Deutsche Gedichte

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Brecht, Bertolt: Gedichte. Ausgewählt von Autoren. Mit einem Geleitwort von Ernst Bloch. Ausgewählt von Jurek Becker, Ernst Bloch, Volker Braun, Max Frisch, Uwe Johnson, Wolfgang Koeppen, Anna Seghers, Peter Weiss u.v.a.- (=suhrkamp-taschenbücher, st 251). Frankfurt (am Main) : Suhrkamp Verlag, 1975. ISBN: 3518067516
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Gedichte [Bearbeiten]In seinem vielzitierten Aufsatz Kurzer Bericht über 400 (vierhundert) junge Lyriker aus dem Jahr 1927 erläuterte Brecht seine Auffassung vom "Gebrauchswert", den ein Gedicht haben müsse. "[ ] werden solche rein' lyrischen Produkte überschätzt. Sie entfernen sich einfach zu weit von der ursprünglichen Geste der Mitteilung eines Gedankens oder einer auch für Fremde vorteilhaften Empfindung".[44] Dies und der dokumentarische Wert, den er einem Gedicht zubilligte, lässt sich durch sein gesamtes lyrisches Schaffen verfolgen. Dieses war außerordentlich umfangreich, in der Großen kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe finden sich etwa 2300 Gedichte, einige davon in verschiedenen Versionen. Es war für Brecht offenbar tiefes Bedürfnis, jeden Eindruck, jedes wesentliche Ereignis, ja jeden Gedanken in Gedichtform zu reflektieren. Noch kurz vor seinem Tode entstanden etwa zwanzig neue Gedichte.[45] Auch die Form ist außerordentlich vielgestaltig, sie reicht von ungereimtem Text über Paarreime zu klassischen Hexametern. Da viele Gedichte Brechts als Reaktion auf Ereignisse in der Außenwelt, also im Zusammenhang mit konkreten Gelegenheiten entstanden, erschließen sie sich dem Leser oft dann, wenn er sie auch so auffasst, als Gelegenheitsgedichte im Wortsinn.[46] Die "Gelegenheitsbezogenheit" lässt sich sowohl in Brechts Liebeslyrik, als auch in seinen politischen Dichtungen nachweisen. Letztere entstanden häufig aus konkreten Anfragen oder auf Bitte aus antifaschistischen Kreisen (siehe auch Einheitsfrontlied) hin. Wenn auch die moderne Forschung davon ausgeht, dass Brecht beim größten Teil seiner Gedichte die alleinige Autorenschaft zukommt, gab es dennoch Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, insbesondere mit Komponisten, die ihren Niederschlag in den Werken fand. Brecht hat der Vertonung seiner Gedichte immer einen hohen Stellenwert beigemessen, viele sind direkt als Lieder entstanden. Man geht davon aus, dass es zu etwa 1000 Texten eine Musik gibt, oder gegeben hat.[47] Brecht arbeitete dabei unter anderen mit Franz S. Bruinier, Hanns Eisler, Kurt Weill und Paul Dessau zusammen. Seine ersten Gedichte veröffentlichte Brecht 1913 in der Schülerzeitschrift Die Ernte. Als erste bedeutende Publikationen gelten Bertolt Brechts Hauspostille (1927 beim Propyläen-Verlag erschienen) und Die Songs der Dreigroschenoper (1928). Im Exil wurden die Sammlungen Lieder Gedichte Chöre (1934 in Paris mit Notenanhang nach Hans Eisler) und Svendborger Gedichte (1939 in London als Vorabdruck, Herausgeberin Ruth Berlau) verlegt. Nach dem Krieg gab es neben anderen 1951 die Anthologie Hundert Gedichte und 1955 wurde die Kriegsfibel verlegt. Die Buckower Elegien wurden dagegen nur einzeln, z. B. in Versuche 12/54, veröffentlicht. Es gilt als wahrscheinlich, dass immer noch unbekannte Gedichte Brechts aufgefunden werden können, da von einigen lediglich die Titel bekannt sind.[48] 2002 wurde in Berlin auf einer Internationalen Messe für Autografen, Bücher und Grafik ein bisher unveröffentlichtes handschriftliches Gedicht mit dem Titel Der Totenpflug zum Kauf angeboten.[49] Brechts Gedichte wurden in fast alle Sprachen der Welt übersetzt. ... Aus: wikipedia-Bertolt_Brecht-Lyrik , ISBN-13: 9783518067512

