Manzoni Promessi Sposi

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Manzoni, Alessandro: Die Verlobten. 2 Teile in einem Band. Originaltitel: I promessi sposi. Vollständige Ausgabe, aus dem Italienischen übertragen von Daniel Leßmann. Leipzig, Philipp Reclam Verlag, ohne Jahresangabe. ISBN: 342302142X
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Alessandro Francesco Tommaso Manzoni (* 7. März 1785 in Mailand; 22. Mai 1873 ebenda) war einer der bedeutendsten italienischen Dichter und Schriftsteller. Sein berühmtestes Werk ist der 1827 erschienene Roman I Promessi Sposi (deutsch Die Brautleute, früher Die Verlobten). Leben: Manzonis Großvater mütterlicherseits, Cesare Beccaria, Marchese de Bonesana (1738-1794), war ein angesehener Jurist und Schriftsteller, Autor des in viele Sprachen übersetzten Buches Dei delitti e delle pene (dt. Über Verbrechen und Strafen), und auch seine Mutter Giulia (1762-1841) war literarisch sehr interessiert. Sein offizieller Vater, Graf Don Pietro (1736-1807), zur Zeit der Geburt Alessandros knapp fünfzig Jahre alt, repräsentierte eine alte Familie, die in der Nähe von Lecco lebte, ursprünglich aber eine strenge Feudalherrschaft über Barzio im Valsassina ausgeübt hatte (wo die Erinnerung an ihre Brutalität in einem Sprichwort überliefert ist, das sie mit den Sturzbächen im Gebirge vergleicht). Manzonis wirklicher Vater dürfte Giovanni Verri gewesen sein, der jüngste Bruder der beiden angesehenen Mailänder Juristen und Aufklärer Alessandro und Pietro Verri, mit dem Giulia schon vor ihrer Heirat verkehrt hatte. Infolge der zerrütteten Familienverhältnisse seiner Eltern - Giulia trennte sich 1792 von Don Pietro und lebte fortan mit dem reichen und gebildeten Grafen Carlo Imbonati zuerst in England, dann in Frankreich - wurde der junge Alessandro von 1790 bis 1803 in kirchlichen Internaten erzogen, wo er nur langsam lernte und zunächst als Versager galt. Mit fünfzehn entwickelte er jedoch eine Leidenschaft für die Poesie, knüpfte erste Kontakte zu Literaten und exilierten Patrioten und schrieb u.a. ein feuriges, jakobinisch inspiriertes Gedicht mit dem Titel Del trionfo della Liberta ("Vom Triumph der Freiheit"). 1805, nach dem Tod seines Vaters, zog der nun Zwanzigjährige zu seiner Mutter nach Paris und stürzte sich dort in das intellektuelle Leben der Hauptstadt des napoleonischen Kaiserreichs, wo er besonders unter den Voltaire-Anhängern viele Freunde fand, namentlich den hochgebildeten Claude Fauriel, der ihn mit neuen literarischen Strömungen und mit dem Werk William Shakespeares bekannt machte. Durch Fauriel kam er auch mit den Ideen der deutschen Romantik in Berührung, noch ehe sie durch Madame de Stael in Europa verbreitet wurden. In den Jahren 1806-1807 trat er zum ersten Mal mit zwei Gedichten an die Öffentlichkeit. Das erste, eine Ode mit dem Titel Urania, war noch in jenem klassischen Stil gehalten, dessen schärfster Gegner er später werden sollte. Das andere war eine Elegie in freien Versen auf den Tod des Grafen Carlo Imbonati, von dem er durch seine Mutter ein beträchtliches Vermögen geerbt hatte, darunter die Villa in Brusuglio nördlich von Mailand, die von nun an sein Hauptwohnsitz wurde. Erst nach seiner Heirat mit der Genfer Bankierstochter und Calvinistin Henriette Blondel im Jahre 1808 kam Manzoni, der bis dahin infolge seiner kirchlichen Internatserziehung eher antiklerikal eingestellt war, durch seine 1810 konvertierte Frau zu jenem jansenistisch gefärbten Katholizismus, der sein ganzes weiteres Leben prägte. Die Ehe mit Henriette Blondel erwies sich als äußerst glücklich, und Manzoni führte viele Jahre lang ein zurückgezogenes häusliches Leben. Seine intellektuelle Energie widmete er in dieser Periode den Inni sacri ("Heiligen Hymnen"), einer Reihe von geistlichen Dichtungen, sowie einer Abhandlung über katholische Moral. Diese Arbeiten, die er unter der religiösen Anleitung seines Beichtvaters unternahm, verstand er als Buße für seine frühere Glaubensferne. 1818 musste er sein väterliches Erbe verkaufen, da er Geld an einen unehrlichen Makler verloren hatte. Bei dieser Gelegenheit zeigte sich seine charakteristische Großzügigkeit im Umgang mit seinen Bauern, die ihm gegenüber verschuldet waren. Er erließ ihnen nicht nur umstandslos alle Schulden, sondern erlaubte ihnen auch, die ganze anstehende Maisernte zu behalten. 