Michail Bulgakow

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Bulgakow, Michail: Der Meister und Margarita. Roman. Aus dem Russischen von Thomas Reschke. Mit literaturgeschichtlichen Anmerungen von Ralf Schröder. Originaltitel: Master i Margarita. - (=dtv edition, Band 12259). München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1997. ISBN: 3423122595
Lesetipp des Bukinisten! Guter Zustand. - Alle Höllenmächte sind los in Moskau. Ein Dichter, seine Geliebte und der Teufel samt Gehilfen, der die Stadt mit Spuk und Zauberei auf den Kopf stellt, sind die Hauptpersonen in diesem Roman. Die Heimsuchung für Heuchelei und Korruption trifft alle, ausgenommen zwei Gerechte. "Dieses Buch ist wie ein Rausch." - - Michail Afanasjewitsch Bulgakow, wiss. Transliteration Michail Afanas'evic Bulgakov; * 3. Maijul./ 15. Mai 1891 greg. in Kiew, Ukraine; 10. März 1940 in Moskau) war ein russischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur. Leben: Michail Bulgakow wurde als Sohn von Afanasij Iwanowitsch Bulgakow, einem Dozenten der Kiewer Geistlichen Akademie, und dessen Frau Warwara Michajlowna (geborene Pokrowskaja) geboren. Nach dem Abitur am Kiewer Ersten Gymnasium 1909 schrieb er sich an der Medizinischen Fakultät der Kiewer Universität ein. 1916 erhielt er das Diplom eines Arztes und trat eine Stelle auf dem Land im Gebiet Smolensk an, bevor er in dem Ort Wjasma praktizierte. 1915 heiratete er Tatjana Nikolajewna Lappa. Zur Zeit des Russischen Bürgerkrieges wurde Bulgakow im Februar 1919 als Arzt in die Ukrainische Republikanische Armee einberufen. Er desertierte nach kurzer Zeit und schaffte es, in selbiger Funktion in der Roten Armee unterzukommen. Schließlich landete Bulgakow bei den südrussischen Weißen Garden. Eine gewisse Zeit verbrachte er bei den Kosaken in Tschetschenien, später verschlug es ihn nach Wladikawkas. Ende Oktober 1921 zog Bulgakow nach Moskau und begann für eine Reihe von Zeitungen (Sirene, Arbeiter) sowie Zeitschriften (Der Medizinische Arbeiter, Russland Wiedergeburt) zu arbeiten. In dieser Zeit publizierte er vereinzelte Prosastücke in der in Berlin erscheinenden Exilantenzeitung Am Vortag. Zwischen 1922 und 1926 druckte die Sirene mehr als 120 seiner Reportagen, Essays und Kolumnen. 1923 trat Bulgakow dem Allrussischen Schriftstellerverband bei. 1924 traf er Ljubow Jewgenjewna Beloserskaja, die er im Jahr darauf heiratete. 1928 bereiste das Paar den Kaukasus und besuchte die Städte Tiflis, Batumi, Wladikawkas und Gudermes. In Moskau fand im selben Jahr die Premiere von Blutrote Insel statt. Der Autor entwickelte in dieser Zeit die ersten Ideen zu Der Meister und Margarita und begann die Arbeit an einem Stück über Moliere mit dem Titel Sklaverei der Frömmler. 1929 begegnete er Jelena Sergejewna Schilowskaja, die 1932 seine dritte Frau wurde. Ab 1930 wurden die Werke Bulgakows nicht mehr veröffentlicht, seine Stücke verschwanden von den Spielplänen der Theater. In Briefen an seinen in Paris lebenden Bruder Nikolai beklagte sich Bulgakow über die für ihn undankbare Situation und seine beschwerliche materielle Lage. Zur selben Zeit wandte er sich auch an die politische Führung der UdSSR mit der Bitte, ihm entweder die Emigration oder eine Arbeit als Regie-Assistent zu verschaffen. Iosif Wissarionowitsch Stalin persönlich rief Bulgakow an und versprach Hilfe. Der Autor arbeitete 1930 zunächst im Zentraltheater der werktätigen Jugend TRAM, dann bis 1936 im MXAT in der Funktion eines Regie-Assistenten. 1932 war er an der Inszenierung von Gogols Die toten Seelen beteiligt. Ab 1936 fand er sich im Bolschoi-Theater als Librettist und Übersetzer wieder. 1936 fand die Premiere von Moliere statt. Im Jahr 1939 arbeitete Bulgakow an dem Libretto ? und an einem Stück über Stalin (Batum). Entgegen der Erwartung des Autors wurden Veröffentlichung und Aufführung verboten. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide. Die Ärzte diagnostizierten hypertonische Nephrosklerose. Er begann, seiner Frau Jelena Sergejewna die letzten Varianten seines Romans Der Meister und Margarita zu diktieren. Ab Februar 1940 hielten Freunde und Verwandte Wache am Krankenbett. Am 10. März starb Bulgakow. Einen Tag darauf hielt der Schriftstellerverband der UdSSR eine zivile Totenmesse ab. Zuvor nahm der Bildhauer S. D. Merkurow vom Antlitz des Verstorbenen die Totenmaske ab. Der Asteroid 3469 Bulgakov ist nach ihm benannt. Leistungen: Bulgakows groteske Darstellungen des Alltagslebens in der jungen Sowjetunion haben oftmals fantastische oder absurde Züge - in der russischsprachigen Literatur seit Gogol eine typische Art, Gesellschaftskritik zu üben. Hundeherz entstand bereits 1925, wurde in der Sowjetunion jedoch erst 1987 publiziert. Das bekannteste Werk Bulgakows ist "Der Meister und Margarita", eine satirisch-groteske Aufnahme des Faustmotivs, eine Reise durch die Zeiten. Das Werk erschien gedruckt erstmals 1966/67 in Fortsetzungen in der Literaturzeitschrift Moskwa, fast 30 Jahre nach dem Tod des Autors, in gekürzter Fassung. Die ungekürzte Version erschien in Buchform erstmals 1973. Kurz nach der sowjetischen Ausgabe wurde der Roman 1968 auch in der deutschen Übersetzung von Thomas Reschke veröffentlicht. Einige Kritiker halten das Buch für den besten russischen Roman des 20. Jahrhunderts. Aus wikipedia-Michail_Afanasjewitsch_Bulgakow. , ISBN-13: 9783423122597

