Hans Hass
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Hass, Hans: Jäger auf dem Meeresgrund. Mit 104 Bildern. Südwest Verlag Keine Angabe (Erste Aufl. dieser Ausg.) Ohne Jahresangabe München
296S. Groß 8°
Leinen Geprägter Ganzleinenband mit Schutzumschlag. Der Umschlag nachgedunkelt, knittrig, angerändert und randrissig, der Einband an den Kanten fleckig, Schnitte nachgedunkelt und angeschmutzt, innen noch gute Erhaltung. Befriedigender Zustand. Mit zahlreichen Fotografien im Text. Hans Heinrich Romulus Hass (* 23. Jänner 1919 in Wien) ist ein österreichischer Tauchpionier und Meeresforscher, der vor allem durch seine Dokumentarfilme über Haie und seinen Einsatz für den Umweltschutz bekannt wurde. Hans Hass ist der Sohn des Rechtsanwalts Dr. Hans Hass und der Fabrikantentochter Meta Brausewetter. Er besuchte das Theresianum in Wien und schloss 1937 die Schule ab. Prägend für sein Interesse an der Meeresbiologie war seine Maturareise 1937 an die Französische Riviera mit Unterwasserjagden und Unterwasserfotografie. 1939 organisierte Hans Hass eine Reise nach Curacao und Bonaire (Niederländische Antillen) mit seinen Freunden Alfred von Wurzian und Jörg Böhler. Dort dreht er seinen ersten Film, bei dem er erstmals die freischwimmende Filmmethode verwandte. Nach der Expedition in die Karibik und ersten Fachartikeln stieg Hass 1940 vom Studium der Rechtswissenschaften auf Zoologie um. Eine weitere Expedition führte ihn 1942 in die Ägäis zur Pilion-Halbinsel, den Nördlichen Sporaden und nach Santorin. Mit dabei war erstmals auch Alfons Hochhauser, der als Ortskundiger, Dolmetscher und Fischerei-Experte unentbehrlich war. Aufgrund einer Gefäßkrankheit der Füße wurde Hans Hass nicht zur Wehrmacht eingezogen. Er litt unter dem Raynaud-Syndrom. Beim Marschieren starben ihm die Füße ab. Im Februar 1944 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Zoologie mit einer Dissertation über die zu den Moostierchen gehörenden Neptunschleier (Reteporidae beziehungsweise Phidoloporidae). Bis Kriegsende widmete er sich vorwiegend der Fertigstellung seines letzten Expeditionsfilms. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging sein Forschungsschiff durch Beschlagnahmung verloren; er wandte sich der Anthropologie und Evolutionsbiologie zu. 1947 wurde sein Film "Menschen unter Haien", der bereits 1942 als Ufa-Kulturfilm begonnen worden war, in Zürich uraufgeführt. 1948 erschien dann sein populärstes Buch "Menschen und Haie". Es folgten Verträge mit Herzog-Film (München) sowie Sascha-Film (Wien) und - nach zwei Expeditionen zum Roten Meer - zwei "Xarifa"-Expeditionen. Das neue Forschungsschiff "Xarifa" musste sich teilweise durch Foto-Safaris (Rotes Meer) und mit Hilfe der BBC finanzieren. 1960 wurde es von Hass wieder verkauft. Nach Expeditionen in Ostafrika und Südasien entstanden 1959 erste Fernsehserien, 1961 erstmals auch über Landlebewesen. Es folgte Verhaltensforschung und 1963 bis 1966 die Energon-Theorie - die Basis seiner folgenden Arbeiten: Kombiniert mit Managementstrategie publizierte Hass 1969 über Gemeinsamkeiten zur Evolution. In den Siebzigern behandelte er Umwelt- und Wirtschaftsthemen und erhielt 1977 den Berufstitel "Professor", der aber nicht mit einer akademischen Beförderung oder einem Lehrstuhl an der Universität verglichen werden kann. 1983 begannen langjährige Studien und zahlreiche Seminare über Raubtierinstinkte im Beruf. Hass vereinte Meeresbiologie, Verhaltensforschung und Managementtheorien. 