Mario Puzo The Godfather

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Puzo, Mario: Der Pate ("The godfather)". Roman. Aus dem Amerikanischen übertragen von Gisela Stege. Bertelsmann, Reinhard Mohn OHG (Lizenz des Molden Verlags) Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe Gütersloh
572S. 8°

Leinen Geprägter Ganzleinenband mit Farbkopfschnitt und Schutzumschlag. Der Umschlag minimalst angerändert, ansonsten sehr guter, neuwertiger Zustand. Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Der Pate OT The Godfather OA 1969 DE 1969Form Roman Epoche Moderne Mario Puzo erzählt in dem Roman Der Pate die Geschichte des Gangsterwesens in den USA als opulente Saga einer Familie, die den amerikanischen Traum von Reichtum und Erfolg mit brutaler Gewalt verwirklicht. Inhalt: Die Handlung spielt im New York gegen Ende der 1940er Jahre. Don Vito Corleone, der 1901 als kleiner Junge aus Sizilien allein in die USA eingewandert ist, führt als Pate die mächtigste Mafia-Familie der Stadt. Im Kampf um Millionenprofite aus Schmuggel, Erpressung und Glücksspiel scheut er vor Mord nicht zurück. Nur am "schmutzigen Geschäft" des Drogenhandels, das ihm der Gangster Solozzo vorschlägt, will er nicht teilhaben, um die von ihm bestochenen Politiker und Justizbeamten nicht zu verprellen. Es beginnt ein gnadenloser "Kampf der Familien" um die Macht in der Unterwelt, bei dem Don seinen hitzköpfigen Sohn Sonny verliert. Durch ein Attentat selbst schwer verletzt, alt und müde geworden, übergibt der Pate das Kommando seinem jüngsten Sohn Michael. Nach Don Vitos Herztod rechnet Michael mit den Feinden der Familie ab. Aufbau: Virtuos entfaltet Puzo das Panorama menschlicher Leidenschaften - Intelligenz und Niedertracht, Freundschaft, Treue und Verrat, kleine Gaunereien und Big Business, Geld, Sex und Liebe. Die Charaktere sind klar gezeichnet, die Handlungsstränge spannend und schlüssig aufgebaut. Mit bitterer Ironie schildert Puzo die verlogene Moral der "ehrenwerten Gesellschaft", die den rücksichtslosen Kampf für ihre Sache (ital.: cosa nostra) mit dem korrupten Justizapparat der Vereinigten Staaten begründet. Der Pate ist Boss einer hoch profitablen Firma, die nach ökonomischen Kriterien aufgebaut ist. Auch Gewalt gehört zu diesem Geschäft. Hier ist für Puzo die Schnittlinie zur "normalen" US-Gesellschaft, die oft nicht danach fragt, wie ein Selfmademan zu Wohlstand und Einfluss gekommen ist. Wirkung: In einer Zeit, als in den USA sogar Polizisten immer noch an der Existenz der Mafia zweifelten, beschrieb Puzo in seinem Roman glaubwürdig und kenntnisreich deren Methoden. Der Pate wurde einer der größten Bestseller der 1960er Jahre. Wie die meisten Kritiker war auch der "Mob" zufrieden, denn Puzo bestätigte dessen Mythos. 1971 wurde der Roman von Francis Ford Coppola verfilmt. Nur der erste Teil des Films bezieht sich auf das Buch. Marlon Brando erhielt für seine grandiose Darstellung des Don Vito Corleone seinen zweiten Oscar. In den beiden anderen "Paten"-Filmen (1974 und 1990) erzählte Puzo als Drehbuchautor die Vita der Corleones weiter bis zum natürlichen Tod des alten Michael Corleone. B. B Mario Gianluigi Puzo (* 15. Oktober 1920 in New York City; 2. Juli 1999 in Bay Shore auf Long Island) war ein US-amerikanischer Schriftsteller italienischer Abstammung. Als Krimiautor weltweit bekannt wurde Mario Puzo durch seinen Roman Der Pate (engl. The Godfather) von 1969, ein Mafia-Familienepos, das den Aufstieg einer italienischen Mafiafamilie über eine Generation zeigt, und den gleichnamigen Film von Francis Ford Coppola. Für die Drehbücher zu Der Pate und Der Pate, Teil II erhielt er, zusammen mit dem Regisseur Francis Ford Coppola, je einen Oscar in der Kategorie bestes adaptiertes Drehbuch. Puzo wuchs in ärmlichen Verhältnissen im New Yorker Stadtteil Little Italy auf. In seinen Werken setzte er sich meist mit seiner Herkunft sowie der Stellung italienischer Einwanderer in den Vereinigten Staaten auseinander. Im Zweiten Weltkrieg meldete er sich freiwillig und war auch als Soldat in Deutschland stationiert. Nachdem er in die USA zurückgekehrt war, studierte er mit einem GI-Stipendium für ehemalige Soldaten in Abendkursen an der New Yorker The New School for Social Research und an der Columbia University. Seine