Langen
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Hegaur, Engelbert (Hrsg.): Memorial-Buch der Fahrten und Taten des schlesischen Ritters Hans von Schweinichen. Nach seiner eigenhändigen Aufzeichung aufs neu an Tag geben durch Engelbert Hegaur. Albert Langen Keine Angabe Ohne Jahresangabe (1911) München
556S. 8°
Halbleder Fadengehefteter, goldgeprägter Halblederband mit Lederecken, marmoriertem Deckelpapier, marmorierten Schnitten und Schmuckvorsätzen. Der Lederrücken an der vorderen Kante nahezu durchgehend eingerissen, die Einbandkanten und Ecken berieben, Papier und Schnitte allg. nachgedunkelt, Eigentümerstempel auf Vorsatz und Vortitel, ansonsten noch guter Zustand. Gesetzt in Fraktur und versehen mit zahlreichen illustrierten Schmuckinitialen. Eine sehr schöne Ausgabe von Albert Langen. Hans von Schweinichen (* 25. Juni 1552 auf Schloss Gröditzburg; 23. August 1616 in Liegnitz) war Liegnitzscher Hofmarschall und autobiographischer Schriftsteller. Er entstammte einem Nebenzweig des bekannten schlesischen Rittergeschlechtes Schweinichen mit der Schweinhausburg als Stammsitz, besuchte die Dorfschule im Familiengut Mertschütz, kam 1562 nach Liegnitz und besuchte 1566 die Schule in Goldberg. Ein paar Jahre verbrachte er auf dem Liegnitzer Herzogsschloss als Page des geisteskranken abgesetzten Herzogs Friedrich III.. Danach begleitete er seinen Vater, den Hauptmann des Goldberger Kreises Georg von Schweinichen, auf seinen Dienstreisen, bevor er in die Dienste des Herzogs Heinrich XI. von Liegnitz trat. Nachdem dieser wegen seiner hohen Verschuldung auf kaiserlichen Befehl 1581 verhaftet wurde, lebte Schweinichen als Landwirt auf gepachteten Gütern, es gelang ihm aber gegen Ende seines Lebens, Mertschütz zurückzubekommen. Nach dem Tode Heinrichs 1588 trat er in die Dienste von dessen jüngerem Bruder Friedrich IV., der 1596 starb. Auch seinem Nachfolger, dem Brieger Herzog Joachim Friedrich, diente er als Marschall und Hofmeister. Dieses Amt verwaltete er schließlich auch in der nach dessen Tod 1602 eingesetzten vormundschaftlichen Regierung. Als alter Mann verkaufte er das Gut Mertschütz, und ließ sich in Liegnitz nieder, wo er ein Haus erwarb. Schweinichen wurde neben seinen piastischen Herren in der Hofkirche (Johanniskirche) begraben, sein Grabstein verschwand aber während eines Umbaus der Kirche im 18. Jahrhundert. Seine Tagebuchaufzeichnungen beginnen mit dem Jahr 1568 und brechen 1602 ab. Sie stellen ein unmittelbares und aufschlussreiches kulturhistorisches Zeugnis der Zeit dar. Sie wurden erstmals 1820-22 von Johann Gustav Gottlieb Büsching herausgegeben; die letzte wissenschaftliche Edition stammt von Hermann Oesterley. Außerdem verfasste er eine Lebensbeschreibung Heinrichs XI. Wilhelm Engelbert Oeftering (auch Engelbert Hegaur) (* 8. Februar 1879 in Engen, 3. März 1940 in Rüppurr) war ein Bibliothekar, Historiker und Literaturwissenschaftler. Albert Langen 1893 gründete Albert Langen seine Verlags-, Buch- und Kunsthandlung Paris und Köln, die er bald darauf verkaufte, um nach Leipzig und schließlich München übersiedeln zu können. Der Firma in München wurde ein Kunstverlag und Bühnenvertrieb angegliedert. Ein Hauptanliegen von Langen war es, zeitgenössische skandinavische Autoren wie Björnstjerne Björnson, Knut Hamsun und Georg Brandes herauszugeben. Damit galt er als Wegbereiter der skandinavischen Moderne in Deutschland. 