1989 wandte er sich wieder Umweltthemen zu Ferner entwickelte Hass die "Energon-Theorie", in der er unter anderem Evolutionsbiologie und Thermodynamik miteinander zu verbinden sucht. Sie wurde von der akademischen Wissenschaft nicht rezipiert und gilt als pseudowissenschaftlich. Hass definiert die aus Zellen bestehenden Organe des Menschen als Funktionsträger und rechnet die Produkte der Technik als zusätzliche Organe, die nach Bedarf ausgetauscht werden können, dem Individuum hinzu. Er bezeichnet den Menschen daher als "Hyperzeller" und charakterisiert den modernen Menschen als wandelbares, flexibles Wesen, das er "Homo Proteus" (nach dem griechischen Gott Proteus) bezeichnet ("Die Hyperzeller. Das neue Menschenbild der Evolution" - s. u.). Das Energonkonzept wird von Hass als sein "Glasperlenspiel" bezeichnet, in dem er versucht, das Begriffssystem verschiedener Wissenschaften zusammenzuführen und durch eine einheitliche Struktur und ein einheitliches Begriffssystem darzustellen. Wolfgang Klausewitz und Irenäus Eibl-Eibesfeldt benannten 1959 die von ihm bei den Malediven entdeckten Röhrenaale nach ihm und seinem Schiff Xarifa mit Xarifania hassi (die Art wurde mittlerweile in Heteroconger hassi umbenannt.) Hass tauchte im Januar 2005 vor den Malediven, um die Folgen der Tsunamikatastrophe unter Wasser festzustellen. Im Januar 2007 nahm er an einer Kreuzfahrt vor Port Sudan teil und unternahm dort ebenfalls einige Tauchgänge. Im April 2006 gab Hass seinen Wohnsitz in Liechtenstein auf und lebt seitdem wieder in Wien. Nach der Übersiedlung von Wien nach Berlin gründete Hass am 11. Juni 1941 den "Sonderfond Hans-Hass Expedition". Nach Vorlage seines Materials, seiner Sammlungen, der Unterwasseraufnahmen und einer Denkschrift über seine weiteren Pläne hatten die zuständigen Finanzbehörden in Berlin Verständnis und Entgegenkommen gezeigt und die völlige Freistellung des Fonds von der Einkommenssteuer zugesagt. Er sollte nur für den Kauf und die Ausrüstung eines Forschungsschiffes bestimmt sein. 1942 gründete Hass in Berlin den Verein "Expedition für biologische Meereskunde", der ebenfalls steuerbegünstigt war. Nach Kriegsende versuchte Hass zunächst, in Österreich ein ähnlich günstiges Abkommen mit den dortigen Finanzbehörden zu schließen, hatte aber keinen Erfolg. Er verlagerte daraufhin 1950 seinen Wohnort nach Liechtenstein und gründete in Vaduz am 29. November 1950 sein "Internationales Institut für Submarine Forschung (IISF)". Er einigte sich mit den Steuerbehörden des Fürstentums Liechtenstein auf eine jährliche, günstige Pauschalabgabe. Im Dezember 1999 wurde auf Initiative von Hans Hass das "Internationale Hans-Hass-Institut für Energonforschung (IHHI)" am Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Wien gegründet, das die Übersetzung der Energon-Publikationen von Hans Hass in andere Sprachen und weitere Forschungen in diese neue Richtung unterstützen sollte. Präsident wurde Erhard Oeser, Leiter des Institutes für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Wiener Universität. Vizepräsident wurde Wolfgang Fallmann, Vorstand des Institutes für Allgemeine Elektrotechnik und Quantenelektronik an der Technischen Universität Wien. Das IHHI erhielt 2002 eine Forschungsförderung vom Österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Nach der Emeritierung von Oeser in 2006 wurde das IHHI nicht mehr weitergeführt. Das "Internationale Institut für Submarine Forschung (IISF)" wurde im Dezember 2000 in "Hans-Hass-Institut für Submarine Forschung und Tauchtechnik HIST" umbenannt und mit der 1994 in Deutschland gegründeten "Forschungsstelle für Tauchgeschichte" zusammengeführt. Dieses Hans-Hass-Institut wird seitdem von Michael Jung geleitet. Hans Hass wirkte, analog etwa zu Jacques-Yves Cousteau, maßgeblich an der Entwicklung des freischwimmenden Tauchens (Froschmann) mit. Ein umgebautes U-Boot-Rettungsgerät der Firma Dräger ermöglichte bis dahin noch nie durchgeführte Tauchexperimente und Tauchexpeditionen, diente als Typgerät für spätere, speziell im militärischen Bereich weit verbreitete Sauerstoffkreislaufgeräte. Auf seinen bahnbrechenden Erkenntnissen und Erfahrungen aufbauend konnten sich die neugeschaffenen Kampfschwimmer-Verbände der Deutschen Bundeswehr zu einer ausgesprochenen Elite-Einheit entwickeln. Die von ihm entwickelten Kameragehäuse (Rolleimarin) begleiteten eine ganze Generation von Unterwasserfotografen.
