Kafka

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Kafka, Franz,
Franz Kafka (1883-1924), Schriftsteller. Kuvert mit e. Adresse und Absender. [Prag, 7. Februar 1913]. 2 SS. Qu.-8°. - An "Fräulein | Felice Bauer | per Adr. Carl Lindström A.-G. | Berlin O-17" von "Abs. Dr. F. Kafka | Prag, Poric 7" - die Adresse der Arbeit-Unfall-Versicherungsanstalt für das Königreich Böhmen, bei der Kafka von 1908 bis zu seiner Pensionierung 1922 angestellt gewesen war. - Leichte Gebrauchsspuren.

Franz Kafka (1883-1924), Schriftsteller. Kuvert mit e. Adresse und Absender. [Prag, 7. Februar 1913]. 2 SS. Qu.-8°. - An "Fräulein | Felice Bauer | per Adr. Carl Lindström A.-G. | Berlin O-17" von "Abs. Dr. F. Kafka | Prag, Poric 7" - die Adresse der Arbeit-Unfall-Versicherungsanstalt für das Königreich Böhmen, bei der Kafka von 1908 bis zu seiner Pensionierung 1922 angestellt gewesen war. - Leichte Gebrauchsspuren.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Kafka, Franz Botros, Atef: Kafka- Ein jüdischer Schriftsteller aus arabischer Sicht. (Literaturen im Kontext - arabisch - persisch - türkisch). Wiesbaden: Reichert 2009.
"Atef Botros' description and explanation of the Arab Kafka provides us with an enlightening characterization of the so called "crisis of Arab identity"( ) I do not know of any similar profound access to the neurotic obsessions [e.g. Arab mental blockades in the reception of the Jewish] in the context of the "Jewish" than his detailed analysis." Prof. Georg Meggle (German Philosopher, Leipzig) "The book warns of the decline of a long hermeneutical tradition into a literary discourse which is bound in political stereotypes. The writer wants to preserve the moments in which Kafka's oeuvre is very close to the modern literary tradition of the Arab world and in which he became a source of progressive thought in Egypt." Galili Shahar, Haaretz, 29.09.2008 Regardless of skin color, religion, language and place, everyone feels close to this ill friend who lived in Prague, composed his work in German, but whose massage survived despite his early death; his name is Franz Kafka", wrote the German Iraqi writer NaEm WAlD. In a poem of the Palestinian poet Mahmoud Darwish Kafka seems to be even closer to Arab reality: "I found Kafka sleeping under my skin, in accord with our garb of nightmare and the police in us". The 1988 Nobel Prize holder, Naguib Mahfouz, wrote: "I have known Kafka for more than forty years, but I encountered (faced/met) him first particularly after the Arab defeat of 1967". Since 1939, in the Arab world Kafka's oeuvre has been read, commented on, translated and quite controversially discussed: whether through identification, appropriation, literary inspiration, projection, misunderstanding, or politicization. But it is only in 1946 that he became more famous when the eminent Egyptian writer, Taha Husain introduced him to the public in a series of articles. His comments on Kafka can be conceived as a part of his secularization project. While in the 1960s Kafka achieved a special significance in the Arab world, the east European polemic against him had been more and more exacerbated in the context of the Cold War. Stimulated by those polemics and in the course of the rising Arab anti-Zionism the question of Kafka's attitude to Zionism arose from 1971 on. As a Jewish writer who was predominantly on the move among the Zionist circles of Prague, his reception became more complicated and difficult after the rise of the Middle East conflict. This study is concerned with the entire history of reception, focusing on the significant contest of Arab intellectuals and beyond to point this reception in context of the modern Arab History of thought. In this respect the study can be considered part of a future-oriented research, which deals with exchange processes, the transfer of ideas, cultural translation, and overlapping and interference between Europe and the Arab area. However, these spheres are not considered opposites. "Diese Beschreibung und Erklärung des arabischen Kafka liefert uns eine sehr aufschlussreiche Charakterisierung dessen, was man im Westen inzwischen als "Krise der arabischen Identität" zu bezeichnen sich angewöhnt hat. Ich kenne keinen tieferen Zugang zu solcherart Zwangsvorstellungen im Kontext des "Jüdischen" als seine detaillierte Analysen." Prof. Georg Meggle (Philosoph, Leipzig) "Das Buch warnt vor dem Niedergang einer langen hermeneutischen Tradition in einen literarischen Diskurs, der in politischen Stereotypen gefangen ist. Er will die Momente bewahren, in denen Kafkas Werk sich in einer seltenen Nähe zu der modernen literarischen Tradition in der arabischen Welt findet und zur Quelle eines progressiven Denkens in Ägypten wurde." Galili Shahar, Haaretz, 29.09.2008 "Unabhängig von Hautfarbe, Religion, Sprache und Ort spürt jeder Mensch die Nähe eines kranken Freundes, der in Prag lebte, seine Werke auf Deutsch verfasste und dessen Botschaft trotz des verfrühten Todes alle Zeiten überlebte; sein Name ist Franz Kafka", schrieb der deutsch-irakische Schriftsteller Najem Wali. In noch größerer Nähe des arabischen Alltages kommt Kafka in einem Gedicht des palästinensischen Dichters Mahmud Darwisch vor: "Unter meiner Haut fand ich Kafka schlafend, in Übereinstimmung mit unserem Alptraumgewand und mit der Polizei in uns." Auch der Literaturnobelpreisträger Naguib Mahfouz schrieb: "Gekannt habe ich Kafka schon vor mehr als vierzig Jahren, aber begegnet bin ich ihm erst vor allem nach der arabischen Niederlage von 1967." Seit 1939 wird Kafkas Werk in der arabischen Welt gelesen, kommentiert, übersetzt und ziemlich kontrovers diskutiert: Zwischen Identifikation, Aneignung, literarischer Inspiration, Projektion, Fehldeutung und Politisierung. Eine weit reichende Verbreitung erfährt er erst 1946 durch die einführenden Essays des ägyptischen Schriftstellers Taha Husain. Seine Kafka-Kommentare können als Teil seines Säkularisierungsprojekts begriffen werden. Während Kafka in der arabischen Welt in den sechziger Jahren eine besondere Bedeutung erlangt, verschärft sich die osteuropäische Polemik gegen ihn im Kontext des Kalten Krieges. Angeregt durch diese Polemik und im Zuge des aufsteigenden arabischen Antizionismus stellt sich plötzlich ab 1971 die Frage nach Kafkas Haltung zum Zionismus. Die Rezeption des jüdischen Dichters, der sich überwiegend in Kreisen des Prager Zionismus bewegt, wurde nach der Verschärfung des Nahost-Konfliktes maßgeblich erschwert. Die Abhandlung befasst sich mit der gesamten Rezeptionsgeschichte, fokussiert vor allem auf bedeutenden Auseinandersetzungen arabischer Intellektueller und geht darüber hinaus, um diese Rezeption im Kontext der modernen arabischen Ideengeschichte zu deuten. In diesem Verständnis versteht sie sich als Teil einer zukunftsorientierten Forschung, die sich mit Austauschprozessen, Ideentransfers, Kulturübersetzung, Überlappung und Interferenzen zwischen Europa und dem arabischen Raum befasst, ohne diese Sphären als Gegensätze zu begreifen.

