Hillmann

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Hillmann, Hans: Fliegenpapier. Nach Dashiell Hammett's Kriminalgeschichte "Flypaper". Deutsch von Carl Weissner. Erstausgabe (Übersetzung und Bilder). Mit 30-seitiger Beilage (gesamte Erzählung in der Neuübersetzung von Carl Weissner) Zweitausendeins (Lizenz des Diogenes Verlags) Erste Aufl., 1.-8.Tausend 1982 Frankfurt am Main
249S. 4°

Leinen Großformatiger,fadengehefteter, teils silbergepräger Ganzleinenband mit illustrierten Vorsätzen, 30-seitiger geklammerter Beilage und illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag und die Kanten leicht berieben, auf Umschlagrückseite zwei Kratzer, die Einbandkanten ganz dezent berieben, ansonsten guter, nahezu sehr guter Zustand dieser, in Erstausgabe erschienen, hervorragenden Arbeit Hillmanns. Pressestimmen: "Ohne Hans Hillmanns Kunst müßte die europäische Design-Geschichte neu geschrieben werden. Hans Hillmann gehört zu den zehn wichtigsten Plakatkünstlern der Welt. Fliegenpapier, Hillmanns großartige Dashiell-Hammett- Adaption, die er ohne Auftrag über Jahre hinweg komplettierte: 173 Blätter, die die Kriminalerzählung nicht nacherzählen, sondern interpretieren. Nur einzelne Sätze binden die großformatigen Zeichnungen an die Handlung, und im Vexierspiel der Details, der ungewöhnlichen Perspektiven und Schattierungen entstand ein Bilderbuch, das kongenial den Gestus der Schwarzen Serie Hollywoods aufnimmt, ein. Ebenso scharfsichtig wie phantastisch übersetzt Hillmann den film noir in die Sprache der Malerei - und stellt dabei Hollywood buchstäblich in den Schatten. Ein Meisterwerk des 1925 geborenen Grafikers, das ... jetzt endlich neu aufgelegt worden ist. Bilder, für die man sich ein Museum wünschte." Fliegenpapier (Fly Paper, 1929) Hier geht es um ein Mädchen auf Abwegen, der Auftrag kommt von ihrem Vater aus New York, eigentlich geht es nur darum, sie im Auge zu behalten, bis sie plötzlich tot ist. Samuel Dashiell Hammett (* 27. Mai 1894 in Maryland; 10. Januar 1961 in New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Peter Collinson. Hammett gilt noch vor Raymond Chandler als der Begründer des amerikanischen Kriminalromans (hardboiled novel). Dashiell Hammetts Geburtsort liegt im St. Mary's County an der Ostküste Marylands. Seine Eltern waren Richard Thomas Hammett und Annie Bond Dashiell (vom französischen De Chiel). Er verließ die Schule mit 13 Jahren und wurde nach einer Reihe von Aushilfsarbeiten Angestellter der Detektivagentur Pinkerton. Nach Teilnahme am Ersten Weltkrieg, während der er an Tuberkulose erkrankte, begann er, in der Werbeindustrie zu arbeiten, ab 1915 dann als Angestellter bei Pinkerton. 1922 wurde er Schriftsteller. Seine literarischen Arbeiten basieren zu einem großen Teil auf persönlichen Erfahrungen, die er als Mitarbeiter bei der Detektivagentur Pinkerton gemacht hatte. Er veröffentlichte hauptsächlich in der Zeitschrift Black Mask. Herausgeber war Joseph Thompson Shaw. In seinen Kriminalromanen beschrieb er den amerikanischen Privatdetektiv als Antihelden. Die realistische Darstellung des Verbrechermilieus sowie die Verquickung von Verbrecher und Detektiv setzen Hammett von den klassischen Kriminalautoren, die eine oft dualistische Einteilung der Gesellschaft in "gut" und "böse" machen, ab. Seine wahrscheinlich bekannteste Figur ist Sam Spade aus dem Roman Der Malteser Falke; erfolgreich verfilmt als Die Spur des Falken. 1920 heiratete Dashiell Hammett Josephine Annas Dolan. Ihr widmete er später den Roman Der Malteser Falke ("Für Jose"). Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, Mary Jane (1921) und Josephine ("Jo") (1926). Obwohl Hammett schon sehr bald nicht mehr bei seiner Familie lebte, wurde die Ehe erst 1937 geschieden. Dashiell Hammetts große Liebe war die Dramatikerin Lillian Hellman, mit der er von 1931 an liiert war. Die Beziehung hielt bis zu seinem Tode. Im Zweiten Weltkrieg meldete Hammett sich freiwillig und verbrachte seinen Militärdienst als Herausgeber einer Armeezeitung auf den Aleuten. Nach drei Jahren Dienst verließ Hammett 1945 die Armee im Rang eines Stabsfeldwebels. Neben seinen Romanen hat er eine Reihe von Kurzgeschichten geschrieben sowie an Drehbüchern mitgearbeitet, u. a. an einem bekannten Film Noir. Nach seinem letzten Roman The Thin Man (Der dünne Mann) (1934) widmete er sich links-politischen und antifaschistischen Aktivitäten. Er trat 1937 der Kommunistischen Partei bei und wurde 1946 Präsident der im selben Jahr gegründeten Bürgerrechtsbewegung Civil Rights Congress. Im Zusammenhang mit diesem politischen Engagement wurde Hammett während der McCarthy-Ära 1951 wegen Missachtung des Gerichts zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt, von der er 5 Monate verbüßte, da er unter Berufung auf das Fifth Amendment von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machte. Die amerikanische Einkommensteuerbehörde verlangte nach einer Steuerprüfung eine Nachzahlung von 111.000 Dollar und beschlagnahmte seine Tantiemen. NBC setzte seine Spade-Serie im Rundfunk ab und die Veröffentlichung von A Man Named Thin wurde vom Verlag gestoppt. 