Hans Christian Andersen

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Andersen, Hans Christian: Der Flachs. Märchen. Mit Illustrationen von Martha Eppler. Sonderausgabe der Büttenpapierfabrik Hahnemühle. Papierfabrik Hahnemühle Sonderausgabe für die Freunde des Hauses Ohne Jahresangabe (um 1965) Dassel
Ohns Seitenzählung (6 Bl.)S. 8°

Broschur Illustrierte englische Broschur mit aufgetragenem Umschlagtitel und Umschlagillustration (Spinnrad) in sehr gutem Zustand. "Das Märchen "Der Flachs" von Hans Christian Andersen, illustriert von Martha Eppler, wurde bei Carl Schleicher & Schüll, Einbeck/Han. gedruckt auf Büttenpapier Nr. 100 und gebunden in Bugra-Bütten Nr. 303 der Büttenpapiedabrik Hahnemühle GmbH, Dassel." Das Unternehmen Hahnemühle FineArt GmbH mit Firmensitz im niedersächsischen Dassel (Ortsteil Relliehausen) ist ein papierherstellendes Unternehmen. Im Bereich beschichteter Papiere für den Tintenstrahldruck ist Hahnemühle Weltmarktführer. Weitere Tätigkeiten sind Produktion und Vertrieb von Künstlerpapieren für traditionelle Maltechnik sowie Filterpapieren für Industrie und Forschung. Das Unternehmen geht zurück auf die Gründung einer Papiermühle durch Merten Spieß am 27. Februar 1584 in Relliehausen im Solling, an einem Quellfluss, der aufgrund der Filterwirkung des Sandsteins im Solling das für hohe Papierqualität entscheidende, besonders weiche und reine Quellwasser bot und bis heute bietet. Der mit Bezug auf die ältere Zeit in der Literatur als Papiermühle Relliehausen oder Dassel bekannte Betrieb, zunächst nur einer von vielen dieser Art zwischen Weser und Leine, konnte sich als einziger von ihnen über die Jahrhunderte erhalten. Bis ins Jahr 1769 blieb die Fabrik im Besitz der Familie Spieß. Am 30. August 1769 kaufte Johann Jacob Heinrich Andrae aus Petershütte bei Osterode die Papiermühle für 4500 Reichsthaler. Nach dem frühen Tod Andraes übernahm dessen Sohn die Mühle. Am 13. August 1884 erwarb H. J. Heinemann aus Hannover die Papiermühle von Oskar Andrae und begann sofort mit der Errichtung einer neuen Produktionsstätte. Als hierbei unvorhergesehene Schwierigkeiten und Kosten anfielen, sah er sich schließlich genötigt, die Fabrik wieder abzugeben und verkaufte an die Familie Hahne. Seit der Übernahme durch Carl Hahne im Jahr 1886 wird die Firma unter dem heutigen Namen Hahnemühle weitergeführt. Während des Zweiten Weltkriegs fälschten die Papiermacher und Techniker des Unternehmens im Auftrag des Reichssicherheitshauptamts als Teil der Operation Bernhard erfolgreich das Banknotenpapier des Britischen Pfundes. Heute werden von etwa 150 Mitarbeitern (weltweit) Papiere für Maler, Grafiker, Illustratoren, Buchbinder, Fotografen, Druckdienstleister, sowie Papiere für industrielle Spezialanwendungen und für chemische und biologische Analysen hergestellt. Die Hahnemühle hat Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien und China. Vor allem als Papierfabrik für hochwertigen Künstlerpapiere für Mal- und Drucktechniken ist die Hahnemühle aktiv. Hahnemühle gilt als Erfinder der Digitalen Fine Art InkJet Papiere. Auf den echten Künstlerpapieren, die mit einer speziellen Tintenaufnahmeschicht veredelt sind, entstehen mit langlebigen Pigment-Tinten konservatorisch wertvolle Drucke in Museumsqualität. Die Hahnemühle Digital FineArt Collection bietet Papiere und Leinwände für exklusive Fotografie, Computerkunst sowie Gemälde- und Fotoreproduktionen. Hans Christian Andersen (2. April 1805 in Odense; 4. August 1875 in Kopenhagen) ist der wohl berühmteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Hans Christian Andersen wurde als Sohn des verarmten Schuhmachers Hans Andersen (1782-1816) und der alkoholkranken Wäscherin Anne Marie Andersdatter (ca. 