Marlen Haushofer
Es wurden insgesamt 466 Einträge zu 'Marlen Haushofer' gefunden (Stand: 24.05.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Marlen Haushofer' an.
Haushofer, Marlen: Wir töten Stella : NovelleMarlen Haushofer, Claassen 1985 Düsseldorf ISBN: 3546441885
Die beiden Meisternovellen der berühmten österreichischen Schriftstellerin -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch . Über den Autor Marlen Haushofer wurde 1920 im oberösterreichischen Frauenstein geboren. 1946 veröffentlichte sie ihren ersten Text. 1963 erschien Die Wand, 1969, als ihr letzter Roman, Die Mansarde. Marlen Haushofer zählt heute mit Ingeborg Bachmann zu den Vorläuferinnen der modernen Frauenliteratur. Marlen Haushofer wurde mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt.
gebundene Ausgabe,illustrierter Einband, 72 Seiten 21 cm gelesenes Buch in sehr guten Zustand,Einband mit leichten Gebrauchsspuren,Stempel auf Vorblatt.
Krisper, Marlene: Das ordentliche Leben der Marlen Haushofer Ein Essay, ENNSTHALER, /39 ISBN: 3850688348
Marlen Haushofers Frauengestalten in ihren Romanen und Erzählungen sind alle autobiographisch gefärbt, von ihr abgespaltene Persönlichkeiten, die sich mosaikartig zu einer Figur zusammenfügen. Es sind, wie die Autorin selbst, Frauen der Nachkriegsgeneration, dem Wiederaufbau und dem beruflichen Erfolg des Mannes verpflichtet. Sie sind eingebunden in einen zeitlichen Kontext der 1950 er und 1960 er Jahre mit ihren Zwängen und moralischen Tugendvorstellungen. Sie bewegen sich zwischen Rollenanpassung, Aufopferung, zeitweisem Widerstand und Resignation. Sie versuchen mittels Ordnungsstrategien eine Orientierung in ihr Leben zu bringen. Diese Versuche sind letztlich zum Scheitern verurteilt. Marlen Haushofer ist - wie es aus diesem Essay hervorgeht - nicht die einzige ihrer Generation, die diese verzweifelten Versuche unternimmt. Sie ist eine unbestechliche Chronistin ihrer Zeit, in klarer Sprache beschreibt sie die Brüchigkeit bürgerlicher Fassaden, entlarvt scheinbare Idyllen harmonischen Zusammenlebens. Marlene Krisper ist Marlen Haushofer noch persönlich begegnet und fühlt sich als Angehörige der sogenannten Nachkriegsgeneration aufgrund vieler Parallelitäten als Marlens Anverwandte.
NEUBUCH! 2009. 80 S. 19,5 cm 196 mm x 122 mm x 13 mm
[SW: Haushofer, Marlen; Biografien/Erinnerungen]
"Oder war da manchmal noch etwas anderes?" Texte zu Marlen Haushofer. Frankfurt a.M., Verlag Neue Kritik, 1986.
Beiträge von Anne Duden, Uwe Schweikert, Regula Venske, Hans Weigel, Dorothea Zeemann u.a. Mit fünf Beiträgen von Marlen Haushofer selber. - Umschlag mit leichten Gebrauchsspuren, eine obere Rückenecke minimal angestossen, Seitenschnitt fleckig. Innen in gutem Zustand.
185 S. mit 4 Schwarz-Weiß-Abbildungen auf Tafeln und 2 Faksimiles, Orig.-Kartoniert, Oktav.
[SW: Österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts - Marlen Haushofer - Haushofer Sekundärliteratur - 'Frauenliteratur']
Haushofer, Marlen: Himme, der nirgendwo endet, Fischer Taschenbuch Verlag 1992
190 Seiten Seiten, Fischer Taschenbuch 5997 65. - 71. Tausend, April 1992. Taschenbuchausgabe des im Claassen Verlag erschienenen Titels. Autorinnenporträt : Marlen Haushofer, geborene Marie Helene Frauendorfer (geboren am 11. April 1920 in Frauenstein (Gemeinde Molln); gestorben am 21. März 1970 in Wien), war eine österreichische Schriftstellerin. Marlen Haushofer wurde als Tochter eines Revierförsters und einer Kammerzofe in Frauenstein, einem Ortsteil der oberösterreichischen Gemeinde Molln, geboren. Ab 1930 besuchte Haushofer das Internat der Ursulinen in Linz. Im Schuljahr 1938/39 wechselte sie in das Gymnasium der Kreuzschwestern. Da auch dieses konfessionell geführt wurde, fiel es unter den Schließungserlass, und die NS-Schulbehörden richteten dort eine öffentliche Schule ein. Das Lehrpersonal der Kreuzschwestern unterrichtete allerdings weiter. Haushofer legte am 18. März 1939 an dieser 2. Oberschule für Mädchen in Linz ihre Matura ab. Nach einer kurzen Phase des Arbeitsdienstes studierte sie ab 1940 Germanistik in Wien und später (ab 1943) in Graz. Sie heiratete im Jahr 1941 den Zahnarzt Manfred Haushofer, mit dem sie später nach Steyr zog. Der Ehe, die 1950 geschieden und 1957 erneuert wurde, entstammt ein Sohn, einen zweiten, älteren unehelichen Sohn brachte sie in die Ehe mit. Ab 1946 publizierte Haushofer kleinere Erzählungen in Zeitschriften. Ein erster Erfolg gelang ihr jedoch erst 1952 mit der Novelle Das fünfte Jahr, das dem Titel entsprechend ein Jahr im Heranwachsen eines Kindes namens Marili in nüchterner Nähe beschreibt. Der Roman Die Wand, der 1963 veröffentlicht wurde, ist wahrscheinlich Haushofers wichtigstes Werk. Die hierin beschriebene Welt eines isolierten Lebens im Wald, einer in der Katastrophe entstandenen Idylle, wurde aber trotz der früh gelobten Qualitäten ebenso wie alle anderen Werke der Autorin vergessen. Lediglich die Kinderbücher bildeten hiervon eine für die Rezeption jedoch unbedeutende Ausnahme. Erst Frauenbewegung und Frauenliteraturforschung erkannten dann allmählich die Bedeutung des sich immer wieder mit der Rolle der Frau in der Männergesellschaft auseinandersetzenden Werkes und erlaubten so eine erneute Rezeption. Am 21. März 1970 verstarb die an Knochenkrebs erkrankte Dichterin nach einer Operation in Wien im Alter von 49 Jahren. Nach der Einäscherung am 26. März in der Feuerhalle Wien-Simmering wurde die Urne am Steyrer Taborfriedhof beigesetzt.(aus Wikipedia). Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren am Umschlag und ein kleiner handschriftlicher Eintrag an der Innnenseite des hinteren Umschlagdeckels. - , ISBN-13: 9783596259977
[SW: Österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts]



