Kubrick Napoleon

Es wurden insgesamt 3 Einträge zu 'Kubrick Napoleon' gefunden (Stand: 10.02.2012).

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Hg. Alison Castle. Köln 2011. Stanley Kubrick's Napoleon. The Greatest Movie Never Made.

Der größte Film, der nie gedreht wurde. Die kuriose Geschichte von Kubricks unverfilmtem Meisterwerk. Jetzt in einer unlimitierten, einbändigen Ausgabe erhältlich. Fast 40 Jahre lang spekulierten Kubrick-Fans und Filmfreunde über den geheimnisvollen, nie gedrehten Film des berühmten Regisseurs zu Napoleon Bonaparte. Kubricks "Napoleon", dessen Produktion unmittelbar nach dem Kinostart von 2001: Odyssee im Weltraum beginnen sollte, war zugleich als Charakterstudie und als bildgewaltiges Epos angelegt, prall gefüllt mit großartigen Schlachtszenen, in denen Tausende von Komparsen mitwirken würden. Für sein ursprüngliches Drehbuch stellte Kubrick zwei Jahre lang intensive Recherchen an. Mit Unterstützung Dutzender Mitarbeiter und eines Spezialisten von der Universität Oxford trug er eine beispiellose Sammlung an Recherche- und Vorproduktionsmaterial zusammen, darunter etwa 15.000 Fotos von möglichen Drehorten und 17.000 Dias zu Napoleon selbst. Auf seiner nahezu besessenen Suche nach jedem Häppchen an Information zu Napoleon, das die Geschichtsforschung zu bieten hatte, ließ Kubrick nichts unversucht. Doch sein Film sollte nicht sein: Die Filmstudios hielten ein solches Vorhaben für zu riskant in einer Zeit, in der historische Filmepen aus der Mode gekommen schienen. Vorliegende Hommage an dieses unfertige Meisterwerk macht Kubricks heroische Arbeit über Napoleon erstmals für die Fans verfügbar. Der Leser kann darin durch eine Auswahl aus Kubricks Schriftwechseln, diverse Kostümstudien, Fotografien von der Drehortsuche, Recherchematerialien, Drehbuchentwürfe und mehr blättern, wobei jeder Kategorie ein eigenes Buch gewidmet ist. Kubricks endgültiger Drehbuchentwurf wurde als Faksimile nachgedruckt. Zum Verlagsjubiläum gibt es nun diese einbändige Sonderausgabe (statt 10 Bände für original 500,00 EUR) zum unschlagbaren Sonderpreis! (Text dt., engl., franz., Taschen). 21 x 34 cm, 1.112 Seiten, geb.

