Mario Vargas Llosa
Es wurden insgesamt 1027 Einträge zu 'Mario Vargas Llosa' gefunden (Stand: 19.10.2011).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Mario Vargas Llosa' an.
Vargas Llosa, Mario: Die ewige Orgie. Flaubert und "Madame Bovary". Aus dem Spanischen von Maralde Meyer-Minnemann. Originaltitel: La orgia perpetua. - (=das neue buch, rowohlt. Herausgegeben von Jürgen Manthey, dnb 138). Reinbek bei Hamburg : Rowohlt Verlag, 1980. ISBN: 3499251388
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Aus dem Klappentext: "Das einzige Mittel, die Existenz zu ertragen, ist, sich in der Literatur wie in einer weigen Orgie zu betäuben." Die libidinöse Beziehung zur Literatur, von der hier Flaubert spricht, kennzeichnet auch die Haltung Vargas Llosas zur 'Madame Bovary'. Zuerst einmal ist der Essay das Bekenntnis des Autors zu seiner Liebe zur Bovary, die ihm mit 23 Jahren Paris und die klassische französische Literatur vermittelte. Dann knüpft Vargas Llosa dort an, wozu Sartre in seiner Monumentalbiographie über Flaubert - die Vargas Llosa bereits verarbeitet hat - nicht mehr gekommen ist, nämlich bei der genaueren erneuten Lektüre der 'Madame Bovary'. "Die ewige Orgie" ist eine brillante Analyse dessen, was die 'Madame Bovary' zum ersten Roman der modernen Literatur macht: Flauberts neue Beschreibungstechniken, die Behandlung der Zeit, seine technische Erfindung der 'erlebten Rede', die der Literatur erst die Möglichkeit erschließt, geistige und psychische Realität darzustellen und die den 'inneren Monolog' vorbereitet; und das Reich der bürgerlichen Mittelmäßigkeit, die mit Flaubert zu literarischen Ehren kommt, die Geburt des Antihelden, die im Verschwinden der Person bei Beckett oder Nathalie Sarraute endet. In solchem literarischen Kraftfeld zeigt Vargas Llosa Flaubert als Ahnherren der neuen Literatur, dem alle modernen Autoren, Vargas Llosa zuerst, verpflichtet sind. - Mario Vargas Llosa (gebürtig Jorge Mario Pedro Vargas Llosa; * 28. März 1936 in Arequipa, Südperu) ist ein peruanischer Schriftsteller und Politiker. Er ist einer der führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten. Er bezeichnete sich selbst als konservativen Liberalen und später im Jahr 2001 in einem Interview als Liberalen. Leben: Die Eltern von Mario Vargas Llosa, die sich schon vor seiner Geburt trennten, sind der Rundfunkjournalist Ernesto Vargas Maldonado und Dora Llosa Ureta. ... Von anfänglich linken Positionen distanzierte sich Llosa ab den 1960er Jahren. In den 1980er Jahren wandte sich Vargas Llosa der Politik zu, überraschte durch marktliberale Positionen, während die südamerikanischen Intellektuellen jener Zeit meist linksgerichtete Positionen bezogen. 1986 kritisierte er in Bezug auf Gabriel Garcia Marquez die einseitige und kritiklose Überbewertung des sozialistischen Modells durch einige lateinamerikanische Intellektuelle mit folgenden Worten. Daß ein Schriftsteller in dieser Weise den Führer eines Regimes beweihräuchert, in dem es viele politische Gefangene - darunter mehrere Schriftsteller - gibt, das eine rigorose intellektuelle Zensur praktiziert, nicht die mindeste Kritik duldet und Dutzende Intellektuelle ins Exil gezwungen hat, ist etwas, das mich, wie wir im Spanischen sagen, mit fremder Scham erfüllt. Als Vorsitzender des Untersuchungskommission im Fall Uchuraccay, der irrtümlichen Ermordung von acht Journalisten durch indianische Bauern, übernahm er einen umstrittenen Auftrag. Als die von der linksgerichteten Partei APRA gebildete Regierung unter Alan Garcia Perez 1987 das peruanische Bankenwesen verstaatlichen wollte, führte er den Protest dagegen an. 1990 bewarb er sich um das peruanische Präsidentenamt. Vargas Llosa, der während des Wahlkampfes als der große Favorit gegolten hatte, sah sich nach dem ersten Wahlgang in einer Stichwahl mit dem Außenseiter Alberto Fujimori konfrontiert, der die Wahl gewann. Nach der verlorenen Wahl wandte sich Vargas Llosa wieder der Literatur zu, wurde Professor für lateinamerikanische Literatur an mehreren US-amerikanischen Universitäten. Er schrieb Essays für die Tageszeitung El Pais. Später verließ er Peru und wechselte nach Madrid, wo er 1993 die spanische Staatsbürgerschaft erhielt und 1995 Mitglied der Real Academia Espanola (Königlich Spanische