1775-1833) geboren[1]. Nach dem Tod seines Vaters ging er mit 14 Jahren nach Kopenhagen und bemühte sich, dort als Schauspieler zum Theater zu kommen. Nachdem ihm das jedoch nicht gelang, versuchte er sich ebenso vergeblich als Sänger und verfasste schon erste kleine Gedichte. Schließlich nahm ihn Konferenzrat Jonas Collin, der damalige Direktor des Königlichen Theater Kopenhagen (Det Kongelige Teater), in seine Obhut und in sein Haus auf. Dort fühlte er sich besonders zu dem Sohn seiner Gasteltern, Edvard Collin, hingezogen, den diese Zuneigung jedoch eher befremdete und der diese nicht erwiderte. Eine enge Freundschaft verband ihn mit der jüngsten Tochter Louise Collin. Von der Theaterdirektion unterstützt und durch König Friedrich VI. gefördert, konnte er von 1822 bis 1826 bei Rektor Meissling eine Lateinschule in der kleinen Provinzstadt Slagelse besuchen, von 1826 bis 1828 eine weitere Lateinschule in Helsingör und anschließend die Universität Kopenhagen. Am Ende seiner Schulzeit entstand das Gedicht "Das sterbende Kind", in dem der Autor die Welt aus den Augen eines kleinen Kindes beschrieb. Diese Perspektivwahl wurde später typisch für sein literarisches Schaffen. Das Gedicht wurde in mehreren Sprachen veröffentlicht. Andersen verliebte sich in Riborg Voigt, die Schwester seines Studienfreundes Christian Voigt. Allerdings war sie bereits einem anderen Mann versprochen. Ihren Abschiedsbrief bewahrte er zeitlebens in einem Ledersäckchen auf, man fand ihn nach seinem Tod beim Autor. Nach der Heirat Riborgs unternahm Andersen mehrere Reisen nach Deutschland, England, Italien, Spanien und in das Osmanische Reich. Unter dem Einfluss der italienischen Landschaft entstanden die ersten Vorformen der "Kleinen Meerjungfrau". Die Beschreibung der Welt in dem gleichnamigen Märchen zeigt deutlich die italienischen Einflüsse. Auf seinen insgesamt 30 großen Reisen kam er 32 Mal nach Dresden und 15 Mal nach Maxen bei Dresden, wo er seine Freunde, die Mäzenen Friederike und Friedrich Anton Serre besuchte. Dort schrieb er auch: "Des Herzens Sonnenschein in Sachsen, er strahlt am schönsten doch in Maxen". In seinen späten Jahren war er mit vielen bekannten Frauen befreundet: Henriette Wulff ( 13. September 1858 beim Brand der SS Austria), Tochter des Kommandeurs und Gönners P. F. Wulff, ferner Sophie Örsted, Tochter des Entdeckers des Elektromagnetismus Hans Christian Örsted, und Jenny Lind, auch "die schwedische Nachtigall" genannt, die er sehr verehrte. Allerdings blieb er lebenslang unverheiratet. Mit Edvard Collin verband ihn jedoch auch nach dessen Heirat im gegenseitigen Einvernehmen eine Freundschaft auf Distanz. In der Wissenschaft wird kontrovers diskutiert, ob Andersen homosexuell gewesen sei. Diese Diskussion begann schon im 19. Jahrhundert und wurde 1901 mit dem Artikel "Hans Christian Andersen: Beweis seiner Homosexualität" von Carl Albert Hansen Fahlberg (unter dem Pseudonym Albert Hansen, siehe hier) in Magnus Hirschfelds "Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen" erstmals vertieft. Jüngere Untersuchungen haben versucht, in Andersens Märchen und Romanen insbesondere das Thema der homoerotischen Maskierung herauszuarbeiten. Wenige Monate vor seinem Tod empfing der Dichter den Fotografen C. Weller des Firma Hansen, Schou & Weller, um Aufnahmen von sich in seinen Privaträumen anfertigen zu lassen. Andersen starb siebzigjährig als international verehrter und anerkannter sowie hochdekorierter Künstler am 4. August 1875 in Kopenhagen und wurde dort auf dem Assistens Friedhof beigesetzt. Andersen schrieb mehr als 160 Märchen in acht Bänden. Dabei bearbeitete er Volksmärchen, bis sie seinen literarischen Ansprüchen genügten und von Kindern verstanden werden konnten.

