem meinen Glückwunsch zu der so wohlgelungenen Zeichnung bezw. zu der durch sie erlangten Uhr. Dies Talent hast Du sicher nicht von Deinem Vater. Und über Deinen Schaffenseifer, l[ieber]. Albert hab ich mich nicht minder gefreut, über das gute Examen, vor allem aber darüber, dass Du die ganzen Vermessungs-Rechnungen ohne vollständige Anleitung allein gemacht hast. Ich weiss, was dies für eine Energie Leistung bedeutet. Ob ich Euch noch besuchen kann vor meiner Reise nach Südamerika, weiss ich nicht. Das Schiff geht am 5. März in Hamburg ab. Schade, dass ich keinen von Euch mitnehmen kann, da es doch die Schule nicht zulässt. So reise ich ganz allein. Im Sommer komme ich dann auch nach Kiel, wo wir alle drei zusammen sein wollen. Tete muss auch einmal tüchtig segeln. Das ist die beste Stärkung für die Gesundheit. Ich liege gerade an einer bockigen Influenza im Bett. Es ist aber schon besser. Du hast recht, dass Du im Sommer nach Kiel gehst, l[ieber]. Albert. Das verpflichtet Dich zu nichts, und Du lernst [ ] dabei. Für das Theoretische bin ich zu Deiner Verfügung. Ich freue mich viel mehr darauf als auf die Reiserei nach Amerika [ ] Ich war neulich in der heil[igen]. Johanna' von B. Shaw. Es ist ein grossartiges Stück, das Ihr lesen oder sehen müsst [ ]"
Albert Einstein (1879-1955), Physiker, Nobelpreisträger; Schöpfer der Relativitätstheorie. E. Brief m. U. "Papa", o. O., 28. November o. J. [1924], 1 Seite gr.-4°. Einstein schreibt an seine beiden Söhne Hans Albert (1904-1973) und Eduard (1910-1965) "Meine lieben Kinder" über deren Tätigkeiten er sich sehr freut: "[ ] Dir l[lieber]. Tete vor allem meinen Glückwunsch zu der so wohlgelungenen Zeichnung bezw. zu der durch sie erlangten Uhr. Dies Talent hast Du sicher nicht von Deinem Vater. Und über Deinen Schaffenseifer, l[ieber]. Albert hab ich mich nicht minder gefreut, über das gute Examen, vor allem aber darüber, dass Du die ganzen Vermessungs-Rechnungen ohne vollständige Anleitung allein gemacht hast. Ich weiss, was dies für eine Energie Leistung bedeutet. Ob ich Euch noch besuchen kann vor meiner Reise nach Südamerika, weiss ich nicht. Das Schiff geht am 5. März in Hamburg ab. Schade, dass ich keinen von Euch mitnehmen kann, da es doch die Schule nicht zulässt. So reise ich ganz allein. Im Sommer komme ich dann auch nach Kiel, wo wir alle drei zusammen sein wollen. Tete muss auch einmal tüchtig segeln. Das ist die beste Stärkung für die Gesundheit. Ich liege gerade an einer bockigen Influenza im Bett. Es ist aber schon besser. Du hast recht, dass Du im Sommer nach Kiel gehst, l[ieber]. Albert. Das verpflichtet Dich zu nichts, und Du lernst [ ] dabei. Für das Theoretische bin ich zu Deiner Verfügung. Ich freue mich viel mehr darauf als auf die Reiserei nach Amerika [ ] Ich war neulich in der heil[igen]. Johanna' von B. Shaw. Es ist ein grossartiges Stück, das Ihr lesen oder sehen müsst [ ]"
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]
Fuchs, Arved: Abenteuer zwischen Tropen und ewigem Eis Sea, Ice and Mountains Reihe: Abenteuer, Delius Klasing Vlg GmbH, Januar 2003 ISBN: 3768813533 NEUBUCH!
Sea, Ice & Mountains - das ist mehr als eine Reise von Kanada über den Pazifik, um das Kap Hoorn herum und über die Azoren nach Hamburg zurück.Sea, Ice & Mountains - das ist die Vollendung von Amundsens Idee der Umrundung beider Amerikas, das ist Tauchen nach dem Wrack des berühmten Seeteufels Graf v. Luckner, das ist eine entbehrungsreiche Durchquerung des Patagonischen Inlandeises in Nord-Süd-Richtung, das sind zahlreiche Erstbesteigungen. Sea, Ice & Mountains - das ist die bisher längste Expedition von Arved Fuchs, seinem Team und der DAGMAR AAEN. Sea, Ice & Mountains - das ist Zusammenleben auf einem traditionellen Schiff, ist Verständnis und Entdeckerfreude fremder Kulturen - und ein packender Abenteuerbericht zwischen Tropen und ewigem Eis.
384 S. - Sprache: Deutsch - 65 Farbfotos, 22 Ktn.-Skizz, 4 Risse - 217x136x28 mm Einband:Kartoniert / Broschiert / Paperback
[SW: Segeln / Roman, Erzählung, Reiseberichte, literarische Führer | Segeln / Weltumseglung | Weltumseglung]



