Miller

Es wurden insgesamt 27289 Einträge zu 'Miller' gefunden (Stand: 13.04.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Miller' an.

Miller, Arthur: Nach dem Sündenfall. Schauspiel. Deutsch von Hans Sahl. Fischer doppelpunkt Nr. 12 | Deutsche Erstausgabe. S. Fischer Verlag Erste Aufl. 1964 Frankfurt am Main
116 S.S. 8°

Pappe Fadengehefteter Pappband mit Schutzumschlag. Der Umschlag mit größerem Fleck auf Vorderseite, Rücken nachgedunkelt. Einzelne Seiten mit Knick der oberen Ecke, Buch leicht leseschief, einige wenige Randanstreichungen, ansonsten noch gute Erhaltung. Arthur Asher Miller (* 17. Oktober 1915 in New York City; 10. Februar 2005 in Roxbury, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Arthur Miller gilt als wichtiger gesellschaftskritischer Dramatiker der neueren Zeit. Seine sozial- und zeitkritischen Dramen wenden sich gegen den so genannten American Way of Life, bei dem der berufliche Erfolg im Mittelpunkt steht. Immer wieder stellte Miller die ethische Verpflichtung des Einzelnen in den Vordergrund. Miller wurde 1915 als Kind einer jüdischen Familie in New York geboren. Nach der Insolvenz der elterlichen Schneiderei im Jahre 1929 siedelte die polnische Immigrantenfamilie von Isadore und Augusta Miller mit ihren weiteren Kindern Kermit und Joan nach Brooklyn über. Nach seinem High-School-Abschluss arbeitete Miller in verschiedenen Jobs bis zu seiner Aufnahme an die University of Michigan im Jahre 1934. Dort hatte er sich zunächst für Journalismus eingeschrieben, wechselte aber 1936 ins Hauptfach Anglistik. Auslöser zum Wechsel war der Gewinn des Avery Hopwood Award in Drama für sein Stück No Villain. Nach diesem Erfolg wurden mehrere Stücke von Miller in Ann Arbor und Detroit bis zu seinem Uniabschluss im Jahre 1938 aufgeführt. Miller wurde 1949 als gerade erst 33-jährigem Autor für sein Drama Death of a Salesman (Tod eines Handlungsreisenden) der Pulitzer-Preis verliehen. Die Anspielungen auf Joseph McCarthy und dessen Kommunistenjagd in dem Drama Hexenjagd brachten Miller Schwierigkeiten: Er erhielt keinen Pass für die Premiere des Stückes in Belgien, man behinderte sein Filmprojekt über jugendliche Straftäter in New York. Miller weigerte sich auch, im Juni 1956 Namen ihm bekannter Kommunisten vor einem Untersuchungsausschuss zu nennen und wurde deswegen 1957 zu einer Gefängnisstrafe, einer Geldstrafe und zu Passentzug verurteilt. Das Urteil gegen ihn wurde jedoch 1958 aufgehoben. Miller war Mitglied der Kommunistischen Partei der USA (CPUSA). Miller ging die erste seiner drei Ehen 1940 mit Mary Grace Slattery ein, mit der er eine Tochter Jane Ellen (* 1944) und einen Sohn Robert A. (* 1947) hatte. Nachdem er über den Regisseur Elia Kazan den Hollywood-Star Marilyn Monroe kennengelernt hatte, ging die Ehe mit Slattery in die Brüche. 1956 heiratete Miller Marilyn Monroe; die Ehe hielt bis Januar 1961. Durch diese Ehe geriet der Intellektuelle ins Visier der Klatschpresse. Für seine Ehefrau bearbeitete er eine Kurzgeschichte zu einem Drehbuch, das mit ihr in einer der Hauptrollen unter dem Titel Misfits - Nicht gesellschaftsfähig von John Huston verfilmt wurde. Von 1962 bis zu deren Tod 2002 war Miller mit der österreichischen Fotografin Inge Morath verheiratet. Aus dieser Ehe stammen die Kinder Rebecca (* 1962) und Daniel Miller (* 1966). Erst 2007 wurde bekannt, dass Miller die Existenz eines in einem Heim lebenden Sohnes mit Down-Syndrom vor der Öffentlichkeit geheim gehalten hatte.[1] Zuletzt hatte Miller immer wieder Stellung gegen die US-Politik von George W. Bush bezogen. Er bekannte sich außerdem mehrmals zum Atheismus, zuletzt in der Reihe The Atheist Tapes mit Jonathan Miller (keinem Verwandten). Millers Werke sind durch diese Weltanschauung beeinflusst. 2003 wurde Miller mit dem Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft ausgezeichnet. Miller starb am Abend des 10. Februar 2005 im Alter von 89 Jahren in Roxbury im US-Bundesstaat Connecticut informellen Berichten zufolge an Herzversagen. Nach Medienberichten litt er an einer Krebserkrankung und zuletzt zudem unter anderem an einer Lungenentzündung. Seine Bedeutung wird meist anhand seines erfolgreichsten und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Stücks, Death of a Salesman (Tod eines Handlungsreisenden, 1949) belegt, in dem er präzise die Traumwelt des Protagonisten Willy Loman analysiert und zerlegt. Jene Traumwelt kann als Abbild der zeitgenössischen US-amerikanischen Gesellschaft aufgefasst werden, welche sowohl in der Bühnendarstellung als auch in der Realität nicht mehr entlang der Idealvorstellungen (American Dream) existiert, sondern lediglich ein im Zusammenbruch begriffenes Überbleibsel von ersehnten Zuständen ist. Seine Stücke werden bis heute immer wieder aufgeführt und gefeiert. Der Tod eines Handlungsreisenden hat auch heute nichts von seiner Aktualität verloren. Das Werk, das neben dem Pulitzer-Preis 1949 den Tony Award erhielt, einen der begehrtesten US-Bühnenpreise, wurde 1999 erneut mit diesem Preis ausgezeichnet, dieses Mal als bestes Revival in einer Broadway-Saison. Millers Drama über den Niedergang der Ideale der US-amerikanischen Gesellschaft wurde 1985 unter der Regie von Volker Schlöndorff verfilmt. Als Darsteller des Willy Loman trat Dustin Hoffman auf, sein Sohn Biff wurde verkörpert von John Malkovich. Arthur Miller lieferte mit seinen Werken auch Parallelen zu zeitgenössischen politischen Entwicklungen. Sein Drama The Crucible (dt. Hexenjagd, verfilmt 1957: Hexenjagd (auch bekannt unter dem Titel Die Hexen von Salem) von Raymond Rouleau mit Simone Signoret und Yves Montand und 1996: Hexenjagd von Nicholas Hytner mit Daniel Day-Lewis und Winona Ryder), welches auf wahren Begebenheiten basiert, gibt die Ereignisse in Salem im Jahr 1692 wieder. Die Entwicklung hin zu diesen Verbrechen ist gekennzeichnet durch eine Art Hetzkampagne, die durch Intrigen und persönliche Interessen vorangetrieben und verschärft wird.