3. Auflage. 21. - 28. Tausend. 148 (12) Seiten. 17,8 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Schöne Literatur, Lyrik / Poesie, Germanistik, Deutsche Literatur der 20 er Jahre, Deutsche Literatur vor 1933, Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Lyrikanthologie, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Buchreihen, Buchwissenschaft, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Buchwesen, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Deutsche Literatur der zwanziger Jahre, Deutsche Literatur der 10er Jahre, Deutsche Literatur der zehner Jahre, Lyriker, Lyrik / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland, Literaturtheorie, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Lyriktheorie, Gedichte, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre]

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Bibliothek deutscher Klassiker. 181 Bde. Deutscher Klassiker Verlag. Frankfurt, Deutscher Klassiker Verlag, 1981 -
Das deutsche Pendant zu franz. Reihe "Pleiade"!! Folgende Titel dieser in jeder Hinsicht (editorisch, typographisch u. buchbinderisch) edlen Ausgabe sind vorhanden. Die fehlenden Titel können laut Auskunft des Verlages noch bestellt werden. Die Reihe wird fortgesetzt. Der NEUPREIS der Bände (insgesamt 8 Laufmeter) beläuft sich auf EUR 27150.-/CHF 36870.- http://www.suhrkamp.de/deutscher_klassiker_verlag_24.htmlBibliothek der Kunstliteratur (4 Bde., compl.): Bd. 1: Renaissance und Barock; Bd. 2: Frühklassizismus; Bd. 3: Klassik und Klassizismus; Bd. 4: Romantische Kunstlehre.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 126, 127, 128, 79).Bibliothek der Geschichte und Politik (12 Bde., alles, was bisher erschienen, Edition noch nicht abgeschlossen): Bd. 8: Jacob Burckhardt: Die Kultur der Renaissance in Italien; Bd. 9: Aufklärung und Kriegserfahrung. Mit einer Faltkarte; Bd. 12: Die Französische Revolution; Bd. 16: Staatslehre der frühen Neuzeit; Bd. 18: Gesellschaftslehre; Bd. 21: Geschichte der Ökonomie; Bd. 22: Kirchengeschichte; Bd. 23: Kriegstheorie und Kriegsgeschichte; Bd. 24: Politische Reden I. 1792-1867; Bd. 25: Politische Reden II. 1869-1914; Zusatzband: Politische Reden III. 1914-1945; Zusatzband: Politische Reden IV. 1945-1990.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 38, 131, 4, 130, 70, 173, 121, 87, 58, 59, 115, 163).Bibliothek der Philosophie (4 Bde. aus dieser Reihe, Edition noch nicht abgeschlossen.): Bd. 1: Friedrich Schleiermacher: Schriften; Bd. 2: Immanuel Kant: Kritik der Urteilskraft, Schriften zur Ästhetik und Naturphilosophie. Werke III; Bd. 3: Johann Gottlieb Fichte: Schriften zur Wissenschaftslehre. Werke 1; Bd. 4: Johann Gottlieb Fichte: Schriften zur angewandten Philosophie. Werke II.