Erste Auflage dieser Ausgabe. 525 (3) Seiten. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Rußland, Faustiana, Russische Literatur des 20. Jahrhunderts, Russische Geschichte, Phantastische Literatur, Stalinismus, Teufel, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, , Jerusalem, Pontius Pilatus, Passionsgeschichte, Moskau, Teufelsgeschichte , Magischer Realismus]

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Kaminer, Wladimir; Bulgakow, Michail: Michail Afanasjewitsch Bulgakow - Berichte aus den Tiefen der russischen Literatur, 2 Audio-CDs Gelesen vom Autor. 140 Min. RANDOM HOUSE AUDIO, 011 ISBN: 3837104206
Zu Bulgakows 70. Todestag- Eine Hommage! Ich glaube, dass unsere menschliche Zivilisation ähnlich wie die der Bienen organisiert ist, dass auch hier etwas gesammelt und regelmäßig abgepumpt wird. Nur was ist das für eine Substanz, was ist der Honig der Menschen, wie sieht er aus, wie schmeckt er Ihre Geschichten sind dieser Honig. Auch Menschen teilen sich, wie die Bienen auf, es gibt unter ihnen Krieger, Soldaten, Arbeiter, Reisende und Mütter, die für den Nachwuchs sorgen. Sie alle produzieren Geschichten. Und dann gibt es da noch einige Schriftsteller, die ihre Geschichten aufschreiben, sie in Buchstabenhonig verwandeln. Sie sorgen für die Nachhaltigkeit in der Welt, dafür, dass, wenn wir nicht mehr da sind, unsere Taten und Wörter, unsere Geschichten, dieser ganze Buchstabenhonig ein anderes, uns unbekanntes Leben versüßt. Leider sind die meisten Schriftsteller völlige Luschen, es gibt nur ganz wenige auf der Welt, die richtig guten Honig machen können und deren Werke Unsterblichkeit beanspruchen können. Einer von ihnen ist Michail Bulgakow. Als Vierzehnjähriger habe ich den Autor Michail Bulgakow und seinen magischen Roman Meister und Margarita verschlungen. Es war damals das wichtigste russische Buch, das meine Generation wie kein anderes Werk geprägt und für den Rest des Lebens beeinflusst hat.