1819 veröffentlichte Manzoni seine erste Tragödie Il Conte di Carmagnola, die alle klassischen Konventionen der Einheit von Ort und Zeit brach und eine lebhafte Kontroverse entfachte. In einem einflussreichen literarischen Magazin wurde sie von den Vertretern des italienischen Purismo (der sprachlichen Reinheit) um den Schriftsteller und Literaturtheoretiker Antonio Cesari scharf kritisiert, woraufhin kein Geringerer als Goethe sie verteidigte. Der Tod Napoleons am 5. Mai 1821 inspirierte Manzoni zu seiner Ode Il Cinque maggio ("Der fünfte Mai"), die zu den bekanntesten Dichtungen in italienischer Sprache zählt und zuerst von Goethe, dann noch viele weitere Male, u.a. von Paul Heyse, ins Deutsche übertragen wurde. Die politischen Ereignisse jenes Jahres und die Inhaftierung vieler seiner Freunde bedrückten Manzoni sehr, und sein weiteres Schaffen wurde vor allem durch historische Studien bestimmt, mit denen er sich nach seinem Rückzug auf Brusuglio abzulenken versuchte. 1822 veröffentlichte er die Tragödie Adelchi ("Adelgis"), die von der Beendigung der langobardischen Vorherrschaft in Oberitalien durch Karl den Großen handelt und viele Anspielungen auf die österreichische Herrschaft in Mailand und Venedig enthält. Unterdessen begann, nach ausgiebigen Studien der Geschichte Mailands im 17. Jahrhundert und besonders der großen Pest, die dort 1630 gewütet hatte, der Roman I Promessi Sposi Gestalt anzunehmen, dessen erste Fassung Manzoni im September 1823 noch unter dem Titel Fermo e Lucia vollendete, aber sofort einer gründlichen Revision unterzog und teilweise völlig neu schrieb. Diese zweite Fassung erschien in drei Bänden 1827 und erhob ihren Autor auf Anhieb in den ersten Rang literarischer Berühmtheiten. Dank nachdrücklicher Fürsprache von Goethe, dem Manzoni den fertigen Roman nach Weimar geschickt hatte, wurden in Berlin und Leipzig gleich zwei deutsche Übersetzungen parallel in Auftrag gegeben (denen bis heute ein gutes Dutzend weitere folgten). In den 1830er Jahren überarbeitete Manzoni den Roman ein weiteres Mal detailliert, um ihn von lombardischen Dialektresten zu bereinigen und in toskanischer Schriftsprache vorzulegen, damit er von allen Italienern im ganzen Lande gelesen werden konnte. Diese endgültige Fassung veröffentlichte er 1840-42 zusammen mit einer Art Nachfolgegeschichte, La Storia della Colonna infame ("Die Schandsäule"), die eine besondere Episode während der großen Pest behandelt und auch von rechtsgeschichtlichem Interesse ist. Danach schrieb Manzoni keine literarischen Werke mehr, sondern nur noch Abhandlungen über die italienische Geschichte und vor allem über die Notwendigkeit einer allgemeinverständlichen italienischen Sprache. Dennoch genoss er bis ins hohe Alter hinein großes Ansehen als eine Art italienischer Nationaldichter, besonders nach der Einigung Italiens, für die er sich unermüdlich eingesetzt hatte. 1860 wurde er zum Senator des neuen Königreiches ernannt. Bereits 1844 war er als ausländisches Mitglied in den deutschen Orden Pour le Merite für Wissenschaft und Künste aufgenommen worden. Die weiteren Lebensjahre wurden von vielen persönlichen Verlusten überschattet. Dem Tod seiner Frau im Jahre 1833 folgte der von sechs seiner neun Kinder sowie seiner Mutter. 1837 heiratete er erneut, diesmal Teresa Borri, Witwe des Grafen Stampa, die er ebenfalls überlebte, während von den neun Kindern aus seinen zwei Ehen nur zwei nach ihm starben. Der Tod seines ältesten Sohnes am 28. April 1873 war der letzte Schlag, der sein Ende beschleunigte. Nach einem Sturz beim Verlassen einer Kirche, durch den er sich eine Schädelverletzung zuzog, erlitt er einen Zusammenbruch, erkrankte rasch und starb am 22. Mai 1873 an einer Hirnhautentzündung. Ganz Italien trauerte um ihn, seine Beisetzung wurde mit beinahe königlichem Prunk gefeiert, und seine sterblichen Reste wurden von einem riesigen Leichenzug zum Mailänder Cimitero Monumentale begleitet, wo ihm Fürsten und alle hohen Staatsbeamten die letzte Ehre erwiesen. Sein vornehmstes Monument stellt jedoch Verdis Requiem dar, das der Komponist ihm gewidmet hat und dessen Uraufführung 1874 an Manzonis erstem Todestag stattfand. Erste Biografien Manzonis verfassten Cesare Cantu (1885), Angelo De Gubernatis (1879) und Arturo Graf (1898). Ein Teil seiner Briefe wurde von Giovanni Sforza (1882) veröffentlicht. ... Aus: wikipedia-Alessandro_Manzoni , ISBN-13: 9783423021425

