Keynes

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Muchlinski, Elke: Keynes als Philosoph. DUNCKER & HUMBLOT, Januar 1996 ISBN: 3428086597
Über die Philosophie von John Maynard Keynes wird im angelsächsischen Sprachraum seit Jahren lebhaft diskutiert. Dabei gelten insbesondere die Philosophen Georg Edward Moore und Bertrand Russell als Vordenker. Es werden aber auch Analogien zu Aristoteles, Platon und Wittgenstein herausgearbeitet. Im Zentrum der aktuellen Auseinandersetzung stehen der Traktat über Wahrscheinlichkeitstheorie, den Keynes 1921 publiziert hat, sowie verschiedene Vorarbeiten (bislang unveröffentlichte Manuskripte) hierzu. Von Interesse ist, inwiefern diese Schriften einen Einfluß auf die Entwicklung der ökonomischen Theorie von Keynes haben. Da Keynes die Frage nur in einem Essay beantwortet hat, kann letztlich nur auf eine Rekonstruktion der Bedeutung der Wahrscheinlichkeitstheorie für die ökonomische Theorie verwiesen werden. Obwohl viele Beiträge Intuition und Erkenntnis ins Zentrum rücken, bleibt das Defizit der erkenntnistheoretischen Position von Keynes bestehen. Dies ist unbefriedigend, zumal Keynes in den bereits genannten Quellen zusammenhängend seine Erkenntnistheorie herausarbeitet.Die vorliegende Untersuchung intendiert eine Rekonstruktion der epistemologischen Sichtweise von Keynes. Dabei ist der historische Hintergrund der Cambridge Tradition unzweifelhaft relevant für die Beurteilung der Philosophie von Keynes. Zu prüfen ist allerdings, ob Intuition die Funktion einer Letztbegründung zukommt, wie dies von der Mehrzahl der Autoren behauptet wird. Unter Rückgriff auf die Funktionszuschreibung der Anschauung im Prozeß der Erkenntnis bei Kant wird eine alternative Interpretation der Intuition bei Keynes vorgestellt. Das methodisch zu verstehende Vorgehen einer Argumentation ad analogia erlaubt die Loslösung von einseitigen rationalistischen, empiristischen und intuitionistischen Vereinnahmungen. Keineswegs wird Keynes dadurch zum Kantianer etikettiert. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist: Erkenntnis bei Keynes bedarf eines Verweisungszusammenhangs von Anschauung resp. Intuition und Begriff resp. Kategorie und basiert auf einer Synthese von rationalistischen und empirischen Urteilen. Die Konsequenz hieraus für eine Ökonomie, die auf Modellbildung nicht verzichten kann, ist evident: Ökonomische Modelle ohne Anwendungs- und damit Erfahrungsbezug sind leere Vernünfteleien und damit formaler Ästhetizismus.

NEUBUCH! 1996. 228 S. Abb.; 228 S. 233 mm 233 mm x 157 mm x 11 mm; Volkswirtschaftliche Schriften 458

[SW: Wirtschaftsphilosophie, Wahrscheinlichkeit, Keynes, John M.,Erkenntnis]

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Krause, G. (Hg.): Keynes als Alternative(r)? Argumente für eine gerechtere Wirtschaft. (= Schriften 14 der Rosa-Luxemburg-Stiftung) Dietz, 2007. ISBN: 3320021115
Das Verhältnis der Linken zu Keynes ist keine Liebesaffäre und dieses Buch keine tour d'amour. Bis heute steht die ökonomisch gebildete Diskussion demokratischer Linker unter dem Einfluß zweier Giganten - Marx und Keynes. Der deutsche Emigrant Karl Marx hat im "Kapital" sein 1843 entwickeltes Programm der "Kritik der Erde" realisiert, um aus der Kritik der bürgerlichen Produktionsweise die Möglichkeit und Notwendigkeit der allgemeinen Emanzipation von den Antagonismen eines auf Ausbeutung und Unterdrückung beruhenden Fortschritts nachzuweisen. Der britische Lord John Maynard Keynes dagegen hatte sich einer vielleicht nicht weniger anspruchsvollen Aufgabe verschrieben: die theoretischen Grundlagen für einen "klug geleiteten Kapitalismus" zu schaffen.Der Gegensatz von Marx und Keynes ist durch den Ausgang des 20. Jahrhunderts zu einem inneren Gegensatz einer sich erneuernden Linken geworden. Gb. ISBN 3320021115 , ISBN-13: 9783320021115

272 S., Gb.

[SW: Keynes.]

