Friedrich Schiller
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Geißdörfer, Esther: Der Dichter als Führer? Die Schiller-Darstellung im Film "Friedrich Schiller. Der Triumph eines Genies" Hauptseminararbeit, GRIN VERLAG, August 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638654346
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Friedrich Schiller, 33 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 2005 ist ein Jahr der Jubiläen: es ist das Einstein, das Schiller- Jahr und der 60. Jahrestag des Kriegsendes. Der 140. Todestag des klassischen Dichters fiel auf den endgültigen Waffenstillstand des zweiten Weltkrieges. Die aus den Trümmern krochen, trieb zunächst anderes um als die Frage nach dem Vermächtnis des deutschen Klassikers, der wie kein Dichter sonst populär war in einem klassenübergreifenden Sinn. 1 Im ersten Nachkriegsjahrzehnt feierte man sowohl im Osten als auch im Westen Deutschlands erneut den Nationaldichter es war eine Schonzeit .2 Im Laufe der Jahre verlangte die Nachkriegsgeneration Rechenschaften und Schillers idealistisches Pathos erschien immer fadenscheiniger und befremdlicher, so dass auf den Bühnen und im Deutschunterricht langsam seine Dekonstruktion begann. Die einst noch so beliebten Schillerzitate verschwanden nach und nach aus der öffentlichen Rede.3 Heute wird Schiller wieder als großer deutscher Literat gefeiert. Die Überschriften und Specials über den Klassiker überschlagen sich fast vor Bewunderung: Freiheit, Frauen, Freundschaft: Friedrich Schiller steht der Gegenwart näher, als viele glauben der oft missbrauchte Klassiker wird neu entdeckt. Die Leidenschaft, mit der er die schimpfliche Kette der Despotie zerriss, wirkt so frisch wie vor 200 Jahren. 4 Die umjubelte Geburt eines deutschen Rebellen wirft allerdings gerade im Hinblick auf den 60. Jahrestag des Kriegsendes die Frage auf, ob der Künstler als Führer dargestellt werden kann. Denn 1940 wurden unter Hitler allgemein akzeptierte Leitfiguren der deutschen Geistes- und Kulturgeschichte als Projektionsfiguren eines Führerkults missbraucht darunter auch Friedrich Schiller. Er wurde als Genie und Rebell zum Vorzeige-Literaten des Dritten Reiches. Inwiefern dies in der filmischen Transformation des rebellischen Sturm- und Drang-Autors Friedrich Schiller gelingen konnte, werde ich im Folgenden anhand des Films Friedrich Schiller. Der Triumph eines Genies heraus arbeiten. Als einführender Überblick dazu dient eine Skizzierung der Filmpropaganda zur NS-Zeit.
NEUBUCH! 2007. 56 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 4 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. v40267
Sigrid Damm, Das Leben des Friedrich Schiller, ISBN: 9783458349327
Nicht Friedrich Schillers Werke sind der Gegenstand dieses Buches, sondern die Umstände und die Bedingungen ihrer Entstehung, der Alltag eines Schriftstellers, Gelehrten und Theatermannes. Sigrid Damm sucht bei ihrer Wanderung die Orte von Schillers viel zu kurzem Leben auf. Es ist ein überraschend kleiner Raum; Schiller hat nie die Schauplätze seiner Dramen - Frankreich, Schottland, die Schweiz - gesehen, nie Italien, hat niemals an einem Meer gestanden. Geldmangel hat sein Leben geprägt. Schiller war einer der ersten Autoren, der einen wesentlichen Teil seiner Einkünfte als freier Autor zu bestreiten versuchte und somit gezwungen war, sich im kommerziellen Literaturbetrieb zu behaupten, ungeachtet dessen, daß er auch der citoyen war, der Ehrenbürger der Französischen Revolution, und der Mann, den Kaiser Franz II. in den \"heiligen römischen Reichs-Adelstand\" erhob. Bei aller äußeren Kargheit war dieses Leben dennoch kein \"Leben im Kle - Sofern nicht anders angegeben, handelt es sich bei unseren Angeboten um Restauflagen, Sonderausgaben oder Exemplare mit kleinen Mängeln., ISBN: 3458349324
