Dostojewski
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Dostojewski, F. M.; Bregowa, Dora; Fabian, Erich: Büchersammlung Fjodor Michailowitsch Dostojewski. 3 Titel + 2 Beilagen. 1.) Dora Bregowa: Dostojewski, Romanbiographie, Erster Band Verschwörung in St. Petersburg, 1. Auflage/1967, Aus dem Russischen von Ena von Baer, Verlag der Nation Berlin, 609 Seiten, Leinen-Einband mit O. Schutzumschlag, gut erhalten. 2.) Erich Fabian: Der Doppelgänger, Ein Dostojewski-Roman, VEB Hinstorff Verlag Rostock, 3. Auflage/1969, 589 Seiten, bordeauxroter Leinen-Einband mit O. Schutzumschlag. 3.) Onkelchens Traum, Aus der Chronik der Stadt Mordassow, Deutsche Volksbibliothek, 1958, 217 Seiten, orangefarbener Leinen-Einband ohne O. Schutzumschlag, etwas lichtrandig. Zur Ergänzung 2 Beilagen: a) Wladimir Jermilow: "Über Dostojewski", umfangreicher Beitrag zum 125. Todestag Dostojewskis, mit ganzseitigem farbigem Gemälde Dostojewskis (Reproduktion aus der Tretjakowgalerie in Moskau), Kopie aus der Zeitschrift "Sowjetliteratur", Monatsschrift des Schriftstellerverbandes der UdSSR, Heft 2/1956, S.176-197). b) Umfangreicher Sonderteil zum 150. Geburtstag Fjodor Dostojewskis (1821-1881), Kopie aus der Zeitschrift "Sowjetliteratur", Monatsschrift des Schriftstellerverbandes der UdSSR, Heft 10/1971, S. 140-192 (Georgi Markow: Zum Jubiläum Fjodor Dostojewskis. Boris Bursow: Die Persönlichkeit Dostojewskis. Wladimir Tunimanow: Das Dostojewski-Museum in Leningrad. Juri Molok: Dostojewski und seine Helden in der sowjetischen Grafik). Auf Anfrage können beide Kopien anstelle von Papiermanuskripten mit einem geringen Aufpreis auch in digitalisierter Form zur Verfügung gestellt werden, Verlag der Nation Berlin u. a.
Mischauflage
Dostojewski, F.M.: 12 Titel, diverse.
sehr leichte Gebr.spuren, gutes Ex. ----------- DABEI: Dostojewski, F.M. - Raskolnikoff (Schuld und Sühne) (Leipzig, Hesse & Becker Verlag ca. 1920, 682 S., Halbleinen, mittl. Gebr.spuren) ---------------- DABEI: [DOSTOJEWSKIJ M. F.] Bregowa, Dora - Dostojewski. Dt. v. Ena von Baer. Romanbiographie (Berlin, Verlag der Nation 1967, 1. dt. Aufl. 1. Bd. Verschwörung in Petersburg. 8°. 609 S., Leinen, OUmschlag (Schnitt mit Fleck, Umschlag etwas angerändert, sonst ok) -------------- DABEI: F.M.Dostojewski - Onkelchens Traum (Aufbau Verlag, Berlin, 1958, 1.,217 S., Leinen, OUmschlag (= Deutsche Volksbibliothek) Leichte Gebr.spuren) ------------ DABEI: Dostojewskij - Die Besessenen (Roman) (Berlin, Martin Maschler, um 1920, 1, 498 S., Halbleder, Rücken oben geringe Einrisse, berieben, sonst ok) ------------- DABEI: F.M. Dosotjewski - Aus dem Totenhause (= Sämtliche Erzählungen in 18 Bde. Bd. 1) (Leipzig, Hesse & Becker, um 1920, 371 S., Schnitt etwas fleckig, sonst gut) -------------- DABEI: Dostojewskij, F.M. - Erniedrigte und Beleidigte (Berlin und Weimar Aufbau-Verlag 1967, 