Gustav Meyrink

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Gustav Meyrink: Tschitrakarna das vornehme Kamel - 33 Stücke aus "Des deutschen Spießers Wunderhorn" Reclam 2. Aufl. 1983 Leipzig
245 S.S. 8°

Taschenbuch Die Schnitte und das Papier rundum nachgedunkelt, sonst sehr gute Erhaltung. Gustav Meyrink (eigentlich Gustav Meyer, manchmal fälschlich auch als G. Meyrinck aufgeführt, * 19. Januar 1868 in Wien; 4. Dezember 1932 in Starnberg), war ein österreichischer Schriftsteller. Die Zentren seines literarischen Schaffens waren Prag und München. Zu beiden pflegte er zeitlebens eine innige Hassliebe. 1868 in Wien als unehelicher Sohn des württembergischen Staatsministers Karl von Varnbüler und der Hofschauspielerin Maria Meyer geboren, verbrachte Gustav Meyrink seine Schulzeit in München, Hamburg und Prag. Von 1889-1902 leitete er mit einem Neffen Christian Morgensterns ein Prager Bankhaus.[1] Betrugsvorwürfe, denen er sich 1902 unverschuldet ausgesetzt sah, zwangen ihn zur Geschäftsaufgabe. 1903 war er Redakteur der Wiener Satirezeitschriften Lieber Augustin und Simplicissimus, bis er 1905 nach München übersiedelte und als freier Schriftsteller arbeitete. Von 1911 bis zu seinem Tod 1932 lebte er in Starnberg. 1927 konvertierte er vom Protestantismus zum Mahayana-Buddhismus. Als einer der Ersten im deutschen Sprachraum (ein bedeutender Vorgänger war aber E.T.A. Hoffmann) verfasste Meyrink phantastische Romane. Während sein Frühwerk mit dem Spießbürgertum seiner Zeit abrechnet (Des deutschen Spießers Wunderhorn), befassen sich seine späteren, häufig im alten Prag spielenden Werke hauptsächlich mit übersinnlichen Phänomenen und dem metaphysischen Sinn der Existenz (Der Golem, Das grüne Gesicht, Der weiße Dominikaner, Der Engel vom westlichen Fenster). In diesen Romanen sowie in verschiedenen Artikeln äußerte Meyrink, selbst schon früh Mitglied der theosophischen Loge Germania, esoterisch-mystische Ansichten, die unter anderem religiös-messianische Ideen und Elemente des Buddhismus, aus jüdischer und christlicher Mystik sowie aus Theosophie und Alchemie enthielten. Im Rosenkreuzertum und der Theosophie des 20. Jahrhunderts, sowie allgemein unter esoterisch interessierten Menschen, stoßen seine Werke auf besonderes Interesse. Meyrink nahm - wie auch Thomas Mann - an Sitzungen mit dem österreichischen Medium Willi Schneider teil, die vom Freiherrn Albert von Schrenck-Notzing in München durchgeführt wurden, und publizierte auch über Parapsychologie (An der Grenze des Jenseits). Meyrink übersetzte unter anderem die Werke von Charles Dickens und Rudyard Kipling. Für den Leipziger List-Verlag besorgte er außerdem die 1928 veröffentlichte Übertragung von George Sylvester Vierecks und Paul Eldridges Meine ersten 2000 Jahre: Autobiographie des Ewigen Juden. Gershom Scholem, einer der bedeutendsten Erforscher der jüdischen Mystik, besuchte Meyrink 1921 in Starnberg, vor allem um mit ihm über Details seines Romans "Der Golem" zu diskutieren. Sechzig Jahre später charakterisierte er Meyrink als einen "damals berühmten Schriftsteller, der eine außerordentliche Begabung für antibürgerliche Satire mit einer nicht weniger ausgeprägten für mystische Marktschreierei verband, die sich vor allem in haarsträubenden, teilweise sehr eindrucksvollen, aber nicht ganz ernsten Kurzgeschichten niederschlug, deren literarische Qualität erst in unserer Zeit von Jorge Luis Borges übertroffen worden ist." [2] 1958 wurde die Meyrinkgasse in Wien-Liesing nach ihm benannt. Dr. Henri Clemens Birven erwähnt in seinem Buch "Lebenskunst in Yoga und Magie." (Origo Verlag, Zürich 1953.), dass er zusammen mit Meyrink und Dr. Ernst Peithman, einem prominenten Vertreter der Gnostisch-Katholischen Kirche, Forschungen über die mysteriöse Identität der Begründerin des Golden Dawn betrieben haben soll.[3] In dieser Auswahl von 33 Satiren, Grotesken und Parodien der Sammlung "Des deutschen Spießers Wunderhorn" (1916), die zum großen Teil zuvor als Beiträge im "Simplicissimus" erschienen waren, zeigt sich Gustav Meyrink als Meister der scharf ausgeprägten Satire, die seinem produktivem Hass auf den Spießer und dessen uniformierte Varianten zu verdanken ist. "Haß gegen das gesund Bürgerliche" sagte man Meyrink mit Recht nach: "So lieblos ist der deutsche Bürger noch nie geschildert und seziert worden.";