[SW: Amerikanische Literatur | Dramatik Deutsche Erstausgaben]

Details

Miller, Willoughby Dayton,
Willoughby Dayton Miller (1853-1907), Dentalwissenschaftler. 2 e. Vorlesungsankündigungen mit U. ("Miller"). Berlin, 13. Oktober 1891 bzw. o. O., [Herbst 1899]. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-4° und qu.-8°. - Bekanntgabe von Ort und Zeit von vier Lehrveranstaltungen, darunter "Die Lehre von den parasitären Erkrankungen der Mundhöhle" und "Operative Zahnheilkunde". - W. D. Miller hatte an der University of Michigan Chemie, Physik und Mathematik studiert und 1875 die entsprechenden akademischen Abschlüsse erworben. Anschließend ging er zu vertiefenden Chemie- und Physikstudien nach Berlin, wandte sich aber auf Anraten seines Landsmannes Frank Abbott, der in Berlin als Zahnarzt praktizierte, der Zahnmedizin zu und erhielt 1884 als erster Ausländer eine Professur an einer deutschen Universität (nämlich die für operative Zahnheilkunde an der Universität Berlin); zudem studierte Miller Bakteriologie bei Robert Koch und erwarb den Doktortitel in Allgemeinmedizin. "Sein Hauptwerk The Microorganisms of the Human Mouth' erschien 1890 und stellte die bahnbrechende und bis heute gültige Theorie auf, wonach Bakterien der Mundflora Kohlenhydrate zu Säuren abbauen, die ihrerseits den Zahnschmelz entkalken, anschließend können Bakterien in den Zahn eindringen und das Dentin zerstören. Damit stellte er die zahnmedizinische Forschung auf eine solide biologische Basis. Alle wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Kariesprophylaxe seither stützen sich auf Millers Forschungsarbeit" (Wikipedia, Abfrage v. 21. V. 2009). Nach ihm benannt ist die sog. "Miller-Nadel", eine Sonde, die in der Zahnmedizin zum Auffinden und Sondieren von Wurzelkanälen Verwendung findet. - Beide Bll. etwas gebräunt, mit kleinen Stecknadeldurchstichen und Spuren alt entfernter Büroklammern; ein Bl. mit gröberen Randläsuren.

