Der Untergang Des Abendlandes
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Spengler, Oswald -: Der Untergang des Abendlandes - Ausgewählte Schriften - aus der Reihe: Digitale Bibliothek - Band: 152, Berlin (Leipzig) - Directmedia Publishing GmbH - Digitale Bibliothek - 2007 ISBN: 3898535525
- Alle wichtigen Schriften Spenglers erstmals vereint in einer digitalen Edition - Noch heute scheiden sich an dem einflussreichen deutschen Geschichtsphilosphen und Kulturkritiker Oswald Spengler (1890-1936) die Geister. Selbst seine schärfsten Kritiker können ihm ein gewisses Format nicht absprechen seine Bewunderer nicht ohne Vorbehalte sein. So schrieb Theodor W. Adorno: "Spengler hat kaum einen Gegner gefunden der sich ihm gewachsen gezeigt hätte: das Vergessen wirkt als Ausflucht." "Der Untergang des Abendlandes" ist das folgenreichste Werk Spenglers. Die von ihm diagnostizierte Krise des abendländischen Bewusstseins und seine Deutung der Wilhelminischen Ära muss als Lektürehintergrund der Intellektuellen seiner Zeit vorausgesetzt werden. Die digitale Ausgabe enthält alle wichtigen Monographien eine Sammlung politischer Schriften Reden und Aufsätze sowie Fragmente aus dem Nachlass. / Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte (1918-1922) / Der Mensch und die Technik. Beitrag zu einer Philosophie des Lebens (1931) / Politische Schriften (1932) / Jahre der Entscheidung. Deutschland und die weltgeschichtliche Entwicklung (1933) / Reden und Aufsätze (1937) / Fragmente aus dem Nachlass - die Gewichtsangabe ist nur zur Berechnung der Versandkosten angegeben, Systemvoraussetzungen: CD-ROM-Laufwerk und PC ab 486 / 32 MB RAM / 640 x 480 Pixel / 256 Farben / Windows 98 oder ME oder NT oder 2000 oder XP oder Vista / Mac ab MacOS 10.3 128 MB RAM -
,Zustand: neuwertig - Original verpackt, Rüchnahme oder Widerruf nur möglich, wenn die Verpackung nicht entsiegelt wurde - CD-ROM in Buchdeckel - Sprache: Deutsch - 1 CD-ROM Seiten 19 x 13,5 x 1 cm - Oktav
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes ; Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte ; Zwei Bände ; Gestalt und Wirklichkeit ; Welthistorische Ereignisse ; München Oskar Beck, 1923.
Hauptwerk des umstrittenen Kultur-, und Geschichtsphilosophen Oswald Spengler in zwei Bänden. Gesamtitel: Der Untergang des Abendlandes ; Umrisse eine Morphologie der Weltgeschichte ; Lieferumfang umfasst beide Bände. Teil 1. ; Band 1. ; Der Untergang des Abendlandes ; Gestalt und Wirklichkeit ; 33.- 47. völlig umgest. Auflage. Umfang: 578 Seiten + 10 Seiten Verlagsanzeigen ; ersch. 1923 ; und: Teil 2., Band 2. ; Der Untergang des Abendlandes ; Welthistorische Perspektiven ; 1. - 15. Auflage ; Umfang: 635 Seiten + 12 S. Verlagsanzeigen ; ersch. 1922 ; jeweils ersch. in C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandl. Oskar Beck, München. Beide Bände solide in Halbleinwand gebunden m. schwarzem Prägedruck auf R+D ; Einbände m. kleinen Flecken, begriffen ; nachgedunkelt durch Lichteinwikung ; Ecken u. Kanten der Einbände minun berieben u. minim gestaucht ; dezent belesen, ohne Schutzumschlag. Farb. Kopf-Beschnitt, sonst Beschnitte normal ausgeführt; gering begriffen, farbiger Vor-,/ Nachsatz ; insges. nachgedunkelt, leichte aber deutliche Gebrauchs-, u. Lagerspuren, insgesamt altersgerecht gut erhalten. Philosophie ; Kultur ; Politik, Zustand: Altersgerecht gut
24 cm, Hardcover, Altersgerecht gut
[SW: Spengler, Oswald ; Kulturkritik ; Politik-Kritik ; Nationalsozialismus ; Abendland, Untergang ; Politische Schriften ; Politik ; Preußen ; Deutsches Reich ; Neuordnung ; Sozialismus ; Politik ; Werhrwesen ; Geschichte ; Deutsche Geschichte ; Oswald Spengler ; Kulturphilosophie ; Geschichtsphilosophie ;]