[SW: Deutsche Literatur | Satire | Gustav Meyrink]

Details

Meyrink, Gustav: Der weisse Dominikaner. Aus dem Tagebuch eines Unsichtbaren. Roman. Mit einem Nachwort von Eduard Frank. - (=Heyne-Bücher : [01, Allgemeine Reihe] ; 5817). München, Heyne Verlag, 1981. ISBN: 3453012798
Besitzername auf dem Vorsatz. Einige Seiten etwas knittrig. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Guter Zustand. - Gustav Meyrink (eigentlich Gustav Meyer, manchmal fälschlich auch als G. Meyrinck aufgeführt, * 19. Januar 1868 in Wien; 4. Dezember 1932 in Starnberg), war ein österreichischer Schriftsteller. Die Zentren seines literarischen Schaffens waren Prag und München. Zu beiden pflegte er zeitlebens eine innige Hassliebe. Leben [Bearbeiten]1868 in Wien als unehelicher Sohn des württembergischen Staatsministers Karl von Varnbüler und der Hofschauspielerin Maria Meyer geboren, verbrachte Gustav Meyrink seine Schulzeit in München, Hamburg und Prag. Von 1889-1902 leitete er mit Johann David Morgenstern ein Prager Bank- und Wechslergeschäft.[1] Betrugsvorwürfe, denen er sich 1902 unverschuldet ausgesetzt sah, zwangen ihn zur Geschäftsaufgabe. 1903 war er Redakteur der Wiener Satirezeitschriften Lieber Augustin und Simplicissimus, bis er 1905 nach München übersiedelte und als freier Schriftsteller arbeitete. Von 1911 bis zu seinem Tod 1932 lebte er in Starnberg. 1927 konvertierte er vom Protestantismus zum Mahayana-Buddhismus. Als einer der Ersten im deutschen Sprachraum (ein bedeutender Vorgänger war aber E.T.A. Hoffmann) verfasste Meyrink phantastische Romane. Während sein Frühwerk mit dem Spießbürgertum seiner Zeit abrechnet (Des deutschen Spießers Wunderhorn), befassen sich seine späteren, häufig im alten Prag spielenden Werke hauptsächlich mit übersinnlichen Phänomenen und dem metaphysischen Sinn der Existenz (Der Golem, Das grüne Gesicht, Der weiße Dominikaner, Der Engel vom westlichen Fenster). In diesen Romanen sowie in verschiedenen Artikeln äußerte Meyrink, selbst schon früh Mitglied der theosophischen Loge Germania, esoterisch-mystische Ansichten, die unter anderem religiös-messianische Ideen und Elemente des Buddhismus, aus jüdischer und christlicher Mystik sowie aus Theosophie und Alchemie enthielten. Im Rosenkreuzertum und der Theosophie des 20. Jahrhunderts, sowie allgemein unter esoterisch interessierten Menschen, stoßen seine Werke auf besonderes Interesse. Meyrink nahm - wie auch Thomas Mann - an Sitzungen mit dem österreichischen Medium Willi Schneider teil, die vom Freiherrn Albert von Schrenck-Notzing in München durchgeführt wurden, und publizierte auch über Parapsychologie (An der Grenze des Jenseits). Meyrink übersetzte unter anderem die Werke von Charles Dickens und Rudyard Kipling. Für den Leipziger List-Verlag besorgte er außerdem die 1928 veröffentlichte Übertragung von George Sylvester Vierecks und Paul Eldridges Meine ersten 2000 Jahre: Autobiographie des Ewigen Juden. Gershom Scholem, einer der bedeutendsten Erforscher der jüdischen Mystik, besuchte Meyrink 1921 in Starnberg, vor allem, um mit ihm über Details seines Romans "Der Golem" zu diskutieren. Sechzig Jahre später charakterisierte er Meyrink als einen "damals berühmten Schriftsteller, der eine außerordentliche Begabung für antibürgerliche Satire mit einer nicht weniger ausgeprägten für mystische Marktschreierei verband, die sich vor allem in haarsträubenden, teilweise sehr eindrucksvollen, aber nicht ganz ernsten Kurzgeschichten niederschlug, deren literarische Qualität erst in unserer Zeit von Jorge Luis Borges übertroffen worden ist." [2] 1958 wurde die Meyrinkgasse in Wien-Liesing nach ihm benannt. ... Aus: wikipedia-Gustav_Meyrink , ISBN-13: 9783453012790

