Meinhold
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Hein Lorenz [Hrsg.]: Die Einheit der Kirche Dimensionen ihrer Heiligkeit, Katholizität u. Apostolizität; Festgabe Peter Meinhold zum 70. Geburtstag. Gesamttitel: Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz; Bd. 85 : Abt. für Abendländ. Religionsgeschichte, Steiner Wiesbaden 1977
Anmerkungen: Bibliogr. P. Meinhold S. 491 - 513.;
Pp. OU. m. kl. Randläs., Buchschnitt etwas staubig, sonst gut VI, 513 S. 25 cm 1 Ill.
[SW: Religion, Theologie. Meinhold, Peter; Kirche; Festschrift -> Meinhold, P.; Ökumene; Kirchengeschichte; Kirchengeschichte; Ökumene (Kirche); Meinhold, Peter / Festschriften; Kirche; Sachgruppe: 02a Religion, Theologie; 14a Geschichte, Kulturgeschichte, Vol Meinhold, Peter; Kirche; Festschrift -> Meinhold, P.; Ökumene; Kirchengeschichte; Kirchengeschichte; Ökumene (Kirche); Meinhold, Peter / Festschriften; Kirche; Sachgruppe: 02a Religion, Theologie; 14a Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde; Signatur: D]
Meinhold, Wilhelm: [Maria Schweidler] : Die Bernsteinhexe ; Der interessanteste aller bisher bekannten Hexenprozesse, nach e. defekten Hs. ihres Vaters, d. Pfarrers Abraham Schweidler in Coserow auf Usedom. [Die bunten Romane der Weltliteratur] ; [36] Berlin : Schillerbuchh. [Neufeld & Henius], 1924.
"Johannes Wilhelm Meinhold (* 27. Februar 1797 in Netzelkow auf Usedom; 30. November 1851 in Charlottenburg) war ein deutscher Schriftsteller, Doktor der Theologie und Pfarrer. Als sein wichtigstes Werk gilt der 1843 anonym veröffentlichte Roman Maria Schweidler, die Bernsteinhexe.Als Sohn des evangelisch-lutherischen Pfarrers von Netzelkow Georg Wilhelm Meinhold erhielt er von diesem selbst zu Hause Unterricht auch in den klassischen Sprachen. Meinholds Mutter verstarb 1806. Er besuchte nie eine Schule. Von 1813 bis 1815 studierte er Theologie, Philologie und Philosophie im zu dieser Zeit noch schwedischen Greifswald. Dort hörte er Ludwig Gotthard Kosegarten, dem er seine ersten literarischen Proben vorlegte, und der ihn in der Folgezeit in seinen schriftstellerischen Ambitionen förderte. Meinhold verließ die Universität nach zwei Jahren wegen Geldmangels. Um dennoch die Prüfungen ablegen zu können, bildete er sich selbst weiter, nachdem er eine Anstellung als Hauslehrer in der Nähe von Ueckermünde gefunden hatte. 1817 legte er sein theologisches Examen ab. 1818 trat er eine Prädikantenstelle bei dem nach einem Schlaganfall gelähmten Vize-Pleban Hans Franz Gering in Gützkow an. Nachdem er noch die Schulprüfung abgelegt hatte, wurde der 23-Jährige 1820 Schulrektor der Stadtschule in Usedom und heiratete Gerings Tochter Juliane. Ein Glückwunschgedicht auf den Oberpräsidenten der Provinz Pommern, Johann August Sack, sowie ein Empfehlungsschreiben Jean Pauls, das an Sack weitergeleitet wurde, verhalfen im 1821 zu einer Pfarrstelle in Koserow auf Usedom. 1824 erschien sein erstes Buch, "Vermischte Gedichte". Das 1826 veröffentlichte religiöse Epos "St. Otto, Bischof von Bamberg" verhalf ihm durch Vermittlung von Sack zu der besser dotierten Pfarrstelle in Krummin. Hier begann er im Jahr 1838 seine unveröffentlichte Novelle Die Pfarrerstochter von Coserow in eine antiquisierende Sprache aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges umzuschreiben. Die in Ich-Form geschriebene scheinbare Chronik trägt romanartige Züge. Mit Maria Schweidler, die Bernsteinhexe, kreierte er eine neue literarische Gattung, die chronikalische Erzählung. Zunächst veröffentlichte Meinhold aus dem vorgeblichen Manuskriptfund 1841 und 1842 Auszüge in dem Periodikum Christoterpe. Preussenkönig Friedrich Wilhelm IV. wurde auf die angeblich 200 Jahre alte Quelle aufmerksam, und forderte am 16. April 1842 das gesamte Manuskript an. Meinhold musste seinem König die eigene Urheberschaft einräumen. Der König selbst, der den Pfarrer seit seiner Zeit als Kronprinz persönlich kannte, veranlasste 1843 den Druck nebst täuschendem Vorwort, in dem der Autor sich als Herausgeber eines Zufallsfundes bezeichnet. Die Bernsteinhexe wurde bereits 1844 ins Englische übertragen und mehrfach u. a. vom Direktor des Wiener Burgtheaters Heinrich Laube dramatisiert. Die Uraufführung fand im Hamburger Schauspielhaus statt. Inszenierungen u. a. in Berlin folgten. Eine englische Opern-Adaption von William Vincent Wallace wurde 1861 im Londoner Her Majesty's Theatre uraufgeführt. Meinholds erfolgreichstes Werk erscheint bis heute in Neuauflagen. Die angebliche Chronik war allgemein zunächst für echt befunden worden und hatte viel Aufmerksamkeit erregt. Nach einem Jahr trat Meinhold an die Öffentlichkeit und bezeichnete sich selbst als den Autor. Weite Teile der Öffentlichkeit bezweifelten dies, Friedrich Hebbel wies in einer ausführlichen Abhandlung nach, dass es sich zweifellos um ein Kunstwerk aus der Fantasie eines Dichters handeln müsse." Zitiert aus Wikipedia