NEU 2011 127 mm x 141 mm x 14 mm

[SW: Russland, Literatur; Audio-CDs, Hörbuch; Autorenlesungen (Audio-CDs),Bulgakow, Michail; Audio-CDs]

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Bulgakow, Michail: Der Meister und Margarita. Roman. Aus dem Russischen von Thomas Reschke. In der Sowjetunion wurde der Roman erstmals 1966/67 in Fortsetzungen in der Literaturzeitschrift Moskva veröffentlicht. Es handelte sich um eine gekürzte Fassung. Die fehlenden Passagen wurden für die vorliegende Ausgabe von Gisela Drohla übersetzt. - (=dtv, Band 10168). München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1987. ISBN: 3423101687
Lesetipp des Bukinisten! Guter Zustand. Buchkanten minimal berieben. - Alle Höllenmächte sind los in Moskau. Ein Dichter, seine Geliebte und der Teufel samt Gehilfen, der die Stadt mit Spuk und Zauberei auf den Kopf stellt, sind die Hauptpersonen in diesem Roman. Die Heimsuchung für Heuchelei und Korruption trifft alle, ausgenommen zwei Gerechte. "Dieses Buch ist wie ein Rausch." - - Michail Afanasjewitsch Bulgakow, wiss. Transliteration Michail Afanas'evic Bulgakov; * 3. Maijul./ 15. Mai 1891 greg. in Kiew, Ukraine; 10. März 1940 in Moskau) war ein russischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur. Leben: Michail Bulgakow wurde als Sohn von Afanasij Iwanowitsch Bulgakow, einem Dozenten der Kiewer Geistlichen Akademie, und dessen Frau Warwara Michajlowna (geborene Pokrowskaja) geboren. Nach dem Abitur am Kiewer Ersten Gymnasium 1909 schrieb er sich an der Medizinischen Fakultät der Kiewer Universität ein. 1916 erhielt er das Diplom eines Arztes und trat eine Stelle auf dem Land im Gebiet Smolensk an, bevor er in dem Ort Wjasma praktizierte. 1915 heiratete er Tatjana Nikolajewna Lappa. Zur Zeit des Russischen Bürgerkrieges wurde Bulgakow im Februar 1919 als Arzt in die Ukrainische Republikanische Armee einberufen. Er desertierte nach kurzer Zeit und schaffte es, in selbiger Funktion in der Roten Armee unterzukommen. Schließlich landete Bulgakow bei den südrussischen Weißen Garden. Eine gewisse Zeit verbrachte er bei den Kosaken in Tschetschenien, später verschlug es ihn nach Wladikawkas. Ende Oktober 1921 zog Bulgakow nach Moskau und begann für eine Reihe von Zeitungen (Sirene, Arbeiter) sowie Zeitschriften (Der Medizinische Arbeiter, Russland Wiedergeburt) zu arbeiten. In dieser Zeit publizierte er vereinzelte Prosastücke in der in Berlin erscheinenden Exilantenzeitung Am Vortag. Zwischen 1922 und 1926 druckte die Sirene mehr als 120 seiner Reportagen, Essays und Kolumnen. 1923 trat Bulgakow dem Allrussischen Schriftstellerverband bei. 1924 traf er Ljubow Jewgenjewna Beloserskaja, die er im Jahr darauf heiratete. 1928 bereiste das Paar den Kaukasus und besuchte die Städte Tiflis, Batumi, Wladikawkas und Gudermes. In Moskau fand im selben Jahr die Premiere von Blutrote Insel statt. Der Autor entwickelte in dieser Zeit die ersten Ideen zu Der Meister und Margarita und begann die Arbeit an einem Stück über Moliere mit dem Titel Sklaverei der Frömmler. 1929 begegnete er Jelena Sergejewna Schilowskaja, die 1932 seine dritte Frau wurde. Ab 1930 wurden die Werke Bulgakows nicht mehr veröffentlicht, seine Stücke verschwanden von den Spielplänen der Theater. In Briefen an seinen in Paris lebenden Bruder Nikolai beklagte sich Bulgakow über die für ihn undankbare Situation und seine beschwerliche materielle Lage. Zur selben Zeit wandte er sich auch an die politische Führung der UdSSR mit der Bitte, ihm entweder die Emigration oder eine Arbeit als Regie-Assistent zu verschaffen. Iosif Wissarionowitsch Stalin persönlich rief Bulgakow an und versprach Hilfe. Der Autor arbeitete 1930 zunächst im Zentraltheater der werktätigen Jugend TRAM, dann bis 1936 im MXAT in der Funktion eines Regie-Assistenten. 1932 war er an der Inszenierung von Gogols Die toten Seelen beteiligt. Ab 1936 fand er sich im Bolschoi-Theater als Librettist und Übersetzer wieder. 1936 fand die Premiere von Moliere statt. Im Jahr 1939 arbeitete Bulgakow an dem Libretto ? und an einem Stück über Stalin (Batum). Entgegen der Erwartung des Autors wurden Veröffentlichung und Aufführung verboten. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide. Die Ärzte diagnostizierten hypertonische Nephrosklerose. Er begann, seiner Frau Jelena Sergejewna die letzten Varianten seines Romans Der Meister und Margarita zu diktieren. Ab Februar 1940 hielten Freunde und Verwandte Wache am Krankenbett. Am 10. März starb Bulgakow. Einen Tag darauf hielt der Schriftstellerverband der UdSSR eine zivile Totenmesse ab. Zuvor nahm der Bildhauer S. D. Merkurow vom Antlitz des Verstorbenen die Totenmaske ab. Der Asteroid 3469 Bulgakov ist nach ihm benannt. Leistungen: Bulgakows groteske Darstellungen des Alltagslebens in der jungen Sowjetunion haben oftmals fantastische oder absurde Züge - in der russischsprachigen Literatur seit Gogol eine typische Art, Gesellschaftskritik zu üben. Hundeherz entstand bereits 1925, wurde in der Sowjetunion jedoch erst 1987 publiziert. Das bekannteste Werk Bulgakows ist "Der Meister und Margarita", eine satirisch-groteske Aufnahme des Faustmotivs, eine Reise durch die Zeiten. Das Werk erschien gedruckt erstmals 1966/67 in Fortsetzungen in der Literaturzeitschrift Moskwa, fast 30 Jahre nach dem Tod des Autors, in gekürzter Fassung. Die ungekürzte Version erschien in Buchform erstmals 1973. Kurz nach der sowjetischen Ausgabe wurde der Roman 1968 auch in der deutschen Übersetzung von Thomas Reschke veröffentlicht. Einige Kritiker halten das Buch für den besten russischen Roman des 20. Jahrhunderts. Aus wikipedia-Michail_Afanasjewitsch_Bulgakow. , ISBN-13: 9783423101684