2006, 569 Seiten, Maße: 12 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch Verlagspreis 12.00 EUR Als Mängel-Exemplar nur 4.95 EUR
[SW: Schiller, Friedrich von, Biografien/Erinnerungen; Dichter (Biografien/Erinnerungen), Schiller, Friedrich von; Schiller, Friedrich von, Biographien/Erinnerungen; Schiller, Friedrich von, Wirkungsstätten; Literaturwissenschaft; Schriftsteller; Schiller, Friedrich von; Biographie;]
Sigrid Damm, Das Leben des Friedrich Schiller, ISBN: 9783458349327
Nicht Friedrich Schillers Werke sind der Gegenstand dieses Buches, sondern die Umstände und die Bedingungen ihrer Entstehung, der Alltag eines Schriftstellers, Gelehrten und Theatermannes. Sigrid Damm sucht bei ihrer Wanderung die Orte von Schillers viel zu kurzem Leben auf. Es ist ein überraschend kleiner Raum; Schiller hat nie die Schauplätze seiner Dramen - Frankreich, Schottland, die Schweiz - gesehen, nie Italien, hat niemals an einem Meer gestanden. Geldmangel hat sein Leben geprägt. Schiller war einer der ersten Autoren, der einen wesentlichen Teil seiner Einkünfte als freier Autor zu bestreiten versuchte und somit gezwungen war, sich im kommerziellen Literaturbetrieb zu behaupten, ungeachtet dessen, daß er auch der citoyen war, der Ehrenbürger der Französischen Revolution, und der Mann, den Kaiser Franz II. in den \"heiligen römischen Reichs-Adelstand\" erhob. Bei aller äußeren Kargheit war dieses Leben dennoch kein \"Leben im Kle - Sofern nicht anders angegeben, handelt es sich bei unseren Angeboten um Restauflagen, Sonderausgaben oder Exemplare mit kleinen Mängeln., ISBN: 3458349324
2006, 569 Seiten, Maße: 12 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch
[SW: Schiller, Friedrich von, Biografien/Erinnerungen; Dichter (Biografien/Erinnerungen), Schiller, Friedrich von; Schiller, Friedrich von, Biographien/Erinnerungen; Schiller, Friedrich von, Wirkungsstätten; Literaturwissenschaft; Schriftsteller; Schiller, Friedrich von; Biographie;]
Schiller, Friedrich; Benno von Wiese (Hrsg): Gesammelte Werke in Einzelausgaben. Fünf Bände: Band I-III Dramen/ Band IV Gedichte und Prosa/ Band V Historische Schriften, Büchergilde Gutenberg Keine Angabe 1961-1964 Frankfurt am Main
622/ 433/ 437/ 731/ 750S. 8°
Leinen Ein kurzer Abriss... Johann Christoph Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759 in der elterlichen Wohnung in Marbach geboren. Er verbringt seine Kindheit in Marbach, Lorch und Ludwigsburg. Um dem begabten Sohn allerdings eine gute Ausbildung zu ermöglichen, bleibt den Eltern keine andere Wahl, als Friedrich auf die Militärschule des Herzogs Karl Eugen zu schicken. Friedrich vermisst seine Familie, da der Kontakt nur sehr begrenzt zugelassen wird. Auch kann Schiller das Studium nicht wirklich frei wählen. So beginnt er zunächst mit Jura und studiert später Medizin. Die berühmten Werke der antiken Dichter, der berühmten Philosophen und Dramatiker muss er heimlich lesen, da jedwede Beschäftigung mit schöngeistiger Kunst an der Militärschule verboten ist. Schiller schließt Freundschaften zu seinen Mitschülern, aber auch zu einigen Lehrern. Bereits seit seiner frühen Lebensjahre zeichnet sich ab, dass Friedrichs Gesundheit äußerst labil ist. Auch an der Militärschule in Stuttgart wird er häufig krank. Am Ende seines Studiums erhält er wider Erwarten, auch seitens seiner Eltern, keine wirtschaftlich solide Anstellung, sondern muss mit Einschränkungen und dem