Fontenelle
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Fontenelle, Bernard de. Suite des Eloges des Academiciens de l'Academie Royale des Sciences, morts depuis l'An MDCCXXII. Paris, Marc Bordelet, 1733. ; 1. Ed.
Scarce early separate edition of Fontenelle's eulogies, and the first biography of Count Luigi Ferdinando Marsigli to appear publicly outside of the Histoire de l'Academie des Sciences. The work introduces the public to 14 members of the Academie des Sciences deceased between 1725 and 1730, including Czar Peter, Isaac Newton, and Nicolas Hartsoeker. The present edition, however, contains 7 new eulogies which had only appeared previously in the annual journal of the Academie des Sciences: Camille d'Hostun de la Baume, duc de Tallard (Marshal of France); Pere Sebastien Truchet, active in mathematics, hydraulics, graphics, and typography; Francesco Bianchini, who worked on calendar reform for three successive popes; Giacomo Filippo Maraldi, astronomer and mathematician; Jean-Baptiste-Henri de Valincour, official historiographer to Louis XIV; Count Luigi Ferdinando Marsigli, Ottoman traveller and Hapsburg cartographer; and Guichard Joseph Duverney, anatomist and author of one of the earliest comprehensive works on otology. - As one of the earliest examples of a popular publication of Fontenelle's eulogies (preceded only by a 1731 Hague printing), the work is an important symbol of what today is seen as Fontenelle's primary accomplishment: while history has smiled on men such as Marsigli and du Verney, it is often forgotten that it was due to works like Fontenelle's, which heavily publicised their achievements to a popular audience, that they are remembered and acknowledged today. "It was Bernard Bovier de Fontenelle (1657-1757) who by his eulogies of scientists first bridged the gap between the scientific communities and the world at large [...] the eloges of the old Academy of Sciences acquainted laymen with a discipline that was at once esoteric by its novelty and forbidding by its terminology and methodology. Hence the eloges, aside from the other functions they performed in the service of science, also served as a public relations organ in the same manner as journals, textbooks, public lectures, literary dialogues, scientific expositions, and cabinets de physique and d'histoire naturelle" (Paul, Science and immortality: the eloges of the Paris Academy of Sciences, pp. 1-2). - One corner and lower edge of cover slightly rubbed, otherwise a lovely copy, pages clean and fresh. - Cf. Charles B. Paul, Science and immortality: the eloges of the Paris Academy of Sciences (1980). For a bibliographical review of Fontenelle's eloges see Suzanne Delorme, "Contribution a la bibliographie de Fontenelle", pp. 303-307, Revue d'histoire des sciences et de leurs applications, Tome 10 n°4, pp. 300-309 (1957).
8vo. (8), 322 [but: 422] pp., (2 pp. publisher's catalogue). Bound in attractive and very well-preserved full contemporary calf with spine in six compartments, red and gilt title label, gilt florets.
[SW: Naturwissenschaften, Medizin, Technik]
Fontenelle, Bernhard v.; Gespräche Der Todten. Zweyter Theil. / Plutons Urtheil, über beyde Theile der neuen Gespräche der Todten. / Herrn Bernhards von Fontenelle Historie der Heydnischen Orakel, Darinn aus dem lateinischen Werke des brühmten van Dalen, ein kurzer Auszug enthalten ist. Aus dem Französichen übersetzt. / Anhang verschiedener Kleiner Schriften des Herrn Bernhards von Fontenelle. In 1 Band gebunden, mit 2 Kupferstichen, o. O., o. J., [Bestell-Nr. 10550]
- Es fehlt der erste Teil, der in einem separaten Band und wohl auch erheblich früher erschienen ist. Die Paginierung wurde allerdings fortgesetzt. - Nach "Des Verfassers Nachricht" am Anfang des Bandes zu urteilen, müßte dies die erste Ausgabe des zweiten Teils der Gespräche sein. - Die Abhandlungen am Ende des Bandes enthalten: I. Abhandlung über die Natur der Schäfergedichte. II. Abhandlung der Frage, vom Vorzuge der Alten, oder Neuern, im Absehen auf die Künste und Wissenschaften. III. Abhandlung vom Ursprunge der Fabeln. IV. Abhandlung vom Dasyn Gottes, aus der Betrachtung der Thiere. V. Des Hernn von Fontenelle Betrachtungen über die Dichtkunst (aus dem VI. Theile seiner Oeuvres div. übersetzt). VI. Auszug eines Briefes aus Batavia, in Ostindien, wie selbiger in einem Schreiben des Hrn. von Fontenelle, an den Hrn. Basnage in Rotterdam befindlich gewesen. VII. Vorzüge des Alters zu Sparta vom Herrn von Fontenelle kurz vor seinem Tode aufgesetzet. Dazu drei kleinere Beiträge.