1953 musste er vor der McCarthy-Kommission aussagen. Die Befragung wurde im Fernsehen übertragen. 1955 erlitt er einen schweren Herzanfall und lebte seitdem weitgehend zurückgezogen. Seit 1959 erhielt er eine monatliche Pension in Höhe von 131 Dollar von der Veteranenbehörde. Er starb 1961 als armer Mann an Lungenkrebs und ist als Kriegsveteran auf dem Nationalfriedhof Arlington bei Washington beigesetzt. Postum fungierte er als Namensgeber für den spanischen Premio Hammett und nordamerikanischen Hammett Prize, ihres Zeichens Literaturpreise für Kriminalliteratur. Zitate Raymond Chandler: "Hammett gab den Mord den Leuten zurück, die Grund haben zu morden, und nicht nur da sind, um eine Leiche zu liefern." Raymond Chandler: "Der Malteser Falke mag ein Geniewerk sein oder auch nicht, aber einer Kunst, die ihn zustande gebracht hat, ist - 'ihrer Voraussetzung nach' - schlechthin kein Ding unmöglich. Wenn eine Detektivstory so gut sein kann wie diese, werden nur noch Pedanten bestreiten, sie könnte sogar noch besser sein." Erle Stanley Gardner: "Ich glaube, dass die Bezeichnung Genie am ehesten auf Hammett zutrifft" Hans Hillmann (* 25. Oktober 1925 in Nieder-Mois, Schlesien) ist ein deutscher Grafiker, Illustrator und Grafikdesigner, bekannt für seine Plakatkunst. Er gilt als einer der Begründer des modernen deutschen Filmplakats. Hans Hillmann besuchte von 1948 bis 1949 die Schule für Handwerk und Kunst und von 1949 bis 1952 die Werkakademie bei Hans Leistikow, beides in Kassel. Nach 1952 betätigt er sich erst als freischaffender Grafiker, zuerst in Kassel, später in Frankfurt am Main. Im Jahr 1959 wurde er zum Professor an die Staatliche Hochschule für Bildende Künste Kassel berufen. Hillmann erhielt mehrfach die Auszeichnung "Das beste deutsche Plakat". Im Jahr 1962 wurde er mit dem Toulouse-Lautrec-Preis auf der internationalen Plakatausstellung in Paris ausgezeichnet. Im Jahr 1964 wurden Arbeiten von ihm auf der documenta III in Kassel in der Abteilung Graphik gezeigt. Hans Hillmann gehört zu den wichtigen deutschen Graphikdesignern und Illustratoren. Er prägte Grafikdesigner nachfolgender Generationen durch seine Arbeiten und als Grafik-Professor an der Hochschule für Bildende Künste/Universität Kassel. Bis 1974 gestaltete er mehr als 150 Filmplakate für den Verleih. In die Entwürfe wurden auch Abisag Tüllmanns Fotografien eingearbeitet. Hillmann erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen für seine Plakate. Als Illustrator arbeitete er für das "FAZ Magazin" und für die Kultzeitschrift "twen". Er lebt in Frankfurt am Main. Carl Weissner (* 1940 in Karlsruhe) ist ein deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer. Carl Weissner studierte Anglistik in Bonn und Heidelberg. Von 1965 bis 1967 gab er in Heidelberg die Literaturzeitschrift Klactoveedsedsteen in seiner PANic Press heraus. Mit Jörg Fauser, Jürgen Ploog und Udo Breger publizierte Weissner 1970/71 die Zeitschrift UFO, mit Fauser, dem Grafiker Walter Hartmann und Ploog ab 1972/73 die Literaturzeitschrift Gasolin 23. Weissner ging 1966 für zwei Jahre mit einem Fulbright-Stipendium nach New York. Er hatte engen Kontakt zu amerikanischen Beat-, Cut-up- und Underground Literaten. Weissner publizierte So Who Owns Death TV, eine Zusammenarbeit mit William S. Burroughs und Claude Pelieu, in Mary Beachs Beach Books Texts & Documents und erschien auch in Zeitschriften wie der International Times. Er veröffentlichte zwei Texte in Jan Hermans Nova Broadcast Press. Weissner orientierte sich damals an Burroughs Cut-up Methode. Weissner übersetzte Andy Warhols A und J. G. Ballards Liebe + Napalm= Export USA, für Udo Bregers Expanded Media Editions, Mary Beach, Claude Pelieu, Charles Plymell, Allen Ginsberg und Harold Norses Beat Hotel. Er wurde bekannt mit seinen Übertragungen von William S. Burroughs, Nelson Algren und Charles Bukowski. Bukowski, mit dem er befreundet war, etablierte Weissner in Deutschland. Er hat außerdem sämtliche Liedtexte von Bob Dylan und Frank Zappa übersetzt. Carl Weissner lebt heute in Mannheim und hält unter anderem Lesungen. Zusammen mit dem früheren Cut-up Schriftsteller Jürgen Ploog, dem Dichter Wolf Wondratschek und anderen arbeitete er an einer Film-Dokumentation mit dem Titel: "Cut-Up Connection - Die Algebra des Überlebens".

