Ingeborg Bachmann
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Bachmann, Ingeborg: Kriegstagebuch. Mit Briefen von Jack Hamesh an Ingeborg Bachmann . Hrsg. u. Nachw. v. Hans Höller.; Suhrkamp Verlag, 2010. ISBN: 9783518421451
Verlagsfrische Neuware!!! Das ist der schönste Sommer meines Lebens, und wenn ich hundert Jahre alt werde das wird der schönste Frühling und Sommer bleiben. Vom Frieden merkt man nicht viel, sagen alle, aber für mich ist Frieden, Frieden!" 1945, unmittelbar nach Kriegsende, notiert die achtzehnjährige Ingeborg Bachmann diese Zeilen in ihrem Tagebuch. Aus ihnen sprechen die Abscheu vor der NS-Ideologie und die Erleichterung über das Ende der Nazi-Herrschaft. Der euphorische Ton hat noch einen weiteren Grund: Ingeborg Bachmann hat sich in den britischen Besatzungssoldaten Jack Hamesh verliebt, einen Wiener Juden, dem 1938 die Emigration gelang. Er befragt die junge Frau zunächst zu einer Mitgliedschaft im "Bund deutscher Mädel"; es entsteht bald eine enge Freundschaft. Dennoch wandert Hamesh im Frühjahr 1946 in das damalige Palästina aus. Zum ersten Mal wird Ingeborg Bachmanns Kriegstagebuch vom Spätsommer 1944 bis zum Juni 1945 vollständig aus dem Nachlaß publiziert. Der Band versammelt zusätzlich sämtliche erhaltene Briefe von Jack Hamesh an Ingeborg Bachmann. Zusammen mit den Journalaufzeichnungen entsteht so ein einzigartiges Dokument des Dialogs zwischen den Kindern der Opfer und der Täter. ; ISBN 9783518421451 , ISBN: 351842145X
107 Seiten Gebundene Ausgabe
[SW: Bachmann, Ingeborg, Briefwechsel, Belletristik / Briefe, Tagebücher, Belletristik / Biographien, Erinnerungen, Literaturwissenschaft / Deutschsprachige, Bachmann, Ingeborg; Tagebuch]
Bachmann, Ingeborg - TEXT + KRITIK. Zeitschrift für Literatur. Hrsg. von Heinz Ludwig Arnold. Redaktionelle Mitarbeit: Ingrid Laurien u. Uli Voskamp. Heft 6. Ingeborg Bachmann. 4. Aufl. - Mch.: Edition Text + Kritik 1980.
Mit Beiträgen von Ingeborg Bachmann ('Besichtigung einer alten Stadt'), Hans Bender ('Über Ingeborg Bachmann. Versuch eines Porträts'), Peter Mayer, Walter Helmut Fritz und Helmut Heißenbüttel ('Über Ingeborg Bachmanns Roman 'Malina''), Franz Josef Görtz ('Zur Lyrik der Ingeborg Bachmann'), Wolfgang Hädecke ('Die Hörspiele der Ingeborg Bachmann'), Peter Conrady ('Fragwürdige Lobrednerei. Anmerkungen zur Bachmann-Kritik') und Otto Bareiss ('Chronik zu Ingeborg Bachmanns Leben und Werk'; 'Auswahlbibliographie zu Ingeborg Bachmann 1953-1979/1980'). - KLG H 75.
78 Ss., 1 Bl. Gr.8°. Illustr. Kt.
[SW: 20. Jahrhundert Zeitschriften Literaturtheorie Literaturwissenschaft Anthologien Bibliographie]
Bachmann, Ingeborg; Henze, Hans W. Briefe einer Freundschaft Hrsg. v. Hans Höller. Vorw. v. Hans W. Henze, PIPER, ISBN: 3492046088
Zum ersten Mal Briefe von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. Zeugnis einer einzigartigen Freundschaft. "Ich lehnte mich an Sie an, ihr Geist half meiner Schwachheit auf", schreibt Hans Werner Henze über Ingeborg Bachmann. Der aufstrebende Komponist erkannte rasch eine Seelenverwandte in der jungen Dichterin, das war 1952 in Göttingen. Und schon im folgenden Jahr setzte ein leidenschaftlicher und immer vertrauter werdender Briefwechsel ein. Einig sind sie sich darin im Hass auf Nazideutschland, wollen mit Günter Grass die junge Sozialdemokratie unterstützen und sind doch im Herzen immer bei ihrer "Pflicht", der Kunst, in der sie gemeinsam an Liedern und einer großen Oper arbeiten. Als die Beziehung zu Max Frisch auseinandergeht, gesteht Ingeborg Bachmann ihrem Freund: "Du bist mir der kostbarste Mensch", und Henze lädt sie in schwärmerischen, tröstenden und ernsten Briefen zu sich nach Rom und Neapel ein, um bei ihr sein zu können und das Eigentliche zu tun: schreiben, komponieren und Ruhe finden in einem Leben, "für das man vielleicht nicht stark genug ist". Nie zuvor wurden Briefe von Ingeborg Bachmann veröffentlicht. Der reiche Briefwechsel zwischen ihr und dem international erfolgreichen Komponisten Hans Werner Henze ist das einzigartige Zeugnis künstlerischen Austauschs und einer bedingungslosen Freundschaft.