[SW: Sonderausgaben, Drucke auf Bütten | Dänische Literatur | Märchen | Illustrierte Bücher]

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van Dok, Netti [Hrsg.]; Das grosse Buch der schönsten Märchen, Bindlach: Gondrom Verlag, 1990. ISBN: 3811207180
Einbandkanten stark bestoßen, die Seiten sind teilweise fleckig, Die schönsten und bekanntesten Märchen der Brüder Grimm, Ludwio Bechsteins und Christian Andersens. Ein Ausflug in eine Welt, in der Träume wahr werden und stets das Gute über das Böse sieqt. Mit 135 phantasievollen Illustrationen von Laurence Sartin. Aus dem Inhalt: Der Froschkönig (Brüder Grimm) - Von dem Fischer und seiner Frau (Brüder Grimm) - Der Buchweizen (Hans Christian Andersen) - Schneewittchen (Brüder Grimm) - Brüderchen und Schwesterchen (Brüder Grimm) - Der standhafte Zinnsoldat (Hans Christian Andersen) - Die Gänsemagd (Brüder Grimm) - Hans im Glück (Ludwig Bechstein) - Hansel und Gretel (Brüder Grimm) - Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen (Brüder Grimm) - Daumesdick (Brüder Grimm) - Die sieben Raben (Ludwig Bechstein) - Aschenputtel (Brüder Grimm) - Die Bremer Stadtmusikanten (Brüder Grimm) - Dornröschen (Brüder Grimm) - Schneeweißchen und Rosenrot (Brüder Grimm) - Rotkäppchen (Brüder Grimm) - Rumpelstilzchen (Brüder Grimm) - Das Nußzweiglein (Ludwig Bechstein) - Rapunzel (Brüder Grimm) - Der gestiefelte Kater (Brüder Grimm) - König Drosselbart (Brüder Grimm) - Der Hirsedieb (Ludwig Bechstein) - Das Wasser des Lebens (Brüder Grimm) - Der Schweinehirt (Hans Christian Andersen) - Tischlein deck dich (Ludwig Bechstein) - Das tapfere Schneiderlein (Brüder Grimm) - Der Wolf und die sieben Geißlein (Brüder Grimm) - Jorinde und Joringel (Brüder Grimm) - Des Kaisers neue Kleider (Hans Christian Andersen) - Die Sterntaler (Brüder Grimm) - Die roten Schuhe (Hans Christian Andersen) - Frau Holle (Brüder Grimm) - Schwan, kleb an (Ludwig Bechstein) - Der kleine Däumling (Ludwig Bechstein) - Der Hasenhüter und die Königstochter (Ludwig Bechstein) Bei einem eingefügten Bild handelt es sich um das Originalbuch. Bei Bestellungen Werktags bis 12,00 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, ansonsten am folgenden Werktag.

234 30 cm Pappeinband

[SW: Das grosse Buch der schönsten Märchen; Netti van Dok; Märchen; Geschichten; Kinderbuch; Vorlesebuch; Der Froschkönig; Von dem Fischer und seiner Frau; Der Buchweizen; Schneewittchen; Brüderchen und Schwesterchen; Der standhafte Zinnsoldat; Die Gänsemagd; Hans im Glück; Hänsel und Gretel; Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen; Daumesdick; Die sieben Raben; Aschenputtel ; Die Bremer Stadtmusikanten; Dornröschen; Schneeweißchen und Rosenrot; Rotkäppchen; Rumpelstilzchen; Das Nußzweiglein; Rapunzel; Der gestiefelte Kater; König Drosselbart; Der Hirsedieb; Das Wasser des Lebens; Der Schweinehirt; Tischlein deck dich; Das tapfere Schneiderlein; Der Wolf und die sieben Geißlein; Jorinde und Joringel; Des Kaisers neue Kleider; Die Sterntaler; Die roten Schuhe; Frau Holle; Schwan, kleb an; Der kleine Däumling; Der Hasenhüter und die Königstochter;]

