Heiner Mueller
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Van den Dries, L. Omtrent de Opvoering. Heiner Müller en drie decennia theater in Vlaanderen. Gent, Secretariaat van de Koninklijke Academie voor Nederlandse Taal- en Letterkunde, 2000.
Studies op het gebied van de cultuur in de Nederlanden, 3. Het theater uitdagen. Dat was de inzet van het oeuvre van de Duitse auteur Heiner Müller (1929-1995). Toneelteksten moesten zo geschreven zijn dat ze theatermakers verleiden hun beroep te herdenken en de grenzen ervan te verleggen. Met dit weerbarstig programma prikkelde hij in elk geval een hele generatie Vlaamse theatermakers, die in hem een bondgenoot vond in de zoektocht naar een nieuwe theatertaal. Hij gaf dramatisch voedsel aan de verbeelding van acteurs, regisseurs, vormgevers en choreografen: de lijst van Nederlandstalige producties van het werk van Heiner Müller is vrij uitgebreid en vooral ruim ingebed in een brede generatie theatermakers: Sam Bogaerts, Jan Decorte, Anne Teresa De Keersmaeker, Ivo Van Hove, Jan Ritsema zijn enkelen van de velen die zich aan Müller hebben gewaagd. Vooral na de dubbelproductie Mauser/Hamletmachine in 1981 door Jan Decorte heerste er een boom van Müllerensceneringen in Vlaanderen (en Nederland): Heiner Müller bleek de enige auteur die gelijke tred hield met de verzuchtingen van theatermakers die laboreerden aan een eigen toneelalfabet. Maar ook voordien was er al aandacht voor het werk van deze auteur: in 1978 bracht de toneelgroep Mannen van den Dam (een afsplitsing van de Internationale Nieuwe Scene) het leerstuk Traktor en in 1969 was Arca er als de kippen bij om Philoktet in het Nederlands te creeren, meteen de eerste keer dat Müller buiten Duitsland werd gespeeld. Deze tekst maakte zelfs carriere, want hij werd een jaar later ook door het Mechels Miniatuur Theater op de affiche genomen.Dit boek volgt een stukje van het traject van Heiner Müller in Vlaanderen. Maar het staat eerst uitgebreid stil bij de vraag om welke Heiner Müller het hier gaat. Hoe de betekenis van opvoeringen achterhalen die op erg verscheiden tijdstippen in de ontwikkeling van het theater in Vlaanderen zijn gemaakt? De opzet van het boek is daarom theoretisch: er wordt een model van opvoeringsanalyse ontwikkeld waarin de notie 'context' centraal staat : via de context trachten we in te dringen in de werking van een voorstelling. Daarna volgt een rally van vijf ensceneringen die verscheidene momenten uit de recente Vlaamse theatergeschiedenis uitlichten: het kamertheater, het politiek toneel en het postmodern theater. Het zijn drie cruciale periodes uit de na-oorlogse Vlaamse theatergeschiedenis, die uit Heiner Müller telkens een heel ander geluid weten te persen.
Gebrocheerd, originele uitgeversomslag, 16x24cm, 422pp.
