Kisch Egon
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Kisch, Egon Erwin: Konvolut "Egon Erwin Kisch". 21 Titel. 1.) Paradies Amerika, 1948, 331 Seiten, O. Pappeinband, mit Privateinkleber, Papier leicht gebräunt, sonst gut erhalten. 2.) Landung in Australien, 1. Auflage 1948, 364 Seiten, Papp-Einband, leicht abgenutzter Einband, insgesamt gut erhalten. 3.) Marktplatz der Sensationen, Aufbau Verlag Berlin 1952, Halbleinen, mit (leicht repariertem O. Schutzumschlag), 316 Seiten, Papp-Einband. 4.) Die Katastrophe, Erzählungen, bb-Reihe, Aufbau-Verlag, 1. Auflage/1985, 156 Seiten, gut erhalten. 5.) Klaus Haupt; Harald Wessel: Kisch war hier, Reportagen über den "Rasenden Reporter", Verlag der Nation Berlin, 1. Auflage/1985, Paperbackausgabe, 260 Seiten, mit zahlreichen Abbildung, sehr gut erhalten. 6.) Das tätowierte Porträt, Reportagen aus fünf Kontinenten, Reclam 1984, 410 Seiten, sehr gut erhalten. 7.) Artikel/Kopie in "Die Weltbühne": "Brief von Jean Villain an Egon Erwin Kisch" (2. April 1958), "Egonek ist nicht vergessen" (21. März 1978), "Kisch in der MASCH" (30. Oktober 1984), "Kisch war hier/Egonek und die Kinder. Zum 100. Geburtstag des Rasenden Reporters" (23. April 1985). 8.) "Versagte der Kriminalist Kisch in diesem Fall?" Artikel/Kopie von Theodor Balk in: "Das Magazin", Heft 4/1068. 9.) In jedem Schubfach eine Leiche, Zwölf Reportagen, bb-Taschenbuch, 1965, mit Signumstempel, 164 Seiten, gut erhalten. 10.) Egon Erwin Kisch: Verwirrungen einer Kaiserin, Zwölf Reportagen, bb-Taschenbuch, Aufbau-Verlag Berlin, 1979, 156 Seiten. 11.) Egon Erwin Kisch: Zyankali gegen den Generalstab, Zehn Reportagen, bb-Taschenbuch, Aufbau-Verlag Berlin, 1970, 125 Seiten. 12.) Egon Erwin Kisch: Der rasende Reporter, Aufbau-Verlag Berlin, 1. Auflage/1955, 306 Seiten, Format 20 x 13 cm, rostbrauner Leinen-Einband mit Goldbeschriftung, ohne O.Schutzumschlag. 13.) Egon Erwin Kisch: China geheim, Aufbau-Verlag Berlin, 1. Auflage/1949, 273 Seiten, im Vorsatz mit Widmung Dritter, Karton-Deckel. 14.) "Die Weltbühne" vom 29. April 1930 mit dem Artikel von Egon Erwin Kisch "Der Brühl in Leipzig". 15.) Egon Erwin Kisch. Leben und Werk von Dieter Schlenstedt, Schriftsteller der Gegenwart, Volk und Wissen Berlin 1968, 102 Seiten, Bibliotheksbuch Textilkombinat Cottbus, Lichtrandig, insgesamt gut erhalten. 16.) Artikel/Kopie "Vor seinem 100. Geburtstag. Kisch über sich " (Neues Deutschland vom 30./31. März 1985). 17.) Artikel/Kopie: Der humpelnde Reporter, Wochenpost Nr. 17/1985, "Vorhang auf für Egon Erwin Kisch", ganzseitiger Artikel (Neues Deutschland vom 29./30. März 2008) über eine Ausstellung zum 60. Todestag Kischs und "Für Egonek. Klaus Haupt über Egon Erwin Kisch" über ein Buch über Kisch in der Reihe "Jüdische Miniaturen" (Neues deutschland vom 30. Juni 2008). 18.) "Schriftsteller über Egon Erwin Kisch", in: "Das Magazin", Heft 3/1978 (darin Lion Feuchtwanger, F. C. Weiskopf, Ferdinand Bruckner) und "Das Magazin", Heft 9/1980 mit dem Artikel "Landung in Australien. Viereinhalb Jahrzehnte nach Egon Erwin Kisch". 19.) "Verrückter Tanz ums Goldene Kalb. Egon Erwin Kisch vor 80 Jahren bei den Real Estate Brokers" (Neues Deutschland vom 22./23. August 2009). 20.) Ganzseitiger Artikel "Der soziale Ironiker. Egon Erwin Kisch - eine Postkarte auf dem Strahov in Prag erzählt" (Neues Deutschland vom 24./25. April 2010). 21.) Schreib das auf, Kisch! Das Kriegstagebuch von Egon Erwin Kisch, Aufbau-Verlag Berlin, 1. Auflage/1955, 267 Seiten, mit einem Nachwort von Bodo Uhse, rostroter Leinen-Einband mit Deckel-Goldbeschriftung und Rücken-Goldbeschriftung auf dunkelbraunem Grund, Schnitt etwas lichtrandig, gut erhalten, Aufbau-Verlag Berlin u. a.