1896 erschien das erste Mal die satirische Wochenzeitschrift Simplicissimus beim Verlag, die jedoch auf Grund der "Majestätsbeleidigungs"-Affäre schnell wieder verboten wurde. Die Autoren des Blattes mussten Deutschland verlassen und auch Albert Langen ging für fünf Jahre ins Exil. Erst 1903 konnte er gegen eine Zahlung von 30.000 Mark begnadigt werden. Die Prokura für den Verlag erhielt unterdessen sein Mitarbeiter Korfiz Holm. Der Katalog von 1904 konnte bereits 117 Autoren mit 354 Titeln vorweisen. Wichtige Schriftsteller jener Jahre waren Marcel Prevost, Björnstjerne Björnson, Guy de Maupassant, Knut Hamsun, Emile Zola, Heinrich Heine und Jakob Wassermann. Das Programm erstreckte sich nun über deutsche, französische und skandinavische Belletristik. Die Ausstattung der Bücher spielte für den Verleger eine wichtige Rolle, und so hoben sich die plakativ gestalteten Titel von den üblichen Buchumschlägen des Marktes ab. Seit 1925 wurde die Reihe Bauhausbücher von Walter Gropius und Laszlo Moholy-Nagy bei Langen publiziert. Nach der Simplicissimus-Affäre gründete Langen 1907 die Halbmonatsschrift für deutsche Kultur März, die er zusammen mit Hermann Hesse und Ludwig Thoma herausgab. Zwei Jahre später starb er an einer verschleppten Mittelohrentzündung. In seinem Testament setzte er vier Kuratoren und langjährige Mitarbeiter (Otto Friedrich, Reinhold Geheeb, August Gommel und Korfiz Holm) für den Verlag ein. Diese übernahmen das Unternehmen und erwarben es schließlich 1918.
[SW: Deutsche Literatur | Autobiographische Erzählungen]
Geiger, Hannsludwig: Es war um die Jahrhundertwende, Gestalten im Banne des Buches Albert Langen, Georg Müller. 60 Jahre Albertlangen 50 Jahre Georg Müller am l. Oktober 1953. Bildbeigaben von Ernst Barlach, Olaf Gulbransson, Th. Theodor Heine, Alfred Kubin, Bruno Paul, Ferdinandv. Reznicek, Wilhelm Schulz, Eduard Thörty und Rudolf Wilke. München : Langen, Georg Müller, 1953.
Umschlag berieben, sonst gutes Exemplar. - ANNO DAZUMAL -- DICHTUNG UNP ZEIT -- GEBEN, GRÜNDEN, UNTERNEHMEN -- WAFFEN DES WITZES -- MENGE UND MASS -- PROFILE August Strindberg -- Frank Wedekind -- Otto Julius Bierbaum -- Max Dauthendey -- VON HEUTE AUF MORGEN -- DOKUMENTE Otto Julius Bierbaurn an Fritz Mauthner -- Ludwig Thoma an Marion Thoma -- Frank Wedekind an seine Tochter Pamela -- Lily Braun an Albert Langen -- Hermann Hesse an die Redaktion des "März" -- Max Dauthendey an den Verlag Albert Langen -- Karl Kraus an den Verlag Langen -- Josef Weinheber an einen Freund -- Walter Meckauer an den Verlag Langen/Müller. -- Gunnar Gunnarsson an den Albert Langen Verlag. -
