Hess

Es wurden insgesamt 17027 Einträge zu 'Hess' gefunden (Stand: 10.02.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Hess' an.

Hess, Heinrich Frh. v.
Heinrich Frh. von Hess (1788-1870), Militär. E. Brief mit U. ("Hess"). Baden, 24. Juni 1865. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4°. Mit e. adr. Kuvert. - An den Mineralogen und Geologen Wilhelm Rt. von Haidinger (1795-1871) mit herzlichem Dank "für die so ehrenvolle, wenn auch unverdiente Auszeichnung, mich zum Korrespondenten der unter Hochdero Leitung so ruhmvoll bestehenden Geologischen Reichs-Anstalt ernannt zu sehen". - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Heinrich von Hess an den Feldzügen 1809 und 1813 bis 15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. Von 1839 bis 60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. - Der Adressat war Nachfolger von Friedrich Mohs als Leiter der Mineraliensammlung der Hofkammer des Münz- und Bergwesens in Wien. Seit 1847 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, regte er die Gründung einer kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien an, wurde 1847 deren Mitglied und war von 1849 bis 1866 Direktor der von ihm initiierten k. k. Geologischen Reichsanstalt; auch war er Mitbegründer und erster Präsident (seit 1855) der k. k. Geographischen Gesellschaft. Haidinger entdeckte und beschrieb eine große Anzahl Minerale und entwickelte die nach ihm benannte Haidinger-Lupe. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einigen Randeinrissen; die Verso-Seite von Bl. 2 mit einem kleinen Eingangsvermerk aus der Hand Haidingers.

Heinrich Frh. von Hess (1788-1870), Militär. E. Brief mit U. ("Hess"). Baden, 24. Juni 1865. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4°. Mit e. adr. Kuvert. - An den Mineralogen und Geologen Wilhelm Rt. von Haidinger (1795-1871) mit herzlichem Dank "für die so ehrenvolle, wenn auch unverdiente Auszeichnung, mich zum Korrespondenten der unter Hochdero Leitung so ruhmvoll bestehenden Geologischen Reichs-Anstalt ernannt zu sehen". - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Heinrich von Hess an den Feldzügen 1809 und 1813 bis 15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. Von 1839 bis 60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. - Der Adressat war Nachfolger von Friedrich Mohs als Leiter der Mineraliensammlung der Hofkammer des Münz- und Bergwesens in Wien. Seit 1847 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, regte er die Gründung einer kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien an, wurde 1847 deren Mitglied und war von 1849 bis 1866 Direktor der von ihm initiierten k. k. Geologischen Reichsanstalt; auch war er Mitbegründer und erster Präsident (seit 1855) der k. k. Geographischen Gesellschaft. Haidinger entdeckte und beschrieb eine große Anzahl Minerale und entwickelte die nach ihm benannte Haidinger-Lupe. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einigen Randeinrissen; die Verso-Seite von Bl. 2 mit einem kleinen Eingangsvermerk aus der Hand Haidingers.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details

Hess, Willy,
Willy Hess (1906-1997), Musikwissenschaftler und Komponist. Ms. Brief mit e. U. Winterthur, 10. X. 1975. 1 S. 4°. - An Heinz Birker mit einer Auskunft über den Verlag einiger seiner Werke: "[...] Kennen Sie meine Bücher? Die 1956 erschienene Beethoven-Biographie ist vollkommen vergriffen und wird nächstes Jahr neu herausgegeben, gründlich überarbeitet. Bereits bekomme ich die ersten Probefahnen [...]". - Hess studierte an der Hochschule und dem Konservatorium von Zürich und in Berlin; seit 1931 lebte er als freischaffender Musikschriftsteller und Komponist in seiner Heimatstadt Winterthur und wirkte von 1942 bis 71 als Fagottist im Winterthurer Stadtorchester. Ab 1951 gab er 14 Supplementbände zur Beethoven-Gesamtausgabe heraus. Sein Werk besteht vorwiegend aus Sonaten und Liedern. "Hess' musikwissenschaftliche Arbeiten gelten vor allem dem Katalogisieren und Herausgeben von in der Gesamtausgabe fehlenden Werken Beethovens. Neben der Beethovenforschung beschäftigt sich Hess in seinen Schriften auch mit Fragen der musikalischen Form. - Als unproblematisches Musiziertalent benutzt er in seinen Kompositionen im wesentlichen die nur wenig modifizierten Gestaltungsmittel der klassischen und frühromantischen Musikepoche" (MGG VI, 316). - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf.

Willy Hess (1906-1997), Musikwissenschaftler und Komponist. Ms. Brief mit e. U. Winterthur, 10. X. 1975. 1 S. 4°. - An Heinz Birker mit einer Auskunft über den Verlag einiger seiner Werke: "[...] Kennen Sie meine Bücher? Die 1956 erschienene Beethoven-Biographie ist vollkommen vergriffen und wird nächstes Jahr neu herausgegeben, gründlich überarbeitet. Bereits bekomme ich die ersten Probefahnen [...]". - Hess studierte an der Hochschule und dem Konservatorium von Zürich und in Berlin; seit 1931 lebte er als freischaffender Musikschriftsteller und Komponist in seiner Heimatstadt Winterthur und wirkte von 1942 bis 71 als Fagottist im Winterthurer Stadtorchester. Ab 1951 gab er 14 Supplementbände zur Beethoven-Gesamtausgabe heraus. Sein Werk besteht vorwiegend aus Sonaten und Liedern. "Hess' musikwissenschaftliche Arbeiten gelten vor allem dem Katalogisieren und Herausgeben von in der Gesamtausgabe fehlenden Werken Beethovens. Neben der Beethovenforschung beschäftigt sich Hess in seinen Schriften auch mit Fragen der musikalischen Form. - Als unproblematisches Musiziertalent benutzt er in seinen Kompositionen im wesentlichen die nur wenig modifizierten Gestaltungsmittel der klassischen und frühromantischen Musikepoche" (MGG VI, 316). - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details