erste Kurzgeschichte veröffentlichte Puzo 1950, 1955 seinen ersten Roman The Dark Arena, der in Schwarzmarktkreisen im Nachkriegsdeutschland spielt. Er schrieb für Magazine und war zeitweise auch Regierungsangestellter. Mit seinem Roman Mamma Lucia (The Fortunate Pilgrim) gelang ihm 1965 der große Durchbruch. Der Roman spielt in italienischen Einwanderkreisen in New York während der Depressionszeit. Im Jahre 1969 veröffentlichte er dann seinen legendären Bestseller Der Pate. Im Jahr 1977 erschien sein Tatsachenbericht Inside Las Vegas, ein Jahr später verarbeitete er das Spielermilieu von Las Vegas im Roman Narren Sterben (Fools Die). 1984 wurde Der Sizilianer (The Sicilian) veröffentlicht, 1990 Der vierte K(ennedy) (The Fourth K), ein Roman um einen weiteren Präsidenten aus dem Kennedy Clan. 1996 schrieb er den Roman Der letzte Pate, 2001 erschien sein letzter Roman Omerta, den Roman Die Familie hat er nicht mehr zu Ende geschrieben. Puzo schrieb neben den Drehbüchern zu den Paten-Filmen auch die Drehbücher zu Filmen wie Erdbeben (Earthquake) (1974), Cotton Club (1984), Superman (1978) und Superman 2 (1980). Seine Erfahrungen als Drehbuchschreiber in Hollywood schildert er auch in einer autobiographischen Skizze. Auch hier war er nach eigenen Angaben nur wegen des Geldes tätig - sein Superman-Drehbuch schrieb er wegen einer fälligen umfangreichen Steuernachzahlung. In einem seiner seltenen Interviews (bei Larry King 1996) gab er an, sowohl das Buch Der Pate, als auch die Drehbücher dazu und spätere Drehbücher nur aus Geldgründen geschrieben zu haben, und dass er den Paten sogar noch überarbeiten wollte, sein Verleger hatte aber bereits das Buch veröffentlicht. Den Roman Mamma Lucia, der zuvor erschien, hielt er für sein bestes Werk, das ihm aber wenig Geld einbrachte - zu einer Zeit als er schon fünf Kinder hatte. Die Filmumsetzungen Der Pate, Der Pate - Teil II und Der Pate - Teil III sind alle preisgekrönt und wurden weltweit über eine Milliarde mal gesehen. Nach Puzos Angaben war er es, der Marlon Brando für die Rolle des Paten vorschlug. Er hatte vorher Brando angerufen, da er mit den diskutierten Besetzungsvorschlägen nicht einverstanden war. Brando wies ihn darauf hin, dass kein Studio ihn zur Zeit einstellen würde und dass er mit dem Regisseur sprechen sollte, falls dieser fest stehe. Regisseur Francis Ford Coppola akzeptierte dann Brando in der Hauptrolle. Puzo hatte nach eigenen Angaben keine persönlichen Erfahrungen mit dem Mafia-Milieu - der Roman beruht vollständig auf Recherchen, und auch für die Rolle des Sängers Johnny Fontane war Frank Sinatra nach Puzo kein direktes Vorbild. In dem Buch sah Puzo auch weniger die Thriller-Aspekte im Vordergrund, als die Familiengeschichte. Mit der zweiten Fortsetzung des Paten, an dem auch Coppola wesentlich das Drehbuch bestimmte, war Puzo weniger zufrieden. Mit seinem letzten Werk Die Familie (The Family) erfüllte sich Mario Puzo einen lebenslangen Traum, die Geschichte der mächtigen Renaissance-Familie der Borgias zu schreiben, in dem er sich allerdings weniger an die gesicherten historischen Fakten hält, als vielmehr die Unzahl von Anekdoten in Romanform verarbeitete. Schon in The Last Don (dessen Handlung nichts mit der des Paten zu tun hat) waren Aspekte der Borgia-Geschichte eingeflossen. Der Name der Familie Clericuzio im Roman war der Name seiner Mutter nach ihrer zweiten Ehe (und der seiner Geschwister, die diesen dann zu Cleri verkürzten). Aus seinem Roman The Last Don entstand 1997 eine TV-Serie bei CBS (mit Kirstie Alley, Joe Mantegna). Puzo selbst starb während seiner Arbeit an "Die Familie" in seinem Haus auf Long Island. Vollendet wurde das Buch von Carol Gino, Puzos Assistentin und Lebensgefährtin seit über zwanzig Jahren, die auch an den Recherchen für das Werk mitgearbeitet hatte. Puzo hatte fünf Kinder aus erster Ehe. Nach dem Tod seiner Frau lebte er mit Carol Gino zusammen, die ihm als hauptberufliche Krankenschwester 1978 in Las Vegas (Puzo war passionierter Spieler) das Leben rettete. Sie erkannte Symptome einer drohenden Angina Pectoris (u.a. blaue Finger) und sorgte dafür, dass er sich untersuchen und einer Bypass-Operation unterziehen ließ. Seine Tochter Dorothy Ann Puzo ist Regisseurin des Films Cold Steel (1987).