Erste Auflage dieser Ausgabe. 271 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Germanistik, Literarische Porträts, Okkultismus, Deutsche Literatur der 20 er Jahre, Rosenkreuzer, Literaturgattungen, Literaturepochen, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Autorität, Fantasy, Prag, Magischer Realismus, Okkulte Romane, Phantasie, Literaturrezeption, Phantastik, Phantasien, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Deutsche Literatur, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Phantastische Literatur, Esoterik, Grenzwissenschaften, Deutsche Literatur der zwanziger Jahre, Grenzgebiete der Wissenschaft und Esoterik, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon, Literarhistoriker, Phantastica, Literaturkommentare]

Details

Meyrink, Gustav: Des deutschen Spießers Wunderhorn. Zwei Bände (= komplett). Carl Schünemann Verlag 11.-13. Tausend Ohne Jahresangabe (um 1913) Bremen
303, 300S. 8°

Leinen Zwei fadengeheftete, geprägte Ganzleineneinbände. Einbände leicht nachgedunkelt und etwas fleckig, Schnitte deutlich nachgedunkelt, einige Seiten mit Knick oder leicht fleckig, ansonsten noch guter bis befriedigender Zustand. Gustav Meyrink (eigentlich Gustav Meyer, manchmal fälschlich auch als G. Meyrinck aufgeführt, * 19. Januar 1868 in Wien; 4. Dezember 1932 in Starnberg), war ein österreichischer Schriftsteller. Die Zentren seines literarischen Schaffens waren Prag und München. Zu beiden pflegte er zeitlebens eine innige Hassliebe. 1868 in Wien als unehelicher Sohn des württembergischen Staatsministers Karl von Varnbüler und der Hofschauspielerin Maria Meyer geboren, verbrachte Gustav Meyrink seine Schulzeit in München, Hamburg und Prag. Von 1889-1902 leitete er mit einem Neffen Christian Morgensterns ein Prager Bankhaus. Betrugsvorwürfe, denen er sich 1902 unverschuldet ausgesetzt sah, zwangen ihn zur Geschäftsaufgabe. 1903 war er Redakteur der Wiener Satirezeitschriften Lieber Augustin und Simplicissimus, bis er 1905 nach München übersiedelte und als freier Schriftsteller arbeitete. Von 1911 bis zu seinem Tod 1932 lebte er in Starnberg. 1927 konvertierte er vom Protestantismus zum Mahayana-Buddhismus. Als einer der Ersten im deutschen Sprachraum (ein bedeutender Vorgänger war aber E.T.A. Hoffmann) verfasste Meyrink phantastische Romane. Während sein Frühwerk mit dem Spießbürgertum seiner Zeit abrechnet (Des deutschen Spießers Wunderhorn), befassen sich seine späteren, häufig im alten Prag spielenden Werke hauptsächlich mit übersinnlichen Phänomenen und dem metaphysischen Sinn der Existenz (Der Golem, Das grüne Gesicht, Der weiße Dominikaner, Der Engel vom westlichen Fenster). In diesen Romanen sowie in verschiedenen Artikeln äußerte Meyrink, selbst schon früh Mitglied der theosophischen Loge Germania, esoterisch-mystische Ansichten, die unter anderem religiös-messianische Ideen und Elemente des Buddhismus, aus jüdischer und christlicher Mystik sowie aus Theosophie und Alchemie