Maeterlinck
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Maeterlinck, Maurice: Geheimnisse des Weltalls. Berechtigte Übertragung von Käthe Illch, Deutsche Verlags Anstalt Stuttgart Erste Aufl. (Deutsche Erstausgabe) 1930 Stuttgart, Berlin, Leipzig
181S. 8°
Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleinenband mit Farbkopfschnitt. Die Schnitte dezent fleckig, einzelne Seiten ebenso, Papier allg. nachgedunkelt, ansonsten altersgemäß rundum guter Zustand dieser Erstausgabe. Graf Maurice Polydore Marie Bernard Maeterlinck (* 29. August 1862 in Gent; 6. Mai 1949 in Nizza) war ein belgischer Schriftsteller und Dramatiker französischer Sprache. Er gilt mit seinen lyrischen Werken und Bühnenstücken - darunter das Schauspiel Pelleas et Melisande - als einer der wichtigsten Vertreter des Symbolismus. Im Mittelpunkt dieser Arbeiten stand oftmals der Mensch in seiner Hilflosigkeit gegenüber dem Tod. 1911 erhielt Maeterlinck den Nobelpreis für Literatur. Maurice Maeterlinck wurde als Sohn wohlhabender französischsprachiger Eltern geboren. Während seiner Studienzeit schrieb er Gedichte und kurze Erzählungen, die er später vernichtete und von denen nur Fragmente erhalten sind. Nach dem Ende seines Jurastudiums lebte er einige Monate in Paris, wo er einige Mitglieder der neuen literarischen Bewegung des Symbolismus kennenlernte, darunter Stephane Mallarme und Villiers de l'Isle-Adam. 1890 wurde er mit seinem Schauspiel La princesse Maleine berühmt. Das 1892 entstandene Märchendrama Pelleas et Melisande wurde mehrfach vertont, u. a. als Oper von Claude Debussy und Ballett von Max Baumann. Von 1895 bis 1918 hatte er eine Beziehung mit der Sängerin Georgette Leblanc. 1919 heiratete er Renee Dahon. 1926 veröffentlichte er La Vie des Termites, ein eklatantes Plagiat des Werkes The Soul of the White Ant des südafrikanischen Biologen und Dichters Eugene Marais (1871-1936).[2] 1930 erwarb er ein Schloss in Nizza, dem er den Namen Orlamonde aus seinen Quinze Chansons gab. Dieses Haus wurde bis März 2008 als Hotel Palais Maeterlinck geführt. 1932 wurde er vom belgischen König Albert I. geadelt und zum Grafen ernannt. 1939 floh er in die USA, wo er bis 1947 lebte. Er starb 1949 in Nizza. "Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam. Wir glauben in die Tiefe der Abgründe hinabgetaucht zu sein, und wenn wir wieder an die Oberfläche kommen, gleicht der Wassertropfen an unseren bleichen Fingerspitzen nicht mehr dem Meere, dem er entstammt. Wir wähnen eine Schatzgrube wunderbarer Schätze entdeckt zu haben, und wenn wir wieder ans Tageslicht kommen, haben wir nur falsche Steine und Glasscherben mitgebracht; und trotzdem schimmert der Schatz im Finstern unverändert." - Maurice Maeterlinck
[SW: Naturwissenschaft | Astronomie]
Maeterlinck, Maurice: Die vierte Dimension. Berechtigte Übertragung von Käthe Illch. Erstausgabe, Deutsche Verlags-Anstalt Erste Aufl. (Erstausgabe) 1929 Stuttgart, Berlin und Leipzig
169S. 8°
Broschur Klammergeheftete Broschur, gedruckt auf unbeschnittenem Papier. Der Einband angeschmutzt, gerändert, teils knickig und mit zwei Einrissen am unteren Rand, in Vortitel-und Titelblatt ebd., einige Seiten im Inneren mit Knick bzw. leichter Stauchung der unteren Ecke, ansonsten noch gute Erhaltung. Graf Maurice Polydore Marie Bernard Maeterlinck (* 29. August 1862 in Gent; 6. Mai 1949 in Nizza) war ein belgischer Schriftsteller und Dramatiker französischer Sprache. Er gilt mit seinen lyrischen Werken und Bühnenstücken - darunter das Schauspiel Pelleas et Melisande - als einer der wichtigsten Vertreter des Symbolismus. Im Mittelpunkt dieser Arbeiten stand oftmals der Mensch in seiner Hilflosigkeit gegenüber dem Tod. 1911 erhielt Maeterlinck den Nobelpreis für Literatur. Maurice