[SW: Amerikanische Literatur | Roman | Organisierte Kriminalität | Bestseller]

Details

Puzo, Mario: Der Pate ("The godfather)". Roman. Aus dem Amerikanischen übertragen von Gisela Stege. Verlag Fritz Molden Wien, München, Zürich 15. Aufl., 161.-360. Tsd. 1977 Wien, München, Zürich ISBN: 3217001443
515S. Groß 8°

Hardcover Schutzumschlag gering berieben, Ex-Libris auf Innendeckel, sonst tadellos und ungelesen. Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Der Pate OT The Godfather OA 1969 DE 1969Form Roman Epoche Moderne Mario Puzo erzählt in dem Roman Der Pate die Geschichte des Gangsterwesens in den USA als opulente Saga einer Familie, die den amerikanischen Traum von Reichtum und Erfolg mit brutaler Gewalt verwirklicht. Inhalt: Die Handlung spielt im New York gegen Ende der 1940er Jahre. Don Vito Corleone, der 1901 als kleiner Junge aus Sizilien allein in die USA eingewandert ist, führt als Pate die mächtigste Mafia-Familie der Stadt. Im Kampf um Millionenprofite aus Schmuggel, Erpressung und Glücksspiel scheut er vor Mord nicht zurück. Nur am "schmutzigen Geschäft" des Drogenhandels, das ihm der Gangster Solozzo vorschlägt, will er nicht teilhaben, um die von ihm bestochenen Politiker und Justizbeamten nicht zu verprellen. Es beginnt ein gnadenloser "Kampf der Familien" um die Macht in der Unterwelt, bei dem Don seinen hitzköpfigen Sohn Sonny verliert. Durch ein Attentat selbst schwer verletzt, alt und müde geworden, übergibt der Pate das Kommando seinem jüngsten Sohn Michael. Nach Don Vitos Herztod rechnet Michael mit den Feinden der Familie ab. Aufbau: Virtuos entfaltet Puzo das Panorama menschlicher Leidenschaften - Intelligenz und Niedertracht, Freundschaft, Treue und Verrat, kleine Gaunereien und Big Business, Geld, Sex und Liebe. Die Charaktere sind klar gezeichnet, die Handlungsstränge spannend und schlüssig aufgebaut. Mit bitterer Ironie schildert Puzo die verlogene Moral der "ehrenwerten Gesellschaft", die den rücksichtslosen Kampf für ihre Sache (ital.: cosa nostra) mit dem korrupten Justizapparat der Vereinigten Staaten begründet. Der Pate ist Boss einer hoch profitablen Firma, die nach ökonomischen Kriterien aufgebaut ist. Auch Gewalt gehört zu diesem Geschäft. Hier ist für Puzo die Schnittlinie zur "normalen" US-Gesellschaft, die oft nicht danach fragt, wie ein Selfmademan zu Wohlstand und Einfluss gekommen ist. Wirkung: In einer Zeit, als in den USA sogar Polizisten immer noch an der Existenz der Mafia zweifelten, beschrieb Puzo in seinem Roman glaubwürdig und kenntnisreich deren Methoden. Der Pate wurde einer der größten Bestseller der 1960er Jahre. Wie die meisten Kritiker war auch der "Mob" zufrieden, denn Puzo bestätigte dessen Mythos. 