El Greco

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Andres, Stefan: El Greco malt den Grossinquisitor. Novelle. München, Paul List Verlag, 1966.
Guter Zustand. - El Greco malt den Großinquisitor ist eine Novelle von Stefan Andres aus dem Jahr 1936. Sie thematisiert das Verhältnis von Geist und Macht und ist heute das bekannteste Werk des 1970 gestorbenen Autors. Der fiktionale Text bezieht sich auf ein von El Greco um 1600 in Toledo geschaffenes Ölgemälde, das sich heute im Metropolitan Museum of Art in New York befindet. Die Novelle spielt zur Zeit der spanischen Inquisition. Der bekannte Maler El Greco wird nach Sevilla gerufen, um dort den Großinquisitor Kardinal Fernando Nino de Guevara zu malen. Er will aber mit seinem Gemälde nicht Bestürzung und heiligen Schrecken verbreiten, sondern so malen, wie Gott es ihm durch das Gebot der Wahrhaftigkeit befiehlt. Er will damit zeigen, wie die Kirche jener Tage aussieht ("Sie ist ein blutiges Feuer geworden, Eminenz!"). Doch gleichzeitig ist El Greco fasziniert von der Macht, in der er Größe, Tragik und auch Vollstreckung des gottgewollten Schicksals erkennt. Beim Betrachten eines Gewitters erkennt El Greco Größe und Grausamkeit der Natur und überträgt diesen Eindruck auf die Inquisition ("Die Furcht ist der Anfang der Weisheit!"). Die Angst vor der Inquisition beflügelt ihn schließlich, dem Furchtbaren selbst ins Gesicht zu sehen. Er malt das Bild also als emotionales Wechselspiel, zwischen Angst und gefasstem Mut. Kurz darauf aber erkrankt der Kardinal und El Greco soll seinen Freund, den berühmten Arzt Cazalla, rufen, dessen Bruder bereits der Inquisition zum Opfer gefallen war. Cazalla rettet dem todkranken Großinquisitor das Leben und gibt ihm damit die Möglichkeit weiter zu morden. ... . Aus: de.wikipedia-org-El_Greco_malt_den_Gro%C3%9Finquisitor

1. Auflage dieser Ausgabe. 66 Seiten mit teils ganz- oder doppelseitigen Zeichnungen von Gerhard Kraaz. Farbiger Büttenpappband mit Rücken- und zweifarbiger Deckelbeschriftung, Deckelillustration. Widmung mit Kugelschreiber geschrieben auf dem Vorsatz. Kopfschnitt minimal fleckig, Rücken am Kopf 2 mm eingerissen. Insgesamt gutes Exemplar.

[SW: Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Deutsche Literatur, Bibliophile Ausgaben, Illustrierte Bücher, Deutsche Literatur der 60-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften]

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N/A: EL GRECO Domenikos Theotokopoulos 1900, [BE] B.A.I. 2010
Het oeuvre van El Greco (1541-1614) is eeuwenlang in de vergeethoek geraakt. In 1908 plaatste de kunsthistoricus Manuel Bartolome Cossio hem echter weer helemaal op de voorgrond. Dit boek reconstrueert de indrukwekkende herontdekking van El Greco en bestudeert het aandeel van de belangrijkste hoofdfiguren daarin. Tevens schetst het aan de hand van een keuze van markante schilderijen op meeslepende wijze El Greco's artistieke ontwikkeling.El Greco's onaantastbare status als een van de grondleggers van de Spaanse school is niet altijd even vanzelfsprekend geweest. In de periode rond zijn dood in 1614 valt Europa voor het Caravaggisme, een stijl met sterk naturalistische inslag die zowat de antipode vormt van El Greco's unieke manieristische talent. Zijn werk raakt snel uit de mode en verzeilt in eeuwenlange vergetelheid. Tot kunsthistoricus Manuel Bartolome Cossio in 1908 uitpakt met een monografie van formaat die El Greco in een klap weer op het voorplan brengt. De alerte kunstverzamelaar Markies de la Vega-Inclan wijdt in 1910 in El Greco's eigen Toledo een museum aan hem en de reputatie van de schilder stijgt naar het zenit - even snel als ze ooit was verschrompeld. Naast een reconstructie van het aandeel van de hoofdfiguren in deze spectaculaire herontdekking biedt de tentoonstelling een boeiend overzicht van El Greco's artistieke evolutie op basis van een selectie van markante schilderijen, waaronder de De tranen van de heilige Petrus en het verbluffende Christus wordt ontkleed. Orgelpunt van de tentoonstelling vormt de ultieme reeks Apostelen - El Greco's artistieke testament - die door een vrijgevochten vormentaal en opvallend kleurgebruik verrassend modern aandoet. Let wel: na de passage in het Paleis voor Schone Kunsten verdwijnen de Apostoles definitief naar het El Grecomuseum in Toledo..

