Legenda Aurea

Es wurden insgesamt 246 Einträge zu 'Legenda Aurea' gefunden (Stand: 18.03.2010).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Legenda Aurea' an.

Jacobus de Voragine: Legenda aurea, deutsch (GWM 1136810). Blatt CCXCVIII Sant Bartholome. Augsburg, Johann Schönsperger, 19. Oktober oder 2. Dezember 1482. Type 1.
Viele seiner Drucke erschienen auf einfachstem Papier und wurden durch den häufigen Gebrauch dieser Schriften, rasch verschlissen. Deshalb ist dieses Textblatt aus der "Legenda Aurea" des Jacobus de Voragine heute rar. (vgl. Gesamtkatalog der Wiegendrucke) Der italienische Prediger und Schriftsteller Jacobus de Voragine (Viraggio) aus dem heutigen Varazze bei Genua lebte von 1230 - 1298. Der Dominikaner Jacobus de Voragine fügte aus der Bibel, den Apokryphen, verschiedenen Akten sowie überlieferten Geschichten, die Lebensgeschichten der Heiligen zur "Legenda Aurea". Das Werk in volkstümlicher lateinischer Sprache geschrieben, wurde zum populärsten religiösen Volksbuch des Mittelalter. Die deutschen Übersetzungen der "Legenda Aurea" wurden das "Leben der Heiligen" oder der "Heiligen Leben" genannt. Zahlreiche Anzeichen deuten heute darauf hin, dass zwischen 1384 und 1421 im Umkreis des Dominikanerordens in Nürnberg eine neue Kompilationen der Heiligenlegenden entstand, die unter Einbeziehung der "Legenda aurea", stärker auf den deutschsprachigen Glaubensraum bezogen waren. So wurden in diesem Legendar u. a. die Heiligen Bonifazius, Gallus, Kilian oder Magnus von Füssen aufgenommen. Dieser "deutsche Legendar" übertraf in seiner Verbreitung die "Leganda Aurea". (Becker; Overgaauw: Aderlass + Seelentrost 2003, 219). Der Drucker Schönsperger war der ausgeprägteste Vertreter der Massenproduktion und des Nachdruckes. Er druckte alles was guten Absatz versprach. Erst im 16. Jhd. stieg er vom "Drucker populärer absatzkräftiger Texte" zum Hofdrucker des bibliophilen Kaisers Maximilian I. auf und druckte für ihn das Gebetbuch Kaiser Maximilians (1513) und den Theuerdank (1517). Das vorliegende Text-Blatt aus dem Voragine ist selten. (vgl. F. Geldner: Die deutschen Inkunabel-Drucker, Band 1, S. 132ff.; Haebler: Der deutsche Wiegendruck, 1927, S. 15f.; Veröffentlichung der Gesellschaft für Typenkunde des XV. Jahrhunderts, 1966, Tafel 582).

Einspaltiges, 34-zeiliges O-Inkunabelblatt. Papier im Rand gering fleckig. Blattgröße: 16,3 x 23,8 cm.

[SW: Legendar, Passional, Passionael, Legenda aurea, Heiligen Leben, inkunabel, incunabula, incunable]