Heß, Heinrich Hermann Joseph Freiherr von: Der praktische Dienst im Felde. Als Handbuch bearbeitet in vier Abtheilungen; 2 Bände; 187+288+121+XV+356 Seiten mit einigen Textholzschnitten und einer lithographierten ausfaltbaren Tafel; Leinen- bzw. Halbleinenband der Zeit (17x12cm) Verlag der,

Mechitharisten-Congregation Wien 1865 und 1867; dritte Auflage [Einbände etwas abgegriffen, Ecken und Kanten bestoßen. Die ersten Seiten pro Band am unteren rechten Rand etwas figerfleckig, sonst gut.] Heß trat 1805 in die österreichische Armee ein und wurde bald dem Generalquartiermeister zugeteilt, der ihn für trigonometrische Arbeiten verwendete. Nachdem er sich als Oberleutnant bei Aspern und Wagram ausgezeichnet hatte, kam er 1813 als Hauptmann wieder in den Stab des Generalquartiermeisters. Nach dem ersten Friedensschluss im Zuge der Befreiungskriege in Paris wurde er mit besonderen Aufträgen in das Piemont gesandt, beim Wiederausbruch der Kriegshandlungen 1815 (Rückkehr Napoleons von Elba) wurde er zum Major befördert und im Hauptquartier des Fürsten Schwarzenberg eingesetzt. Anschließend diente er zwei Jahre lang als stellvertretender Militärkommissar im Piemont. Als Radetzky im März 1831 den Oberbefehl in Italien erhielt, trat ihm Heß als Chef des Generalquartiermeisterstabes zur Seite. Nach den Angaben Radetzkys entwarf er eine neue Manövrierordnung für die Infanterie, die Kavallerie und für die Artillerie. Sie bewährte sich in der Folgezeit ausgezeichnet. 1834 wurde Heß Brigadegeneral in Mähren, 1840 wurde ihm die Leitung des Generalquartiermeisterstabes übertragen. 1842 wurde er Chef des 49. Infanterieregiments, das später auch seinen Namen trug. 1843 erfolgte die Ernennung zum Feldmarschallleutnant. Beim Ausbruch der Revolution 1848 trat Heß wieder an die Seite Radetzkys und führte den Generalstab. In dieser Eigenschaft schloss er am 8. August 1848 den Waffenstillstand ab, wonach die Truppen Piemonts sich hinter den Tessin zurückziehen mussten. Im folgenden Feldzug im Jahr 1849 erkannte Radetzky in einem Tagesbefehl den großen Anteil seines Generalstabschefs am Sieg bei Novara an. Heß wurde zum Geheimrat und außer der Reihe zum Feldzeugmeister und gleichzeitig zum "wirklichen Chef" des Generalquartiermeisterstabes und noch dazu zum Freiherrn ernannt. Ende 1850 wurde Heß zum Chef des Generalstabs des gesamten Heeres ernannt. In den Folgejahren war er mehrmals in militärischen Missionen unterwegs, so nach Warschau, Sankt Petersburg und Berlin. 1854 befehligte er während des Krimkrieges die in Galizien und Siebenbürgen stehenden österreichischen Truppen und veranlasste die Russen zur Räumung der an der Donau gelegenen Fürstentümer. 1859 wurde Heß im Sardinischen Krieg kurz vor der Schlacht von Magenta nach Italien entsendet, konnte sich aber mit seinen Dispositionen nicht durchsetzen. Nach der verlorenen Schlacht von Solferino war er gezwungen mit den Franzosen den Waffenstillstand von Villafranca abzuschließen. Weiter wurde zum Feldmarschall und zum Oberbefehlshaber der Armee in Italien befördert und 1860 - unter Enthebung von seiner Eigenschaft als Generalstabschef - zum Hauptmann der Trabantengarde ernannt. Heß wurde 1861 in das österreichische Herrenhaus berufen. Er war in erster Ehe mit Katharina von Hess, in zweiter Ehe mit seiner Nichte Anna Diller, der Tochter seiner Schwester verheiratet. Nach dem Tod seiner fünf Kinder adoptierte er 1854 seinen Großneffen Friedrich, dessen Nachkommen sich Hess-Diller nennen. Heinrich Hermann Joseph Freiherr von Heß starb am 13. April 1870 in seiner Heimatstadt Wien und wurde in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 14 A, Nummer 33) beigesetzt. (wikipedia)

[SW: Überfall Hinterhalt]

Details

Hess, Walter Rudolf,
Walter Rudolf Hess (1881-1973), Physiologe und Nobelpreisträger. Albumblatt mit e. U. ("W. R. Hess") und Datum. Zürich, 5. Dezember 1955. 1 S. Visitkartenformat. - W. R. Hess erhielt 1949 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin "für die Entdeckung der funktionalen Organisation des Zwischenhirns für die Koordination der Tätigkeit von inneren Organen".

Walter Rudolf Hess (1881-1973), Physiologe und Nobelpreisträger. Albumblatt mit e. U. ("W. R. Hess") und Datum. Zürich, 5. Dezember 1955. 1 S. Visitkartenformat. - W. R. Hess erhielt 1949 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin "für die Entdeckung der funktionalen Organisation des Zwischenhirns für die Koordination der Tätigkeit von inneren Organen".

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details