Format 20 x 13 cm u. a.
Arnold, Heinz Ludwig (Hrsg.): Egon Erwin Kisch. Text + Kritik, Heft 67. Zeitschrift für Literatur. München: Edition Text + Kritik, 1980. ISBN: 3883770450
Tadellos, nahezu ohne Gebrauchsspuren. - Inhalt: Max von der Grün: Die Entdeckung eines Autors -- Egon Erwin Kisch: Poesie der Neugier -- Bruno Frei: Zweimal Kisch -- Christian Siegel: Reporter: Schriftsteller der Wahrheit. Egon Erwin Kischs Begründung des Fakten-Genres -- Egon Erwin Kisch: Verbrechen und Literatur -- Manfred Jäger: Das Klischee einer exemplarischen "Entbürgerlichung". Zum Kisch-Bild der DDR -- Egon Erwin Kisch: Eine Frau an der Seidenfront -- Erhard Schütz: Moral aus der Geschichte. Zur Wahrheit des Egon Erwin Kisch -- Hans Kronberger: Zwischen Kriegspropaganda und Subversion. Egon Erwin Kisch an der Wende vom bürgerlichen Journalisten zum Revolutionär -- Vita Egon Erwin Kisch -- Erhard Schütz / Bernward Urbanowski: Auswahlbibliographie Egon Erwin Kisch. ISBN 3883770450 - , ISBN-13: 9783883770451
63 S. Originalbroschur.
[SW: a Allgemeines, Hochschulen, a Sprach- und Literaturwissenschaft, a Politik, Wehrwesen]
Kisch, Egon Erwin: Hetzjagd durch die Zeit. Fischer Taschenbuch Verlag Ungekürzte (erste) Aufl. dieser Ausgabe (Lizenz des Aufbau Verlags Mai 1974 Frankfurt am Main ISBN: 3436018880
169 S.S. 8°
Taschenbuch Leichte Stauchung der oberen Ecke, das holzhaltige Papier allg. deutlich nachgedunkelt, Exlibris auf Innendeckel, gestempeltes "W" auf Vorsatz, einige wenige kleine "Eselsohren", die letzten sechs Seiten mit kleinem Randanriss, ansonsten noch guter Taschenbuchzustand. Egon Erwin Kisch, eigentlich Egon Kisch (* 29. April 1885 in Prag; 31. März 1948 ebenda), war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Journalist und Reporter. Egon Erwin Kisch gilt als einer der bedeutendsten Reporter in der Geschichte des Journalismus. Nach dem Titel eines seiner Reportagebände ist er auch als "der rasende Reporter" bekannt. Reisereportagen Stoff für seine Reportagen lieferten Kisch Reisen, die er von Berlin aus in ganz Europa und in der Welt unternahm, vor allem mehrfache Besuche in der Sowjetunion (zum ersten Mal 1925), Algerien und Tunesien (1927), den USA (mehrmonatiger Aufenthalt um die Jahreswende 1928-1929) und China (1932). Diese außerordentliche Aktivität Kischs bewirkte, dass der Titel eines seiner Reportagebände - Der rasende Reporter von 1924 - zu seinem bis heute bekannten Beinamen wurde. Schon 1923 besuchte er Maxim Gorki, der sich damals in Bad Saarow aufhielt. Im November 1925 trat er der Kommunistischen Partei Deutschlands bei, und schon im folgenden Monat konnte er in das "Vaterland des Weltproletariats" fahren. Seine Eindrücke veröffentlichte er in der Zeitschrift "Das Neue Russland" und der kommunistischen Tageszeitung "Die Rote Fahne"; 1927 gab er seinen ersten Reportageband über die Sowjetunion heraus: Zaren, Popen und Bolschewiken, 1932 folgte der zweite Band: Asien gründlich verändert, der von den Sowjetrepubliken in Zentralasien erzählte. Kisch war voller Enthusiasmus für die politischen und sozialen Veränderungen im kommunistischen Russland; allerdings schrieb er überhaupt nichts über Zwangsarbeitslager, die Hungersnot in der Ukraine oder Verfolgungen der Russisch-Orthodoxen Kirche.