Details

Burgess, Anthony: Der Mann am Klavier. Aus dem Englischen von Joachim Kalka. Originaltitel: The pianoplayers. Stuttgart: Klett-Cotta Verlag, 1989. ISBN: 3608953841
Guter Zustand. Schutzumschlag am Fuß mit einem kleinen Einriß (1cm). - Ellen Henshaw erzählt ihre eigene Geschichte und die ihres Vaters. Billy Henshaw ist ein störrisches, randalierendes musikalisches Universaltalent. Es ist die Stummfilmzeit und für "Metropolis" braucht man einen Klavierspieler - um Himmels willen keinen Pianisten -, der die neuesten Schlager ebenso in den Fingern hat wie die Tonarten der Griechen. Billy Henshaw spielt sich buchstäblich zu Tode. An seinem letzten Tag improvisiert er zehn Symphonien - eine mehr als Beethoven! - und eine Oper über den Klassenkampf. - - John Anthony Burgess Wilson (* 25. Februar 1917 in Manchester, 25. November 1993 in London), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Anthony Burgess, war ein britischer Schriftsteller. Leben und Werk: Im Jahre 1959 wurde bei dem damaligen Lehrer Anthony Burgess ein unheilbarer Gehirntumor diagnostiziert, und es wurde ihm mitgeteilt, dass er nur noch eine kurze Lebenserwartung hätte. Er begann zu schreiben und veröffentlichte in den folgenden Jahren mehr als 50 Bücher, darunter die Enderby Trilogie und eine Reihe von Dystopien. Anthony Burgess' Werk ist durch das Werk von James Joyce, aber auch durch seinen Katholizismus geprägt. In England ist dies eine Religion der Außenseiter, wodurch sich religiöse und gesellschaftliche Erfahrung nicht ausschließen, sondern miteinander eine Allianz eingehen, wie man sie auch bei anderen englischen katholischen Schriftstellern wie Graham Greene, W. Somerset Maugham und den später zum Katholizismus konvertierten Schöpfer der Pater-Brown-Geschichten, Gilbert Keith Chesterton vorfinden kann. Sein - nicht zuletzt durch die Verfilmung von Stanley Kubrick - bekanntestes Werk ist A Clockwork Orange (1962, dt. Eine Uhrwerk-Orange bzw. Uhrwerk Orange oder auch Uhrwerk Mensch) über die Themen Freier Wille und Moral. Burgess war einer ganzen Reihe von Sprachen mächtig, darunter Russisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Walisisch (Kymrisch), Japanisch und seiner Muttersprache Englisch. Diese Erfahrung nutzte er, um für das Buch eine neue Kunstsprache namens Nadsat zu entwickeln, eine Jugendsprache. Burgess hat es aber zunehmend gehasst, auf diesen einen Roman reduziert zu werden, und als ein One-book-Author zu gelten, weswegen er kurz vor seinem Tod noch wünschte, diesen Roman nie geschrieben zu haben. Diese Haltung wird verständlich, wenn man sich der Spannbreite dieses außergewöhnlichen Schriftstellers vergewissert. Sie reicht von einem formal experimentellen Roman wie die "Napoleon Symphony" bis hin zu einem in seiner Verwendung von Genre-Konventionen geradezu waghalsigen eschatologischen Agenten-Roman "Tremor". Sein persönlichstes Buch ist der Roman "Beard's Roman Women" (dt. "Rom im Regen"), in dem er die Geschichte des Drehbuchautors erzählt, der gerade frisch verwitwet eine Affäre mit einer jungen Frau eingegangen ist und plötzlich mit der Tatsache der Wiederauferstehung seiner verstorbenen Frau konfrontiert wird. Die Selbstverständlichkeit des Vorhandenseins auch religiöser Geschehnisse im Alltag findet sich in seinem literarischen Hauptwerk, dem 1980 erschienen Roman "Earthly Powers" (dt. "Der Fürst der Phantome"). Aus der Sicht eines katholischen homosexuellen Schriftstellers scheinbar niedriger Werke namens Toomey (dessen Vorbild William Somerset Maugham ist), der eine Wunderheilung des späteren Papstes Gregor bezeugen soll (dessen Vorbild der spätere Papst des Vatikanischen Konzils, Papst Johannes XXIII. ist), beschreibt Burgess in dieser Tour de Force durch das 20. Jahrhundert, in dem von den Nazi-Gräueln bis hin zu den Massensuizid der Jones-Sekte der 70er Jahre kaum ein blutiger Schauplatz ausgelassen wird, in seinem ihm zugetanen Sprachwitz eine in Trivialitäten versunkene gottferne Welt, in der es paradoxerweise gerade die Überhöhungs- und Vollkommenheitsbestrebungen von religiösen und politischen Führern sind, die das Böse in die Welt hineintragen. Der Roman fand begeisterte Kritiken und wurde sogar für den renommierten Booker-Preis nominiert, aber wie Burgess im 2. Teil seiner 1990 veröffentlichten Autobiographie "You've had your time" schrieb, war er nicht sonderlich überrascht, dass er ihn nicht bekam: "It was evident for me, anyway, that my novel was no Booker material. It was hard reading for the jurors, and it smelt of the wrong properties, one of which was Catholic Europe". So blieb Burgess, als er 1993 an Lungenkrebs starb, mit seiner kunstvollen Synthese aus diabolischen Entertainment und ernstem Anliegen im weiheberäucherten Literaturbetrieb ein literarischer Außenseiter, dessen so reiches Gesamtwerk überdies von dem glanzvollen Erfolg "A Clockwork Orange" immer noch überstrahlt wird. Aus: wikipedia-org-Anthony_Burgess , ISBN-13: 9783608953848

Deutsche Erstausgabe. 231 Seiten mit Noten. 21 cm. Leinen mit Schutzumschlag.

[SW: Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Englische Literatur, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, , Literaturtheorie, Britain, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften]

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Burgess, Anthony: Napoleon - Symphonie. Roman in vier Sätzen. Aus dem englischen übersetzt von Wolfgang Krege. Stuttgart, Klett-Cotta, 1982. ISBN: 3608950796
Zustand: Sehr gut. - Geschenk - Geschenkidee ? Wir wünschen allen Bücherliehabern entspannte Lesestunden in warmer Umgebung!

470 S. 22x15cm, grauer Orig.-Leinen mit Rückentitel, gebunden, farbig illustr. Orig.-Schutzumschlag mit Rücken- und Deckeltitel.

[SW: Stanley Kubrick]

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