8° Roman in vier Teilen mit einem Epilog; aus dem Russischen übersetzt von H. Röhl; OLn., OUmschlag; 2. Aufl.; 519 S.) --------------- DABEI: Dostojewskij. Fjodor - Der Jüngling. Roman (Berlin/Weimar, Aufbau Verlag, 1968, 2. Aufl. 8°, 777. Oln, gutes Ex.) ---------- DABEI: Dostojewski - Schuld und Sühne (Raskolnikow) (Roman) (Berlin, Martin Maschler, um 1920, 1., 237 S., Leinen, goldgeprägt, leichte Gebr.spuren, gut) --------------- DABEI: Coetzee, John M. - Der Meister von Petersburg. Roman (Frankfurt am Main, Fischer-Taschenbuch-Verl., 2002, 255 S., gutes Ex.) (Literatur-C) (Roman um Dostojewskij) --------------- DABEI: Dostojewski, F.M. - Erniedrigte und Beleidigte, (Roman) (Berlin, J. Gnadenfeld, um 1920, 1. Auflage, mit 343 S., Leinen, leichte Gebrauchsspuren) ------------- DABEI: Dostojewski, Fjodor - Onkelchens Traum, (Erzählung Aus den Annalen der Stadt Mordassow) (Berlin, Eulenspiegel Verlag,, 1989, 2. Auflage, 233 S., Illustrationen v. Karl-Georg Hirsch, Nachwort Ralf Schröder, übersetzt v. Günter Dalitz, ill. Karton, ill. Originalumschlag, gut) -------------- DABEI: Dostojewski, F. und Arnold Krieger - Der seltsame Liebesbund (Roman) 2. Auflage, Einsiedeln, Wien, Bern, Straubing, Berlin. , Die neue Werkgemeinschaft, Verlagshaus Eberle, 1951, 412 S. Leinen, Einband leichte Gebr.spuren)
Dostojewski, Fjodor M.: The Brothers Karamazov. Aus dem Russischen von Constance Garnett. Introduction by Marc Slonim. - (=Modern Library College Edition T 12). New York, Random House, 1950.
Vorsatz fehlt. Titelseite mit Knickspuren. Mit einigen Bleistiftanstreichungen. Befriedigender Zustand. - Fjodor Michailowitsch Dostojewski wiss. Transliteration Fedor Michajlovic Dostoevskij; * 30. Oktoberjul./ 11. November 1821greg. in Moskau; 28. Januarjul./ 9. Februar 1881greg. in Sankt Petersburg) gilt als einer der bedeutenden russischen Schriftsteller. ... Einfluss: Dostojewskis Einfluss auf die Literatur des 20. Jahrhunderts, insbesondere auf existentialistische und expressionistische Strömungen, war groß. Zu den von ihm beeinflussten Autoren zählten sich Friedrich Nietzsche, Andre Gide, William Faulkner, Albert Camus, Franz Kafka, Henry Miller und Gabriel Garcia Marquez. Ernest Hemingway schrieb Dostojewski in seinen autobiographischen Werken einen entscheidenden Einfluss zu. Der südafrikanische Nobelpreisträger J. M. Coetzee machte Dostojewski zur Hauptfigur seines Romans Der Meister von Petersburg. Dostojewski steht auch im Mittelpunkt von Leonid Zypkins Roman Ein Sommer in Baden-Baden (2001). ... Aus wikipedia-orgFjodor_Michailowitsch_Dostojewski
Erste Auflage dieser Ausgabe. XXIV, 939 Seiten. Dünndruckausgabe. 18,5 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Book is written in english, Englische Originalausgabe, Russische Literatur des 19. Jahrhunderts, Russische Romantik, Russland, Dostojewski, Fjodor M.]
