Hosfeld Rolf

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Hosfeld, Rolf: Operation Nemesis Die Türkei, Deutschland und der Völkermord an den Armeniern, KIEPENHEUER & WITSCH, UNB ISBN: 3462034685
Der Völkermord an 1,4 Millionen Armeniern jährt sich 2005 zum 90. Mal. Die Türkei weigert sich bis heute, die Schuld an diesem Menschheitsverbrechen anzuerkennen. Rolf Hosfeld erzählt die Geschichte einer Rache - und dieses ersten Genozids des 20. Jahrhunderts.Im Juni 1921 wird das Berliner Landgericht zum Schauplatz eines Prozesses, der die Welt aufrüttelt. Der Angeklagte hat den Verantwortlichen für den Völkermord an den Armeniern, den ehemaligen türkischen Großwesir Talaat Pascha in Charlottenburg auf offener Straße erschossen. Der junge Angeklagte wird freigesprochen. Was das Gericht nicht weiß: Er gehört dem geheimen Kommando "Nemesis" an, das sich zum Ziel gesetzt hat, die untergetauchten Haupttäter des ersten großen Genozids unserer Zeit, dem 1,4 Millionen Armenier zum Opfer fielen, zur Strecke zu bringen. Rolf Hosfeld erzählt die Hintergründe dieses Mordes: Die Massaker zur Zeit des Sultans Abdul Hamid II., die Europa schockieren und Kaiser Wilhelm II. gleichgültig lassen. Die Entstehung eines aggressiven türkischen Nationalismus, und schließlich die systematische Vernichtungspolitik unter dem Schutz des Bündnisses mit dem Deutschen Reich im Ersten Weltkrieg. Nach dem Krieg werden die Hauptverantwortlichen dieses Menschheitsverbrechens, das vom türkischen Staat bis heute geleugnet wird, durch ein Kriegsgericht in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die meisten von ihnen jedoch fallen der "Operation Nemesis" zum Opfer.

NEUBUCH! 2. Aufl. 2009. 351 S., Fototaf. 22 cm 224 mm x 146 mm x 33 mm

[SW: Weimarer Republik, Völkermord, Türkei, Geschichte, Osmanisches Reich, Deutsches Reich 1871-1918, Armenier]

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Hosfeld, Rolf: Was zusammen gehört. Rainer Fettings Willy Brandt. [Video]. Ein Film von Rolf Hosfeld, Transfer Film & TV, 1997.
Die Entscheidung der SPD in ihrem neuen Berliner Parteisitz eine Skulptur Willy Brandts aufzustellen, hat zunächst Erstaunen ausgelöst. Die Diktaturen des 20. Jahrhunderts schienen die politische Skulptur verbraucht zu haben. Die politische Skulptur galt als abgenutzt. Der Film Rolf Hosfelds erzählt die Beweggründe der Auftraggeberin und des Künstlers Rainer Fetting, das Wagnis mit der Skulptur für Willy Brandt einzugehen. Die Phasen der Entstehung und ihrer Präsentation im Willy-Brandt-Haus werden mit vielen Originaltönen dokumentiert. Video, Länge 23 Minuten