Kirsch, Katharina: Mensch und Metropole - Die Rolle der Großstadt im Roman der Neuen Sachlichkeit, GRIN VERLAG, August 2010, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640676173
In seiner deutschen Philosophie 2, der Utopie vom Untergang des Abendlandes spiegelt sich bei Oswald Spengler eine als allgegenwärtig empfundene Unsicherheit und Sinnleere wider, die er in der mechanischen, seelenlosen Zivilisation der Gegenwart begründet sieht3. Zentrum dieser "Seelenlosigkeit" ist die Weltstadt, die der organisch gewachsenen Provinz das Leben aussaugt. Der Untergang des Abendlandes , erstmals erschienen 1918, spiegelt in vielen Bereichen eine Unsicherheit wider, die für die Menschen der Weimarer Republik allgegenwärtig war. Das schon um die Jahrhundertwende mit der zunehmenden Entmythisierung der Welt durch die Naturwissenschaften von Vertretern der jungen Avantgarde als Aufbruch in die Moderne empfundene veränderte Menschen- und Weltbild4 ruft unter Zeitgenossen große Verunsicherung und Skepsis hervor. Die u.a. von Bloch proklamierte Krise des Ich 5 scheint sich weiter fortzusetzen, insbesondere auf die Großstadt mit ihren vielfältigen Umweltreizen und -forderungen kann das Individuum scheinbar nur noch reagieren, auch in der nicht mehr nur industriellen Arbeitswelt stellt der Einzelne nichts als eine Funktion dar. Dem klassischen Ideal der selbstbestimmten Persönlichkeit scheint kein Raum mehr gelassen in einer Massenkultur.6 [...] 2 Spengler: Der Untergang des Abendlandes, S.IX 3 Spengler: Der Untergang des Abendlandes, ab Kap. VI 4 Leiß/Stadler: Deutsche Literaturgeschichte, S.5 5 Ebd., S.28 6 Ebd., S.29
NEUBUCH! 2010. 28 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V30186
Schachermeyr, Fritz: Die Tragik der Voll-Endung. Stirb und Werde in der Vergangenheit. Europa im Würgegriff. Wien, Berlin: Koska, 1981.
Umschl. leicht berieben. - Oswald Spengler hatte als Pessimist einst den Untergang des Abendlandes vorausgesagt. Arnold Toynbee verfolgte dann Untergangsphänomene in aller Weltgeschichte. Fritz Schachermeyr vertritt im vorliegenden Werk dagegen eine mehr optimistische Auffassung, da nach seinen Erfahrungen Untergang und Regeneration zusammengehören. So mußte schon auf den Untergang des minoisch-mykenischen Kulturablaufes mit Notwendigkeit das Neuerstehen des antiken Kulturablaufes folgen. Nach dessen Altwerden hatte sich ganz wie von selbst ein Neuwerden durch das Erstehen unseres Abendlandes ergeben. Der Autor verfolgt diese Kulturabläufe mit aller Sorgfalt und stellt im Anschluß daran die Frage nach unserem eigenen Kulturzustand, der uns in der Tat ja mit vielerlei Mißbehagen und Pessimismus erfüllt. Die Antwort des Autors lautet hierzu: Das Spenglersche 'Abendland' ist machtpolitisch ohnehin schon untergegangen. Kulturell wäre es aber daran, in der internationalen Welt einfach aufzugehen. Doch sind wir kulturell noch zeugungsfähig genug, und daher noch nicht allzu altersschwach. Wir leiden allerdings an einer schweren Erkrankung, da wir uns übersteigerten Freiheitsidealen hingeben, und so einem steuerlosen Super-Pluralismus verfallen sind. Wessen wir als Heilmittel bedürften, sei ein neuer zentraler Wert im Sinne von Sedlmaiers ,Mitte', und den sieht der Autor für uns Europäer allein in einer neuen, ganz starken, ja fanatischen Europa-Idee. Die könnte uns das zurückbringen, was wir, nicht zum wenigsten unter amerikanischen Einflüssen, verloren haben, eine eigene Haltung, ein eigenes ,Gesicht' und eine neue eigene Aufgabe für die Zukunft. -
535 S., gebundene Ausgabe mit Umschl.
[SW: Altertum, Antike, Abendland, Gesellschaft, Staat, Europa, Kultur, Weltgeschichte]



