Friedrich Meinecke
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Herausgegeben von Ritter, Gerhard A. Friedrich Meinecke Akademischer Lehrer und emigrierte Schüler. Briefe und Aufzeichnungen 1910-1977, Oldenbourg ISBN: 3486579772
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Friedrich Meinecke Akademischer Lehrer und emigrierte Schüler. Briefe und Aufzeichnungen 1910-1977 (Oldenbourg, R) ISBN: 978-3-486-57977-2 Paperback 514 S. - 22,4 x 14,2 cm Friedrich Meinecke Akademischer Lehrer und emigrierte Schüler. Briefe und Aufzeichnungen 1910-1977 Herausgegeben von Ritter, Gerhard A. Verlag : Oldenbourg, R ISBN : 978-3-486-57977-2 Einband : Paperback Preisinfo : 59,80 Eur[D] / 61,50 Eur[A] Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Seiten/Umfang : 514 S. - 22,4 x 14,2 cm Erschienen : 24.05.2006 Gewicht : 690 g Aus der Reihe : Biographische Quellen zur Zeitgeschichte 23 verwandte Themen : Meinecke, Friedrich Briefwechsel Zeitgeschichte Weimarer Republik Nationalsozialismus Geschichte Zeitgeschichte Zeitgeschichte bis 1933 Zeitgeschichte 1933 - 1945 Zeitgeschichte nach 1945 Meinecke, Friedrich [DNB] Neuere Geschichte (Fach) [DNB] Wissenschaftliche Schule [DNB] Quelle [DNB] 59,80 Eur[D] Friedrich Meinecke, der führende Repräsentant der deutschen Geschichtswissenschaft in der Weimarer Republik und nach 1945, war ein angesehener akademischer Lehrer. Als etliche seiner Schüler ab 1933 aufgrund ihrer jüdischen Abstammung oder politischen Haltung zur Emigration gezwungen wurden, hielten viele dennoch brieflichen Kontakt mit ihrem Lehrer bzw. knüpften nach Kriegsende an die alten Verbindungen an. Die jahrelange Korrespondenz z.B. mit Hans Rothfels, Dietrich Gerhard, Hajo Holborn, Felix Gilbert, Hans Rosenberg dokumentiert die persönlichen Beziehungen zwischen Meinecke und seinen Schülern und ist eine Fundgrube für Fragen der Emigration und Remigration, deutsch-jüdischer und deutsch-amerikanischer Identität sowie der Geschichte der Geschichtswissenschaft zwischen Demokratie und Diktatur. In seiner ausführlichen Einleitung stellt G. A. Ritter Meinecke und seine emigrierten Schüler vor und akzentuiert die Beziehungen zwischen deutscher und amerikanischer Geschichtswissenschaft. Der Bearbeiter, Gerhard A. Ritter, wurde 2007 mit dem "Preis des Historischen Kollegs" ausgezeichnet, der alle drei Jahre vergeben wird und mit 30.000 Euro dotiert ist. Buch
Meinecke, Friedrich,
Friedrich Meinecke (1862-1954), Historiker. E. Postkarte mit U. ("Fr. Meinecke"). [Berlin], 5. Dezember 1927. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. - An den Historiker Friedrich Kircheisen (1877-1933) betr. einer geplanten Festschrift zum 50. Geburtstag von Gustav Stresemann: "[...] Vielen Dank für Ihr freundl. Anerbieten. Ich muß mich freilich derart konzentrieren auf meine eigensten Studien, daß ich zur Mitarbeit an anderen Unternehmungen leider keine Möglichkeit sehe [...]". - - Mit Absenderstempel.
Friedrich Meinecke (1862-1954), Historiker. E. Postkarte mit U. ("Fr. Meinecke"). [Berlin], 5. Dezember 1927. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. - An den Historiker Friedrich Kircheisen (1877-1933) betr. einer geplanten Festschrift zum 50. Geburtstag von Gustav Stresemann: "[...] Vielen Dank für Ihr freundl. Anerbieten. Ich muß mich freilich derart konzentrieren auf meine eigensten Studien, daß ich zur Mitarbeit an anderen Unternehmungen leider keine Möglichkeit sehe [...]". - - Mit Absenderstempel.