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Müller, Heiner: Konvolut "Heiner Müller". 14 Titel. 1.) Sinn und Form, Beiträge zur Literatur, hrsg. von der Akadenie der Künste der DDR, 37. Jahr, 1985, 6. Heft, Rütten & Loening Berlin, mit dem Artikel von Ulrich Dietzel: Gespräch mit Heiner Müller, Seiten 1192 - bis 1217, Karton-Umschlag, am Rücken leicht beriebener O.Papier-Schutzumschlag, sonst gut erhalten. 2.) "Die Weltbühne" vom 4. August 1992 mit dem Artikel von Klaus Bellin "Der Dichter und die Diktatur. Heiner Müllers Erinnerungen (Kopie). 3.) Artikel/Kopie "Die Weltbühne" vom 26. Januar 1993 mit dem Artikel von Harro Zimmermann "Konstruktiver Defaitismus. Der 'Fall' Müller als Entlarvungsorgie". 4.) "Die Weltbühne" vom 28. September 1982 mit dem Artikel von Günther Cwojdrak: Müller "Macbeth". 5.) Artikel/Kopie "Totgeglaubte Herzkönigin", Zwei Lesungen und ein Film zum 80. Geburtstag des Dichters Heiner Müller (Neues Deutschland vom 13. Januar 2009) und "Was bleibt: einsame Texte, die auf Geschichte warten" (Heiner Müller). 6.) Artikel/Kopie "Jubiläumsbehagen. Heiner Müllers 'Germanias Tod in Berlin' im theaterlabor bremen". 7.) Sinn und Form, Beiträge zur Literatur, hrsg. von der Akadenie der Künste zu Berlin, 43. Jahr, 1991, 6. Heft, Rütten & Loening Berlin, mit dem Artikel Konflikt mit KUBA, Kurt Barthels "Dorfgeschichte 1960", Heiner Müller: Anmerkung zu KUBA, Seiten 1062 bis 1084, Karton-Deckel, sehr gut erhalten. 8.) Sinn und Form, Beiträge zur Literatur, hrsg. von der Akadenie der Künste zu Berlin, 43. Jahr, 1991, 3. Heft, Rütten & Loening Berlin, mit dem Artikel "Der Fall Heiner Müller, Dokumente zur Umsiedlerin. Marianne Streisand: Chronik einer Ausgrenzung", Seiten 430 bis 486, Karton-Umschlag, sehr gut erhalten. 9.) Sinn und Form, Beiträge zur Literatur, hrsg. von der Akadenie der Künste zu Berlin, 43. Jahr, 1991, 4. Heft, Rütten & Loening Berlin, mit dem Artikel Heiner Müller: "Bautzen oder Babylon" und "Heiner Müller: Was wird aus dem größeren Deutschland, Fragen von Alexander Weigel", Seiten 664 bis 669, Karton-Umschlag, sehr gut erhalten. 10.) "Das Magazin", Heft 7/1986 mit "Herzstück" von Heiner Müller. 11.) "Wer tröstet, der lügt. Morgen vor fünfzehn Jahren starb der Dichter Heiner Müller" (Neues Deutschland vom 20. Dezember 2010). 12.) "Auf der Gegenschräge die Toten. Morgen wäre der deutsche Dichter Heiner Müller achtzig Jahre alt geworden" (Neues Deutschland vom 8. Januar 2009). 13.) Fjodor Gladkow, Heiner Müller: Zement, Mit einem Anhang hrsg, von Fritz Mierau, Mit 17 Szenenfotos, Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, 1975, 528 Seiten, schwarzer Karton-Umschlag mit weißer Beschriftung, Umschlag stärker abgenutzt, Textblock gut erhalten. 14.) Artikel/Kopie Der "Fall L. K. - Wilson" ("Die Weltbühne" vom 18. April 1989) Rütten & Loening Berlin u. a.