Willoughby Dayton Miller (1853-1907), Dentalwissenschaftler. 2 e. Vorlesungsankündigungen mit U. ("Miller"). Berlin, 13. Oktober 1891 bzw. o. O., [Herbst 1899]. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-4° und qu.-8°. - Bekanntgabe von Ort und Zeit von vier Lehrveranstaltungen, darunter "Die Lehre von den parasitären Erkrankungen der Mundhöhle" und "Operative Zahnheilkunde". - W. D. Miller hatte an der University of Michigan Chemie, Physik und Mathematik studiert und 1875 die entsprechenden akademischen Abschlüsse erworben. Anschließend ging er zu vertiefenden Chemie- und Physikstudien nach Berlin, wandte sich aber auf Anraten seines Landsmannes Frank Abbott, der in Berlin als Zahnarzt praktizierte, der Zahnmedizin zu und erhielt 1884 als erster Ausländer eine Professur an einer deutschen Universität (nämlich die für operative Zahnheilkunde an der Universität Berlin); zudem studierte Miller Bakteriologie bei Robert Koch und erwarb den Doktortitel in Allgemeinmedizin. "Sein Hauptwerk The Microorganisms of the Human Mouth' erschien 1890 und stellte die bahnbrechende und bis heute gültige Theorie auf, wonach Bakterien der Mundflora Kohlenhydrate zu Säuren abbauen, die ihrerseits den Zahnschmelz entkalken, anschließend können Bakterien in den Zahn eindringen und das Dentin zerstören. Damit stellte er die zahnmedizinische Forschung auf eine solide biologische Basis. Alle wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Kariesprophylaxe seither stützen sich auf Millers Forschungsarbeit" (Wikipedia, Abfrage v. 21. V. 2009). Nach ihm benannt ist die sog. "Miller-Nadel", eine Sonde, die in der Zahnmedizin zum Auffinden und Sondieren von Wurzelkanälen Verwendung findet. - Beide Bll. etwas gebräunt, mit kleinen Stecknadeldurchstichen und Spuren alt entfernter Büroklammern; ein Bl. mit gröberen Randläsuren.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details

MILLER, P. Figures of the most beautiful, useful, and uncommon Plants described in the Gardeners Dictionary ... With the characters of their flowers and seed-vessels, drawn when they were in their greatest perfection. To which are added, their descriptions, and an account of the classes to which they belong, according to Ray's, Tournefort's, and Linnaeus's method of classing them. 1771

London, printed for the author, 1771. 2 volumes. Folio (425 x 265mm). pp. vi, 1-100; (2), 101-200, (4), with 300 (2 folded) handcoloured engraved plates. Contemporary full calf, gilt ornamented spines (with some skilful repair), sides with gilt borders. A reissue of the first 1760 edition. Philip Miller, called by Linnaeus 'the greatest gardener of his time', was director of the Chelsea Gardens. The Chelsea gardens were for many decades the great centre of plant introduction and distribution in the British Isles, especially during Miller's long reign (1722-1770). The beautiful plates of this splendid and monumental work were all engraved after drawings by Ehret, Lancake, John Miller, and others. "In the execution of the work no expense has been spared to render it as perfect as possible. The drawings were taken from living plants, the engravings were most of them done under the author's inspection and the plates have been carefully coloured from the original drawings" (from the preface). According to W.T. Stearn Miller's 'Gardeners Dictionary' is the most important horticultural work of the eighteenth century. "Miller stressed the importance of accuracy in illustration; each plant had to be drawn from nature at its best stage of flowering, with the fruit and seeds to be added later on ripening... Miller provided a wealth of elegant ornamental plants in the 'Figures' for those appreciating beauty in botany and included many others on account of their usefulness or rarity. They remain botanically important because some were cited by Linnaeus and other botanists and because they graphically record plants in cultivation at that time" (Hazel le Rougetel, The Chelsea Gardener Philip Miller 1691-1771 pp. 110 & 114). Richard Pulteny, the British naturalist and historian of science wrote the following: "... England had not before produced any work, except the 'Hortus Elthamensis' or Catesby's 'Carolina', so superb and extensive...". Great Flower Books 68; Nissen BBI, 1378; Henrey 1098.

[SW: Flower Books (Illustrated)/Gardening / Gardens / Horticulture]

Details

SHIFREEN, LAWRENCE J. Henry Miller: A Bibliography of Secondary Sources. New York-London., Scarecrow Press Inc., 1979.
ISBN: 0-8108-1171-5.

Original publisher's blue cloth hardback, gilt lettering spine and frontcover, 8vo: xviij, 478pp., index [authors, editors, et al.], index of Miller's works. Contents: Henry Miller. An Introduction. About the Bibliography. Acknowledgements. a. Books about Henry Miller. b. Chapters, Prefaces & Introductions by Henry Miller. c. Books with SignificantReferences to Miller. d. Dissertations about Miller. e. Articles & Reviews on Miller. Annex: Undated Articles [Alphabetical]. Very fine copy - as new. Volume Scarecrow Author Series, nr. 38.

Details