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Meinecke, Friedrich: Vom geschichtlichen Sinn und vom Sinn der Geschichte. K. F. Koehler Verlag 5., veränderte Aufl. 1951 Stuttgart
132S. 8°
Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleineneinband mit Farbkopfschnitt und Schutzumschlag. Der Umschlag nachgedunkelt bzw. lichtrandig und angerändert, Namenszug und Datum auf Vorsatz, ansonsten guter Zustand. Friedrich Meinecke (* 30. Oktober 1862 in Salzwedel; 6. Februar 1954 in Berlin) war ein deutscher Historiker und Universitätsprofessor in Berlin. Er wurde "in der Zeit der Weimarer Republik und den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik und wohl noch mehr im westlichen Ausland als der führende Repräsentant der deutschen Geschichtswissenschaft angesehen". Er gilt als Begründer des Ansatzes der "Ideengeschichte". Friedrich Meinecke war Sohn des Postmeisters Friedrich Ludwig Meinecke. In der Familie kamen dieser und der Pfarrberuf seit Generationen häufig vor. Die "norddeutsch protestantische, bürgerliche und dem preußischen Staatsdienst gewidmete Welt" hat Meinecke für sein späteres Leben geprägt. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er in der altmärkischen Kleinstadt Salzwedel. Der Vater Lothar seines späteren Historikerkollegen Egmont Zechlin war sein Jugendfreund. 1871 wurde sein Vater nach Berlin strafversetzt, wo Friedrich Meinecke am Cöllnischen Gymnasium 1882 die Abiturprüfung ablegte. Anschließend studierte er an der Universität Berlin Germanistik und Geschichte. Er wurde 1886 mit "Das Strahlendorffsche Gutachten und der Jülicher Erbfolgestreit" promoviert. Er trat der Verbindung Colonia bei, die später in der Burschenschaft Saravia aufging. 1909 war er Mitgründer und Vorstandsmitglied der Burschenschaftlichen Historischen Kommission, der heutigen Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung e. V.. Einflussreiche akademische Lehrer waren Heinrich von Sybel, Heinrich von Treitschke und Johann Gustav Droysen. Auf Wunsch Heinrich von Sybels übernahm Meinecke 1893 die Redaktion der "Historischen Zeitschrift", des Hauptorgans der deutschen Geschichtswissenschaft. Er gab sie nach dem Tod Treitschkes 1896 bis 1935 allein oder federführend heraus. 1896 habilitierte sich Meinecke mit einer Biographie über "Das Leben des Generalfeldmarschalls Herrmann von Boyen" an der Universität Berlin. Nach einer Zeit als Privatdozent in Berlin erhielt er 1901 einen Ruf an die Universität Straßburg, 1906 an die Universität Freiburg. In die Zeit an den beiden oberrheinischen Universitäten fällt die Konzeption seiner drei Hauptwerke, Weltbürgertum und Nationalstaat. Studien zur Genesis des deutschen Nationalstaates (erschienen München 1908), Die Idee der Staatsräson in der neueren Geschichte (München 1924) und Die Entstehung des Historismus (München/Berlin 1936). 1911 wurde er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1915 ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Diese Mitgliedschaft legte er 1950 aus Altersgründen nieder. Meinecke gilt als der Erfinder der "Ideengeschichte". Von ihm stammt der Satz, dass die Deutschen durch die Erfahrung der napoleonischen Besatzungszeit von "Weltbürgern" zu "Nationalisten" wurden. Er selbst bekannte sich ausdrücklich zu diesem Nationalismus, lehnte aber im Ersten Weltkrieg Annexionspläne über die deutschen Sprachgrenzen hinaus ab, erwog bis 1917 allerdings Umsiedlungsaktionen im Osten. Seit dem Winter 1914 war Meinecke Professor in Berlin und betätigte sich dort auch als "historisch-politischer Kommentator von hohem Rang" (Ernst Schulin), als er ab 1915 für einen Verständigungsfrieden eintrat. 