191 S. Originalleinen mit Schutzumschlag.
[SW: a Allgemeines, Hochschulen]
Genth, Dr. Adolph: Geschichte des Kurortes Schwalbach; angebunden Nachtrag zu der Schrift: Geschichte des Kurortes Schwalbach. Dritte Auflage; Dritte Auflage. Wiesbaden, bei Jurany & Hensel., 1881; 1884
Das Buch wurde fachmännisch neu gebunden. Die Stammtafel liegt nicht im Original vor (Schreibmaschine), das Porträt ist auf altem Karton montiert. Titelblatt mit Besitzstempel und handschriftlichen Besitzvermerk. Titelblatt mit hinterlegtem Ausriss, S. 1 mit überklebtem Riss (ohne Textverlust). Durchgängig mehr oder weniger fleckig, anfangs stärker. Die Tafeln teilweise fingerfleckig bzw. fleckig. Seltene dritte Auflage, zur ersten Auflage um fast 100 S. erweiter (die erste Auflage unter dem Titel : Der Kurort Schwalbach. Eine historisch-topographische Skizze,den Besuchern Schwalbachs gewidmet). Ab S. 257 schließt sich der Teil "Wanderungen in die Umgebung Schwalbachs" an, Paginierung fortlaufend. Folgende Tafeln sind enthalten : Der Kursaal zu Schwalbach im Jahre 1880 (doppelseitig), Langen-Schwalbach im Jahre 1605, Langen-Schwalbach im Jahr 1631 ( ausklappbar ), Der Sauerbrunnen zu Langen-Schwalbach im Jahre 1728; Langen-Schwalbach im Jahr 1728 ( mehrfach ausklappbar), Dr. m.Fenner v. Fenneberg, Tafel ausklappbar: Reihenfolge der Regenten über Langen-Schwalbach, Die Stadt Hamburg im 18ten Jahrhundert (???), Badhaus am Lindenbrunnen zu Langen-Schwalbach, dann maschinengeschrieben "Die Grafen von Catzenelnbogen als Besitzer Schwalbachs" und "Stammtafel der Landgrafen zu Hessen-Rotenburg", Adolphseck im Jahre 1630, Gronau im Jahr 1584. Trotz der beschriebenen Mängel sammelwürdiges Exemplar.
10 lithographische Ansichten, 1 Porträt, 1 Reihenfolge der Regenten, 1 Stammtafel (maschinengeschrieben), XIV., 333 S., VI., 66 S. Ledereinband ( ev. Kunstleder) mit Rücken und Deckelvergoldung, montiertes Rückenschild, 5 (unechte) Bünde, ca. 21 x 15 cm
[SW: Hessen, Nassau, Bad Schwalbach.]
Wassermann, Jakob: Der Fall Maurizius. Roman. Nachwort von Fritz Martini. Hamburg, Rütten & Loening, ohne Jahresangabe (ca. 1960).
Guter Zustand. Besitzervermerk auf dem Vorsatz. - Aus wikipedia-orgJakob_Wassermann: Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Leben: Nach Abschluss der Realschule hätte Wassermann wie sein Vater, ein erfolgloser jüdischer Spielwarenfabrikant und Gemischtwarenhändler, Kaufmann werden sollen, brach aber die 1889 in Wien begonnene Lehre ab, weil er sich zum Schreiben berufen fühlte. Nach einjährigem Militärdienst in Würzburg, kurzer Tätigkeit in einer Versicherung und einer ziellosen Wanderzeit in Süddeutschland wurde er Sekretär bei Ernst von Wolzogen und begegnete durch dessen Vermittlung 1896 dem Verleger Albert Langen in München, der ihn in die Redaktion der Zeitschrift Simplicissimus aufnahm. Bei Langen veröffentlichte Wassermann nach seinem Erstling Melusine - Ein Liebesroman (1896) weitere Prosaarbeiten, darunter den Roman Die Juden von Zirndorf (1897, Neuausg. 1987), eine Chronik aus dem 17. Jahrhundert über das Leben des Shabbetaj Zvi, mit einer anschließenden Beschreibung der jüdischen Gemeinde in der fränkischen Kleinstadt im 19. Jahrhundert. In München, wo Wassermann fast drei Jahre wohnte, gewann er die Freundschaft Thomas Manns und Rainer Maria Rilkes. Ende 1897 begann er, Feuilletons und Theaterberichte für die Frankfurter Zeitung zu schreiben, in deren Auftrag er später nach Wien übersiedelte, wo er sich den Dichtern des Jung-Wien anschloss, besonders Arthur Schnitzler. 