1971 wurde der Roman von Francis Ford Coppola verfilmt. Nur der erste Teil des Films bezieht sich auf das Buch. Marlon Brando erhielt für seine grandiose Darstellung des Don Vito Corleone seinen zweiten Oscar. In den beiden anderen "Paten"-Filmen (1974 und 1990) erzählte Puzo als Drehbuchautor die Vita der Corleones weiter bis zum natürlichen Tod des alten Michael Corleone. B. B Mario Gianluigi Puzo (* 15. Oktober 1920 in New York City; 2. Juli 1999 in Bay Shore auf Long Island) war ein US-amerikanischer Schriftsteller italienischer Abstammung. Als Krimiautor weltweit bekannt wurde Mario Puzo durch seinen Roman Der Pate (engl. The Godfather) von 1969, ein Mafia-Familienepos, das den Aufstieg einer italienischen Mafiafamilie über eine Generation zeigt, und den gleichnamigen Film von Francis Ford Coppola. Für die Drehbücher zu Der Pate und Der Pate, Teil II erhielt er, zusammen mit dem Regisseur Francis Ford Coppola, je einen Oscar in der Kategorie bestes adaptiertes Drehbuch. Puzo wuchs in ärmlichen Verhältnissen im New Yorker Stadtteil Little Italy auf. In seinen Werken setzte er sich meist mit seiner Herkunft sowie der Stellung italienischer Einwanderer in den Vereinigten Staaten auseinander. Im Zweiten Weltkrieg meldete er sich freiwillig und war auch als Soldat in Deutschland stationiert. Nachdem er in die USA zurückgekehrt war, studierte er mit einem GI-Stipendium für ehemalige Soldaten in Abendkursen an der New Yorker The New School for Social Research und an der Columbia University. Seine erste Kurzgeschichte veröffentlichte Puzo 1950, 1955 seinen ersten Roman The Dark Arena, der in Schwarzmarktkreisen im Nachkriegsdeutschland spielt. Er schrieb für Magazine und war zeitweise auch Regierungsangestellter. Mit seinem Roman Mamma Lucia (The Fortunate Pilgrim) gelang ihm 1965 der große Durchbruch. Der Roman spielt in italienischen Einwanderkreisen in New York während der Depressionszeit. Im Jahre 1969 veröffentlichte er dann seinen legendären Bestseller Der Pate. Im Jahr 1977 erschien sein Tatsachenbericht Inside Las Vegas, ein Jahr später verarbeitete er das Spielermilieu von Las Vegas im Roman Narren Sterben (Fools Die). 1984 wurde Der Sizilianer (The Sicilian) veröffentlicht, 1990 Der vierte K(ennedy) (The Fourth K), ein Roman um einen weiteren Präsidenten aus dem Kennedy Clan. 1996 schrieb er den Roman Der letzte Pate, 2001 erschien sein letzter Roman Omerta, den Roman Die Familie hat er nicht mehr zu Ende geschrieben. Puzo schrieb neben den Drehbüchern zu den Paten-Filmen auch die Drehbücher zu Filmen wie Erdbeben (Earthquake) (1974), Cotton Club (1984), Superman (1978) und Superman 2 (1980). Seine Erfahrungen als Drehbuchschreiber in Hollywood schildert er auch in einer autobiographischen Skizze. Auch hier war er nach eigenen Angaben nur wegen des Geldes tätig - sein Superman-Drehbuch schrieb er wegen einer fälligen umfangreichen Steuernachzahlung. In einem seiner seltenen Interviews (bei Larry