8. Auflage. 68. - 77. Tausend. 387 (5) Seiten. Austattung: Celestino Piatti. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Rußland, Faustiana, Russische Literatur des 20. Jahrhunderts, Russische Geschichte, Phantastische Literatur, Stalinismus, Teufel, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, , Jerusalem, Pontius Pilatus, Passionsgeschichte, Moskau, Teufelsgeschichte]

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Michail Bulgakow (1891 - 1940) - Bulgakow, Michail: Der Meister und Margarita. Roman. Aus dem Russischen von Thomas Reschke. Mit einem Nachwort von Ralf Schröder. Berlin, Verlag Volk und Welt, 1975. ; Schutzumschlag / dust cover
der Text der Ausgabe entspricht der letzten Fassung, die Bulgakow noch selbst herstellte er wurder mit den Korrekturen und Ergänzungen versehen, die die Gattin des Autors, J.S. Bulgakowa, nach seinem Diktat vornahm, - Michail Afanassjewitsch Bulgakow ( wiss. Transliteration Michail Afanas'evic Bulgakov; * 3. Maijul./ 15. Mai 1891greg. in Kiew, Russisches Kaiserreich; 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur - einer der großen Romane des 20. Jahrhunderts, von einem Schriftsteller , der sich mutig gegen Stalin wandte und dies mit seinem Leben bezahlte, ein unvergeßliches Panorama der sowjetischen NÖP- Zeit der Zwanziger Jahre, verwoben mit Pontius Pilatus,

2., ergänzte und vom Übersetzer neu bearbeitete Auflage, 469 (3) S., Schutzumschlag und Einbandentwurf von Harald Metzkes, 8°, (20,4 x 12,7 cm), hellblaues Leinen mit farbig illustriertem Schutzumschlag, dieser minimal rand- und rückengebräunt, der Buchblock sauber und frisch, nur die Stege teils mit einem Hauch von Randbräune,

[SW: russische Literatur des 20. Jahrhunderts, Faust-Adaption, NÖP-Zeit]

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