1917 war er an der Gründung des Volksbundes für Freiheit und Vaterland beteiligt als Gegengewicht zur extremistischen Deutschen Vaterlandspartei. Nach 1918 unterstützte er den neuen Staat mit den Worten: "Ich bleibe, der Vergangenheit zugewandt, Herzensmonarchist und werde, der Zukunft zugewandt, Vernunftrepublikaner." Gegen Ende des Krieges schrieb er, ebenso wie der jüngere Historikerkollege Egmont Zechlin, für die Norddeutsche Allgemeine Zeitung. 1918 wurde er Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei. Nach der Emeritierung 1932 zog sich Meinecke in der Zeit des Nationalsozialismus aus allen öffentlichen Ämtern zurück, 1934 vom Vorsitz der 1928 auf seine Initiative hin gegründeten Historischen Reichskommission, 1935 nach einem Angriff auf Walter Frank aus der Redaktion der Historischen Zeitschrift. Dennoch veröffentlichte er in dieser Zeit weiterhin Bücher, u. a. sein drittes ideengeschichtliches Hauptwerk, Die Entstehung des Historismus und den ersten Teil seiner Autobiographie, Erlebtes. 1862-1901 (Leipzig 1941). Im Alter von 82 Jahren verließ er im März 1945 sein Haus in Berlin-Dahlem und floh mit seiner Frau Antonie nach Franken, wo er das Kriegsende erlebte. Im Sommer holten ihn Freunde nach Göttingen, von wo er im Juli 1946 mit amerikanischer Hilfe - vermittelt durch seine emigrierten Schüler - nach Berlin zurückkehrte. Dort wurde er 1948 zum ersten, wenn auch eher Ehren-Rektor der Freien Universität Berlin gewählt. Wiewohl Meinecke den Nationalsozialismus aus persönlicher und politischer Überzeugung ablehnte, empfand er doch die Niederlage im Zweiten Weltkrieg und die Zerstörung des Deutschen Reichs durch die Alliierten als "die deutsche Katastrophe" - so der Titel seines in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg einflussreichsten Werkes -, was ihm in jüngster Zeit vor allem im Ausland postume Kritik eingetragen hat (vgl. die Sekundärliteratur).
[SW: Fachbücher | Geschichte]
Sybel, Heinrich v. Begründet von / Meinecke, Friedrich u. a. Hrsg.: HISTORISCHE ZEITSCHRIFT. Der ganzen Reihe 77. Band. 1896 (= Neue Folge 41. Band) München und Leipzig Druck und Verlag von R. Oldenbourg 1896
Aus dem Inhalt: REINHOLD KOSER: NEUE VERÖFFENTLICHUNGEN ZUR VORGESCHICHTE DES SIEBENJÄHRIGEN KRIEGES / PAUL BAILLEU: ZUR GESCHICHTE NAPOLEONS I. ERSTER THEIL / ALBERT PICK: BRIEFE DES FELDMARSCHALLS GRAFEN NEITHARDT VON GNEISENAU AN SEINEN SCHWIEGERSOHN WILHELM V. SCHARNHORST / FRIEDRICH MEINECKE: HEINRICH VON TREITSCHKE GESTORBEN / WALTHER GOETZ: DER "KOMPROMIßKATHOLIZISMUS" UND KAISER MAXIMILIAN II. / FRIEDRICH MEINECKE: BOYEN UND ROON. ZWEI PREUßISCHE KRIEGSMINISTER / ALBERT PICK: BRIEFE DES FELDMARSCHALLS GRAFEN NEITHARDT VON GNEISENAU AN SEINEN SCHWIEGERSOHN WILHELM V. SCHARNHORST / KARL LAMPRECHT: ZUM UNTERSCHIEDE DER ÄLTEREN UND JÜNGEREN RICHTUNGEN DER GESCHICHTSWISSENSCHAFT / FRIEDRICH MEINECKE: ERWIDERUNG / MAX LENZ: LAMPRECHTS DEUTSCHE GESCHICHTE: 5. BD. / ALBERT PICK: BRIEFE DES FELDMARSCHALLS GRAFEN NEITHARDT VON GNEISENAU AN SEINEN SCHWIEGERSOHN WILHELM V. SCHARNHORST
Halbleinenband der Zeit, 8°, VIII, 568 Seiten; Titelblatt gestempelt;; Zustand: gut-
[SW: Zeitschriften-Periodika]