XI, 263 S., Reg. Kart. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft]

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Kafka, Franz Lamping, Dieter / Engel, Manfred (Hg.): Franz Kafka und die Weltliteratur. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2006.
Der Sammelband untersucht Kafkas spezifische Stellung innerhalb der Weltliteratur durch eine komparatistische Kontextualisierung seiner deutungsoffenen, modernen Texte. Der Sammelband untersucht Kafkas spezifische Stellung innerhalb der Weltliteratur durch eine komparatistische Kontextualisierung seiner deutungsoffenen, modernen Texte. Die einzelnen Beiträge lassen sich drei Themenschwerpunkten zuordnen: Kafkas Lektüren, Kafka und die moderne Literatur, Kafka-Lektüren. In der Sektion Kafkas Lektüren wird der Versuch unternommen, Kafkas produktive Rezeption bedeutender Autoren der Weltliteratur systematisch-vergleichend zu untersuchen. Die Beiträge zum Thema Kafka und die moderne Literatur widmen sich typologischen Vergleichen zwischen Kafka und anderen der Moderne zugehörigen Autoren. Kafka-Lektüren schließlich analysiert die produktiv gewordene Kafka-Rezeption nachfolgender Autoren, um Kafkas spezifische Stellung innerhalb der modernen und postmodernen Literatur aufzeigen zu können.

379 S. Kart. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft]

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Literaturwissenschaften, Franz Kafka - o.A.: Die Prager Kafka-Konferenz. Alternative. Zeitschrift für Literatur und Diskussion. Juni 1965. Dokumente 2. Berlin, Alternative Verlag, Juni 1965.
Inhalt: Eduard Goldstücker (CSSR) - Über Franz Kafka aus der Prager Perspektive 1963 / Ivan Svitak (CSSR) - Kafka ein Philosoph / Ernst Schumacher (DDR) - Kafka vor der neuen Welt / Frantisek Kautman (CSSR) - Franz Kafka und die tschechische Literatur / Roger Garaudy (Frankreich) - Kafka die moderne Kunst und wir / Alexej Kusak (CSSR) - Bemerkungen zur marxistischen Interpretation Franz Kafkas / Josef Cermak (CSSR) - Ein Bericht über unbekannte Kafka Dokumente / Lese- und Alterungsspuren. Heft gebräunt. Kleinere Randläsuren. Insgesamt aber vollständiges, ordentliches Exemplar (OD.5) OD.5

47 S., 21 cm geh.

[SW: Literatur, Reihe, Reichentitel, Konferenz, Disskussionsrunde, Essay, Literaturwissenschaften, Franz Kafka, 60er, Politik, These, Sitzung, Prage, Osteuropa, Werk, Werkbesprechung]

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