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 134, 135, 141, 142).Bibliothek der Frühen Neuzeit (10 Bde. aus dieser Reihe, Edition noch nicht abgeschlossen): Bd. 1: Romane des 15. und 16. Jahrhunderts; Bd. 2: Deutsche Spiele und Dramen des 15. und 16. Jahrhunderts; Bd. 5: Humanistische Lyrik des 16. Jahrhunderts; Bd. 12: Georg Rollenhagen: Froschmeuseler; Bd. 14: Andreas Gryphius. Dramen; Bd. 16.1: Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen. Werke I.1; Bd. 16.2: Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen. Werke I.2; Bd. 17: Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen. Werke II; Bd. 18: Jacob Böhme: Werke; Bd. 22: Johann Christian Günther: Werke.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 54, 136, 146, 48, 67, 44, 73, 144, 143, 153).Bibliothek des Mittelalters (16 Bde. aus dieser Reihe, Edition noch nicht abgeschlossen): Bd. 1: Frühe deutsche Literatur und lateinische Literatur in Deutschland 800-1150; Bd. 2: Das St. Trudperter Hohelied; Bd. 3: Deutsche Lyrik des frühen und hohen Mittelalters; Bd. 4: Heinrich von Veldeke: Eneasroman; Bd. 8/1: Wolfram von Eschenbach: Parzival I; Bd. 8/2: Wolfram von Eschenbach: Parzival II; Bd. 9: Bd. 8/1: Wolfram von Eschenbach: Willehalm; Bd. 13: Carmina Burana; Bd. 14: Lancelot und Ginover I; Bd. 15: Lancelot und Ginover II; Bd. 16: Lancelot und der Gral I; Bd. 17: Lancelot und der Gral II; Bd. 19: Mechthild von Magdeburg: Das fliessende Licht der Gottheit; Bd. 20: Meister Eckhart: Predigten, Werke 1; Bd. 21: Meister Eckhart: Traktate, Lateinische Werke, Werke II; Bd. 23: Novellistik des Mittelalters.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 62, 155, 129, 77, 110, 69, 16, 123, 183, 181, 91, 92, 138).Achim von Arnim: Werke (6 Bde., compl.): Bd. 1: Hollin's Liebesleben, Gräfin Dolores; Bd. 2: Die Kronenwächter; Bd. 3: Sämtliche Erzählungen 1802-1817; Bd. 4: Sämtliche Erzählungen 1818-1830; Bd. 5: Gedichte; Bd. 6: Schriften.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 39, 42, 55, 83, 118, 72).Bettine von Arnim: Werke und Briefe (3 Bde. der 4 bändigen Ausgabe. Band 4 fehlt, kann bestellt werden.): Bd. 1: Clemens Brentano's Frühlingskranz, Die Günderode; Bd. 2: Goethe's Briefwechsel mit einem Kinde; Bd. 3: Politische Schriften.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 12, 76, 119).Georg Büchner: Sämtliche Werke, Briefe und Dokumente (2 Bde., compl.): Bd. 1: Dichtungen, Danton's Tod, Leonce und Lena, Woyzeck, Lenz; Bd. 2: Schriften, Briefe, Dokumente.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 84, 169).Annette von Droste-Hülshoff: Sämtliche Werke ( 2 Bde., compl.): Bd. 1: Gedichte, Epen, Dramen; Bd. 2: Prosa.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 103, 104).Joseph von Eichendorff: Werke (6 Bde., compl.): Bd. 1: Gedichte, Versepen; Bd. 2: Ahnung und Gegenwart, Erzählungen I; Bd. 3: Dichter und Gesellen, Erzählungen II; Bd. 4: Dramen; Bd. 5: Tagebücher, Autobiographische Dichtungen; Bd. 6: Geschichte der Poesie, Schriften zur Literatur.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 21, 8, 100, 31, 96, 52).Johann Wolfgang von Goethe: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche (42 Bde. der 45 bändigen Edition: Es fehlen die beiden Registerbde. 