Hardback, 280x220mm, 200p,Nederlandse uitgave . ISBN 978908586563613.

[SW: El Greco Domenikos Theotokopoulos 1900 ISBN: 9789085865636 ISBN-13: 9789085865636]

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Andres, Stefan: Novellen, Erzählungen. (=Die Bücher der Neunzehn , Band 90). Erstausgabe. R. Piper & Co. Einmalige Sonderausgabe (Erstausgabe, vgl. WG² 48) 1962 München
435S. 8°

Leinen Fadengehefteter Ganzleinenband mit Rückenschild. Die Schnitte und das Papier allg. nachgedunkelt, Kopfschnitt angeschmutzt, ansonsten guter Zustand. Inhalt: El Greco malt den Großinquisitor/ Die Vermummten, Die unglaubwürdige Reise des Knaben Titus/ Das Grab des Neides/ Wir sind Utopia/ Das Wirtshaus zur weiten Welt/ Das Antlitz/ Am Brunnen der Hera. Stefan Paul Andres (* 26. Juni 1906 in Dhrönchen; 29. Juni 1970 in Rom) war ein deutscher Schriftsteller. Andres, Mitglied im Bamberger Dichterkreis, war in den 1950er Jahren einer der meistgelesenen deutschen Autoren. Seine bekanntesten Werke sind die Novellen El Greco malt den Großinquisitor (1936) und Wir sind Utopia (1942). Andres war das neunte Kind eines Müllers und wuchs die ersten vier Jahre seines Lebens in der Breitwiesmühle bei Dhrönchen an der Mosel auf. 1910 zog die Familie nach Schweich, weil sie wegen des Baus der Dhrontalsperre ihre Mühle aufgeben musste. Andres besuchte das zum Orden der Redemptoristen gehörende Gymnasium Collegium Josephinum, das vor dem Ersten Weltkrieg seinen Sitz in Vaals hatte. Im Herbst 1920 verließ der Klosterschüler auf Anraten seiner Oberen als Untertertianer das Kolleg und begann 1921 bei den Barmherzigen Brüdern von Maria Hilf in Trier in der Krankenpflege. Schon kurze Zeit später wandte er sich jedoch den Armen Brüdern vom Hl. Franz Xaver nahe Aachen zu (23. April 1921 bis 1924). Während dieser Zeit entstanden Andres' erste dramatische Versuche. Auch die Armen Brüder boten ihm keine endgültige Heimat und so bereitete sich Andres 1925/26 in Neuss auf das Lehrerexamen vor, das er am 17. März 1926 ablegte. Er wohnte währenddessen in Dormagen und arbeitete außerhalb der Examensvorbereitungen an einer geschlossenen Anstalt für Fürsorgezöglinge. Noch ein weiteres Mal versuchte er mit dem klösterlichen Leben und trat in das Noviziat des Kapuzinerordens in Inrath ein (seit September 1926). Anfang Januar 1928 übernahm er die Schriftleitung der katholischen Monatszeitschrift Der Marienborn, in der er seine ersten Erzählungen veröffentlichte. Das Bischöfliche Konvikt zu Bensheim bot ihm die Möglichkeit, als Lateinlehrer zu unterrichten; zugleich konnte er sich auf das Abitur vorbereiten, das er schließlich im Februar 1929 ablegte. Er kehrte in sein Elternhaus zurück und es fiel der Entschluss, sich nicht mehr auf das Ziel Theologie zu fixieren. Er begann ein Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie, zunächst an der Universität zu Köln, dann an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo er seine spätere Frau, die Medizinstudentin Dorothee Freudiger, kennenlernte, und schließlich an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nachdem sein Buch Bruder Lucifer erschienen und mit einem Stipendium der Abraham-Lincoln-Stiftung belohnt worden war, verwirklichte sich Andres 1932 seinen Traum einer Reise nach Italien und verzichtete auf einen akademischen Abschluss. Ab 1933 widmete sich Andres ganz der Schriftstellerei. Im nationalsozialistischen Deutschland gelang es dem jungen Autoren jedoch nur schwer, Fuß zu fassen. Eine Arbeit beim Kölner Rundfunk unterbrach er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und zog sich im Frühjahr 1933 mit seiner jüdischen Frau nach Positano in Italien zurück. Für kurze Zeit kehrten beide zurück, bevor Andres 1935 beim Rundfunk endgültig gekündigt wurde. Über München siedelte er 1937 mit seiner Familie endgültig nach Positano über. Trotz der Bildung der politischen Achse Deutschland-Italien 1938 blieb Andres in innerer Emigration in Italien. Bis 1949 wohnte und arbeitete er in Positano. Im