Maeterlinck wurde als Sohn wohlhabender französischsprachiger Eltern geboren. Während seiner Studienzeit schrieb er Gedichte und kurze Erzählungen, die er später vernichtete und von denen nur Fragmente erhalten sind. Nach dem Ende seines Jurastudiums lebte er einige Monate in Paris, wo er einige Mitglieder der neuen literarischen Bewegung des Symbolismus kennenlernte, darunter Stephane Mallarme und Villiers de l'Isle-Adam. 1890 wurde er mit seinem Schauspiel La princesse Maleine berühmt. Das 1892 entstandene Märchendrama Pelleas et Melisande wurde mehrfach vertont, u. a. als Oper von Claude Debussy und Ballett von Max Baumann. Von 1895 bis 1918 hatte er eine Beziehung mit der Sängerin Georgette Leblanc. 1919 heiratete er Renee Dahon. 1926 veröffentlichte er La Vie des Termites, ein eklatantes Plagiat des Werkes The Soul of the White Ant des südafrikanischen Biologen und Dichters Eugene Marais (1871-1936).[2] 1930 erwarb er ein Schloss in Nizza, dem er den Namen Orlamonde aus seinen Quinze Chansons gab. Dieses Haus wurde bis März 2008 als Hotel Palais Maeterlinck geführt. 1932 wurde er vom belgischen König Albert I. geadelt und zum Grafen ernannt. 1939 floh er in die USA, wo er bis 1947 lebte. Er starb 1949 in Nizza. "Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam. Wir glauben in die Tiefe der Abgründe hinabgetaucht zu sein, und wenn wir wieder an die Oberfläche kommen, gleicht der Wassertropfen an unseren bleichen Fingerspitzen nicht mehr dem Meere, dem er entstammt. Wir wähnen eine Schatzgrube wunderbarer Schätze entdeckt zu haben, und wenn wir wieder ans Tageslicht kommen, haben wir nur falsche Steine und Glasscherben mitgebracht; und trotzdem schimmert der Schatz im Finstern unverändert." - Maurice Maeterlinck
[SW: Naturwissenschaft | Mathematik | Astronomie | Metaphysik | Erstausgaben]
Maeterlinck, Maurice. Prinzess Maleine. Übersetzt von Hermann Hendrich. Deutsche Erstausgabe. S.Fischer Verlag Erste Aufl. 1892 Berlin
213S. 8°
Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleinenband mit Goldkopfschnitt, geprägtem Verlagssignet auf Hinterdeckel und Lesebändchen. Die Einbandkanten dezent berieben, Papier altersgemäß nachgedunkelt, der Seitenschnitt an drei Stellen bestoßen, die jeweils betroffenen Seiten mit kleinem Randknick oder kleinem Randein(aus)riss. Ansonsten altersentsprechen guter Zustand dieser ersten Ausgabe der Maleine. Gesetzt in Fraktur. Graf Maurice Polydore Marie Bernard Maeterlinck (* 29. August 1862 in Gent; 6. Mai 1949 in Nizza) war ein belgischer Schriftsteller und Dramatiker französischer Sprache. Er gilt mit seinen lyrischen Werken und Bühnenstücken - darunter das Schauspiel Pelleas et Melisande - als einer der wichtigsten Vertreter des Symbolismus. Im Mittelpunkt dieser Arbeiten stand oftmals der Mensch in seiner Hilflosigkeit gegenüber dem Tod. 1911 erhielt Maeterlinck den Nobelpreis für Literatur. Maurice Maeterlinck wurde als Sohn wohlhabender französischsprachiger Eltern geboren. Während seiner Studienzeit schrieb er Gedichte und kurze Erzählungen, die er später vernichtete und von denen nur Fragmente erhalten sind. Nach dem Ende seines Jurastudiums lebte er einige Monate in Paris, wo er einige Mitglieder der neuen literarischen Bewegung des Symbolismus kennenlernte, darunter Stephane Mallarme und Villiers de l'Isle-Adam. 1890 wurde er mit seinem Schauspiel La princesse Maleine berühmt. Das 1892 entstandene Märchendrama Pelleas et Melisande wurde mehrfach vertont, u. a. als Oper von Claude Debussy und Ballett von Max Baumann. Von 1895 bis 1918 hatte er eine Beziehung mit der Sängerin Georgette Leblanc. 1919 heiratete er Renee Dahon. 1926 veröffentlichte er La Vie des Termites, ein eklatantes Plagiat des Werkes The Soul of the White Ant des südafrikanischen Biologen und Dichters Eugene Marais (1871-1936). 