NEUBUCH! 2004. 537 S m. 8 Faks. 21 cm
[SW: Schriftsteller (Briefe); Bachmann, Ingeborg, Musiker (Briefe); Henze, Hans W.,Henze, Hans W.,Briefe/Briefwechsel, Bachmann, Ingeborg]
Klagenfurter Texte 1985. Ingeborg - Bachmann- Wettbewerb 1985. Herausgegeben von Humbert Fink & Marcel Reich-Ranicki. In Zusammenarbeit mit dem ORF, Studio Kärnten und der Landeshauptstadt Klagenfurt. Mit den Preisträgern Hermann Burger, Brigit Kempker, Ginka Steinwachs. Mit Texten von Assen Assenow, Hermann Burger, Lilian Faschinger, Dante Andrea Franzetti, Gert Heidenreich, Margit Irgang, Birgit Kempker, Hans Meyer-Hörtgen, Waltraut Anna Migutsch, Hartmut Riederer und Ginka Steinwachs, - München, List Verlag, 1985. ISBN: 347177971X
Sehr guter Zustand. - Der Ingeborg-Bachmann-Preis wurde 1976 von der Stadt Klagenfurt in Gedenken an die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann gestiftet und wird seit 1977 jährlich während einer mehrtägigen Veranstaltung verliehen. Er gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Beschreibung: In einer dreitägigen Lese-Veranstaltung treten vorausgewählte Bewerber nacheinander an und tragen etwa 25 Minuten lang bislang unveröffentlichte Prosatexte oder Ausschnitte vor. Die Texte müssen im Original auf Deutsch verfasst sein.[1] Mit diesem Verfahren soll das Saalpublikum sowie insbesondere die Fach-Jury in Klagenfurt von der Qualität der vorgetragenen Texte überzeugt werden. Auf diese Weise werden jährlich die Preisträger des Ingeborg-Bachmann-Preises und anderer, im Rahmen der Veranstaltung Tage der deutschsprachigen Literatur vergebener Preise ermittelt. Im Jahr 2008 wurde die Jury von neun auf sieben Mitglieder verkleinert und das Teilnehmerfeld von achtzehn auf vierzehn Autoren reduziert. Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist seit 2006 mit 25.000 Euro dotiert (zuvor: 22.500 Euro). Insgesamt werden Preisgelder von 56.500 Euro vergeben (Stand: 2010).[2] Geschichte: Der Journalist und Buchautor Humbert Fink sowie der damalige Intendant des ORF-Landesstudios in Kärnten, Ernst Willner, hatten Mitte der 1970er Jahre die Idee, in Klagenfurt einen Literaturwettbewerb nach dem Vorbild der Gruppe 47 ins Leben zu rufen und unter anderem Marcel Reich-Ranicki als Mitglied der Jury gewonnen. Daraus entstanden die Tage der deutschsprachigen Literatur, die seit 1977 alljährlich im Frühsommer in Klagenfurt stattfinden. Gestiftet wurde der Hauptpreis des Wettbewerbs im Gedenken an Ingeborg Bachmann, eine der bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen, die ihre Karriere besonders der Gruppe 47 "verdankt". Daneben werden im Laufe der Jahre dazugekommene weitere Auszeichnungen vergeben: der Kelag-Preis, der den Preis des Landes Kärnten ersetzte, weil Jörg Haider die Finanzierung des Preises wegen der Kritik an seiner Kulturpolitik verweigerte (2000-2005 "Preis der Jury", 2006-2008 "Telekom-Austria-Preis", dotiert mit 10.000 Euro) der 3sat-Preis (von 3sat gestiftetes Stipendium, 7.500 Euro) der Ernst-Willner-Preis (von zahlreichen deutschsprachigen Verlagen gestiftet, 7.000 Euro) der Publikumspreis (seit 2002 verliehen, bis 2008 "Kelag-Publikumspreis", ab 2008 6.000 Euro). ... Aus: wikipedia-Ingeborg-Bachmann-Preis , ISBN-13: 9783471779712
Erstausgabe. 191 Seiten und 8 Blatt mit 16 Abbildungen. 21 cm. Illustrierte Originalbroschur.
[SW: Germanistik, Deutsche Literatur nach 1945, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Literaturkritik, Literatur nach 1945, Literaturrezeption, Deutschunterricht, Literaturpreise, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik]