wie oben beschrieben
Müller, Inge: Wenn ich schon sterben muß. Gedichte. Herausgegeben von Richard Pietraß. Mit einem Frontispiz Inge Müllers. Umschlaggestaltung Kalle Giese unter Verwendung eines Fotos, das die Berliner Schulklasse Inge Müllers zeigt. Geleitwort von Heiner Müller. Luchterhand Verlag (Lizenz des Aufbau-Verlags Berlin (Ost) und Weimar) Lizenzausgabe 1986 Darmstadt und Neuwied ISBN: 3472866330
134S. Groß 8°
Pappe Fadengehefteter, illustrierter Büttenpappeinband mit farbigen Büttenpapiervorsätzen. Der Einband leicht berieben, nachgedunkelt, dezent lichtrandig und leicht fleckig, Fußschnitt mit kleinem Fleck,ansonsten guter Zustand. Inge(borg) Müller, geborene Meyer (* 13. März 1925 in Berlin; 1. Juni 1966 ebenda), war eine deutsche Schriftstellerin und die zweite Ehefrau des Dramatikers Heiner Müller. Während des Zweiten Weltkrieges beteiligte sie sich an verschiedenen Orten in der Steiermark am Reichsarbeitsdienst, bis sie 1945 als Luftwaffenhelferin nach Berlin beordert wurde. Bei einem Luftangriff starben ihre Eltern, sie selbst lag im April drei Tage lang zusammen mit einem Hund unter Trümmern verschüttet - ein traumatisches Erlebnis, welches sie ihr Leben lang begleitete. In der Nachkriegszeit war sie als Sekretärin, Trümmerfrau, Arbeiterin, Journalistin und Volkskorrespondentin tätig. Ihre erste Ehe mit Kurt Lohse, aus der ein Sohn, Bernd, hervorging, währte nur kurz. Bereits 1948 heiratete sie Herbert Schwenkner, den Leiter des Friedrichstadtpalastes und später des Zirkus Busch. Sie wurde Mitglied der SED und wohnte von 1954 bis 1959 in Lehnitz bei Oranienburg, wo sie ein privilegiertes und unbeschwertes Dasein genoss. Im Herbst 1953 lernte sie den damals mittellosen Heiner Müller auf einer Veranstaltung der "Arbeitsgemeinschaft Junger Autoren" kennen. Heiner Müller zog in das Haus der Schwenkners ein und bewohnte unter Duldung von Inges Ehemann mit Inge den ersten Stock. Im Jahre 1955 heirateten Inge und Heiner. Zusammen arbeiteten beide, die nunmehr als freischaffende Schriftsteller ihr Geld verdienten, an Hörspielen und Theaterstücken. Inge Müllers Traum von der Arbeitsgemeinschaft auf Augenhöhe hielt allerdings nicht lange. Zu offenkundig stand sie im Schatten ihres Mannes, der sie eher als Mitarbeiterin denn als gleichberechtigte Partnerin betrachtete. Eine 1956 begonnene Affäre mit Wolfgang Müller, dem sechzehnjährigen Bruder Heiners, scheiterte, die Beziehung zu ihrem Ehemann verschlechterte sich zusehends. Daran ändert auch der Heinrich-Mann-Preis nichts, mit dem beide 1959 geehrt wurden. Zudem setzte ihr der Ausschluss Heiner Müllers aus dem Schriftstellerverband der DDR zu. Unter Depressionen und psychosomatischen Beschwerden leidend, versuchte Inge Müller mehrfach, sich das Leben zu nehmen. Am 1. Juni 1966 gelang einer dieser Versuche. Im Alter von 41 Jahren starb die Schriftstellerin durch Medikamenteneinnahme und an einer Gasvergiftung in ihrer Wohnung am Kissingenplatz 12, worauf seit 2006 eine Gedenktafel hinweist. Der Aufbau Verlag bemühte sich kurz nach ihrem Tod vergeblich darum, einen Band mit ihren Gedichten herauszugeben. Ihr Werk geriet schnell in Vergessenheit, denn eine Selbstmörderin passte nicht ins Literaturbild der DDR-Politik, außerdem reklamierte Heiner für die Kollaborationen bald die alleinige Autorschaft. Die erste postume Veröffentlichung ihrer Dichtungen nahm Bernd Jentzsch 1976 in seiner Reihe Poesiealbum vor. Erst 1985 - 20 Jahre nach ihrem Tod - machte die von Richard Pietraß herausgegeben Auswahl ihrer Gedichte Wenn ich schon sterben muß das literarisches Schaffen Inge Müllers der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die letzte Ruhe fand sie auf einem Pankower Friedhof. Die Grabstelle wurde 1991 neu belegt. 