1899 wurde Wassermann Autor des Berliner Verlags Samuel Fischer, bei dem 1901 der Roman Die Geschichte der jungen Renate Fuchs erschien. Im selben Jahr heiratete er die exzentrische, aus wohlhabender Wiener Familie stammende Julie Speyer. Seit Beginn seiner literarischen Tätigkeit verfasste Wassermann parallel journalistische bzw. essayistische Texte (unter anderem Die Kunst der Erzählung, 1904) und erzählerische Arbeiten, die aber kaum ein Echo fanden (Der Moloch, 1903; Alexander in Babylon, 1905). Selbst der von der Kritik positiv aufgenommene Roman Casper Hauser oder die Trägheit des Herzens (1908) verkaufte sich anfangs nur schlecht. Erst kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der ihn in tiefe Zweifel stürzte - von der Meldung zum Militärdienst hielt ihn seine Frau ab -, vollendete Wassermann zum ersten Mal einen Roman, der eine hohe Auflage erreichte: Das Gänsemännchen (1915). Das Werk ist eine Anklage gegen die Philistrosität des Kleinbürgertums, das den Genius verfolgt und vernichtet. Nach Kriegsende kam der zweibändige Roman Christian Wahnschaffe (1919, Neuausg. 1932) heraus, die Lebensgeschichte eines Großbürgersohns, die Wassermann seiner neuen Lebensgefährtin Marta Stoss, geborene Karlweis, widmete. Mit ihr übersiedelte er 1919 nach Altaussee, nachdem er seine Frau verlassen hatte, welche die Scheidung durch immer neue Prozesse und Geldforderungen bis 1926 hinauszögerte. Ein Echo dieser unglücklichen Erfahrungen klingt im Roman Laudin und die Seinen (1925) nach. Marta wurde später Wassermanns zweite Frau und seine erste Biographin. In Altaussee pflegte er freundschaftlichen Umgang mit Hugo von Hofmannsthal. In den späten 1920er und frühen 1930er Jahren gewann Wassermann Weltruhm mit mehreren Romanen, die eine Neigung zum Sensationellen aufweisen. Wassermanns Werke, die noch heute in zahlreichen Ausgaben verbreitet sind, besitzen ihren Wert auch als Dokumente ihrer Epoche. Von der Psychoanalyse und dem Stil Dostojewskis beeinflusst, spürte Wassermann subtil den Seelennuancen seiner Figuren nach. Helga Abret schreibt hierzu: "Wassermann, von Langen entdeckt und gefördert, gehörte zu den erfolgreichsten Romanciers der Wilhelminischen Zeit. Geschickt verstand er es, das Interesse des Lesers seiner Zeit an historischen Stoffen oder an der skandalumwitterten Gestalt des Caspar Hauser [ ] mit einer modernen psychologischen Erzählweise zu verbinden. Doch liefen ihm jüngere psychologische Erzähler wie Stefan Zweig schon zu Lebzeiten formal den Rang ab. Dass die Versuche, Wassermann nach dem Zweiten Weltkrieg wieder einer breiteren Leserschaft zugänglich zu machen, von keinem überzeugenden Erfolg gekrönt waren, mag teilweise an seiner exaltiert-hochgestimmten Sprache liegen, die heute fremd und oft unecht klingt. Zum anderen ist Wassermann ein moralisierender' Autor, für den gesellschaftliche Missstände das Ergebnis moralischer Fehlentwicklungen sind." - Helga Abret: Albert Langen. Ein europäischer Verleger, S. 388. In der Überzeugung, er könne durch Literatur ein neues Menschentum fördern, kämpfte Wassermann gegen jede Form von Trägheit des Herzens und für den Triumph der Gerechtigkeit. Dieses Vorhaben bildet auch den Kern von Wassermanns berühmtesten und gelungenstem Prosawerk Der Fall Maurizius (1928), in dem der sechzehnjährige Etzel Andergast in jugendlicher Überschwänglichkeit