Jahr seiner Rückkehr nach Deutschland erhielt Andres den Rheinischen Literaturpreis, dem im Laufe der Jahre weitere renommierte Auszeichnungen folgten. Verlegt wurden seine Werke ab 1949 im Piper Verlag (mit Verleger Klaus Piper verband ihn eine enge Freundschaft). In den Nachkriegsjahren nahm Andres öffentlich Stellung zu einer Reihe zeitgeschichtlicher und politischer Fragen. So beteiligte er sich an Ostermärschen gegen die Stationierung von US-Raketen in Deutschland und sprach sich wiederholt in Aufsätzen und Reden gegen das Wettrüsten aus. Er setzte sich für eine Verständigung zwischen Ost und West und die deutsche Wiedervereinigung ein. Im Herbst des Jahres 1961 kehrte Andres nach Italien zurück, Ausdruck seiner Enttäuschung über die deutschen Verhältnisse, die nicht seiner Vorstellung eines erneuerten Deutschlands entsprachen. Während des Zweiten Vatikanischen Konzils war Andres' Haus in Rom ein Treffpunkt für literarische und theologische Persönlichkeiten. Andres' letzte große Reise führte ihn 1968 nach Asien und in den Orient. Er starb am 29. Juni 1970 in Rom an den Folgen einer Operation. Er wurde auf dem Campo Santo Teutonico, dem deutschen Friedhof im Vatikan beigesetzt. Sein Nachlass befindet sich im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Die Stefan-Andres-Gesellschaft bemüht sich seit 1979 um das Andenken des Dichters durch regelmäßig abgehaltene Veranstaltungen, Konferenzen, Lesungen und Diskussionen. Seit 1986 verleiht sie alle drei Jahre den Stefan-Andres-Preis der Stadt Schweich. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Arnold Stadler und Christoph Hein. Andres' Werke standen in Deutschland regelmäßig auf den Bestseller-Listen; die Gesamtauflage seiner Bücher erreichte mehrere Millionen. Mehrere seiner Werke wurden verfilmt, Wir sind Utopia alleine viermal. Stefan Andres' Dramen gehörten zum Standardrepertoire der deutschen Bühnen. Andres drückt in seinen Werken eine Form christlichen Existentialismus aus, sein durchgehendes Thema ist die Lebensbewältigung des Menschen zwischen Freiheit und Schuld, meist unter den Bedingungen von Diktatur und Fanatismus, oft dargestellt in Stoffen aus Antike und Mythologie. Seine Christlichkeit ist geprägt von einer humanistischen, zuletzt neuplatonisch geformten und undogmatischen Auslegung des Glaubens. Seine bekanntesten Werke sind die Novellen El Greco malt den Großinquisitor und Wir sind Utopia. In der ersten Novelle wird der in Toledo lebende Maler El Greco vom Großinquisitor Guevara nach Sevilla befohlen, um ihn zu porträtieren. Während der Arbeit an dem Bild erkrankt der Kardinal lebensgefährlich, und El Grecos Freund, der Arzt Cazalla rettet ihn, obwohl sein Bruder der Inquisition zum Opfer fiel. Sowohl der Arzt als auch der Maler bleiben in freier, aber quälender Entscheidung ihrem jeweiligen Berufsethos treu: Cazalla verzichtet darauf, den verhassten Inquisitor zu töten, und El Greco malt ihn nicht, wie gefordert, der äußeren Erscheinung nach, sondern, wie Gott es befiehlt, der künstlerischen Wahrheit entsprechend. Auch Wir sind Utopia variiert Andres' Thema der Entscheidung zwischen Schuld und Freiheit. In den Wirren des Spanischen Bürgerkrieges ist ein altes Kloster zum Gefangenenlager für Kriegsgefangene geworden. Zusammen mit anderen Gefangenen wird der Matrose Paco eingeliefert, der vor zwei Jahrzehnten dieses Kloster verlassen hat und nun wieder in seine alte Zelle zurückkehrt. Die schöne Phantasiewelt Utopia, ein Traumbild seiner Jahre als Mönch, taucht wieder vor ihm auf. Als der Lagerkommandant Pedro von Paco die Absolution für seine Kriegsverbrechen erbittet, bietet sich Paco die Gelegenheit, den Kommandanten zu ermorden und so die gefangenen Kameraden zu befreien. Auch Paco entscheidet sich dafür, seinem einmal gegebenen Gelübde treu zu bleiben und sich nicht auf eine Stufe mit dem Gewalttäter zu begeben. Typisch für Andres' Stil waren Handlungswendungen, überlegt angewandte Bildlichkeit und eine knappe, schnörkellose Sprache