King 1996) gab er an, sowohl das Buch Der Pate, als auch die Drehbücher dazu und spätere Drehbücher nur aus Geldgründen geschrieben zu haben, und dass er den Paten sogar noch überarbeiten wollte, sein Verleger hatte aber bereits das Buch veröffentlicht. Den Roman Mamma Lucia, der zuvor erschien, hielt er für sein bestes Werk, das ihm aber wenig Geld einbrachte - zu einer Zeit als er schon fünf Kinder hatte. Die Filmumsetzungen Der Pate, Der Pate - Teil II und Der Pate - Teil III sind alle preisgekrönt und wurden weltweit über eine Milliarde mal gesehen. Nach Puzos Angaben war er es, der Marlon Brando für die Rolle des Paten vorschlug. Er hatte vorher Brando angerufen, da er mit den diskutierten Besetzungsvorschlägen nicht einverstanden war. Brando wies ihn darauf hin, dass kein Studio ihn zur Zeit einstellen würde und dass er mit dem Regisseur sprechen sollte, falls dieser fest stehe. Regisseur Francis Ford Coppola akzeptierte dann Brando in der Hauptrolle. Puzo hatte nach eigenen Angaben keine persönlichen Erfahrungen mit dem Mafia-Milieu - der Roman beruht vollständig auf Recherchen, und auch für die Rolle des Sängers Johnny Fontane war Frank Sinatra nach Puzo kein direktes Vorbild. In dem Buch sah Puzo auch weniger die Thriller-Aspekte im Vordergrund, als die Familiengeschichte. Mit der zweiten Fortsetzung des Paten, an dem auch Coppola wesentlich das Drehbuch bestimmte, war Puzo weniger zufrieden. Mit seinem letzten Werk Die Familie (The Family) erfüllte sich Mario Puzo einen lebenslangen Traum, die Geschichte der mächtigen Renaissance-Familie der Borgias zu schreiben, in dem er sich allerdings weniger an die gesicherten historischen Fakten hält, als vielmehr die Unzahl von Anekdoten in Romanform verarbeitete. Schon in The Last Don (dessen Handlung nichts mit der des Paten zu tun hat) waren Aspekte der Borgia-Geschichte eingeflossen. Der Name der Familie Clericuzio im Roman war der Name seiner Mutter nach ihrer zweiten Ehe (und der seiner Geschwister, die diesen dann zu Cleri verkürzten). Aus seinem Roman The Last Don entstand 1997 eine TV-Serie bei CBS (mit Kirstie Alley, Joe Mantegna). Puzo selbst starb während seiner Arbeit an "Die Familie" in seinem Haus auf Long Island. Vollendet wurde das Buch von Carol Gino, Puzos Assistentin und Lebensgefährtin seit über zwanzig Jahren, die auch an den Recherchen für das Werk mitgearbeitet hatte. Puzo hatte fünf Kinder aus erster Ehe. Nach dem Tod seiner Frau lebte er mit Carol Gino zusammen, die ihm als hauptberufliche Krankenschwester 1978 in Las Vegas (Puzo war passionierter Spieler) das Leben rettete. Sie erkannte Symptome einer drohenden Angina Pectoris (u.a. blaue Finger) und sorgte dafür, dass er sich untersuchen und einer Bypass-Operation unterziehen ließ. Seine Tochter Dorothy Ann Puzo ist Regisseurin des Films Cold Steel (1987).