40/I u. 40/II u. Bd. 23/II): Schriften zur Farbenlehre 1790-1807, können bestellt werden.: Bd. 1: Gedichte 1756-1799; Bd. 2: Gedichte 1800-1832; Bd. 3/I u. 3/II: West-östlicher Divan; Bd. 4: Götz von Berlichingen, Clavigo, Stella, Dramen 1765-1775; Bd. 5: Iphigenie auf Tauris, Egmont, Tasso, Dramen 1776-1790; Bd. 6: Der Gross-Cophta, Der Bürgergeneral, Pandora, Dramen 1791-1832, Bd. 7/I u. 7/II: Faust; Bd. 8: Werther, Wahlverwandtschaften; Bd. 9: Wilhelm Meisters Lehrjahre; Bd. 10: Wilhelm Meisters Wanderjahre; Bd. 11: Leben de Benvenuto Cellini, Übersetzungen I; Bd. 12: Übersetzungen II, Bearbeitungen; Bd. 13: Sprüche in Prosa, Maximen und Reflexionen; Bd. 14: Dichtung und Wahrheit; Bd. 15/I u. 15/II: Italienische Reise; Bd. 16: Campagne in Frankreich; Bd. 17: Tag- und Jahreshefte; Bd. 18: Ästhetische Schriften I (1771-1805); Bd. 19: Ästhetische Schriften II (1806-1815); Bd. 20: Ästhetische Schriften III (1816-1820); Bd. 21: Ästhetische Schriften IV (1821-1824); Bd. 22: Ästhetische Schriften V (1824-1832); Bd. 23/I: Farbenlehre; Bd. 24: Schriften zur Morphologie; Bd. 25: Schriften zur Allgemeinen Naturlehre, Physik und zur Farbenlehre nach 1810; Bd. 26: Amtliche Schriften I; Bd. 27: Amtliche und politische Schriften II; Bd. 28: Der junge Goethe (bis 1775); Bd. 29: Das erste Weimarer Jahrzehnt (1775-1786); Bd. 30: Italien - im Schatten der Revolution; Bd. 31: Mit Schiller I (1794-1799); Bd. 32: Mit Schiller II (1800-1805); Bd. 33: Napoleonische Zeit I (1805-1811); Bd. 34: Napoleonische Zeit I (1812-1816); Bd. 35: Zwischen Weimar und Jena: Einsam -tätiges Alter (1816-1819); Bd. 36: Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter II (1819-1822); Bd. 37: Die letzten Jahre I (1823-1828); Die letzten Jahre II (1828-1832); Johann Peter Eckermann, Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 18, 34, 113, 9, 32, 97, 114, 109, 82, 50, 150, 166, 102, 15, 88, 107, 111, 151, 152, 164, 158, 160, 65, 27, 40, 157, 161, 139, 140, 61, 156, 162, 99, 101, 168, 165, 89, 90, 167 ).Franz Grillparzer (2 Bde., alles, was bisher erschienen): Bd. 2: Dramen 1817-1828; Bd. 3: 1828-1851.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 14).Brüder Grimm (2 Bde.): Bd. 1: Kinder- und Hausmärchen; Bd. 2: Deutsche Sagen.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 5, 116).Johann Gottfried Herder: Werke (10 in 11 Bdn., compl.): Bd. 1: Über die neuere deutsche Literatur, Über den Ursprung der Sprache, Werke 1764-1772; Bd. 2: Schriften zur Ästhetik und Literatur 1767-1781; Bd. 3: Volkslieder, Übertragungen, Dichtungen; Bd. 4: Schriften zur Philosophie, Kunst und Altertum, 1774-1787; Bd. 5: Schriften zum Alten Testament; Bd. 6: Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit; Bd. 7: Briefe zur Beförderung der Humanität; Bd. 8: Schriften zu Literatur und Philosophie 1792-1800; Bd. 9/I: Theologische Schriften; Bd. 9/II: Journal meiner Reise, Pädagogische Schriften; Bd. 10: Adrastea.(= Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 1, 95, 60, 105, 93, 41, 63, 154, 106, 147, 170).E. T. A. Hoffmann: Sämtliche Werke (6 Bde. der 7 bändigen Ausgabe, Band 6 fehlt, kann bestellt werden.): Bd. 1: Frühe Prosa, Briefe, Tagebücher, Libretti, Ju...

8°, ca. 900-1500 S., einge Bde. m. Abb., OLdr. (dunkelrotes ostindisches Radja-Ziegenleder) m. HLdr-OU, goldgepr., Kopfgoldschnitt, m. Lesebändchen., OU-Rücken manchmal min. beschienen. Die Bände als solches tadellose Exemplare Preis in CHF: 21505

[SW: Deutsche Literatur Bibliophile Ausgaben]

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Trakl, Georg: Offenbarung und Untergang. Die Prosadichtungen. Mit 13 Federzeichnungen von Alfred Kubin. Mit einem Beitrag von Otto Mauer "Alfred Kubins traklsche Verwandlung". Inhalt: Verwandlung des Bösen. Winternacht. Traum und Umnachtung. Offenbarung und Untergang. Salzburg: Otto Müller Verlag, 1947.
