Der Sturm
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Brühl, Georg: Herwarth Walden und der Der Sturm, DuMont, Köln 1983 ; fester Einband / hard cover ISBN: 3770115236
Gut
Edition Leipzig. Inhalt: Herwarth Walden: Jahre mit Else Lasker-Schüler. Verein für Kunst. Walden als Redakteur vor der "Sturm"-Zeit. Ausstellungen der Galerei "Der Sturm" vor dem Ersten deutschen Herbstsalon. Nell Walden. "Der Sturm" im Ersten Weltkrieg. Theodor Däubler und die Sammlung Ida Bienert. Walden in den Zwanziger Jahren. Mitarbeit im Pen-Club. Kunsttheroretische Anschauungen Waldens. Der Verlag "Der Sturm". OEvre der musikalischen Werke Waldens. "Sturm", Architektur und Bauhaus. Kokoschka und Chagall, Der Blaue Reiter, Brücke und Umkreis, Futuristen, Kubisten und Franzosen, Die Abstrakten. Dadaisten. Konstruktivisten. Die Zeitschrift "Der Sturm". Verezichnis der Werke bildender Künstler in den Ausstellungen. Bibliographie der textbeiträge der Zeitschrift. Bibliographien der Zeitschriften Der neue Weg, Das Theater, Sturmbühne. Kandinsky: Über Kunstverstehen. Manifest des Futurismus. Manifest des absoluten Expressionismus. Herwarth Walden: Neue Reisekopfbücher. 344 S. Mit zahlreichen, teils farb. Abbildungen. Schmuckschuber etwas angebräunt, etwas angeschmutzt, leicht lichtrandig, Schuberrücken minimal beschädigt, Einband und Rücken sauber, Schnitt etwas angebräunt, sauber, Seiten gering angebräunt, sauber,kleiner Besitzerstempel auf fl. Vorsatz, Gesamtzustand gut. über 2000 gr. Kein Schutzumschlag Leinen Folio
[SW: Kunstgeschichte, Bildende Kunst, Expressionismus]
Muche, Georg,
Georg Muche (1895-1987), Maler und Graphiker. E. Briefkarte mit U. ("GMuche"). [Lindau (Bodensee)], 23. Dezember 1966. ½ S. Qu.-8°. - An [Horst] Mahnke mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr. - Georg Muche hatte um 1914 Kontakte zur Gruppe um Herwarth Waldens Galerie "Der Sturm" geknüpft, 1916 veranstaltete Walden zusammen mit Max Ernst eine Ausstellung mit 22 Arbeiten Muches und stellte ihn in der im September 1916 gegründeten Kunstschule des "Sturm" als Lehrer für Malerei an. In weiteren Ausstellungen des "Sturm" waren seine Arbeiten zusammen mit jenen von Paul Klee oder Alexander Archipenko zu sehen. Nach Ende des Ersten Weltkriegs von Walter Gropius nach Weimar berufen, war Muche dort bis 1927 als Lehrer am Bauhaus tätig, war Formmeister der Weberei, gab Vorkurse und leitete 1923 die erste Bauhaus-Ausstellung, für die das Musterhaus "Am Horn" entworfen und errichtet wurde. 1925/26 entwarf er gemeinsam mit dem jungen Architekturstudenten Richard Paulick (1903-1979) das "Stahlhaus Dessau", den neuen Sitz des Bauhauses nach dem Weggang aus Weimar. In den 30er Jahren nahm Muche eine Professur für Malerei an der staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau wahr und war Lehrer an der von Hugo Häring geleiteten Schule "Kunst und Werk" in Berlin; von 1939 bis 1958 war Muche Leiter der Meisterklasse für Textilkunst an der Ingenieurschule in Krefeld und lebte seit 1960 als freier Maler und Graphiker in Lindau am Bodensee. In den 70er Jahren arbeitete er an dem großen, Zeichnungen und Gemälde umfassenden Zyklus "Tafeln der Schuld". - Beiliegend eine gedr. Einladung der Galerie Springer, Berlin, zur Eröffnung einer Ausstellung von neuen Arbeiten Georg Muches.