bescheidenen Gehalt eines Regimentmedikus' auskommen. Diese trostlosen Aussichten, immer weitere Verbote, die seinen Freiraum beschneiden und der Drang endlich seiner wahren Berufung als Dramatiker zu folgen, gipfeln schließlich in seiner Flucht. Es folgen Aufenthalte in Mannheim, Leipzig, Gohlis und schließlich in Weimar. Er bringt seine Stücke für das Theater heraus und findet Verleger für den Druck seiner Werke. Dennoch kann er von den Einnahmen kaum seinen Lebensunterhalt bestreiten. Oftmals in seinem Leben plagen ihn Geldsorgen und das Ringen um Anerkennung. Für beides findet er Gönner und Mäzene, die ihn so gut sie können, zu unterstützen versuchen. Auch sind es immer wieder Frauen, die ihn aus einer Notlage befreien, ihm ein Quartier zur Verfügung stellen, ihm Hilfe anbieten. Als Schiller 1789 eine - wenn auch unbesoldete - Professur in Jena antreten kann, scheinen die schlimmsten finanziellen Nöte dennoch endlich ein Ende zu finden und er kann darüber nachdenken, eine Familie zu gründen. Befreundet mit den beiden Lengefeld-Schwestern heiratet er schließlich am 22.02.1790 Charlotte von Lengefeld. Friedrich und Charlotte haben vier Kinder. Schiller reist 1793 für fast ein Jahr zurück in seine alte Heimat, nach Württemberg, kehrt dann aber nach Jena, wo er bis 1799 verweilt, zurück. Schließlich siedelt er endgültig nach Weimar über. Dank des dortigen Hofes ist die Stadt ein geistiges und kulturelles Zentrum in der renommierte Zeitgenossen wie Goethe, Wieland und Herder leben und arbeiten. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten verbindet Schiller und Goethe seit 1794 eine enge Freundschaft. Die beiden sehr unterschiedlichen Charaktere entdecken, dass sie sich in mancher Hinsicht ideal ergänzen. Auch wenn sich Schillers Hoffnungen vom Weimarer Hof eine sichere Stellung zu erhalten, nicht bestätigen, so gelingt es ihm dennoch, seine Familie finanziell - auch für die Zukunft - abzusichern. 1802 wird Schiller aufgrund seiner Verdienste in den Adelsstand erhoben. Immer wieder muss sich Friedrich aufgrund seiner kränklichen Konstitution auf das Krankenlager zurückziehen. Eine akute Lungenentzündung führt schließlich am 09. Mai 1805 zu seinem frühen Tod. Bei der Autopsie stellen die Ärzte ein multiples Organversagen fest, dass es wie ein Wunder erscheinen lässt, dass Schiller überhaupt noch so lange leben konnte. Bis zuletzt ist der Dramatiker mit der Arbeit an seinen Stücken beschäftigt. Den Demetrius lässt er unvollendet zurück. Band I:Die Räuber/ Die Verschwörung des Fiesco zu Genua/ Kabale und Liebe/ Don Carlos Band II:Wallenstein/ Maria Stuart Band III:Die Jungfrau von Orleans/ Die Braut von Messina/ Wilhelm Tell/ Demetrius Band IV: Gedichte/ Der Verbrecher aus verlorener Ehre/ Der Geisterseher/ Philosophische Briefe/ Was heisst und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?/ Über Anmut und Würde/ Über die ästhetische Erziehung des Menschen/ Über naive und sentimentale Dichtung/ Über die epische und dramatische Dichtung/ Über das Erhabene Band V:Geschichte des Abfalls der Vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung/ Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon/ Geschichte des Dreissigjährigen Kriegs Fünf fadengeheftete, goldgeprägte Ganzleinenbände mit gelbem Farbkopfschnitt. Die Einbände alle mit mehr oder minder ausgeprägten Bereibungen und fleckig, Schnitte ebenso, Ex-Libris auf Innendeckeln, bei drei Bänden auch Vor-und Nachsatzpapiere fleckig, Band I mit Kanteneinriss des vorderen Gelenks. Im Inneren sind die Bücher durchweg von guter Erhaltung.
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