400 und 404 Seiten. 14 cm. Schriftart: Fraktur. Grüner Pappband.

[SW: Philosophie des 19. Jahrhunderts, Italienische Philosophie, Italienische Literatur, Historischer Roman Historische Romane, Italienische Geschichte, Italien / Soziale Verhältnisse, Italienische Gesellschaft, Italienische Literatur des 19. Jahrhunderts]

Details

Manzoni, Alessandro: Die Verlobten. Originaltitel: I promessi sposi. Vollständige Ausgabe, aus dem Italienischen übertragen von Alexander Lernet-Holenia. Mit einem Nachwort von Giuseppe Zoppi. Mit einer Lebenschronik. - (=Manesse Bibliothek der Weltliteratur). Zürich. Manesse Verlag, 1958.
Guter Zustand. Schutzumschlag mit Randläsuren. Seitenschnitt leicht fleckig. Aus der Bibliothek der Gräfin Ledebur. - Alessandro Francesco Tommaso Manzoni (* 7. März 1785 in Mailand; 22. Mai 1873 ebenda) war einer der bedeutendsten italienischen Dichter und Schriftsteller. Sein berühmtestes Werk ist der 1827 erschienene Roman I Promessi Sposi (deutsch Die Brautleute, früher Die Verlobten). Leben: Manzonis Großvater mütterlicherseits, Cesare Beccaria, Marchese de Bonesana (1738-1794), war ein angesehener Jurist und Schriftsteller, Autor des in viele Sprachen übersetzten Buches Dei delitti e delle pene (dt. Über Verbrechen und Strafen), und auch seine Mutter Giulia (1762-1841) war literarisch sehr interessiert. Sein offizieller Vater, Graf Don Pietro (1736-1807), zur Zeit der Geburt Alessandros knapp fünfzig Jahre alt, repräsentierte eine alte Familie, die in der Nähe von Lecco lebte, ursprünglich aber eine strenge Feudalherrschaft über Barzio im Valsassina ausgeübt hatte (wo die Erinnerung an ihre Brutalität in einem Sprichwort überliefert ist, das sie mit den Sturzbächen im Gebirge vergleicht). Manzonis wirklicher Vater dürfte Giovanni Verri gewesen sein, der jüngste Bruder der beiden angesehenen Mailänder Juristen und Aufklärer Alessandro und Pietro Verri, mit dem Giulia schon vor ihrer Heirat verkehrt hatte. Infolge der zerrütteten Familienverhältnisse seiner Eltern - Giulia trennte sich 1792 von Don Pietro und lebte fortan mit dem reichen und gebildeten Grafen Carlo Imbonati zuerst in England, dann in Frankreich - wurde der junge Alessandro von 1790 bis 1803 in kirchlichen Internaten erzogen, wo er nur langsam lernte und zunächst als Versager galt. Mit fünfzehn entwickelte er jedoch eine Leidenschaft für die Poesie, knüpfte erste Kontakte zu Literaten und exilierten Patrioten und schrieb u.a. ein feuriges, jakobinisch inspiriertes Gedicht mit dem Titel Del trionfo della Liberta ("Vom Triumph der Freiheit"). 1805, nach dem Tod seines Vaters, zog der nun Zwanzigjährige zu seiner Mutter nach Paris und stürzte sich dort in das intellektuelle Leben der Hauptstadt des napoleonischen Kaiserreichs, wo er besonders unter den Voltaire-Anhängern viele Freunde fand, namentlich den hochgebildeten Claude Fauriel, der ihn mit neuen literarischen Strömungen und mit dem Werk William Shakespeares bekannt machte. Durch Fauriel kam er auch mit den Ideen der deutschen Romantik in Berührung, noch