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Andrews, David: Keynes and the British Humanist Tradition: The Moral Purpose of the Market (Routledge Studies in the History of Economics) Routledge Chapman & Hall, ISBN: 0415299861
leichte Lagerspuren Kurzbeschreibung\nThis novel book looks at the relationship between the economics of John Maynard Keynes and the tradition of British Humanism, which dominated public life in the early years of the twentieth century. Identifying the broad moral philosophy which influenced Keynes and the extent to which it was incorporated into his work, Keynes and the Humanist Tradition provides the reader with a greater understanding of Keynes and his core ideas and as such will invaluable to students of economics. \n\nSynopsis\nThis novel book looks at the relationship between the economics of John Maynard Keynes and the tradition of British Humanism, which dominated public life in the early years of the twentieth century. Identifying the broad moral philosophy which influenced Keynes and the extent to which it was incorporated into his work, Keynes and the Humanist Tradition provides the reader with a greater understanding of Keynes and his core ideas and as such will invaluable to students of economics. , ISBN-13: 9780415299862

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Krämer, Hagen/Hagemann, Harald/Schönbein, Thomas Schmid-/Schneider, Johannes/Schmid-Schönbein, Thomas/Gijsen, Peter de: Keynes 2.0 - Perspektiven einer modernen keynesianischen Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik, METROPOLIS, 051 ISBN: 3895188212
Ausgelöst durch die globale Rezession 2008/09 ist ein neues Interesse an der Lehre von John Maynard Keynes entstanden. Unter Bezugnahme auf Keynes wurde weltweit mit kräftigen Zinssenkungen und einer antizyklischen Fiskalpolitik auf die größte Wirtschaftskrise seit der Großen Depression der 1930er Jahre reagiert. So stellt sich nun erneut die Frage, was die Lehren von Keynes zur Erklärung und Bekämpfung von Wirtschaftskrisen beitragen können Welche Erweiterungen und Anpassungen der keynesianischen Theorie sind im Lichte der Kritik am Keynesianismus und angesichts der jüngsten Entwicklungen notwendig Inwieweit liegt der Krise ein Marktversagen, ein Politikversagen, ein Versagen der herrschenden Wirtschaftstheorie zugrunde Diese und andere Fragen werden in den Beiträgen des vorliegenden Bandes diskutiert, der aus einer gemeinsamen Tagung des Arbeitskreises Politische Ökonomie und der Keynes-Gesellschaft in Karlsruhe hervorgegangen ist. Inhalt Einleitung der Herausgeber Jürgen Kromphardt Finanzmärkte und Realwirtschaft in der Weltwirtschaftskrise 1929-1932 und in Keynes' General Theory Peter Spahn Die neukeynesianische Makroökonomie im Spiegel konkurrierender Weltbilder Oliver Landmann Makroökonomische Kontroversen in Deutschland und die Krise von 2009 Johannes Schmidt Die Bedeutung der Saldenmechanik für die makroökonomische Theoriebildung Eckhard Hein und Achim Truger Finanzdominierter Kapitalismus in der Krise - Plädoyer für einen globalen keynesianischen New Deal Hagen Krämer Keynes, Globalisierung und Strukturwandel Dirk H. Ehnts und Finn M. Körner Wie die Leistungsbilanz die Kapitalbilanz klein erscheinen lässt Theo Schewe Das skandinavische Modell heute - ein Beispiel moderner keynesianischer Wirtschaftspolitik Harald Hagemann Keynes 3.0. Zu den ökonomischen Möglichkeiten unserer Enkelkinder Tobias Kronenberg Perspektiven einer ökologischen post-keynesianischen Wirtschaftstheorie Ronald Schettkat und Rongrun Sun Zur (Nicht-)Neutralität der Geldpolitik Klaus-Dieter John Die Schuldenbremse als Instrument der Selbstbindung im politischen Entscheidungsprozess Peter Kalmbach Markt und Staat in zwei GTs: Keynes' General Theory und Polanyis Great Transformation Heinz D. Kurz Vom Fall und Wiederaufstieg einiger Ideen von Lord Keynes. Oder: Zum trostlosen Zustand einer elenden Wissenschaft Autorenverzeichnis

NEUBUCH! 2011. 434 S. 208 mm 212 mm x 139 mm x 30 mm

[SW: Keynesianismus]

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