295 S. ; 8 8°, Hlw.
Meinhold, Wilhelm. Maria Schweidler die Bernsteinhexe. Der interessanteste aller bisher bekannten Hexenprozesse nach einer defekten Handschrift ihres Vaters, des Pfarrers Abraham Schweidler in Coserow auf Usedom. (= Die Bunten Romane der Weltliteratur, Bd. 36). Berlin, Verlag der Schiller-Buchhandlung, o. J. (um 1925).
Der Schriftsteller Wilhelm Meinhold (1797-1851) studierte seit 1813 evang. Theologie, Philosophie und Philologie an der Univ. Greifswald. Von Gotthard Ludwig Kosegarten wurde er literarisch gefördert. Nach Abbruch des Studiums (1815) verhalf ihm die Würdigung eines seiner Manuskripte durch Jean Paul 1821 zu der ersehnten Pfarrstelle in Koserow auf Usedom. Seit 1826 Pfarrer in Kummin bei Wolgast, setzte Meinhold auch hier seine schriftstellerische Tätigkeit fort. Der dem historischen Realismus verpflichtete Erzähler, Lyriker und Dramatiker erzielte seinen größten Erfolg mit dem Roman "Maria Schweidler, die Bernsteinhexe" (1843). Meinhold hatte große Schwierigkeiten, die Öffentlichkeit von seiner Urheberschaft des im Stil einer archaischen Chronik verfaßten und mit Unterstützung König Friedrich Wilhelms IV. zunächst anonym veröffentlichten Romans Maria Schweidler zu überzeugen. Seit 1844 Pfarrer in Rehwinkel bei Stargard, schied er wegen ständiger Auseinandersetzungen mit seiner Gemeinde 1850 vorzeitig aus seinem Amt aus. - Umschlag mit Ein- u. Ausrissen. Vorsatzbl. mit Namensstempel. - -
Kl.-8°. 2 Bll., 294 S., 1 Bl., OHLwd. m. illustr. OUmschlag.
[SW: Meinhold, Maria Schweidler die Bernsteinhexe. Der interessanteste aller bisher bekannten Hexenprozesse nach einer defekten Handschrift ihres Vaters, des Pfarrers Abraham Schweidler in Coserow auf Usedom, Hexen, Hexenprozesse]
Meinhold, Wilhelm. Maria Schweidler, die Bernsteinhexe. Der interessanteste aller bisher bekannten Hexenprozesse, nach einer defekten Handschrift ihres Vaters, des Pfarrers Abraham Schweidler in Coserow auf Usedom. Leipzig, Insel-Verlag, (1908).
Erste Auflage des Insel-Verlages. - Der Schriftsteller Wilhelm Meinhold (1797-1851) studierte seit 1813 evang. Theologie, Philosophie und Philologie an der Univ. Greifswald. Von Gotthard Ludwig Kosegarten wurde er literarisch gefördert. Nach Abbruch des Studiums (1815) verhalf ihm die Würdigung eines seiner Manuskripte durch Jean Paul 1821 zu der ersehnten Pfarrstelle in Koserow auf Usedom. Seit 1826 Pfarrer in Kummin bei Wolgast, setzte Meinhold auch hier seine schriftstellerische Tätigkeit fort. Der dem historischen Realismus verpflichtete Erzähler, Lyriker und Dramatiker erzielte seinen größten Erfolg mit dem Roman "Maria Schweidler, die Bernsteinhexe" (1843). Meinhold hatte große Schwierigkeiten, die Öffentlichkeit von seiner Urheberschaft des im Stil einer archaischen Chronik verfaßten und mit Unterstützung König Friedrich Wilhelms IV. zunächst anonym veröffentlichten Romans Maria Schweidler zu überzeugen. Seit 1844 Pfarrer in Rehwinkel bei Stargard, schied er wegen ständiger Auseinandersetzungen mit seiner Gemeinde 1850 vorzeitig aus seinem Amt aus. - Einband min. berieben. Titel verso mit gelöschtem Besitzvermerk. - Sarkowski 1082. -
Kl.-8°. Titel und Einband zeichnete E. R. Weiß. 1 Bl., 298 S., 1 Bl., OHPgmt.
[SW: Meinhold, Maria Schweidler die Bernsteinhexe. Der interessanteste aller bisher bekannten Hexenprozesse nach einer defekten Handschrift ihres Vaters, des Pfarrers Abraham Schweidler in Coserow auf Usedom, Hexen, Hexenprozesse]