Georg Muche (1895-1987), Maler und Graphiker. E. Briefkarte mit U. ("GMuche"). [Lindau (Bodensee)], 23. Dezember 1966. ½ S. Qu.-8°. - An [Horst] Mahnke mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr. - Georg Muche hatte um 1914 Kontakte zur Gruppe um Herwarth Waldens Galerie "Der Sturm" geknüpft, 1916 veranstaltete Walden zusammen mit Max Ernst eine Ausstellung mit 22 Arbeiten Muches und stellte ihn in der im September 1916 gegründeten Kunstschule des "Sturm" als Lehrer für Malerei an. In weiteren Ausstellungen des "Sturm" waren seine Arbeiten zusammen mit jenen von Paul Klee oder Alexander Archipenko zu sehen. Nach Ende des Ersten Weltkriegs von Walter Gropius nach Weimar berufen, war Muche dort bis 1927 als Lehrer am Bauhaus tätig, war Formmeister der Weberei, gab Vorkurse und leitete 1923 die erste Bauhaus-Ausstellung, für die das Musterhaus "Am Horn" entworfen und errichtet wurde. 1925/26 entwarf er gemeinsam mit dem jungen Architekturstudenten Richard Paulick (1903-1979) das "Stahlhaus Dessau", den neuen Sitz des Bauhauses nach dem Weggang aus Weimar. In den 30er Jahren nahm Muche eine Professur für Malerei an der staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau wahr und war Lehrer an der von Hugo Häring geleiteten Schule "Kunst und Werk" in Berlin; von 1939 bis 1958 war Muche Leiter der Meisterklasse für Textilkunst an der Ingenieurschule in Krefeld und lebte seit 1960 als freier Maler und Graphiker in Lindau am Bodensee. In den 70er Jahren arbeitete er an dem großen, Zeichnungen und Gemälde umfassenden Zyklus "Tafeln der Schuld". - Beiliegend eine gedr. Einladung der Galerie Springer, Berlin, zur Eröffnung einer Ausstellung von neuen Arbeiten Georg Muches.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Muche, Georg,
Georg Muche (1895-1987), Maler und Graphiker. E. Brief mit U. Lindau am Bodensee, 11. August 1977. ¾ S. 4°. Mit e. adr. Kuvert. - An Heinz Birker: "Bei Briefen Ihrer Art = Postfach ohne Adresse weiß man nie, ob sich's nur um's Autogramm handelt - und dann antwortet man natürlich nicht. Ich will Ihnen glauben und Ihre Fragen daher beantworten [...]". - Muche hatte um 1914 Kontakte zur Gruppe um Herwarth Waldens Galerie "Der Sturm" geknüpft, 1916 veranstaltete Walden zusammen mit Max Ernst eine Ausstellung mit 22 Arbeiten Muches und stellte ihn in der im September 1916 gegründeten Kunstschule des "Sturm" als Lehrer für Malerei an. In weiteren Ausstellungen des "Sturm" waren seine Arbeiten zusammen mit jenen von Paul Klee oder Alexander Archipenko zu sehen. Nach Ende des Ersten Weltkriegs von Walter Gropius nach Weimar berufen, war er dort bis 1927 als Lehrer am Bauhaus tätig, war Formmeister der Weberei, gab Vorkurse und leitete 1923 die erste Bauhaus-Ausstellung, für die das Musterhaus "Am Horn" entworfen und errichtet wurde. 1925/26 entwarf er gemeinsam mit dem jungen Architekturstudenten Richard Paulick (1903-1979) das "Stahlhaus Dessau", den neuen Sitz des Bauhauses nach dem Weggang aus Weimar. In den 30er Jahren nahm er eine Professur für Malerei an der staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau wahr und war Lehrer an der von Hugo Häring geleiteten Schule "Kunst und Werk" in Berlin; von 1939 bis 1958 war Muche Leiter der Meisterklasse für Textilkunst an der Ingenieurschule in Krefeld und lebte seit 1960 als freier Maler und Graphiker in Lindau am Bodensee. In den 70er Jahren arbeitete er an dem großen, Zeichnungen und Gemälde umfassenden Zyklus "Tafeln der Schuld". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