1997 wurde eine Gedenkstele errichtet. Zu Lebzeiten gab Inge Müller nur wenig heraus, darunter die Kinderbücher Wölfchen Ungestüm (1955) und Zehn Jungen und ein Fischerdorf (1958), das emanzipatorisch-gegenwartsbezogene Hörspiel Die Weiberbrigade und die Bearbeitung von Wiktor Rosows Auf dem Wege. Vieles blieb fragmentarisch, beispielsweise der Roman Ich Jona. In Zusammenarbeit mit Heiner Müller entstanden die Dramen Der Lohndrücker (1956), Die Umsiedlerin (1956), Die Korrektur (1957), Klettwitzer Bericht (1958) und Unterwegs (1963). In Erinnerung blieb sie vor allem als Dichterin. Knapp 300 Gedichte entstanden, von denen nur wenige zu Lebzeiten der Verfasserin publiziert wurden, vor allem in der Anthologie In diesem besseren Land. In ihren Texten setzt sich Müller häufig mit den bitteren Kriegserlebnissen auseinander: "Wir, sagte einer, der dazugehört Sind die verlorne Generation Sie haben uns um unsre Ration geprellt Das, was uns zustand, es war schon verteilt" Aus: "Wir"
[SW: Deutsche Literatur | Lyrik | Inge Müller]
Müller, Heiner: Gespräche 1. [1965-1987.] Werke 10. Hrsg. von Frank Hörnigk. Frankfurt am Main : Suhrkamp, 2008. ISBN: 9783518420409
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Gespräch mit Heiner Müller -- Miteinander statt oben und unten -- Die zum Lächeln nicht Zwingbaren -- [Es gibt keine historischen Stücke im Theater...] -- Die Differenz nicht wegmogeln -- Literatur muß dem Theater Widerstand leisten -- Einen historischen Stoff sauber abschildern, das kann ich nicht -- Gespräch mit Bernard Umbrecht -- Gespräch mit Heiner Müller [zu PHILOKTET] -- Es gilt, eine neue Dramaturgie zu entwickeln -- [Wenn Literatur eine Funktion hat, dann ist es eine Störfunktion...] -- Drei Fragen von Horst Laube -- Kunst ist die Krankheit, mit der wir leben -- Ich muß mich verändern, statt mich zu interpretieren -- Mich interessiert die Verarbeitung von Realität -- Fragen an Heiner Müller -- Ich glaube an Konflikt. Sonst glaube ich an nichts -- Ein Grund zum Schreiben ist Schadenfreude -- Ich scheiße auf die Ordnung der Welt -- Heiner Müller im Gespräch mit Pädagogen zur Aufführung. Protokollauszüge -- Was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt -- Man muß nach der Methode fragen -- Ein Stück Protoplasma -- Der Mystery Man -- Theater nach Brecht -- Was gebraucht wird: mehr Utopie, mehr Phantasie und mehr Freiräume für Phantasie -- Die Form entsteht aus dem Maskieren -- Der Weltuntergang ist zu einem modischen Problem geworden -- Wer wirklich lebt, braucht weder Hoffnung noch Verzweiflung -- "Ich bin ein Neger" -- Gespräch mit Heiner Müller [zu DER AUFTRAG] -- Gespräch mit Heiner Müller [zu MACBETH] -- Solange wir an unsere Zukunft glauben, brauchen wir uns vor unserer Vergangenheit nicht zu fürchten -- Richard Wagners Formel für Shakespeare -- Heiner Müller: Auf der Suche nach dem Unmöglichen -- Atlantis extra -- Ein Gespräch zwischen Wolfgang Heise und Heiner Müller -- Geschichtspessimismus oder Geschichtsoptimismus, das sind nur zwei Begriffe für Geschichtsunkenntnis -- [So abgründig ist das gar nicht...] -- Gespräch mit Schülern und Lehrern der EOS Brandenburg -- [Ja, das auf jeden Fall. . .] -- Geschichten aus der Produktion: Heiner Müller -- [Bei TRAKTOR interessierte mich die Geschichte ...] -- [Ich bin ziemlich sicher, daß der Brecht...] -- [Ja, das sagt man so leicht...] -- [Als ich das erste Mal etwas von Brecht gelesen hatte ...] -- Es lebe der Widerspruch! - Den Widerspruch leben! -- [Man braucht natürlich für sich irgendeine Motivation ...] -- [Erst mal: das Gespräch damals - aus einem Jahr Abstand ...] -- Nach Brecht -- Diffuse Notwehrakte. ISBN 9783518420409 - , ISBN: 3518420402
860 S. Originalleinen mit Schutzumschlag.