Details

Jacobus de Voragine: Legenda aurea (GW M11168, C6387), Blatt LXXXIII Sancto Gregorio (Schramm II, 45). Augsburg, Günther Zainer, vor 1475, Type 2 und 4.
Seltenes Blatt aus der ersten illustrierten Ausgabe der "Legenda Aurea" des Jacobus de Voragine, die insgesamt 162 Textholzschnitte beinhaltet. Das Blatt ist online einsehbar: http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0002/bsb00028928/images/index.html?seite=174 Der italienische Prediger und Schriftsteller Jacobus de Voragine (Viraggio) aus dem heutigen Varazze bei Genua lebte von 1230 - 1298. Der Dominikaner Jacobus de Voragine fügte aus der Bibel, den Apokryphen, verschiedenen Akten sowie überlieferten Geschichten, die Lebensgeschichten der Heiligen zur "Legenda Aurea". Das Werk in volkstümlicher lateinischer Sprache geschrieben, wurde zum populärsten religiösen Volksbuch des Mittelalter. Die deutschen Übersetzungen der "Legenda Aurea" wurden das "Leben der Heiligen" oder der "Heiligen Leben" genannt. Zahlreiche Anzeichen deuten heute darauf hin, dass zwischen 1384 und 1421 im Umkreis des Dominikanerordens in Nürnberg eine neue Kompilationen der Heiligenlegenden entstand, die unter Einbeziehung der "Legenda aurea", stärker auf den deutschsprachigen Glaubensraum bezogen waren. So wurden in diesem Legendar u. a. die Heiligen Bonifazius, Gallus, Kilian oder Magnus von Füssen aufgenommen. Dieser "deutsche Legendar" übertraf in seiner Verbreitung die "Leganda Aurea". (Becker; Overgaauw: Aderlass + Seelentrost 2003, 219). Günther Zainer aus Reutlingen war der erste Drucker in Augsburg und vollendete seinen ersten Druck in Augsburg im Jahre 1468. Zainer ist zwar nicht der erste, der auf deutschem Boden mit einer Antiqua-Type gedruckt hat, aber er ist der erste, der sich damit bewußt in einen Wettstreit mit den Italienern eingelassen hat. In der hier vorliegenden Type 4 hat er nicht nur das H, sondern auch das I, L, M, N und T mit einer Perle ausgestattet, die sich eigentlich schlecht mit der Antiqua verträgt. (vgl. F. Geldner: Die deutschen Inkunabel-Drucker, Band 1, S. 132ff.; Haebler: Der deutsche Wiegendruck, 1927, S. 15f.; Veröffentlichung der Gesellschaft für Typenkunde des XV. Jahrhunderts, 1966, Tafel 582). Wir bieten ein weiteres Textblatt aus diesem Werk mit Wasserzeichen: Ochsenkopf mit Kreuzstandarte (Blatt Nr. 290) für 150,- Euro an.

Einspaltiges 42-zeiliges Original-Inkunabelblatt (24,3 x 16,5 cm) mit einer achtzeiligen Maiglöckchen-Holzschnittinitiale (3,8 x 3,9 cm), einer 3-zeiligen Holzschnitt-Lombarde und einem Holzschnitt (7,3 x 7,6 cm) des Heiligen Gregor (Gregorius). Incunabula text woodcut leaf.

[SW: Wiegendruck, Inkunabelblatt, Incunabula, Inkunabel, incunable, Legendar, Passional, Passionael, Legenda aurea, Heiligen Leben]

Details

Jacobus de Voragine: Legenda aurea, deutsch. (GWM 11362, H 9973). Sommerteil. "Von sant Ciriaco". Augsburg, Johann Bämler, 4. Oktober 1480. Type 3.
Seltenes Blatt aus der "Legenda Aurea" Heiligenleben des Jacobus de Voragine. Der italienische Prediger und Schriftsteller Jacobus de Voragine (Viraggio) aus dem heutigen Varazze bei Genua lebte von 1230 - 1298. Der Dominikaner Jacobus de Voragine fügte aus der Bibel, den Apokryphen, verschiedenen Akten sowie überlieferten Geschichten, die Lebensgeschichten der Heiligen zur "Legenda Aurea". Das Werk in volkstümlicher lateinischer Sprache geschrieben, wurde zum populärsten religiösen Volksbuch des Mittelalter. Die deutschen Übersetzungen der "Legenda Aurea" wurden das "Leben der Heiligen" oder der "Heiligen Leben" genannt. Zahlreiche Anzeichen deuten heute darauf hin, dass zwischen 1384 und 1421 im Umkreis des Dominikanerordens in Nürnberg eine neue Kompilationen der Heiligenlegenden entstand, die unter Einbeziehung der "Legenda aurea", stärker auf den deutschsprachigen Glaubensraum bezogen waren. So wurden in diesem Legendar u. a. die Heiligen Bonifazius, Gallus, Kilian oder Magnus von Füssen aufgenommen. Dieser "deutsche Legendar" übertraf in seiner Verbreitung die "Leganda Aurea". (Becker; Overgaauw: Aderlass + Seelentrost 2003, 219). Bämler, der seit 1453 in Augsburg als als Schreiber nachweisbar ist legt einen ersten nachweisbaren Druck im Jahre 1472 auf. Er gehört zu den fruchtbarsten Augsburger Druckern dessen Werke mehrheitlich der Erbauung und Belehrung dienten. (vgl. F. Geldner: Die deutschen Inkunabel-Drucker, Band 1, S. 138) Das Blatt kann online bei der Bayerischen Staatsbibliothek eingesehen werden http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0002/bsb00027330/images/index.html?seite=489