[SW: Biologie | Meeresbiologie | Hans Hass]
Widmungsexemplar - Hans Hass - Jung, Michael: Hans Hass. Ein Leben lang auf Expedition. Ein Porträt von Michael Jung., Stuttgart, Verlag Stephanie Naglschmid, 1994. ; sig.; 1. Ed. ISBN: 3927913634
mit Schutzumschlag, sauber und frisch, auf demTittel zweizeilig von Hans Hass gewidmet , signiert und "1998"datiert, Bibliogr., Filmogr. und Literaturverz. S. 319 - 332, - Hans Heinrich Romulus Hass (* 23. Januar 1919 in Wien) ist ein österreichischer Tauchpionier und Meeresforscher, der vor allem durch seine Dokumentarfilme über Haie und seinen Einsatz für den Umweltschutz bekannt wurde. Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.
1.Aufl., mit zahlreichen Text- und Tafel-Abbildungen, 336 S., Gr.-8°, Leinen
[SW: < signiert> < signed> < Hass, Hans>, < Autograph>,]
Zoologie. Fische. Meeresfauna. Meeresforschung. Tauchen. Sammelbilderalben,Tauchpionier und Naturwissenschaftler, Unterwasser-Kamera , Ozeane Hass, Hans: Vorstoss in die Tiefe / Hans Hass. [Hrsg. Hamburg : Esso 1972
22 cm Seiten und Einband leicht fleckig, Einband an den Kanten und Ecken bestoßen - zahlr. Ill. (farb.)Dr. Hans Hass, Tauchpionier und Naturwissenschaftler, wagte es als erster Forscher, freitauchend mit Unterwasser-Kamera und Tauchgerät in die unbekannten Tiefen der Ozeane vorzustossen. Als "Fischmensch" unter Fischen erforschte er die Geheimnisse der sieben Weltmeere. Seine bahnbrechenden Pioniertaten brachten der Wissenschaft sensationelle neue Erkenntnisse. Durch die Arbeit von Hans Hass sind der Forschung ganz neue Wege geöffnet worden.Mit diesem Album will Hans Hass insbesondere auch dem jungen Leser die faszinierende Welt unter Wasser nahe bringen
Zoologie. Fische. Meeresfauna. Meeresforschung. Tauchen. Sammelbilderalben,Tauchpionier und Naturwissenschaftler, Unterwasser-Kamera , Ozeane Hass, Hans: Vorstoss in die Tiefe / Hans Hass. [Hrsg. Hamburg : Esso 1972
22 cm leichte Gebrauchsspuren, Schnitt leicht beschädigt - zahlr. Ill. (farb.)zahlr. Ill. (farb.)Dr. Hans Hass, Tauchpionier und Naturwissenschaftler, wagte es als erster Forscher, freitauchend mit Unterwasser-Kamera und Tauchgerät in die unbekannten Tiefen der Ozeane vorzustossen. Als "Fischmensch" unter Fischen erforschte er die Geheimnisse der sieben Weltmeere. Seine bahnbrechenden Pioniertaten brachten der Wissenschaft sensationelle neue Erkenntnisse. Durch die Arbeit von Hans Hass sind der Forschung ganz neue Wege geöffnet worden.Mit diesem Album will Hans Hass insbesondere auch dem jungen Leser die faszinierende Welt unter Wasser nahe bringen