ehe sie durch Madame de Stael in Europa verbreitet wurden. In den Jahren 1806-1807 trat er zum ersten Mal mit zwei Gedichten an die Öffentlichkeit. Das erste, eine Ode mit dem Titel Urania, war noch in jenem klassischen Stil gehalten, dessen schärfster Gegner er später werden sollte. Das andere war eine Elegie in freien Versen auf den Tod des Grafen Carlo Imbonati, von dem er durch seine Mutter ein beträchtliches Vermögen geerbt hatte, darunter die Villa in Brusuglio nördlich von Mailand, die von nun an sein Hauptwohnsitz wurde. Erst nach seiner Heirat mit der Genfer Bankierstochter und Calvinistin Henriette Blondel im Jahre 1808 kam Manzoni, der bis dahin infolge seiner kirchlichen Internatserziehung eher antiklerikal eingestellt war, durch seine 1810 konvertierte Frau zu jenem jansenistisch gefärbten Katholizismus, der sein ganzes weiteres Leben prägte. Die Ehe mit Henriette Blondel erwies sich als äußerst glücklich, und Manzoni führte viele Jahre lang ein zurückgezogenes häusliches Leben. Seine intellektuelle Energie widmete er in dieser Periode den Inni sacri ("Heiligen Hymnen"), einer Reihe von geistlichen Dichtungen, sowie einer Abhandlung über katholische Moral. Diese Arbeiten, die er unter der religiösen Anleitung seines Beichtvaters unternahm, verstand er als Buße für seine frühere Glaubensferne. 1818 musste er sein väterliches Erbe verkaufen, da er Geld an einen unehrlichen Makler verloren hatte. Bei dieser Gelegenheit zeigte sich seine charakteristische Großzügigkeit im Umgang mit seinen Bauern, die ihm gegenüber verschuldet waren. Er erließ ihnen nicht nur umstandslos alle Schulden, sondern erlaubte ihnen auch, die ganze anstehende Maisernte zu behalten. 1819 veröffentlichte Manzoni seine erste Tragödie Il Conte di Carmagnola, die alle klassischen Konventionen der Einheit von Ort und Zeit brach und eine lebhafte Kontroverse entfachte. In einem einflussreichen literarischen Magazin wurde sie von den Vertretern des italienischen Purismo (der sprachlichen Reinheit) um den Schriftsteller und Literaturtheoretiker Antonio Cesari scharf kritisiert, woraufhin kein Geringerer als Goethe sie verteidigte. Der Tod Napoleons am 5. Mai 1821 inspirierte Manzoni zu seiner Ode Il Cinque maggio ("Der fünfte Mai"), die zu den bekanntesten Dichtungen in italienischer Sprache zählt und zuerst von Goethe, dann noch viele weitere Male, u.a. von Paul Heyse, ins Deutsche übertragen wurde. Die politischen Ereignisse jenes Jahres und die Inhaftierung vieler seiner Freunde bedrückten Manzoni sehr, und sein weiteres Schaffen wurde vor allem durch historische Studien bestimmt, mit denen er sich nach seinem Rückzug auf Brusuglio abzulenken versuchte. 