Einspaltiges, 31-zeiliges O-Inkunabelblatt mit einem koloriertem Holzschnitt des Hl. Ciriacus (7,6 x 6,7 cm) und einer 2-zeiligen Holzschnittlombarde. Blatt etw. fleckig u. Reste von Papiermontagestreifen. Blattgröße: 17,8 x 22,8 cm. Incunabula text woodcut leaf.

[SW: Wiegendruck, Inkunabelblatt, Incunabula, Inkunabel, incunable, Legendar, Passional, Passionael, Legenda aurea, Heiligen Leben]

Details

Jacobus de Voragine: Legenda aurea sanctorum, sive Lombardica historia, deutsch (Leben der Heiligen), Blatt CXXX (St. Sebolt). (GW M11410, H 9969, Schramm XVIII). Nürnberg, Johann Sensenschmidt, 28. Juli 1475. Type 3.
Der italienische Prediger und Schriftsteller Jacobus de Voragine (Viraggio) aus dem heutigen Varazze bei Genua lebte von 1230 - 1298. Der Dominikaner Jacobus de Voragine fügte aus der Bibel, den Apokryphen, verschiedenen Akten sowie überlieferten Geschichten, die Lebensgeschichten der Heiligen zur Legenda Aurea. Das Werk in volkstümlicher lateinischer Sprache geschrieben, wurde zum populärsten religiösen Volksbuch des Mittelalter. Die deutschen Übersetzungen der Legenda Aurea wurden das Leben der Heiligen oder Der Heiligen Leben genannt. Zahlreiche Anzeichen deuten heute darauf hin, dass zwischen 1384 und 1421 im Umkreis des Dominikanerordens in Nürnberg eine neue Kompilationen der Heiligenlegenden entstand, die unter Einbeziehung der Legenda aurea, stärker auf den deutschsprachigen Glaubensraum bezogen waren. So wurden in diesem Legendar Bonifazius, Gallus, Kilian oder Magnus von Füssen aufgenommen. Dieser deutsche Legendar übertraf in seiner Verbreitung die Leganda Aurea. (Becker; Overgaauw: Aderlass + Seelentrost 2003, 219) Sensenschmidt hat das Buchdruckerhandwerk wohl in Mainz erlernt. Das Blatt können Sie online einsehen: http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0002/bsb00027317/images/index.html?id=00027317&fip=93.220.219.148&no=36&seite=267

Zweispaltiges, 53-zeiliges Original-Inkunabelblatt mit einem Holzschnitt (8 x 8 cm) und einer 4-zeiligen roten Initiale. Blattzahl in roter Handschrift, rotgestrichene Versalbuchstaben und rot unterstrichene Heiligennamen und Kapitelanfänge. Festes Papier, Blatt etwas fleckig. Blattgröße: 26 x 36,5 cm. Incunabula text woodcut leaf.

[SW: Inkunabelblatt, Incunabula, Wiegendruck, Inkunabel, incunable, Legendar, Passional, Passionael, Legenda aurea, Heiligen Leben]

Details