[SW: Amerikanische Literatur | Roman | Organisierte Kriminalität | Bestseller]

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Puzo, Mario: The Sicilian, New York, NY, U.S.A. Simon & Schuster 1984
ISBN: 0671435647

Hardcover with dust jacket. After Mario Puzo wrote his internationally acclaimed The Godfather, he has often been imitated but never equaled. Puzo's classic novel, The Sicilian, stands as a cornerstone of his work--a lushly romantic, unforgettable tale of bloodshed, justice, and treachery. The year is 1950. Michael Corleone is nearing the end of his exile in Sicily. The Godfather has commanded Michael to bring a young Sicilian bandit named Salvatore Guiliano back with him to America. But Guiliano is a man entwined in a bloody web of violence and vendettas. In Sicily, Guiliano is a modern day Robin Hood who has defied corruption--and defied the Cosa Nostra. Now, in the land of mist-shrouded mountains and ancient ruins, Michael Corleone's fate is entwined with the dangerous legend of Salvatore Guiliano: warrior, lover, and the ultimate Siciliano.

[SW: CRIME CRIMINALS FICTION ITALY MYSTERY DETECTIVE GENERAL SICILY]

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Zapala-Kraj, Marta: Mafia - the history with Mario Puzo's Godfather in background The development of Italian Mafia in America in context of both literature and movie, GRIN VERLAG, November 2010, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640742273
Research Paper from the year 2009 in the subject English Language and Literature Studies - Literature, grade: -, -, language: English, abstract: Nowadays the word 'Mafia' refers nearly all groups or gangs involved in organized crime. However, originally, Mafia meant an organized criminal organization of Italian, predominantly Sicilian, heritage. In fact, this word is a mere literary creation while the real name is 'Cosa Nostra' meaning 'our thing'.For many years the common understanding of the Mafia was strictly limited by argument on whether there even was a Mafia. In the recent decades that argument was more or less settled, and the principal argument remaining is whether or not organized crime and the Mafia are one and the same thing. According to Finckenauer:To this end, this useful primer to the phenomenon quite rightly tarts with a simple question that begs a complex answer: what is organized crime Sometimes, the mobsters are easy to identify, a collection of ne'er-do-wells with no visible source of income but owning flashy cars and homes; involved in the staples of organized criminality, whether trafficking drugs or infiltrating legitimate businesses. The old stereotypes, which were always something of a caricature, are becoming even less applicable in the modern world. [...]In part the confusion revolves around an understanding of the real nature of organized crime that existed since the earliest days of the nation and, indeed, earlier. It is worth remembering that, organized crime achieves its status not only by the fact of groups of practitioners, but also due to the fact that organized crime is syndicate crime in which certain activities are apportioned out to the various gangs and honored in the main by these gangs.What is interesting, in the beginning and even till the 1950s, many people regarded the Mafia not as law-breaking criminals but as role-models and protectors of the weak and the poor, as the state offered no protection to the lower classes. The question arises, where from such interest and the phenomenon of 'good-Mafia-attitude' within the societies all over the world. As it will be presented within the course of this paper, out of the numerous fiction books and movies, above all, Mario Puzo's The Godfather from 1969 and obviously the film adaptation made by Francis Ford Coppola - were so successful that they deeply shaped a general understanding of the mafia [...]

NEUBUCH! 2010. 72 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 5 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V159068

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