enthielten. Im Rosenkreuzertum und der Theosophie des 20. Jahrhunderts, sowie allgemein unter esoterisch interessierten Menschen, stoßen seine Werke auf besonderes Interesse. Meyrink nahm - wie auch Thomas Mann - an Sitzungen mit dem österreichischen Medium Willi Schneider teil, die vom Freiherrn Albert von Schrenck-Notzing in München durchgeführt wurden, und publizierte auch über Parapsychologie (An der Grenze des Jenseits). Meyrink übersetzte unter anderem die Werke von Charles Dickens und Rudyard Kipling. Für den Leipziger List-Verlag besorgte er außerdem die 1928 veröffentlichte Übertragung von George Sylvester Vierecks und Paul Eldridges Meine ersten 2000 Jahre: Autobiographie des Ewigen Juden. Gershom Scholem, einer der bedeutendsten Erforscher der jüdischen Mystik, besuchte Meyrink 1921 in Starnberg, vor allem um mit ihm über Details seines Romans "Der Golem" zu diskutieren. Sechzig Jahre später charakterisierte er Meyrink als einen "damals berühmten Schriftsteller, der eine außerordentliche Begabung für antibürgerliche Satire mit einer nicht weniger ausgeprägten für mystische Marktschreierei verband, die sich vor allem in haarsträubenden, teilweise sehr eindrucksvollen, aber nicht ganz ernsten Kurzgeschichten niederschlug, deren literarische Qualität erst in unserer Zeit von Jorge Luis Borges übertroffen worden ist." 1958 wurde die Meyrinkgasse in Wien-Liesing nach ihm benannt. Dr. Henri Clemens Birven erwähnt in seinem Buch "Lebenskunst in Yoga und Magie." (Origo Verlag, Zürich 1953.), dass er zusammen mit Meyrink und Dr. Ernst Peithman, einem prominenten Vertreter der Gnostisch-Katholischen Kirche, Forschungen über die mysteriöse Identität der Begründerin des Golden Dawn betrieben haben soll.

[SW: Deutsche Literatur | Novellen, Erzählungen | Gustav Meyrink]

Details

Gustav Meyrink (1868 - 1932) - Meyrink, Gustav: Der heiße Soldat und andere Geschichten. Langens Mark-Bücher. Eine Sammlung moderner Literatur, Band 11. München, Verlag Albert Langen, ohne Jahr,.
- Gustav MEYRINK (eigentlich Gustav Meyer, manchmal fälschlich auch als G. Meyrinck aufgeführt, * 19. Januar 1868 in Wien; 4. Dezember 1932 in Starnberg), war ein österreichischer Schriftsteller. Die Zentren seines literarischen Schaffens waren Prag und München. Zu beiden pflegte er zeitlebens eine innige Hassliebe

8.-12. Tausend, 93 S., 1 Blatt Verlagswerbung, kl.8°, (17,6 x 11,3 cm), Pappband mit montierten Deckel- und Rückenschildern, das Deckelschild herstellungsbedingt leimfleckig, Vorderschnitt leicht stockig, beide fliegenden Vorsätze papierbedingt gebräunt und fleckig, Besitzeintrag von 1919 auf dem fliegenden Vorsatz, der Buchblock sauber, aber Klammerheftung rostig und herstellungsbedingt sichtbar

[SW: deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts, österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts, Verlagsreihen, Langens Mark-Bücher, Band 11, Gustav Meyrink]

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