Akademie [für Sprache]) wurde. Zur Zeit lebt er in London. Seine Nichte ist die peruanische Filmregisseurin Claudia Llosa, sein Cousin der peruanische Filmregisseur Luis Llosa. Ende Mai 2009 warnte Vargas Llosa bei einem Intellektuellentreffen in Caracas vor einer "kommunistischen Diktatur" in Venezuela. Werk: Viele von Llosas Werken spielen in Peru und thematisieren dessen Gesellschaft. In seinen Werken kritisiert er häufig undemokratische und korrupte links- oder rechtsgerichtete Systeme, die mangelnde Schwelle zur Gewaltbereitschaft, und die teilweise auch rassistische Klassenordnung in Peru und Lateinamerika. Spätere Werke spielen - da er nun durch vermehrte Reisetätigkeit als anerkannter Autor auch verstärkt Auslandserfahrungen sammelte - auch in anderen Ländern Lateinamerikas wie Brasilien oder der Dominikanischen Republik. Llosas Werk greift aber auch davon ausgehend allgemeine, über Lateinamerika hinausgehende, universellere Themen auf. Sein Schaffen umfasst neben dem "Standardroman" auch die Genres der Kriminalgeschichte, des Politischen Thrillers, des Historischen Romans, der Komödie, sowie Theaterstücke, Essays, politische Schriften, sowie literaturwissenschaftliche Abhandlungen. Viele seiner Schriften haben autobiographischen Charakter. Aufgrund der seinen Werken inhärenten, ideologieunabhängigen Kritik gegenüber allen antidemokratischen und die Menschenrechte missachtenden Regierungen setzte sich Llosa "zwischen alle Stühle" und wurde sowohl von links- wie rechtsgerichteten Vertretern und Staaten seines Heimatlandes, in anderen lateinamerikanischen Staaten, und zum Teil auch von der öffentlichen "political correctness" des Westens scharf angegriffen. Dem stehen allerdings auch zahlreiche Ehrungen seines Schreibens durch der Demokratie und dem Humanismus verpflichtete Organisationen gegenüber. Seine Werke werden in deutscher Übersetzung vom Suhrkamp Verlag herausgegeben. ... 1994 erhielt Vargas Llosa den Cervantes-Preis. 1995 wurde er mit dem Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft ausgezeichnet, und 1996 bekam er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 erhielt er ebenfalls in Frankfurt am Main den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung. Aus: wikipedia--wiki-Mario_Vargas_Llosa. , ISBN-13: 9783499251382
Deutsche Erstausgabe. 232 Seiten. 19 cm. Umschlagentwurf: Christian Chruxin. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: a Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Französische Literatur des 19. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Literaturkanon, Peruanische Literatur]
Bücher Gruppe: Hochschullehrer (Vereinigte Staaten) Mario Vargas Llosa, Karl Korsch, Robert Lifton, Pedro Salinas, Rosario Ferre, Kah Kyung Cho, Cornelius Krahn, Bill Felstiner, Gustav Ichheiser, Lyle Campbell, Peter Halley, Heinz Langerhans, David Sanchez, Joseph Epstein, BERTRAMS PRINT ON DEMAND, Juli 2010, Besorgungstitel - Print on Demand - nicht antiquarisch - vorauss. Lieferzeit 5 Tage. ISBN: 1159057540
Quelle: Wikipedia. Seiten: 39. Kapitel: Mario Vargas Llosa, Karl Korsch, Robert Lifton, Pedro Salinas, Rosario Ferre, Kah Kyung Cho, Cornelius Krahn, Bill Felstiner, Gustav Ichheiser, Lyle Campbell, Peter Halley, Heinz Langerhans, David Sanchez, Joseph Epstein, Peter R. Hofstätter, Jan Schotte, Omar Yaghi, Ernest C. Schlesinger, Zeynep Hansen, Joanna Russ, Ian Graeme Barbour, Julian Marias Aguilera, Alvin Hansen, Walter Paska, Arlene Swidler, Darcy O'Brien, Werner S. Landecker, Bela Kiraly, Albion Woodbury Small, Bernhard Witkop, Dietrich Voelker, Joseph Maier, Günter Großmann, Svend Riemer, Rudolf Flesch, Robert Ettinger, Rashid Khalidi, Martin Pfaff, James Paul Wesley, Marvin E. Wolfgang, Edward M. Wu, Theodore Abel, George Victor Wolfe, Aage B. Sörensen, James F. Kasting, Uri Ra'anan, Albert K. Cohen, Henry M. Pachter, Rudolph H. Weingartner, Rudolf Dolzer, Alfred Manes, Louise Holborn, Hans Toch, Nahid Toubia. Auszug: Jorge Mario Pedro Vargas Llosa (* 28. März 1936 in Arequipa, Peru), seit 2011: Marques (Markgraf) de Vargas Llosa, ist ein peruanisch-spanischer Schriftsteller und Politiker. Er ist einer der führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten. Vargas Llosa bezeichnete sich im Jahr 2001 als liberalen Demokraten. Im Dezember 