Befriedigender Zustand. Schutzumschlag mit einigen Aus- und Einrissen. Buchrücken am Kopf auf 0,5 cm mit einem Einriß. Aus dem Besitz der Gräfin Ledebur mit geprägtem Monogramm (Krone) auf dem Vorsatz. - Georg Trakl (* 3. Februar 1887 in Salzburg; 3. November 1914 in Krakau, Galizien) war ein österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus. ... Im Werk Trakls überwiegen die Stimmung und die Farben des Herbstes, dunkle Bilder des Abends und der Nacht, des Sterbens, des Todes und des Vergehens. Zwar sind die Gedichte reich an biblisch-religiösen Bezügen, und vielen eignet eine kontemplative Offenheit zur Transzendenz, doch nur selten bricht das Licht der Erlösung in das Dunkel. Die häufige Farbsymbolik diente anfangs der Beschreibung realer Dinge, später waren die Farben (meist Blau - in etwa 52 Prozent aller Gedichte, dann Rot und Braun) oft als eigenständige Metaphern verselbständigt (etwa: Schwermut blaut im Schoß der Fraun (aus: Anblick)). Als Beispiel für Trakls Lyrik siehe Der Herbst des Einsamen. In dem Gedicht Grodek verarbeitete er seine Kriegserlebnisse. Zu den berühmtesten Gedichten Trakls zählen außerdem: Verfall, An den Knaben Elis, Helian, Verklärter Herbst, Ein Winterabend, Im Winter. Charakteristisch für die Form seiner Gedichte um 1910-12 ist der expressionistische Reihungsstil, den er selbst charakterisiert als "meine bildhafte Manier, die in vier Strophenzeilen vier einzelne Bildteile zu einem einzigen Eindruck zusammenschmiedet" (Brief an Erhard Buschbeck vom Juli 1910, Dichtungen und Briefe, Band I, S. 478). Sein späteres Werk (1913-14) ist bei hoher poetischer Suggestivität der Bilder semantisch von einer großen Offenheit, was eine inhaltliche Interpretation, zu der die Texte doch gleichsam auffordern, immer wieder sehr schwierig macht. Trakls Gedichte sind in der germanistischen Forschung sehr unterschiedlich gedeutet worden. Umstritten ist, inwieweit sich Trakls Drogenkonsum auf Form und Inhalt seiner Gedichte ausgewirkt hat. Auch wenn Trakl Drogenabhängigkeit in seinen Gedichten nicht direkt thematisiert hat, zeigen einige Gedichte Anspielungen auf Sucht und Wahnvorstellungen. ... Aus: wikipedia--Georg_Trakl

Erste Buchausgabe der 4 Prosaarbeiten des Dichters. Die 12 Illustrationen Kubins entstanden im Jahr 1945. Wilpert/Gühring, II, 11. 13, XII Seiten mit 13 Abbildungen. 32,5 x 24 cm. Grauer Pappband mit einer Deckelzeichnung von Kubin und Schutzumschlag.

[SW: Graphik, Buch-und Verlagswesen, Literaturwissenschaft, Kunst, Kunstgeschichte, Kunsthandwerk, Graphik, Papierwesen, Mystik, Phantastica, Illustratoren, Lyriker, Kultautoren, Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Bildband, Deutsche Literatur der 40-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturtheorie, Poesie, Germanistik, Lyriktheorie, Gedichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der vierziger Jahre, Österreichische Literatur, Literaturtheorie, Germanistik, Literarische Porträts, Deutsche Literatur vor 1933, Deutsche Literatur vor dem 1. Weltkrieg, Literaturgattungen, Literatur aus Österreich, Deutsche Literatur im 1. Weltkrieg, Literaturrezeption, Expressionismus,]

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Hölderlin, Friedrich: Sämtliche Werke und Briefe II. Herausgegeben von Günter Mieth. Inhalt: Der Tod des Empedokles; Übersetzungen; Briefe; Anhang; Anmerkungen, Personen- und Werkregister zu den Briefen. Mit einer Zeittafel. Mit einem Nachwort von Lawrence J. Ryan. Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1989.