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Andersen, Hans Christian,: Konvolut v. 8 Titeln / 1. Die Nachtigall, Hamburg, Broschek Verlag,, 1969.
DABEI: Zentner, Karl( Hrsg.) - H. Cr. Andersen in der Anekdote (München Heimeran Verlag 1967, 69 S., 1. Aufl., Kleine Anekdotensammlung: Band III. OPBd., 8°, gutes Ex.) (Literatur-A) ------------- DABEI: Andersen, Hans Christian - Das Märchen meines Lebens. In neuer Übertragung hrsg. von A. Huhnhäuser (Berlin, Volksverband der Bücherfreunde, 1920, 325 S. OPpbd, Einband etwas bestoßen, innen gut) (Literatur) ------------ DABEI: Andersen, Hans Christian - Sämtliche Märchen und Geschichten in zwei Bänden. Herausgegeben und eingeleitet von Leopold Magon. Unter Benutzung älterer Ausgaben übertragen von Eva-Maria Blühm. Das Titelportrait zeigt Andersen nach dem Gemälde von C.A. Jensen, 1838 Andersen-Haus, Odense (Leipzig, Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung, ca.1965, 2 Bände, 8°, LIX/659/707 S. OlnBd, farbiger Kopfschnitt, Goldschrift, illustrierter Rücken und kleine Illustration auf dem Einband, Frontispiz H.Chr.Andersen (bei einem Band lose) sonst guter Zustand. Sammlung Dieterich Band 132/133) (Ki-Jug.lit.) ------------ DABEI: Andersen, Hans Christian - Der Dichter und die Welt. Briefe von Hans Christian Andersen (Leipzig, Kiepenheuer, 1917, 1. Auflage, 394 S., 1 Titelporträt, 1.-6. Tausend. Übertragen und hg. von E. von Hollander, Halbleder, min. Gebr.spuren, gut) (Literatur) ------------ DABEI: Jürgen Oppermann - H.C. Andersen zu Besuch in Karlsruhe 1855. 1860. 1873 (Karlsruhe, INFO Verlag, 2005, 1., 16 S., Abb., (= Rheinschrift); OBroschur, gutes Ex.) (Brosch-O) -------------- DABEI: Andersen, Hans Christian - Die Nachtigall (Ein Märchen) (Wolfgang Jess Verlag Dresden, 1957, 1., 16 S., Papierschnitte von Joachim Koelbel, Orig.Leinen, gutes Ex.) (Lit.)

1. Auflage, unpag. 24 S., farbige Ill. v. Kurt Wendlandt, ill. Halbleinen, Name auf Innendeckel, gutes Ex.,

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Andersen, Hans Christian / Perlet, Gisela (Hrsg.): Hans Christian Andersen Lebensbuch. Herausgegeben, übersetzt und mit Nachwort von Gisela Perlet, München, Diederichs, 1993.
Das früheste autobiographische Fragment " Levnedsbog " - hier erstmals in einer deutschen Ausgabe erschienen, illustriert mit Skizzen und Karikaturen des Dichters Hans Christian Andersen ( Hans Christian Andersen-Museum Odense ).

Deutsche Erstausgabe. ISBN 3424011711. 212 S. mit schwarz/weiß Abbildungen nach Zeichnungen von Hans Christian Andersen aus dem Besitz des Hans Christian Andersen Museum in Odense, Nachwort, Anmerkungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustriertem Schutzumschlag. Hardcover. Gebundene Ausgabe. Fester Einband. Sauberes frisches, sehr gutes Exemplar, ungelesen wie neu.

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