Dostojewski, Fjodor Michailowitsch: Der ewige Gatte. Roman. Ins Deutsche übertragen von Ilse Krämer. Emil Vollmer Verlag Keine Angabe Ohne Jahresangabe Wiesbaden
188S. 8°
Leinen Fadengehefteter Ganzleinenband. Der Einband dezent fleckig, Schnitte nachgedunkelt, ansonsten guter Zustand. Fjodor Dostojewski war das zweite Kind von Michail Andrejewitsch Dostojewski und Maria Fjodorowna Netschajewa. Er hatte zwei Brüder und drei Schwestern (eine vierte Schwester starb kurz nach der Geburt). Die Familie entstammte verarmtem Adel; der Vater war Arzt. Nach dem Tod seiner Mutter, 1837, ließ sich Dostojewski mit seinem Bruder Michail in St. Petersburg nieder, wo er von 1838 bis 1843 an der Militärisch ingenieurtechnischen Universität Bauingenieurwesen studierte. 1839 soll sein Vater auf dem heimischen Landgut durch Leibeigene ermordet worden sein. Dostojewski war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe mit der Witwe Maria Dmitrijewna Isajewa endete 1864 nach siebenjähriger Dauer mit dem Tod Marias und war kinderlos, jedoch hatte Maria aus erster Ehe einen Sohn (Pavel). Seine zweite Frau war Anna Grigorjewna Snitkina. Aus der am 15. Februar 1867 geschlossenen Ehe, die bis zu Dostojewskis Tod andauerte, gingen vier Kinder hervor, von denen jedoch nur zwei das Erwachsenenalter erreichten. Dostojewski begann 1844 mit den Arbeiten zu seinem 1846 veröffentlichten Erstlingswerk Arme Leute . Mit dessen Erscheinen wurde er schlagartig berühmt; die zeitgenössische Kritik feierte ihn als Genie. 1847 trat er dem revolutionären Zirkel der Petraschewzen bei. Als er in deren Reihen 1849 einen später als kriminelles Schreiben apostrophierten Text des Literaturkritikers Wissarion Belinski an Nikolai Gogol vortrug, denunzierte man ihn, und er wurde zum Tode verurteilt. Der Schriftsteller sollte am 22. Dezember 1849jul./ 3. Januar 1850greg. durch ein Erschießungskommando hingerichtet werden. Erst auf dem Richtplatz begnadigte Zar Nikolaus I. ihn zu vier Jahren Verbannung und Zwangsarbeit in Sibirien, mit anschließender Militärdienstpflicht. In der Haft in Omsk wurde bei Dostojewski zum ersten Mal Epilepsie diagnostiziert. 1854 trat er seine Militärpflicht im Rahmen seiner Verbannung 1854-1859[3] in Semei (Semipalatinsk) an; Protektion und Wohlverhalten verschafften ihm 1856 die Beförderung in den Offiziersrang. Nach seiner Heirat 1857 und schweren epileptischen Anfällen beantragte er seine Entlassung aus der Armee, die jedoch erst 1859 bewilligt wurde, so dass Dostojewski nach St. Petersburg zurückkehren konnte. 1859, noch zur Zeit seiner sibirischen Verbannung, entstand sein Roman Onkelchens Traum unmittelbar vor den Aufzeichnungen aus einem Totenhaus (1860). Onkelchens Traum wurde im Märzheft des "Russischen Wortes" veröffentlicht. In diesem veröffentlichte er etwas später auch die Aufzeichnungen aus einem Totenhaus ein Dokument seiner Verbannungszeit in Sibirien, an dem er seit 1856 gearbeitet hatte, der Stadt Semipalatinsk, dem Ort der Verbannung gewidmet. Gemeinsam mit seinem Bruder gründete er die Zeitschrift Zeit (Wremja, russisch: , in der im darauf folgenden Jahr sein Roman Erniedrigte und Beleidigte erschien. Bereits 1863 jedoch fiel die Zeit wegen eines vermeintlich antipatriotischen Beitrags der Zensur zum Opfer und wurde verboten. 