1930 erwarb er ein Schloss in Nizza, dem er den Namen Orlamonde aus seinen Quinze Chansons gab. Dieses Haus wurde bis März 2008 als Hotel Palais Maeterlinck geführt. 1932 wurde er vom belgischen König Albert I. geadelt und zum Grafen ernannt. 1939 floh er in die USA, wo er bis 1947 lebte. Er starb 1949 in Nizza. "Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam. Wir glauben in die Tiefe der Abgründe hinabgetaucht zu sein, und wenn wir wieder an die Oberfläche kommen, gleicht der Wassertropfen an unseren bleichen Fingerspitzen nicht mehr dem Meere, dem er entstammt. Wir wähnen eine Schatzgrube wunderbarer Schätze entdeckt zu haben, und wenn wir wieder ans Tageslicht kommen, haben wir nur falsche Steine und Glasscherben mitgebracht; und trotzdem schimmert der Schatz im Finstern unverändert." - Maurice Maeterlinck
[SW: Belgische Literatur | Bühnenwerke | Symbolismus]
Maeterlinck, Maurice: Die Sanduhr. Deutsch von Friedrich von Oppeln-Bronikowski. Deutsche Erstausgabe. S.Fischer Verlag 1.-3. Aufl. 1936 Berlin
209S. 8°
Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleinenband mit Farbkopfschnitt. Der Kopfschnitt leicht staubdunkel, Fußschnitt angestoßen, die betroffenen Seiten mit kleinem Knick bzw. Einriss des unteren Randes, obere Ecke des Vorsatzblattes abgeschnitten, ebd. Zahlenstempel, Papier altersgemäß nachgedunkelt, ansonsten guter Zustand. Graf Maurice Polydore Marie Bernard Maeterlinck (* 29. August 1862 in Gent; 6. Mai 1949 in Nizza) war ein belgischer Schriftsteller und Dramatiker französischer Sprache. Er gilt mit seinen lyrischen Werken und Bühnenstücken - darunter das Schauspiel Pelleas et Melisande - als einer der wichtigsten Vertreter des Symbolismus. Im Mittelpunkt dieser Arbeiten stand oftmals der Mensch in seiner Hilflosigkeit gegenüber dem Tod. 1911 erhielt Maeterlinck den Nobelpreis für Literatur. Maurice Maeterlinck wurde als Sohn wohlhabender französischsprachiger Eltern geboren. Während seiner Studienzeit schrieb er Gedichte und kurze Erzählungen, die er später vernichtete und von denen nur Fragmente erhalten sind. Nach dem Ende seines Jurastudiums lebte er einige Monate in Paris, wo er einige Mitglieder der neuen literarischen Bewegung des Symbolismus kennenlernte, darunter Stephane Mallarme und Villiers de l'Isle-Adam. 1890 wurde er mit seinem Schauspiel La princesse Maleine berühmt. Das 1892 entstandene Märchendrama Pelleas et Melisande wurde mehrfach vertont, u. a. als Oper von Claude Debussy und Ballett von Max Baumann. Von 1895 bis 1918 hatte er eine Beziehung mit der Sängerin Georgette Leblanc. 1919 heiratete er Renee Dahon. 1926 veröffentlichte er La Vie des Termites, ein eklatantes Plagiat des Werkes The Soul of the White Ant des südafrikanischen Biologen und Dichters Eugene Marais (1871-1936). 1930 erwarb er ein Schloss in Nizza, dem er den Namen Orlamonde aus seinen Quinze Chansons gab. Dieses Haus wurde bis März 2008 als Hotel Palais Maeterlinck geführt. 1932 wurde er vom belgischen König Albert I. geadelt und zum Grafen ernannt. 1939 floh er in die USA, wo er bis 1947 lebte. Er starb 1949 in Nizza. "Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam. Wir glauben in die Tiefe der Abgründe hinabgetaucht zu sein, und wenn wir wieder an die Oberfläche kommen, gleicht der Wassertropfen an unseren bleichen Fingerspitzen nicht mehr dem Meere, dem er entstammt. Wir wähnen eine Schatzgrube wunderbarer Schätze entdeckt zu haben, und wenn wir wieder ans Tageslicht kommen, haben wir nur falsche Steine und Glasscherben mitgebracht; und trotzdem schimmert der Schatz im Finstern unverändert." - Maurice Maeterlinck
[SW: Belgische Literatur | Philosophie | Symbolismus]