[8] Ein ganz anderes Bild sehen wir in Kischs Reportagen von seiner mehrmonatigen Reise in die Vereinigten Staaten um die Jahreswende 1928/1929. Nachdem Kisch das Schiff in New York City verlassen hatte, schiffte er sich wieder ein, diesmal als Leichtmatrose an Bord des Frachtschiffes "Jefferson Myers", mit dem er von Baltimore über den Panamakanal nach San Pedro (heute Ortsteil von Los Angeles in Kalifornien) fuhr; dort traf er sich unter anderem mit Charlie Chaplin und dem sozialkritischen Schriftsteller Upton Sinclair. Über San Francisco, Chicago und Detroit kehrte er nach Nach York zurück. Eine Reportagereihe von dieser Reise (die er, als Kommunist, unter dem Decknamen Dr. Becker machen musste) veröffentlichte Kisch 1930 unter dem ironischen Titel Paradies Amerika. Mit seinem Gesichtspunkt eines Sozialisten bzw. Kommunisten äußerte er sich sehr kritisch über die sozialen Ungleichheiten und die kapitalistische Ausbeutung in den Vereinigten Staaten, dennoch ist in dem Buch auch eine verdeckte Faszination von dem technologischen und Zivilisationsfortschritt Amerikas zu spüren.[1] Der letzte große Reportageband, der in Deutschland in den Dreißigerjahren erscheinen durfte, war China geheim von 1933 - die Frucht seiner Reise im Jahr 1932 nach China, das damals durch einen Bürgerkrieg zerrissen und durch die japanische Vorherrschaft bedroht war. Historische Reportagen Der Schriftsteller befasste sich auch mit seiner näheren Umgebung, besonders unter geschichtlichem Aspekt. Er verarbeitete dabei eigene Erfahrungen, zum Beispiel als er 1922 sein Tagebuch aus dem Ersten Weltkrieg Als Soldat im Prager Korps (von 1929 an als Schreib das auf, Kisch!) herausgab oder 1924 die Affäre um den Oberst Redl (Der Fall des Generalstabschefs Redl) aufdeckte. Er verwandte Geschichten, die er in Prager Kneipen gehört hatte, machte Recherchen, historische "Ermittlungen" und interessierte sich für die jüdische Gemeinschaft. Früchte dieser Studien waren das Kriminalistische Reisebuch von 1937, eine Beschreibung von Verbrechen aus allen Zeiten und Ländern, die Sammlung Geschichten aus sieben Ghettos von 1934 und vor allem der viel gepriesene Prager Pitaval von 1931, in dem Kisch Kriminalgeschichten aus seiner Heimatstadt schilderte.
[SW: Deutsche Literatur | Reportagen | Egon Erwin Kisch]
Kisch, Egon Erwin: Geschichten aus sieben Ghettos. Herausgegeben von Hein Kohn und Werner Schartel. Vorwort von Günter Wallraff. Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 1982.
"Egon Erwin Kisch, eigentlich Egon Kisch (* 29. April 1885 in Prag; 31. März 1948 ebenda), war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Journalist und Reporter. Egon Erwin Kisch gilt als einer der bedeutendsten Reporter in der Geschichte des Journalismus. Nach dem Titel eines seiner Reportagebände ist er auch als "der rasende Reporter" bekannt." (Wikipedia) Die 'Geschichten aus sieben Ghettos' zeigen den 'rasenden Reporter' Egon Erwin Kisch als großartigen und einfühlsamen Erzähler jüdischer Geschichte und jüdischen Lebens. Gut erhaltenes Exemplar, -
Fischer Taschenbuch - 5174. Bibliothek der verbrannten Bücher. Ungekürzte Ausgabe. 203,8 Seiten mit zwei doppelseitigen s/w Abbildungen, 180 x 105 mm, illustrierter Original-Karton-Einband,
[SW: Geschichte, Judentum, jüdische Geschichte, jüdisches Leben, Ghettos, Geschichten, Judaica]