S.0

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Krolow, Wolfgang [Fotos]; Hosfeld, Rolf [Text]; Zahl, Peter-Paul [Text]: Seiltänze - Ein Fotobuch aus Kreuzberg : Fotos von Wolfgang Krolow. Texte von Rolf Hosfeld und Peter-Paul Zahl. Geleitwort von Werner Orlowsky, Berlin: LitPol Verlag, 1. Auflage 1982 ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3882790164 (ISBN-10) / 9783882790160 (EAN/ISBN-13)
Klappentext/Beschreibung: Umfangreiche Fotodokumentation die das sozial-kulturelle Leben im Berliner Stadtteil Kreuzberg anfangs der achtziger Jahre dokumentiert und in Stimmung setzt. Aus dem Geleitwort: "Und Du siehst Dir noch einmal die Bilder an. Siehst, zum Beispiel, das Foto mit den beiden Mädchen, ganz vertieft in ihr Spiel. Eine junge Türkin und eine junge Deutsche? Ach was, zwei junge Kreuzbergerinnen! Und Du willst nicht nur etwas vom Zwang, sondern auch von der Freiheit Kreuzbergs wissen? Von seinen Festen, seinen Straßenfesten, wo man die echte "Kreuzberger Mischung" erleben und erheben kann, locker, gelöst, unbekümmert, friedlich, brüderlich, schwesterlich alle, als wäre das Paradies auf Erden schon verwirklicht und nicht immer noch der alte, neue, sehnsüchtige Traum von Klein und Groß, Jung und Alt, von uns, uns allen? Dann schau in dieses Buch. Es kann Dir (fast) alles sagen, erzählen, zeigen, vermitteln, was Du erahnt, aber nicht gewußt hast. Was das Leben und Sterben, was die Hoffnung, was die Verzweiflung, was Zukunft und Vergangenheit, was Traum und Wirklichkeit, was Menschlichkeit und Unmenschlichkeit, was eben Kreuzberg ist, Liebe und Haß. Diesem Buch hier, Seiltänze, den vollen Erfolg, den es verdient." (Werner Orlowsky, Baustadtrat Berlin-Kreuzberg). [Umgehender & fachgerechter Versand in stabiler Verpackung! Bestätigungsmail nach Auftragserfassung! Bequeme Zahlung per Rechnung nach Erhalt der Ware!] [Alle Preise inkl. MwSt.]

Titelseite mit Geschenkwidmung, Einband mit leichten Gebrauchs-/Lagerspuren - ansonsten sauberes Exemplar in sehr guter Erhaltung. [Broschierter Einband. 208 Seiten. Mit zahlreichen Schwarzweißfotografien. 864 Gramm. 28x21cm.]

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Hosfeld, Rolf: Was war die DDR? Die Geschichte eines anderen Deutschlands, KIEPENHEUER & WITSCH, September 2008 ISBN: 3462039784
Zum Jahrestag des Mauerfalls: Ein Nachruf auf Ulbrichts und Honeckers Deutschland. Es war einmal ein zweiter deutscher Staat, der vor zwanzig Jahren in seine finale Krise geriet. Dann fiel dieMauer über Nacht, doch die plötzliche Freiheit hinterließ gespaltene Erinnerungen. Zeit für eine Bestandsaufnahme.Was im Herbst 1989 zu Ende ging, begann für viele als heroischer Aufbruch in irritierten Zeiten. Doch der hatte seine eigenen Irritationen. Johannes R. Becher verfolgte schon in den Anfangsjahren der Albtraum eines Turms von Babel, der plötzlich im Sturz zu nichts zerfällt. Franz Fühmann beklagte die Verführung des DDR-Antifaschismus zu ausgelöschtem Willen, zu freiwilliger Unterwerfung unter die Diktatur. Die DDR war nur als ein gewaltsamer Traumtanz möglich. Eigentlich war sie ein "unmögliches Projekt", ein Aufstand gegen die Wirklichkeit, eine politische Fiktion. Kaum war Stalin gestorben, erhielt sie am 17. Juni 1953 ihren ersten Todesstoß. Der Rest waren Reparaturarbeiten, bis zum Schluss.Walter Ulbricht musste eine Mauer bauen, um seine sozialistische Mustermesse zu retten. Doch ausgerechnet er, der in den ersten Jahren erheblich zu einem Klima der permanenten Säuberung, der Verfolgung politisch Andersdenkender und der anhaltenden Krise beigetragen hatte, war im Alter zu bemerkenswert realistischen Einsichten fähig. Glaubte er noch an die Zukunft seiner Utopie Die Politik seiner letzten Jahre ist ein Indiz dafür, dass die DDR im Systemwettbewerb nur um den Preis ihrer Selbstaufgabe hätte punkten können. Dieser Widerspruch war zugleich die Grundformel ihrer inneren Reformunfähigkeit. Erich Honecker versuchte, dem durch eine Politik des ungedeckten Schecks zu entkommen - auch das ein Traumtanz mit absehbarem Ende.Rolf Hosfeld hat in erzählerischem Duktus einen spannenden Essay geschrieben, nachdenklich und amüsant zu lesen.

NEUBUCH! 2008. 301 S. 22 cm 223 mm x 145 mm x 29 mm

[SW: Deutsche Demokratische Republik; Politik/Zeitgeschichte]

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