1862, 1863 und 1865 reiste Dostojewski durch Europa; unter anderem führte ihn sein Weg durch Dresden. 1863 spielte er zum ersten Mal Roulette. 1864 starben in kurzer Folge Dostojewskis Frau, sein Bruder und sein Freund Apollon Grigorjew; die Nachfolgezeitschrift der Zeit, die Epoche, musste er aus Geldmangel einstellen. 1865 verspielte er beim Roulette in der Spielbank in Wiesbaden seine Reisekasse. Im Mittelpunkt seines 1866 erschienenen Romans Der Spieler steht ein Roulettespieler. Im selben Jahr erschien der erste der großen Romane, durch die Dostojewskis Werk Teil der Weltliteratur wurde: Schuld und Sühne (oder auch in der Neuübersetzung: Verbrechen und Strafe - Die Geschichte des heruntergekommenen und armen Studenten Rodion Romanowitsch Raskolnikow, der aus Hochmut zum Mörder wird und sich in der Folge zu einem Menschen entwickelt, der die Welt entdeckt als das, was sie ist, überzeugt durch psychologisch realistische Figuren und präzises, anschauliches Erzählen. Zugleich ist der Roman auch Abbild von Dostojewskis eigener Wandlung vom Revolutionär zum Christen. Der in nur 26 Tagen verfasste Kurzroman Der Spieler ist eine Beschreibung der Spielsucht. Kurz nach seiner zweiten Eheschließung, 1867, floh er wegen seiner hohen Schulden nach dem Zusammenbruch der mit seinem Bruder gegründeten Zeitschrift ins Ausland, um sich dem Zugriff seiner Gläubiger zu entziehen. Er wohnte längere Zeit in Dresden. In der dortigen Russisch-Orthodoxen Kirche ließ er seine Tochter Ljubow taufen. Ab 1867 lebte er vier Jahre in Genf und Vevey. Während dieses Auslandsaufenthaltes mit seiner zwanzig Jahre jüngeren Frau spielte er in den Spielbanken von Bad Homburg vor der Höhe und Baden-Baden. Erst 1871 kehrte er wieder nach Russland zurück. Entgegen der weit verbreiteten Annahme, Dostojewski habe große Beträge am Roulettetisch verloren, war er ein Spieler der kleinen Münze, der oft tagelang mit dem Geld eines gerade verpfändeten Kleides seiner Frau spielte. 1868 erschien sein zweites Großwerk, Der Idiot die Geschichte des Fürsten Myschkin, der (wie Dostojewski selbst) unter Epilepsie leidet und aufgrund seiner Güte, Ehrlichkeit und Tugendhaftigkeit in der St. Petersburger Gesellschaft scheitert. Noch während seiner von ihm als zweite Verbannung empfundenen Zeit im Ausland begann er die Arbeit an Die Dämonen einem politischen Roman über die vernichtende Macht des russischen Nihilismus. Zu seinem Ende hin verlief das Leben Dostojewskis in ruhigeren Bahnen. Er verfasste seine beiden letzten großen Werke, den Roman Der Jüngling - in der Neuübersetzung Ein grüner Junge - und schließlich den Roman Die Brüder Karamasow den er in den 1860er Jahren, also in der Zeit der Entstehung von Schuld und Sühne, begonnen hatte und der die Entwicklung der Gesellschaft bis in die 1880-er Jahre behandeln sollte. Obwohl Dostojewski diesen Roman nicht beendet hat, wird er oft als die Quintessenz seines Werkes betrachtet. Fjodor Michailowitsch Dostojewski starb am 28. Januarjul./ 9. Februar 1881greg. in Sankt Petersburg an einem Lungenemphysem; an seinem Begräbnis nahmen 60.000 Menschen teil. Sein Grab befindet sich auf dem Tichwiner Friedhof des Alexander-Newski-Klosters.
[SW: Russische Literatur | Roman]