2010 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. Mario Vargas Llosa (1985)Die Eltern von Mario Vargas Llosa, die sich schon vor seiner Geburt trennten, sind der Rundfunkjournalist Ernesto Vargas Maldonado und Dora Llosa Ureta. Seine Mutter entstammt einer aus Spanien stammenden Mittelschichtfamilie. Nicht zuletzt wegen ihrer schwierigen Situation als Alleinerziehende übersiedelte sie mit ihren Eltern und ihrem damals einjährigen Sohn nach Cochabamba in Bolivien. Dort verbrachte Vargas Llosa seine Kindheit, absolvierte die Grundschule am katholischen Colegio La Salle. Unter der Regierung von Jose Luis Bustamante y Rivero wurde sein Großvater mütterlicherseits Präfekt in der nordperuanischen Stadt Piura, weshalb sich die gesamte Familie dort niederließ. 1946 lernte er seinen Vater kennen, worauf er zusammen mit seiner Mutter zu ihm nach Lima zog. In Piura und Lima besuchte Vargas Llosa weiterhin Schulen der Salesianer Don Boscos, bevor er auf Betreiben seines Vaters für zwei Jahre an eine Militärschule in Callao wechselte. Das letzte Jahr seiner Schulausbildung verbrachte er wieder in Piura, wo er, wie bereits zuvor in Lima, nebenbei in der Redaktion einer Lokalzeitung mitarbeitete und sein erstes Theaterstück Die Flucht des Inka zur Aufführung brachte. Nach dem Schulabschluss begann Vargas Llosa in Lima gleichzeitig ein Jura- und Literaturstudium an der Hauptnationaluniversität San Marcos; letzteres schloss er ab. Seine schriftstellerische Betätigung nahm in dem Maße zu, wie seine Tätigkeit als Journalist nachließ. In Lima heiratete er mit 19 Jahren Julia Urquidi Illanes, die Schwester einer Schwägerin der Mutter. Die Ehe blieb kinderlo
NEUBUCH! 152 mm x 229 mm x 9 mm
[SW: Education / Higher]
Llosa, Mario Vargas: Lob der Stiefmutter, Donauland / Kremayr & Scheriau o. J.
195 Seiten Seiten, OPbd. mit OSchutzumschlag Buchgemeinschaftsausgabe des 1989 beim Suhrkamp Verlag in Frankfurt am Main erschienenen Titels. Aus dem Spanischen übersetzt von Elke Wehr. "Der große peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa führt mit diesem erotischen Roman eine virtuose Variation über das rätselhafteste Thema der Welt vor. Ein phantasiereicher Erzähler entwirft eine delikate Dreiecksgeschichte, die er souverän um alle Klippen der Frivolität steuert. Ein Lesegenuß!" (Umschlagtext). Autorenporträt : Mario Vargas Llosa (gebürtig Jorge Mario Pedro Vargas Llosa), geboren 28. März 1936 in Arequipa, Südperu, gehört zu den bekannten lateinamerikanischen Autoren. Sein umfangreiches Gesamtwerk umfasst neben Romanen auch Erzählungen, politische Betrachtungen, Theaterstücke und Essays. 1977 gewählt zum Präsidenten des Internationalen P.E.N.-Clubs. 1996 ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2008 mit dem Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung. Mario Vargas Llosa lebt heute überwiegend in London. Vargas Llosa bezeichnete sich im Jahr 2001 als liberalen Demokraten. Im Jahr 2010 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. 21 x 13 cm Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren am Schutzumschlag (ein kleiner, sauber geklebter Randeinriß sowie am Vorsatzblatt ein Stempel "Antiquariat"). -
[SW: Lateinamerikanische Literatur]
Widmungsexemplar - Mario Vargas Llosa - Vargas Llosa, Mario. Das böse Mädchen. Roman. Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag, 2006. ; Schutzumschlag / dust cover; sig.; 1. Ed. ISBN: 3518418327
mit Schutzumschlag, sauber und frisch, aus dem Spanischen von Elke Wehr (Travesuras de la nina mala), vom Autor originalsprachig kurz gewidmet und monogrammiert. Mario Vargas Llosa (gebürtig Jorge Mario Pedro Vargas Llosa; * 28. März 1936 in Arequipa, Südperu) ist ein spanisch-peruanischer Schriftsteller und Politiker. Er ist einer der führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten. Vargas Llosa bezeichnete sich im Jahr 2001 als liberalen Demokraten. Er ist der Literaturnobelpreisträger 2010. Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an DBfA-Leipzig@web.de.
1. Auflage 395 (1) Seiten 8°, gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband
[SW: < signiert> < signed> < Paris> < Mario Vargas Llosa> < Literaturnobelpreisträger> < Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels> < signierte Erstausgaben>]