Georg Muche (1895-1987), Maler und Graphiker. E. Brief mit U. Lindau am Bodensee, 11. August 1977. ¾ S. 4°. Mit e. adr. Kuvert. - An Heinz Birker: "Bei Briefen Ihrer Art = Postfach ohne Adresse weiß man nie, ob sich's nur um's Autogramm handelt - und dann antwortet man natürlich nicht. Ich will Ihnen glauben und Ihre Fragen daher beantworten [...]". - Muche hatte um 1914 Kontakte zur Gruppe um Herwarth Waldens Galerie "Der Sturm" geknüpft, 1916 veranstaltete Walden zusammen mit Max Ernst eine Ausstellung mit 22 Arbeiten Muches und stellte ihn in der im September 1916 gegründeten Kunstschule des "Sturm" als Lehrer für Malerei an. In weiteren Ausstellungen des "Sturm" waren seine Arbeiten zusammen mit jenen von Paul Klee oder Alexander Archipenko zu sehen. Nach Ende des Ersten Weltkriegs von Walter Gropius nach Weimar berufen, war er dort bis 1927 als Lehrer am Bauhaus tätig, war Formmeister der Weberei, gab Vorkurse und leitete 1923 die erste Bauhaus-Ausstellung, für die das Musterhaus "Am Horn" entworfen und errichtet wurde. 1925/26 entwarf er gemeinsam mit dem jungen Architekturstudenten Richard Paulick (1903-1979) das "Stahlhaus Dessau", den neuen Sitz des Bauhauses nach dem Weggang aus Weimar. In den 30er Jahren nahm er eine Professur für Malerei an der staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau wahr und war Lehrer an der von Hugo Häring geleiteten Schule "Kunst und Werk" in Berlin; von 1939 bis 1958 war Muche Leiter der Meisterklasse für Textilkunst an der Ingenieurschule in Krefeld und lebte seit 1960 als freier Maler und Graphiker in Lindau am Bodensee. In den 70er Jahren arbeitete er an dem großen, Zeichnungen und Gemälde umfassenden Zyklus "Tafeln der Schuld". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Sturm, Julius: Immergrün. Neue Lieder von Julius Sturm. Illustriert von Paul Thumann. C. F. Amelangs Verlag 2.Aufl. Ohne Jahresangabe (um 1882, Erste Aufl. war 1879) Leipzig
97S. Groß 8°
Leinen Klammergehefteter, reich gold- und blindgeprägter Ganzleineneinband mit dreiseitigem Echtgoldschnitt, Schmuckvorsätzen und Lesebändchen. Der Einband leicht berieben, Bindung bei Seite 32 leicht klaffend, wenige Seiten dezent braunfleckig, einige der Heftklammern angerostet, insgesamt guter, nahezu sehr guter Erhaltungszustand dieser schönen Prachtausgabe mit den spätromantischen Holzstichen von Paul Thumann. Gesetzt in Fraktur. Julius Carl Reinhold Sturm (* 21. Juli 1816 in Köstritz; 2. Mai 1896 in Leipzig; Sturm (auch unter dem Pseudonym Julius Stern) war einer der bedeutendsten Dichter der Spätromantik. Außerdem war er von 1856 bis 1885 Pfarrer von Köstritz. Er verfasste zahlreiche Gedichte und Prosa-Werke, die er in ca. 30 Büchern veröffentlichte. Julius Sturm besuchte 1829 das Gymnasium Rutheneum in Gera, bevor er 1837 das Studium der Theologie an der Universität Jena anfing. Ab 1841 startete er seine Erziehertätigkeit in Heilbronn, bei der er 1844 zum Erzieher des Erbprinzen Heinrich XIV. Reuß j. L. benannt wurde. 1844 gab er sein erstes Buch Neue Märchen für die Jugend, damals noch unter dem Pseudonym Julius Stern, heraus. 1885 wurde er zum Ehrenbürger von Köstritz ernannt. Sein Sohn Heinrich Sturm war von 1908 bis zu seinem Tod 1917 Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz. Friedrich Paul Thumann (* 5. Oktober 1834 in Groß Schacksdorf; 19. Februar 1908 in Berlin) war ein deutscher Illustrator und Porträtmaler. Thumann war von 1855 bis 1856 Schüler der Akademie in Berlin und arbeitete dann bis 1860 im Atelier von Julius Hübner in Dresden. Nach zweijährigem Aufenthalt in Leipzig studierte er an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar unter Ferdinand Pauwels, an der er 1866 zum Professor berufen wurde. Nachdem er seit 1872 als Lehrer in Dresden tätig gewesen war, wurde er 1875 als Professor an die Kunstakademie in Berlin berufen; diese Stellung legte er 1887 nieder. Er bereiste 1862 Ungarn und Siebenbürgen, 1865 Italien, später Frankreich, Belgien und England. Seine Haupttätigkeit fand Thumann in der Illustration (z. B. Auerbachs Kalender, Johann Wolfgang von Goethes "Wahrheit und Dichtung", Alfred Tennysons "Enoch Arden". Adelbert von Chamissos "Frauenliebe und Leben", desselben "Lebenslieder und -Bilder", Robert Hamerlings "Amor und Psyche", Heinrich Heines "Buch der Lieder"). Die Eleganz der Formengebung, der sinnvolle Ernst und die Anmut der Figuren gewannen diesen Illustrationen großen Beifall. Doch verlor sich Thumann schließlich in ein süßliches und oberflächliches Formenspiel, welches den Eindruck seiner ersten Schöpfungen abschwächte.
[SW: Deutsche Literatur | Lyrik, Lieder | Illustrierte Bücher | Prachteinbände | Buchkunst]