[Philosphie]
S. 307-725, alter Halbledereinband, Rundumfarbschnitt, erheblich schadhaft und insgesamt vom Buchblock gelöst, Vorsatzblätter fehlen, Titelei fehlt (deshalb auch keine Angaben zu Ort, Verlag u. Jahr!), die beiden Stiche gelöst, innen teilweise etwas stock- oder feuchtigkeitsfleckig, innen aber durchaus ordentlich u. recht gut! Sehr selten!
[BALTUS (Jean-Francois)]: Reponse a l'histoire des oracles de Mr. de Fontenelle, dans laquelle on refute le systeme de Mr. Van-Dale, sur les auteurs des Oracles du paganisme (...). Strasbourg, Jean Renauld Doulssecker, 1707.
3 parties en un volume in-12, pleine basane de l'epoque, dos a nerfs orne de caissons dores, roulette doree sur les coupes, tranches mouchetees (coiffes et coins uses), (20) f., 374 p., (7) f ., frontispice allegorique grave, titre noir et rouge. Edition originale de cette refutation de Van Dale et de Fontenelle qui eut un important retentissement et rouvrit le debat sur la religion de Fontenelle en France comme en Hollande. Cf. A. Niderst, 'Fontenelle', p. 226 sq. Le "beau et curieux" frontispice est grave en taille douce par Scupel. (Caillet, 677. Dorbon, 193). Bon exemplaire.
[SW: Religion - Histoire religieuse - Theologie, Philosophie, Esoterisme - Occultisme, Antiquite classique, Fontenelle,]
Kalden, Angelina: Bernard le Bovier de Fontenelle: Entretiens sur la pluralite des mondes, GRIN VERLAG, Juli 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638656780
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, einseitig bedruckt, Note: 2, Technische Universität Berlin, Veranstaltung: HS: Sprachauffassungen im 17. und 18. Jahrhundert, 17 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: html Gut strukturierte Arbeit mit klarem Ziel, gut ausgewählte Zitate /html , Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Entretiens sur la pluralite des mondes von Bernard le Bovier de Fontenelle. Darin schildert ein anonymer Fachmann, den man als Fontenelle identifizieren kann, seinem philosophischen Freund durch einen Brief, wie er die Marquise von G in die Astronomie eingeführt hat und stellt ihre Spekulationen über mögliche Mond- und Planetenbewohner dar. Fontenelle ist in die Zeit des auf dem Verstand beruhenden Rationalismus und des auf sinnliche Wahrnehmung konzentrierten Sensualismus einzuordnen. Kerstin Störl bezeichnet die Epoche der Textentstehung als Differenzierung innerhalb des Rationalismus und weist diesem rationalistischen Text eine teilweise sensualistische Prägung zu (vgl. Störl, 2004: 4). Die jeweils philosophischen Einflüsse auf den Text sollen hier aufgezeigt werden. Wichtig ist, dass Fontenelle mit den Entretiens zwei zu der Zeit unvereinbare Zielgruppen ansprechen wollte, die gens du monde und die savants. Deshalb werde ich der Frage nachgehen, wie sich diese Intention auf die gesamte Textgestaltung auswirkt. In der Zeit von 1700 bis 1800 stieg die Bedeutung von Literatur und Philosophie in Europa . Diese Zeit wird auch als der Wandel in der Geschichte des menschlichen Denkens bezeichnet. Das Wissen und die Sprache gehörten im klassischen Zeitalter zusammen (vgl. Mortureux, 1989: 106). Rationalistisch gesehen repräsentiert die Sprache das Denken, wie das Denken sich selbst repräsentiert. Die Auffassungen werden anhand Rene Descartes Regeln in 2.2 deutlich. Die Sensualisten nahmen an, dass jeder Denkprozess auf die menschliche Sinneswahrnehmung zurückgehe. Das Verhältnis von Sprache und Denken soll hier untersucht werden. Fontenelles Auffassung diesbezüglich dürfte in seiner Wissensvermittlung (s. 4) am deutlichsten werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt stellt die Wahl einer Frau als Gesprächspartnerin dar, weil Frauen sich allgemein nicht so leicht für wissenschaftliche Gegebenheiten interessieren. Sie ist im Rahmen eines wissenschaftlichen Gesprächs über die Astronomie sozial bedeutend und aus der heutigen Sicht literatursoziologisch für das 18. Jahrhundert typisch (vgl. Kalverkämper, 1989: 33). Dabei interessiert mich, wie die Frau als Laie dargestellt wird, wie sie denkt und sich im Verlauf der Gespräche entwickelt. Im Kapitel zur Wissensvermittlung, das hauptsächlich auf Fontenelles Vorgehen abzielt, werde ich auch auf das Verhältnis zwischen Laie und Fachmann eingehen.
NEUBUCH! 2007. 68 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 4 mm; 42663