einen Justizirrtum aufdeckt, den achtzehn Jahre zuvor sein Vater als Erster Staatsanwalt begangen hatte. Irrtümlich wurde das Werk lange Zeit als Reflex des Falles Hau angesehen. Als lose Fortsetzungen dieses virtuosen Romans können zwei weitere Werke gelten: Etzel Andergast (1931) und Joseph Kerkhovens dritte Existenz (postum 1934). Theodor Lessing schrieb im Zusammenhang mit dem Fall Halsmann: "Nur ein einziger, Jakob Wassermann, der das schönste aller Gerechtigkeitsbücher, die Geschichte des jungen Etzel schuf, erklärte öffentlich, daß er nicht rasten wolle, bis ihm die Rehabilitierung des offenbar verunrechteten Halsmann geglückt sei." Neben den Romanen schrieb Wassermann erfolgreiche Biographien (Christoph Columbus, 1929) und setzte seine Essayistik fort, in der er sich immer wieder auch mit der Existenzform des Juden in nichtjüdischer Umgebung befasste (Mein Weg als Deutscher und Jude, 1921) - zuletzt noch in den 1933, dem Jahr seines Ausschlusses aus der Preußischen Akademie der Künste, herausgekommenen Selbstbetrachtungen. Nach der Bücherverbrennung 1933 in Deutschland wurden seine Bücher verboten, obwohl er bis dahin einer der meistgelesenen Autoren gewesen war. Das bedeutete für ihn nicht nur den materiellen Ruin, sondern vor allem den Zusammenbruch seiner lebenslang gehegten Hoffnungen, durch sein Werk mithelfen zu können, eine Welt des Friedens ohne nationale Spannungen und ohne Rassenhass aufzubauen. Nach einer glänzenden Karriere starb Wassermann am 1. Januar 1934 im Alter von 60 Jahren in Altaussee, verarmt und psychisch gebrochen. Robert Neumann berichtet in seiner Autobiografie, dass eine möglicherweise absichtlich falsche Verbindung - Telefonate mussten damals noch manuell durchgestellt werden - schuld gewesen sein müsse an dem erlittenen Schlaganfall. Wassermann hatte seinen Verleger um einen dringend benötigten Vorschuss von 2000 Reichsmark bitten wollen und war durch die falschen Auskünfte mehr als niedergeschlagen. Neumann berichtete darüber hinaus, dass seine frühe Begegnung mit Wassermann, der ihn als "vollkommen unbegabt" abkanzelte, zum Ergreifen des Schriftstellerberufs entscheidend anstachelte. Im Jahr 1970 wurde in Wien Floridsdorf (21. Bezirk) die Wassermanngasse nach ihm benannt. Sein Grab befindet sich im Friedhof Altaussee in Österreich. - Aus wikipedia-orgJakob_Wassermann: Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Leben: Nach Abschluss der Realschule hätte Wassermann wie sein Vater, ein erfolgloser jüdischer Spielwarenfabrikant und Gemischtwarenhändler, Kaufmann werden sollen, brach aber die 1889 in Wien begonnene Lehre ab, weil er sich zum Schreiben berufen fühlte. Nach einjährigem Militärdienst in Würzburg, kurzer Tätigkeit in einer Versicherung und einer ziellosen Wanderzeit in Süddeutschland wurde er Sekretär bei Ernst von Wolzogen und begegnete durch dessen Vermittlung 1896 dem Verleger Albert Langen in München, der ihn in die Redaktion der Zeitschrift Simplicissimus aufnahm. Bei Langen veröffentlichte Wassermann nach seinem Erstling Melusine - Ein Liebesroman (1896) weitere Prosaarbeiten,...
161. - 165. Tausend. 572 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag und Kopffarbschnitt.
[SW: Kriminalgeschichte, Germanistik, Deutsche Literatur der 20 er Jahre, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Deutsche Literatur, Kriminalromane, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon, Literarhistoriker]