Sehr guter Zustand. Buchblock minimal verzogen. - Johann Christian Friedrich Hölderlin (* 20. März 1770 in Lauffen am Neckar; 7. Juni 1843 in Tübingen) zählt zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern. Sein Werk nimmt in der deutschen Literatur um 1800 eine selbständige Stellung neben Weimarer Klassik und Romantik ein. ... Werk: Als Student war Hölderlin ein Bewunderer der Französischen Revolution von 1789. Die oft kolportierte Anekdote, er habe in seiner Jugend am Tübinger Seminar zusammen mit Hegel, Schelling und anderen Mitgliedern eines "republikanischen Vereins" einen "Baum der Freiheit" errichtet, ist eine hartnäckige Legende, die 1965 von Dieter Henrich widerlegt wurde. Allerdings hatte Hölderlin schon früh Napoleon zum Gegenstand seiner Gedichte gemacht. Hölderlin begann als Nachfolger Schillers und des schwäbischen Klassizismus. Seine frühen Gedichte sind meist gereimte Hymnen an abstrakte Gegenstände (An die Schöhnheit). Später ging er zu den antiken Formen der Ode und der Elegie über. Besonders die Oden sind durch die vollkommene Beherrschung der schwierigen metrischen Form geprägt. Die großen Gedichte seiner reifen Phase sind meist ausgedehnt und sind teils Elegien (Brod und Wein), teils Hymnen in freien Rhythmen (Patmos). Vereinzelt finden sich daneben auch andere Formen, wie der Hexameter-Hymnos Der Archipelagus. Daneben pflegte er auch kürzere Formen in Epigrammen und in kurzen Gedichten (berühmt ist Hälfte des Lebens). Aus den Jahren im Tübinger Turm sind viele gereimte Gedichte überliefert, die lange Zeit nicht als echter Bestandteil seines Werkes betrachtet worden sind. Hölderlins Verständnis der altgriechischen Kultur, wie es sich in seinen Briefen an Casimir Ulrich Boehlendorff und aus seinen Anmerkungen zu den späten Übersetzungen des Sophokles äußert, unterscheidet sich von dem idealistischen Griechenlandbild vieler seiner Zeitgenossen, da Hölderlin die unklassischen Züge der griechischen Kultur betont. Bereits in seinem frühen Briefroman Hyperion stellte Hölderlin seine Vorstellung vom tragischen Schicksal dar, wie er sie sich aus seiner Wahrnehmung der griechischen Kultur gebildet hatte. Wirkung: ölderlins Poesie, die heute unbestritten als ein Höhepunkt der deutschen und abendländischen Literatur gilt, war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Ausgabe der 1826 erschienenen Gedichte immerhin unter Schriftstellern nicht unbekannt. Nach 1848 wurde sie weitgehend ignoriert; Hölderlin galt als junger romantischer Melancholiker und bloßer Nachahmer Schillers. Die große Nachwirkung im 20. Jahrhundert setzte mit Stefan George ein; die wissenschaftliche Erschließung begann im Jahr 1910 mit der Dissertation von Norbert von Hellingrath, in welcher der Stil des Hölderlinschen Spätwerks und die Eigenart seiner Übersetzungen aus Pindar erstmals in adäquater Weise beschrieben wurden. Obwohl Hölderlins hymnischer Stil in der deutschen Literatur einmalig geblieben ist, hat seine kürzere und fragmentarischere Lyrik tiefgehenden Einfluss auf die deutsche Poesie von George, Heym, Trakl, Celan, Bachmann und auf viele weitere - von jüngeren Autoren etwa Gerhard Falkner - ausgeübt. Seine patriotischen Gedichte (etwa die Ode Der Tod fürs Vaterland) waren während der Zeit des Nationalsozialismus und der beiden Weltkriege besonders populär. Hölderlins Übersetzungen der beiden Dramen König Ödipus und Antigone von Sophokles fanden nach deren Erscheinen nur geringe, aber begeisterte Aufnahme, so vor allem in Bettina von Arnims Buch "Die Günderode". Von der Seite der Philologen (vor allem Heinrich Voß, dem Sohn von Johann Heinrich Voß) und auch von Schiller sind dagegen scharf ablehnende Äußerungen überliefert. Erst im 20. Jahrhundert wurde ihre Bedeutung als Modell einer poetischen