[SW: Deutsche Literatur | Novellen | Erstausgaben]

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N/A: EL GRECO Domenikos Theotokopoulos 1900, [BE] B.A.I. 2010
El Greco (1541-1614) et son oeuvre sont restes dans l'oubli pendant des siecles. En 1908 toutefois, l'historien de l'art Manuel Bartolome Cossio la ramene a l'avant-plan de l'actualite artistique. Ce livre donne une reconstruction de l'impressionnante redecouverte du Greco et etudie l'action des principaux personnages impliques. Par le biais de quelques tableaux marquants, il expose en outre avec passion le developpement artistique de l'oeuvre. Considere comme l'un des peintres fondateurs de l'Ecole espagnole, El Greco n'a pourtant pas toujours joui de ce statut souverain. Lorsqu'il meurt a Tolede en 1614, l'Europe se prend de passion pour le caravagisme, style naturaliste et en vogue aux antipodes de son genie manieriste. Tres vite, son oeuvre passe de mode, traversant les siecles dans un relatif oubli. Jusqu'a ce qu'en 1908, l'historien de l'art Manuel Bartolome Cossio lui consacre une monographie fondamentale. L'engouement pour El Greco est immediat. Collectionneur d'art averti, le marquis de la Vega-Inclan erige meme a Tolede en 1910 un usee a sa gloire. De sorte que la renommee du peintre s'enfle aussi vite qu'elle ne s'etait eteinte. En plus de retracer le role essentiel joue par les acteurs de cette redecouverte spectaculaire, l'exposition livre un apercu captivant de l'evolution artistique du peintre, a travers une selection unique de tableaux marquants, dont l'etourdissant Le Christ depouille de ses vetements ou les remarquables Les larmes de saint Pierre. Point d'orgue du parcours : l'ultime serie d'Apotres laissee par El Greco, veritable testament pictural du maitre. Une serie complete d'une etonnante modernite, aux formes totalement liberees, aux eclats de couleurs extraordinaires, qui apres le Palais des Beaux-Arts retrouvera

Hardback, 280x220mm, 200p,French edition . ISBN 978908586562913.

[SW: El Greco Domenikos Theotokopoulos 1900 ISBN: 9789085865629 ISBN-13: 9789085865629]

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