[SW: Comic-Kunst/ Graphic novel | Amerikanische Literatur | Krimi | Dashiell Hammett | Hans Hillmann | Carl Weissner]

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Hillmann, Hans E.H. Hillmann Compositions I. CD, Hillmann

Gypsy. Strings. Teddy loves Molly. Happy mandolins. Wings and winds. Beauty. Ländler. Sunrise. Voice. So leb dein Leben. No lost year. Ma bienne aimee. Strings. When everything. La musique mon amour. - CD. Hillmann HC0603-1, neu. CD

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Hillmann, Hans - Diverse Verfasser. Die Schamlose, das Glückskind und all die anderen. Dreißig Charakterbilder. Mit einem Gegenbild von Martin Walser und Illustrationen von Hans Hillmann. Herausgegeben von Thomas Schröder in Verbindung mit Karl Corino. (München), Keysersche Verlagsbuchhandlung (1988).
Erste Ausgabe. WG 59 (Walser). Mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift Hillmanns für seinen Künstlerkollegen "Für Walter Rabe mit freundlichem Gruß Hans Hillmann 16.4. '89". Die Textbeiträge von Gerhard Staguhn, Andrea Reidt, Hans-Joachim Schickedanz u.a. Hillmann (*1925), bedeutender Graphiker und Illustrator war Schüler von Hans Leistikow und ist besonders für seine Plakate bekannt. Sein Name ist eng mit der Entwicklung der modernen deutschen Filmplakatkunst nach dem Krieg verbunden. Er war lange Jahre Professor an der Kunsthochschule Kassel, wo auch Walter Rabe eine Professur inne hatte. Die Arbeiten in vorliegendem Buch entstanden im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit Himmanns für das Magazin der FAZ.

4°. 196 S., mit sehr zahlreichen, teils ganzseitigen, farbigen Illustrationen. Oln. mit farbig illustriertem Schutzumschlag. Sehr gutes Exemplar.

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Hillmann, Hans -: Die Schamlose, Das Glückskind und all die anderen, 30 Charakterbilder, Mit einem Gegenbild von Martin Walser und Illustrationen von Hans Hillmann, München, Keysersche 1988, ; Schutzumschlag / dust cover; sig.; 1. Ed.
EA, von Hillmann signiert

30x23 cm, 196 S., OLwd. m. OU.,

[SW: Signierte Erstausgaben]

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