1822 veröffentlichte er die Tragödie Adelchi ("Adelgis"), die von der Beendigung der langobardischen Vorherrschaft in Oberitalien durch Karl den Großen handelt und viele Anspielungen auf die österreichische Herrschaft in Mailand und Venedig enthält. Unterdessen begann, nach ausgiebigen Studien der Geschichte Mailands im 17. Jahrhundert und besonders der großen Pest, die dort 1630 gewütet hatte, der Roman I Promessi Sposi Gestalt anzunehmen, dessen erste Fassung Manzoni im September 1823 noch unter dem Titel Fermo e Lucia vollendete, aber sofort einer gründlichen Revision unterzog und teilweise völlig neu schrieb. Diese zweite Fassung erschien in drei Bänden 1827 und erhob ihren Autor auf Anhieb in den ersten Rang literarischer Berühmtheiten. Dank nachdrücklicher Fürsprache von Goethe, dem Manzoni den fertigen Roman nach Weimar geschickt hatte, wurden in Berlin und Leipzig gleich zwei deutsche Übersetzungen parallel in Auftrag gegeben (denen bis heute ein gutes Dutzend weitere folgten). In den 1830er Jahren überarbeitete Manzoni den Roman ein weiteres Mal detailliert, um ihn von lombardischen Dialektresten zu bereinigen und in toskanischer Schriftsprache vorzulegen, damit er von allen Italienern im ganzen Lande gelesen werden konnte. Diese endgültige Fassung veröffentlichte er 1840-42 zusammen mit einer Art Nachfolgegeschichte, La Storia della Colonna infame ("Die Schandsäule"), die eine besondere Episode während der großen Pest behandelt und auch von rechtsgeschichtlichem Interesse ist. Danach schrieb Manzoni keine literarischen Werke mehr, sondern nur noch Abhandlungen über die italienische Geschichte und vor allem über die Notwendigkeit einer allgemeinverständlichen italienischen Sprache. Dennoch genoss er bis ins hohe Alter hinein großes Ansehen als eine Art italienischer Nationaldichter, besonders nach der Einigung Italiens, für die er sich unermüdlich eingesetzt hatte. 1860 wurde er zum Senator des neuen Königreiches ernannt. Bereits 1844 war er als ausländisches Mitglied in den deutschen Orden Pour le Merite für Wissenschaft und Künste aufgenommen worden. Die weiteren Lebensjahre wurden von vielen persönlichen Verlusten überschattet. Dem Tod seiner Frau im Jahre 1833 folgte der von sechs seiner neun Kinder sowie seiner Mutter. 1837 heiratete er erneut, diesmal Teresa Borri, Witwe des Grafen Stampa, die er ebenfalls überlebte, während von den neun Kindern aus seinen zwei Ehen nur zwei nach ihm starben. Der Tod seines ältesten Sohnes am 28. April 1873 war der letzte Schlag, der sein Ende beschleunigte. Nach einem Sturz beim Verlassen einer Kirche, durch den er sich eine Schädelverletzung zuzog, erlitt er einen Zusammenbruch, erkrankte rasch und starb am 22. Mai 1873 an einer Hirnhautentzündung. Ganz Italien trauerte um ihn, seine Beisetzung wurde mit beinahe königlichem Prunk gefeiert, und seine sterblichen Reste wurden von einem riesigen Leichenzug zum Mailänder Cimitero Monumentale begleitet, wo ihm Fürsten und alle hohen Staatsbeamten die letzte Ehre erwiesen. Sein vornehmstes Monument stellt jedoch Verdis Requiem dar, das der Komponist ihm gewidmet hat und dessen Uraufführung 1874 an Manzonis erstem Todestag stattfand. Erste Biografien Manzonis verfassten Cesare Cantu (1885), Angelo De Gubernatis (1879) und Arturo Graf (1898). Ein Teil seiner Briefe wurde von Giovanni Sforza (1882) veröffentlicht. ... Aus: wikipedia-Alessandro_Manzoni