Übersetzung erkannt (beispielsweise beruht Bertolt Brechts Bearbeitung der Antigone des Sophokles auf Hölderlins Übertragung), welche die Fremdheit des Urtextes sichtbar macht, anstatt sie zu eliminieren. Hölderlins philosophische Bedeutung beruht auf seiner Kritik der Fichteschen Wissenschaftslehre und auf seinem Gegenentwurf, den er in dem zweiseitigen Entwurf Urteil und Seyn niederlegte, der erst im Jahr 1961 veröffentlicht worden ist. Auch die übrigen philosophischen und poetologischen Ausarbeitungen sind fragmentarisch und außerordentlich schwierig. Insbesondere Dieter Henrich hat in umfangreichen Studien Hölderlins philosophischen Ansatz herausgearbeitet und die Diskussionszusammenhänge beschrieben, in denen er sich ausbilden konnte. Hölderlins dominierende Rolle in der philosophischen Gemeinschaft mit Sinclair und Hegel in Frankfurt und Bad Homburg hat zur Ausbildung der Grundgedanken beigetragen, die Hegel schließlich zu seiner Philosophie des Geistes führten. Der gedankliche Gehalt des hymnischen Spätwerks wurde immer wieder zum Anlass philosophischer Auslegungen, so bei Martin Heidegger und Theodor W. Adorno. Darüber hinaus hat sich Karl Jaspers mit dem Menschen Hölderlin unter psychologischen Aspekten beschäftigt. Zu Hölderlins Lebzeiten wurde nur ein Bruchteil seines Werkes veröffentlicht, und erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden einige Texte aus der Zeit nach 1800 herausgegeben; zuvor waren vom Spätwerk nur die sogenannten Nachtgesänge bekannt. Die ersten editorischen Bemühungen um die Edition des handschriftlichen Nachlasses unternahm Wilhelm Böhm. Seine Ausgabe wurde abgelöst von den beiden historisch-kritischen Ausgaben von Franz Zinkernagel und Norbert von Hellingrath. Die besonderen Schwierigkeiten, die Hölderlins Handschriften bereiten, führten dazu, dass Friedrich Beißner bereits 1946 einen dritten Versuch einer wissenschaftlichen Ausgabe des Gesamtwerkes unternahm (Stuttgarter Ausgabe). Die zunächst als endgültig angesehene Textgestalt, die Beißner herstellte, wurde in den siebziger Jahren Gegenstand schärfster Kritik von Seiten D. E. Sattlers, der 1975 eine vierte Gesamtausgabe begann (Frankfurter Ausgabe). Deren Herzstück, die Bände 7 und 8 mit den Gesängen, wurde teils begrüßt [4] [5] und andererseits von Hölderlinforschern und Editionsphilologen anderer Ausgaben abgelehnt. Der Streit um den Hölderlintext entzweite die Forschung jahrelang und ist bis heute nicht zu einem Ende gekommen. Wegen der unterschiedlichen Entscheidungen, welche die Herausgeber getroffen haben, existiert heute für zahlreiche Werke kein einheitlicher Text. Dies gilt vor allem für die Hymnen und Entwürfe aus dem Homburger Folioheft sowie für die Entwürfe zu dem Drama Der Tod des Empedokles und für viele weitere Gedichte. Von der Stuttgarter Ausgabe leitet sich die kommentierte Leseausgabe von Jochen Schmidt her, von der Frankfurter Ausgabe die Edition von Michael Knaupp. Da auch Schmidt und Knaupp eigenständige Entscheidungen bei der Textherstellung getroffen haben, konkurrieren derzeit also vier Ausgaben mit zum Teil erheblich voneinander abweichenden Texten, so dass selbst der am bloßen Wortlaut interessierte Leser gezwungen ist, auf die in der Frankfurter Ausgabe wiedergegebenen Reproduktionen der Handschriften zurückzugehen. Aus wikipedia-Friedrich_H%C3%B6lderlin

5. Auflage. Lizenzausgabe des Carl Hanser Verlags. 1263 Seiten. Dünndruckausgabe. 19 cm. Gelbgrünes Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln.

[SW: Werkausgaben, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturdidaktik, Klassiker, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Klassische Dichtung, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon]

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