Erste Auflage dieser Ausgabe. 784 Seiten. 15,4 cm. Dünndruckausgabe. 18 cm. Blaues Leinen mit goldgeprägten Rückentitel, Kopffarbschnitt, Fadenheftung, blindgeprägter Verlagsvignette auf dem Vorderdeckel und Schutzumschlag.

[SW: Philosophie des 19. Jahrhunderts, Italienische Philosophie, Italienische Literatur, Historischer Roman Historische Romane, Italienische Geschichte, Italien / Soziale Verhältnisse, Italienische Gesellschaft, Italienische Literatur des 19. Jahrhunderts, Landeskunde, Italienische Landschaften, Italienische Kunst, Italienerin, Mezzogiorno, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor]

Details

Manzoni, Alessandro: Il suo e il nostro tempo. Catalogo della mostra: Milano, Palazzo Reale, ottobre 1985 - febbraio 1986. Catalogo a cura di Gennaro Barbarisi. Milano: Electa, 1985. ISBN: 8843512307
Umschlag leicht berieben, sonst gutes Exemplar. - Manzoni e il suo "ballo per i poveri", Giancarlo Vigorelli -- Ricordi figurativi del e dal Manzoni, Giovanni Testori.-- Manzoni e il dibattito figurativo nell'Ottocento, Fernando Mazzocca. -- Manzoni e lo spettacolo, Giampiero Tintori. -- Tra Sette e Ottocento, Gianmarco Gaspari. -- Manzoni a Parigi, Ernesto Travi. -- II Romanticismo, Gian Franco Grechi. -- Religione e vita: gli Inni Sacri e le Odi, Ernesto Travi. -- Odi e Inni Sacri in musici, Sergio Martinotti. -- Le tragedie, Paolo Bosisio. -- Opere teatrali e musica, Sergio Martinotti. -- I "Promessi Sposi" da ieri a oggi, Giancarlo Vigorelli. La cultura del mondo popolare e Manzoni, Remo Melloni. -- I Promessi Sposi in musica, Sergio Martinotti.-- I Promessi Sposi danesi, Mariella Busnelli. -- Manzoni e la RAI-TV, Folco Portinari. -- La Colonna infame, Gennaro Barbarisi. -- Gli scritti sulla lingua, Gianmarco Gaspari. -- Gli ultimi anni, Gianmarco Gaspari. -- Requiem e marce funebri, Sergio Martinotti. ISBN 8843512307 - , ISBN-13: 9788843512300

262 S. Fadengehefteter Originalpappband mit Schutzumschlag.

[SW: Italienische Kunst im 19. Jahrhundert]

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Literatur und Illustrierte Bücher. - Italienische Literatur und Sprache. Manzoni, Alessandro Francesco Tommaso. I Promessi Sposi. Storia Milanese del secolo XVII. Parigi. Presso la Vva Thieriot, Libraia1847.
Alessandro Francesco Tommaso Manzoni (* 7. März 1785 in Mailand; 22. Mai 1873 ebenda) war einer der bedeutendsten italienischen Dichter und Schriftsteller. Sein berühmtestes Werk ist der 1827 erschienene Roman I Promessi Sposi (deutsch Die Brautleute, früher Die Verlobten). Alessandro Manzoni, nome completo Alessandro Francesco Tommaso Manzoni (Milano, 7 marzo 1785 - Milano, 22 maggio 1873), fu uno scrittore, poeta e drammaturgo italiano. E considerato uno dei maggiori romanzieri italiani di tutti i tempi, principalmente per il suo celebre romanzo I promessi sposi , caposaldo della letteratura italiana. (Quelle: Wikipedia)

Nuova edizione all quale furono Aggunti. 13x9 cm. 2 Bll., 779 S. Kartonband mit Rückenschild mit Titeldruck sowie einem Bibliotheksrückenschild unten. Einband fleckig, Ecken stärker berstoßen, Kanten berieben. Rückenschild mit Randläsuren. - Hardcover with red backlabel with title and one library label. Edges and corners stronger chamferred. Back label with small tears. Spotty. Die Feier des heiligen Dienstes in der katholischen Kirche. Nach der Liturgie der Kirche mit näherer Beziehung auf die öffentliche und gemeinsame Feier zum Gebrauche der Laien bearbeitet und herausgegeben von Dr. Wilhelm Karl Reischl. Dritter Theil. Innen wenig gebräunt, durchgehend etwas gilbfleckig. Die Vorsatz- und Titelseite mit Bibliotheksstempeln, sonst gut. - Inside only a bit bronzy, and foxy. Two pages in the beginning with library stamps. Beside this in good condition.

[SW: Italienische Literatur; Italienische Sprache; Klassiker der Weltliteratur; Romane]

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